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#41

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.09.2009 00:06
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von maja64

Zitat von CaptnDelta
PS: Oh, ich sollte Dich noch an die Wuerfel-\'practic\' erinnern


CaptnDelta,ich hab ja schon gesucht.Aber wo ich dachte da iss es wars natürlich nicht.Aber kannst sicher sein,ich bleib dran an der Sache bis ichs gefunden hab.



Mach Dir koan Schaedel, wennstes findst, nochert schick'st mer's.
Viel Spass in Stedtlingen, vergiss Deine Kamera nicht, Rainman hat nix dabei.
-Th


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#42

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.09.2009 00:17
von maja64 (gelöscht)
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Die is a scho aufgelodn die Kaameeraa,net das mers so ergeeht wie andern Leitn hier.


Aber das fränkische is mir schon lieber wie das bayerische.

Deshalb ein fränkischer Satz der zu jeder Zeit angebracht ist:

"Dös passt scho"



Grüße übern Deich,maja


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#43

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.09.2009 01:26
von Nomex | 254 Beiträge
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In Antwort auf:
Die is a scho aufgelodn die Kaameeraa,net das mers so ergeeht wie andern Leitn hier.


Ich beantrage 2 Abzüge, einen für mich und einen für die V 2000


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Günther Zieschong: "Mir hätten das System erst mal leasen solln...."
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#44

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.09.2009 17:37
von stalag-gra | 219 Beiträge
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Hallo Thunderhorse und maja64,

vielen Dank auch euch beiden für die nähere Eingrenzung zu meiner Frage.

So soll Forumsarbeit sein. Fragen stellen und einfach auf Antworten warten (die kommen auf jeden Fall)!!

Gruß Stefan


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#45

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 27.09.2009 21:12
von Thunderhorse | 4.510 Beiträge | 1942 Punkte
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Zitat von manudave
Die genaue Grenzmarkierung wurde duch die alten Grenzsteine aus dem Kaiserreich markiert, bei uns zB. Großherzogtum Hannover und Preußen (Das Eichsfeld war preußisch).
Nicht ganz richtig.
Die alten Grenzsteine hat man 1945 als vorläufigen Verlauf der Demarkationslinie angenommen. Den abschliessenden genauen Grenzverlauf hat man erst in den siebzigern durch die Grenzkommission der beiden deutschen Staaten ausgemessen (man hat dann übrigens festgestellt, dass die Grenze sogar 30 Km länger war, als angenommen). Der genaue Grenzverlauf jedoch wurde nur durch die weißen Pfosten des BGS markiert.
Die Gusstafeln zu stehlen hat die DDR übrigens richtig "angek...". Das hat man als Angriff auf die Eigenständigkeit der DDR angesehen. Da gab es so manch harte Strafe.




Die ersten Warntafeln an der "DL" wurden ab 1955 aufgestellt.
Aufschrift "Zonengrenze"
Verschiedenste Variationen!!!
Ab 1960 wurden weitere Warntafeln an der "Zonengrenze" errichtet.

Ab dem 15.01.1964 wurden seitens des BGS die Hinweistafeln:

Halt, hier Zonengrenze.

Halt, Zonengrenze.
Achtung Lebensgefahr,
wirkungsbereich sowjetzonaler Minen.

Jeweils mit dem Schriftzug:
"Bundesgrenzschutz" unten rechts,
aufgestellt bzw. die alten Warntafeln ersetzt.

Die Grenzschilder:
"Landesgrenze"
in Bayern wurden ab 1968 seitens der Bayerischen Staatsregierung (BGP) an markanten Punkten aufgestellt.

Im Jahre 1974 erfolgte seitens dem Land Bayern der Austausch der alten Holzpfähle gegen "weiße Plastikpfähle mit blauem Ring".
I.d.R. an jedem Grenzstein ein Pfahl.

Ab 1976 wurden an der gesamten innerdeutschen Grenze durch den BGS die "weißen Plastikpfähle mit roter Kappe" gesetzt.
Auch hier an jedem Grenzstein und zusätzlich in entsprechenden Abständen die vorgenannten Plastikpfähle mit den entsprechenden Hinweistafeln, z.B. "Halt, hier Grenze", "Achtung Bachmitte Grenze" und dem Schriftzug Bundesgrenzschutz
aufgestellt.
Im Bereich der Landesgrenze von bayern als zusätzliche ergänzung der Grenzmarkierung.

Dabei erfolgte der Austausch der alten Hinweistafeln mit dem Wort "Zonengrenze".


"Mobility, Vigilance, Justice"


zuletzt bearbeitet 27.09.2009 21:13 | nach oben springen

#46

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 27.09.2009 21:16
von Thunderhorse | 4.510 Beiträge | 1942 Punkte
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Zitat von manudave
Die genaue Grenzmarkierung wurde duch die alten Grenzsteine aus dem Kaiserreich markiert, bei uns zB. Großherzogtum Hannover und Preußen (Das Eichsfeld war preußisch).
Nicht ganz richtig.
Die alten Grenzsteine hat man 1945 als vorläufigen Verlauf der Demarkationslinie angenommen. Den abschliessenden genauen Grenzverlauf hat man erst in den siebzigern durch die Grenzkommission der beiden deutschen Staaten ausgemessen (man hat dann übrigens festgestellt, dass die Grenze sogar 30 Km länger war, als angenommen). Der genaue Grenzverlauf jedoch wurde nur durch die weißen Pfosten des BGS markiert.
Die Gusstafeln zu stehlen hat die DDR übrigens richtig "angek...". Das hat man als Angriff auf die Eigenständigkeit der DDR angesehen. Da gab es so manch harte Strafe.



Wie sah diese Strafe aus bzw. wo sind Personen diesbezüglich von der GT festgenommen worden?


"Mobility, Vigilance, Justice"


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#47

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2009 13:16
von rowalth (gelöscht)
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hallo suentaler,

in diesem Anhang vom April 2009 ist die ehemalige Grenze blau eingefärbt. Hättest Du diese Karte für die gesamte deutsche ehemalige Grenze zwischen Ost und West?. Ich möchte für ein Fotoprojekt eine Autotour zusammenstellen, die möglichst nahe entlang der Grenze verläuft. Bisher bin ich nicht fündig geworden. Über eine Antwort freue ich mich.
Gruß

Robert


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#48

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 27.11.2009 20:11
von Udo E. (gelöscht)
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Hallo Manudave
Ich war in meinem ehemaligen Grenzabschnitt auf Spurensuche,hab Grenzsteine
von 1848 gefunden. Sie tragen nach Sachsen -Anhalt ein "B" verm. für Braunschweig
mit laufende Nr. Auf der anderen Seite also von Sachsen-Anhalt nach Niedersachsen
ein "P" verm für Preußen mit Jahreszahl 1848. Muß wohl auch zu DDR-Zeiten die
Grenze gewesen sein,denn neuzeitliche Grenzsteine waren nicht auffindbar.
Gruß Udo E.


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#49

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.11.2009 06:45
von S51 | 3.781 Beiträge | 234 Punkte
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Zitat von Thunderhorse

Zitat von manudave
Die genaue Grenzmarkierung wurde duch die alten Grenzsteine aus dem Kaiserreich markiert, bei uns zB. Großherzogtum Hannover und Preußen (Das Eichsfeld war preußisch).
Nicht ganz richtig.
Die alten Grenzsteine hat man 1945 als vorläufigen Verlauf der Demarkationslinie angenommen. Den abschliessenden genauen Grenzverlauf hat man erst in den siebzigern durch die Grenzkommission der beiden deutschen Staaten ausgemessen (man hat dann übrigens festgestellt, dass die Grenze sogar 30 Km länger war, als angenommen). Der genaue Grenzverlauf jedoch wurde nur durch die weißen Pfosten des BGS markiert.
Die Gusstafeln zu stehlen hat die DDR übrigens richtig "angek...". Das hat man als Angriff auf die Eigenständigkeit der DDR angesehen. Da gab es so manch harte Strafe.



Wie sah diese Strafe aus bzw. wo sind Personen diesbezüglich von der GT festgenommen worden?




Wir haben solche Schäden nur dokumentiert. Festgenommen wurde zumindest zu meiner Zeit zu solchen Anlässen niemand. Auch nicht kurzzeitig, genauso wenig wurden Personalien festgestellt. Wenn es sich nicht um anderweitig festgestellte Personen als Täter handelte, waren die Meldungen stets anonym.
Diese Meldungen zu solchen Beschädigungen (es waren schon einige, müsste nachsehen, habe bestimmt noch Daten) wurden an die Grenzkommission weitergeleitet.
Theoretisch wäre es denkbar gewesen, Hinterhalte zu legen. Aber für eine derartige Aktion mussten wohl schon massive, immer wiederkehrende Schäden auftreten, die man dann bestimmten Personen zuschrieb.
Ich denke, das Risiko einer Eskalation auf dem vorgelagerten Gebiet hat wegen einer geklauten oder abgebrochenen Platte an der Grenzsäule den Aufwand und das vielleicht abschreckende Ergebnis nicht gerechtfertigt.
Aber offiziell haben wir natürlich Show gemacht, klar.


GK Nord, GR 20, 7. GK
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#50

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.11.2009 10:04
von Mike59 | 8.627 Beiträge | 2280 Punkte
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Zitat von Thunderhorse

Zitat von manudave
Die genaue Grenzmarkierung wurde duch die alten Grenzsteine aus dem Kaiserreich markiert, bei uns zB. Großherzogtum Hannover und Preußen (Das Eichsfeld war preußisch).
Nicht ganz richtig.
Die alten Grenzsteine hat man 1945 als vorläufigen Verlauf der Demarkationslinie angenommen. Den abschliessenden genauen Grenzverlauf hat man erst in den siebzigern durch die Grenzkommission der beiden deutschen Staaten ausgemessen (man hat dann übrigens festgestellt, dass die Grenze sogar 30 Km länger war, als angenommen). Der genaue Grenzverlauf jedoch wurde nur durch die weißen Pfosten des BGS markiert.
Die Gusstafeln zu stehlen hat die DDR übrigens richtig "angek...". Das hat man als Angriff auf die Eigenständigkeit der DDR angesehen. Da gab es so manch harte Strafe.



Wie sah diese Strafe aus bzw. wo sind Personen diesbezüglich von der GT festgenommen worden?




---------------------------------------

Na das mit dem Angekotzt stimmt jedenfalls.
Aber wenn ich mich recht erinnere gehörten die s.g. Streichhölzer nicht zur offiz. Grenzmarkierung, nach meiner Erkenntnis standen die zwar direkt an der Grenzlinie, aber wenn da etwas zu ungunsten der DDR gelaufen wäre, hätte es mit Sicherheit einen Aufschrei gegeben. Das war eigentlich nur ein Hilfsmittel, damit wirklich keiner sagen konnte, ich habe den Grenzstein und somit die Grenzlinie nicht gesehen. Den Rest - da sehe ich, wird es von Thunderhorse schon nachgefragt - interessiert mich auch.

Mike59



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#51

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.11.2009 12:21
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Zitat von Mike59

Zitat von Thunderhorse

Zitat von manudave
Die genaue Grenzmarkierung wurde duch die alten Grenzsteine aus dem Kaiserreich markiert, bei uns zB. Großherzogtum Hannover und Preußen (Das Eichsfeld war preußisch).
Nicht ganz richtig.
Die alten Grenzsteine hat man 1945 als vorläufigen Verlauf der Demarkationslinie angenommen. Den abschliessenden genauen Grenzverlauf hat man erst in den siebzigern durch die Grenzkommission der beiden deutschen Staaten ausgemessen (man hat dann übrigens festgestellt, dass die Grenze sogar 30 Km länger war, als angenommen). Der genaue Grenzverlauf jedoch wurde nur durch die weißen Pfosten des BGS markiert.
Die Gusstafeln zu stehlen hat die DDR übrigens richtig "angek...". Das hat man als Angriff auf die Eigenständigkeit der DDR angesehen. Da gab es so manch harte Strafe.



Wie sah diese Strafe aus bzw. wo sind Personen diesbezüglich von der GT festgenommen worden?





Na das mit dem Angekotzt stimmt jedenfalls.
Aber wenn ich mich recht erinnere gehörten die s.g. Streichhölzer nicht zur offiz. Grenzmarkierung, nach meiner Erkenntnis standen die zwar direkt an der Grenzlinie, aber wenn da etwas zu ungunsten der DDR gelaufen wäre, hätte es mit Sicherheit einen Aufschrei gegeben. Das war eigentlich nur ein Hilfsmittel, damit wirklich keiner sagen konnte, ich habe den Grenzstein und somit die Grenzlinie nicht gesehen. Den Rest - da sehe ich, wird es von Thunderhorse schon nachgefragt - interessiert mich auch.

Mike59




Ja,die Streichölzer solltem dem Westbesucher klar machen,das hier Schluss ist,markierten aber nicht den exakten Grenzverlauf,der wurde durch die Grenzsteine festgelegt und bildete die Grenzlinie.



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#52

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.11.2009 13:56
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Zitat von Mike59

Zitat von Thunderhorse

Zitat von manudave
Die genaue Grenzmarkierung wurde duch die alten Grenzsteine aus dem Kaiserreich markiert, bei uns zB. Großherzogtum Hannover und Preußen (Das Eichsfeld war preußisch).
Nicht ganz richtig.
Die alten Grenzsteine hat man 1945 als vorläufigen Verlauf der Demarkationslinie angenommen. Den abschliessenden genauen Grenzverlauf hat man erst in den siebzigern durch die Grenzkommission der beiden deutschen Staaten ausgemessen (man hat dann übrigens festgestellt, dass die Grenze sogar 30 Km länger war, als angenommen). Der genaue Grenzverlauf jedoch wurde nur durch die weißen Pfosten des BGS markiert.
Die Gusstafeln zu stehlen hat die DDR übrigens richtig "angek...". Das hat man als Angriff auf die Eigenständigkeit der DDR angesehen. Da gab es so manch harte Strafe.


Wie sah diese Strafe aus bzw. wo sind Personen diesbezüglich von der GT festgenommen worden?



---------------------------------------
Na das mit dem Angekotzt stimmt jedenfalls.
Aber wenn ich mich recht erinnere gehörten die s.g. Streichhölzer nicht zur offiz. Grenzmarkierung, nach meiner Erkenntnis standen die zwar direkt an der Grenzlinie, aber wenn da etwas zu ungunsten der DDR gelaufen wäre, hätte es mit Sicherheit einen Aufschrei gegeben. Das war eigentlich nur ein Hilfsmittel, damit wirklich keiner sagen konnte, ich habe den Grenzstein und somit die Grenzlinie nicht gesehen. Den Rest - da sehe ich, wird es von Thunderhorse schon nachgefragt - interessiert mich auch.
Mike59




Die Holzpfähle, später Plastikpfähle, mit und ohne Hinweistafel, aufgestellt von BGS und BGP, standen "grundsätzlich" bei jedem Grenzstein.
Abstand von den Grenzsteinen, in Richtung Bundesgebiet zw. 15 - 30 cm.
Bei Bedarf, größere Abstände zwischen den Grenzsteinen/Zischensteinen wurden zusätzliche Pfähle auch auf der Fluchtlinie, entsprechender Abstand siehe oben, gesetzt
Der genaue Grenzverlauf war die gedachte Linie zwischen Grenzsteinen (Steinmitte bzw. bei älteren Steinen die eingeschlagene Fluchtlinie).

Angefügte Bilder:

"Mobility, Vigilance, Justice"


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#53

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.11.2009 14:07
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Unser Bergmensch hat in der Bildergalerie vom November 2009 ein Foto von einem übrig gebliebenen Grenzstein eingestellt. Der Stein steht heute noch dort (unter strengster Bewachung, rechts ein Bom, links ein Bom, vorne sägt grad einer...)


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#54

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.11.2009 14:12
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Bei Großburschla gab es auch mal eine solche Situation.

Gruß
Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
zuletzt bearbeitet 17.06.2010 20:22 | nach oben springen

#55

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.11.2009 14:16
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Die genaue Grenzmarkierung wurde duch die alten Grenzsteine aus dem Kaiserreich markiert, bei uns zB. Großherzogtum Hannover und Preußen (Das Eichsfeld war preußisch).
Nicht ganz richtig.
Die alten Grenzsteine hat man 1945 als vorläufigen Verlauf der Demarkationslinie angenommen. Den abschliessenden genauen Grenzverlauf hat man erst in den siebzigern durch die Grenzkommission der beiden deutschen Staaten ausgemessen (man hat dann übrigens festgestellt, dass die Grenze sogar 30 Km länger war, als angenommen). Der genaue Grenzverlauf jedoch wurde nur durch die weißen Pfosten des BGS markiert.
Die Gusstafeln zu stehlen hat die DDR übrigens richtig "angek...". Das hat man als Angriff auf die Eigenständigkeit der DDR angesehen. Da gab es so manch harte Strafe.


Wie sah diese Strafe aus bzw. wo sind Personen diesbezüglich von der GT festgenommen worden?





Wir haben solche Schäden nur dokumentiert. Festgenommen wurde zumindest zu meiner Zeit zu solchen Anlässen niemand. Auch nicht kurzzeitig, genauso wenig wurden Personalien festgestellt. Wenn es sich nicht um anderweitig festgestellte Personen als Täter handelte, waren die Meldungen stets anonym.
Diese Meldungen zu solchen Beschädigungen (es waren schon einige, müsste nachsehen, habe bestimmt noch Daten) wurden an die Grenzkommission weitergeleitet.
Theoretisch wäre es denkbar gewesen, Hinterhalte zu legen. Aber für eine derartige Aktion mussten wohl schon massive, immer wiederkehrende Schäden auftreten, die man dann bestimmten Personen zuschrieb.
Ich denke, das Risiko einer Eskalation auf dem vorgelagerten Gebiet hat wegen einer geklauten oder abgebrochenen Platte an der Grenzsäule den Aufwand und das vielleicht abschreckende Ergebnis nicht gerechtfertigt.
Aber offiziell haben wir natürlich Show gemacht, klar.




An einzelnen Punkten gab es wohl vorbereitete Stellen feindwärts.


"Mobility, Vigilance, Justice"


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#56

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.11.2009 14:23
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Zitat von Thunderhorse

An einzelnen Punkten gab es wohl vorbereitete Stellen feindwärts.




Ja. Reste einer solchen Stellung hat der Bergmensch auch fotografiert und in der Bildergalerie eingestellt.
Aber ehrlich, wegen solcher Sachen haben wir keine gedeckte Stellung enttarnt. Dazu sind solche Beschädigungen einfach zu oft passiert. Das hätte sich nicht gelohnt.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#57

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.11.2009 14:24
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Zitat von S51

Zitat von Thunderhorse

An einzelnen Punkten gab es wohl vorbereitete Stellen feindwärts.


Ja. Reste einer solchen Stellung hat der Bergmensch auch fotografiert und in der Bildergalerie eingestellt.
Aber ehrlich, wegen solcher Sachen haben wir keine gedeckte Stellung enttarnt. Dazu sind solche Beschädigungen einfach zu oft passiert. Das hätte sich nicht gelohnt.




Manchmal haben sich solche Stellungen selbst enttarnt.


"Mobility, Vigilance, Justice"


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#58

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.11.2009 14:35
von S51 | 3.781 Beiträge | 234 Punkte
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Ja, gar nicht so selten. Da gab es Leute, die nach dem x-ten Foto vor aller Augen in solche Stellungen abgetaucht sind oder bei großem Bahnhof (Einweisungen von Briten, aber sicher auch im Bereich der Amerikaner) daraus publikumswirksam aufgetaucht sind, um mehr zu sehen. So wurde aus nächtelanger Buddelei und Schanzarbeit dann jeweils ein schlichter Regenschutz. Was solls - ist Geschichte, heute lacht man darüber (damals ggf. auch).


GK Nord, GR 20, 7. GK
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#59

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.11.2009 14:40
von Thunderhorse | 4.510 Beiträge | 1942 Punkte
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Zitat von S51
Ja, gar nicht so selten. Da gab es Leute, die nach dem x-ten Foto vor aller Augen in solche Stellungen abgetaucht sind oder bei großem Bahnhof (Einweisungen von Briten, aber sicher auch im Bereich der Amerikaner) daraus publikumswirksam aufgetaucht sind, um mehr zu sehen. So wurde aus nächtelanger Buddelei und Schanzarbeit dann jeweils ein schlichter Regenschutz. Was solls - ist Geschichte, heute lacht man darüber (damals ggf. auch).



Yeep, Grins.


"Mobility, Vigilance, Justice"


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#60

RE: Der Grenzverlauf zur DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.11.2009 15:23
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von rowalth
hallo suentaler,

in diesem Anhang vom April 2009 ist die ehemalige Grenze blau eingefärbt. Hättest Du diese Karte für die gesamte deutsche ehemalige Grenze zwischen Ost und West?. Ich möchte für ein Fotoprojekt eine Autotour zusammenstellen, die möglichst nahe entlang der Grenze verläuft. Bisher bin ich nicht fündig geworden. Über eine Antwort freue ich mich.
Gruß

Robert




Hallo rowalth,

lade Dir diese Datei, da steckt alles drin.
http://rapidshare.com/files/271259549/Gr...ugust_2009_.zip

Die Grenzlinie ist dort aus den Bezirkslinien zusammengesetzt. Die Farben der Linien kannst Du mit GoggleEarth nach Deinem Geschmack ändern.

Suentaler


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