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26.11.2008 16:54von ( gelöscht )
Frage
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Loch im Zaun?


Frage an die Experten:

Ich glaube 1990 nahm ich an einem 14tägigen Seminar des DGB in Oberhof (Sporthotel) teil.
Das Seminar dürfte eines der ersten für Ost- und Westgewerkschafter gewesen sein? Das nur am Rande bemerkt.
Jedenfalls lernte ich dort eine "Genossin" (Gewerkschaftsgenossin) kennen, die steif und fest behauptete, dass wo sie herkomme, seit eh und je "ein Loch im Zaun" gewesen wäre.

Im Wirtshaus des Dorfes "West", genauso wie im Wirthaus des Dorfes "Ost" wären zu später Stunde immer mal wieder "Leute" von der jeweils anderen Seite auf einen kleinen Schluck vorbei gekommen.

Das kann doch nicht sein, oder?

Die Kollegin kam übrigens aus der Gegend Sonneberg, wenn ich's noch recht in Erinnerung habe.

17.01.2009 02:34von ( gelöscht )
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Aus Welt-Online
Im Keller des Bahnhofs Friedrichstraße, wo sich während des Kalten Krieges die Verkehrssysteme Ost und West berührten, wo vor der Wende 1989 die S-Bahn der DDR auf die U-Bahn des freien Teils der Stadt traf, verschwanden zuweilen Leute auf der Toilette. Eine geheime Tür führte zu einem Gang, der damals den Eisernen Vorhang durchstieß. Tausende Male wurden Agenten über den Grenzübergang Friedrichstraße von Ost nach West und zurück geschleust, ohne dass der Grenzübertritt vom Westen registriert worden wäre. Solche geheimen Schleusen gab es an vielen Stellen Berlins und an der innerdeutschen Grenze.

Vielleicht hatten Eure Bierholer ja zufällig so eine Schleuse endeckt und benutzt.Anders kann ich es mir nicht erklären!!!

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17.01.2009 19:13von ( gelöscht )
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Auch wenn man sich das nicht vorstellen mag, aber in der rauhen Rhön gab es bis in die 70er hinein Stellen, wo nur Stacheldrahtzäune waren und kein MGZ. Die Gegend um Tann/Rhön war deshalb eine beliebte Fluchthochburg.

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18.01.2009 09:16von ( gelöscht )
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@Wolfgang

Wie sollen die Beweise aussehen? Soll ich dir die Adressen der beiden geben...oder hättest du gern einen Auszug aus der Stasi-Akte ?

Aber mal im Ernst, ganz so einfach ist es logischerweise nicht. Da sich die Geschichte ja bereits in den 70ern abgespielt hat, könntest du theoretisch eine Anfrage an die Fuldaer Zeitung stellen, ob sie das noch im Archiv hat. Sofern ich informiert bin, war das aber noch damals eine andere Tageszeitung im Fuldaer Land, die es wiederum nicht mehr gibt.

Aber diese Geschichte der beiden ist in der gesamten Rhön bekannt...

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18.01.2009 09:55von ( gelöscht )
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Hallo Leute, Ich verstehe nicht warum ihr diese Episode so wichtig nehmt! Diese Geschichte ist zwar ein nettes Schwankerl mehr aber nicht. Möglich ist vielleicht auch so etwas gewesen. Mir persönlich aber egal ,höchstens ein na schau mal an was es alles gegeben haben soll wert!

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18.01.2009 10:29von ( gelöscht )
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Eben,aber warum sollen wir hier Märchen reinschreiben?
Ist doch albern.

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18.01.2009 11:56von ( gelöscht )
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Morgen miteinander,

nur noch mal zur Richtigstellung: Ich glaube die und andere Geschichten, zumal sie von ernsthaften Leuten erzählt werden.
Mich regt nur auf, wenn wie in diesem Fall @Galaxy, mit einem "feucht fröhlichen" - nö, nö - kategorisch alles abgelehnt wird was nicht ins eigene Weltbild passt.
Aber was soll's ...

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18.01.2009 20:04von ( gelöscht )
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Weltbild hin oder her.Man stelle sich ein Loch im GSZ vor oder am letzten Sperrelement und dann kommt einer kriecht durch ,holt sich eion paar Flaschen Bier und geht wieder zurück. Und nun? Hört sich an wie Grimms Märchen.Vor 61 ok das glaub ich aber danach? Nein!Wenn es sowas gegeben hätte dann wären auf allen Ebenen Köpfe gerollt und die Oberen hätten den Spuk ein Ende bereitet. Ich kannte auch Stellen wo auf Grund der geogr.Lage der GSZ nur halb so hoch war wie gefordert aber da war ja noch der Streckmetall von 3m Höhe.Aber ein Loch!

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18.01.2009 20:20von ( gelöscht )
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Also zumindest ich habe von keinem Loch im Zaun gesprochen...

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12.03.2009 21:09von Schreiber
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Hallo Zusammen,

ich war Schreiber in der GK wie der Nick das schon aussagt.
So mußte ich auch hin und wieder ins GR nach Heiligenstadt und da
stand ich in einen Zimmer mit der Grenzkarte vom Regiment an der
Wand und da viel mir auf an 3.4. Punkten der Grenze waren rote Kreuze
markiert. Auf die Frage nach den Kreuzen wurde ich barsch des Zimmers
verwiesen.
Ich habe mir so meine Gedanken gemacht - das könnt Ihr jetzt auch

Eines Abends bei der Einteilung zum Grenzdienst hieß es, der Posten-
punkt B-B (Bockelhagen-Bartollfelde) wird die Nacht nicht besetzt.
Genau wo das rote Kreuz auf der Karte war. Im geheimen wurde gemunkelt
das Agentenaustausch vorgnommen wird.

Was da aber richtig geschah weiß ich nicht und dort war auch kein Loch
Zaun und eine Scheuse im Boden auch nicht

Vielleicht kann von Euch im Forum oder die BGS-Beamten was beitragen.

MfG

Reinhard

12.03.2009 21:26von ( gelöscht )
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Hallo,

ich war damals in Ecklingerode stationiert und kann die Angaben von Schreiber nur bestätigen. Im Abschnitt Ecklingerode gab es zwei "Übergangsstellen", deren Abschnitte in unregelmäßigen Abständen nicht besetzt wurden. Das es sich um "Übergangsstellen" handelte konnte man daran erkennen, dass der Kontrollstreifen am nächsten Tag frisch geeggt worden war. Außerdem waren dies unter anderem auch Stellen, an denen Grenzaufklärer an die "vorderste Front" gelangten.
Ganz sicher aber waren es keine Stellen zum "Bier" holen, jedenfalls nicht zu meiner Zeit.

LG
Christian
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