Welche Katastrophen waren die schlimmsten in der Geschichte der DDR?

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08.03.2010 19:25
avatar  Angelo
#1
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Ich kann mich in West Deutschland an einige Katastrophen erinnern die man auch nie wieder vergisst. Flugzeugabstürze Explosionen oder auch Naturkatastrophen.
Wie war das denn in der DDR ? Gab es dort auch Katastrophen an die ihr euch heute noch erinnert? Uns wie haben die Medien das rüber gebracht? Verharmlost oder Reality ?


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08.03.2010 19:32
avatar  Jens
#2
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Hallo mein lieber Angelo,

Also bei Katastrophen waren sich schon die Medien einig. Man denke an den schlimmen Winter 1979/1980,
wo die Insel Rügen, voll von der Außenwelt abgeschnitten war.
Auch war es sowieso jeden Winter ein Problem, die Stromversorgung aufrechtzuhalten. In den Tagebauen wurde Höchstleistung vollbracht, auch dank den Soldaten der NVA.
Ich weiß, das da sehr viel vollbracht worden ist.
Gruß Jens


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08.03.2010 19:43
avatar  Angelo
#3
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Ich habe davon gehört das es im Winter Probleme mit den Kohlekraftwerken gegeben hat


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08.03.2010 19:47
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#4
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Zitat
Welche Katastrophen waren die schlimmsten in der Geschichte der DDR?



Die schlimmste in der Geschichte der DDR war, für die DDR, der Mauerfall. Danach war dann nämlich die DDR Geschichte...


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08.03.2010 20:01
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#5
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Ansonsten waren die bekanntesten eigentlich Eisenbahnunglücke.


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08.03.2010 20:06 (zuletzt bearbeitet: 08.03.2010 20:29)
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#6
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katastrophen??? die erde bebte...
13.03.89, zuvor schon einmal 1975, gebirgsschlag(anzeichen eines erdbebens) im kalikombinat werra,
grube merkers.
schornsteine, ganze giebelwände fielen ein, stürzten auf strassen und plätze, risse und senkungen von häusern, bzw des erdbodens...
ganze häuser und eine kirche mussten abgerissen werden...
wie durch ein wunder, dass es keine toten gab...
und wie immer in zeiten des kalten krieges: der osten schobs auf den westen(laugenverpressung)
und der westen auf den osten (rückbau der stützpfeiler)


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08.03.2010 20:06
#7
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hier mal eine kleine Zusammenstellung:

19. Januar 1988. Gegen 17.50 Uhr kommt es im brandenburgischen Forst Zinna zu einem folgenschweren Crash zwischen dem D 716 der Deutschen Reichsbahn und einem sowjetischen Panzer.

Am 6. Juli 1967 kollidiert hier an einer Bahnschranke ein Ferienzug mit einem Minol-Tankwagen. 15.000 Liter Leichtbenzin stehen in Sekundenbruchteilen in Flammen, der Feuerball ist weithin sichtbar. Für 94 Menschen gibt es keine Rettung, darunter 44 Kinder, die sich auf die Zeit im Ferienlager im nahe gelegenen Harz freuten.

15. Mai 1960, als sich auf dem Leipziger Hauptbahnhof eines der schwersten Zugunglücke der DDR-Geschichte ereignete. Es war ein Sonntagabend. Gegen 20.20 Uhr stieß am Hauptbahnhof der Personenzug Leipzig - Halle mit dem Eilzug Halberstadt - Schandau frontal zusammen. Augenzeugen sprechen von einem gewaltigen Blitz und ohrenbetäubendem Lärm. 54 Menschen starben am Unfallort, weitere in den Krankenhäusern. Hunderte aber konnten durch den aufopferungsvollen Einsatz der vielen hauptamtlichen und auch freiwilligen Hilfskräfte gerettet werden.

24. August 1965 rekonstruiert, als ein Schwimmpanzer der NVA, der bis dahin als unsinkbar galt, versank und 35 Kinder mit in die Fluten des Riewend-Sees riss. Alles Kinder des Betriebsferienlagers "Flax und Krümel" des DDR-Fernsehfunks, die von den Panzer-Soldaten zu einer "Spritztour" auf dem Wasser mitgenommen worden waren.

Es ist der Morgen des 28. März 1988 unweit von Halle an der Saale. Im Untergrundspeicher zwischen den Orten Teutschenthal und Bad Lauchstädt, einer Kaverne, wird ein Druckabfall registriert.

Am Morgen des 28. Dezember 1978 liegt die Temperatur in ganz Deutschland bei etwa zehn Grad über Null.Eine gravierende Folge in der DDR ist, dass die Energieversorgung für zwei Tage komplett zusammenbricht. Der Braunkohleabbau droht einer nach dem anderen stillzustehen. [...]

den Absturz einer Interflug-Maschine 1972 über Königs Wusterhausen, bei dem 156 Menschen starben

*** die oben genannten Katastrophen sind nur eine kleine Übersicht und erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit ***

Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de


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08.03.2010 20:21
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#8
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Feliks D., der Untergang der DDR war keine Katastrophe für das deutsche Volk.
Es mag eine Katastrophe für die Machthaber der DDR und ihrer Sicherheitsorgane gewesen sein.
Der Untergang der DDR war Folge der katastrophalen Handlungsweise der SED-Machthaber, die das Volk der DDR gnadenlos betrogen und belogen hat und ihre Sicherheitskräfte weltanschaulich einseitig geprägt und politisch einseitig einer kollektiven Hirnwäsche unterzogen hat.

Der Vergleich mit den geschilderten katastrophalen Zug-, Flugzeug- und anderen Unglücken auf dem Gebiet der ehemaligen DDR verbietet sich in diesem Thread von selbst.


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08.03.2010 20:32
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#9
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Zitat von Feliks D.

Zitat
Welche Katastrophen waren die schlimmsten in der Geschichte der DDR?



Die schlimmste in der Geschichte der DDR war, für die DDR, der Mauerfall. Danach war dann nämlich die DDR Geschichte...




...diese "Katastrophe" sollte dir zu denken geben. Wohl kaum eine hat solch eine Freude ausgelöst. Erinnerst du dich noch an die Bilder: Jubelnde Menschen, die sich in den Armen lagen - die Sektpullen, die in ganz Europa knallten usw. usw.

So sollten "Katastrophen" immer sein.


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08.03.2010 20:36
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#10
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Freilich,für die einen war es eine "Katastrophe" und die anderen der grösste Glücksfall.
Für die meisten trifft das letzte zu.


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08.03.2010 20:38
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#11
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( gelöscht )

Zitat von manudave

So sollten "Katastrophen" immer sein.



Ja, das wäre schön! Die wahre Katastrophe für Millionen Deutsche war die gewaltmässige Trennung von ihren Freunden, Familien, Kindern, die 28 Jahre dauerte.
AZ


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08.03.2010 20:41
#12
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Zitat von Feliks D.

Zitat
Welche Katastrophen waren die schlimmsten in der Geschichte der DDR?



Die schlimmste in der Geschichte der DDR war, für die DDR, der Mauerfall. Danach war dann nämlich die DDR Geschichte...





AMEN !!!

Gruß
Thomas
Zerstörer Lütjens - D185

Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erweisen sich viele von ihnen als falsch

Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast


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08.03.2010 20:47
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#13
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( gelöscht )

Lasst es gut sein mit der Polarisierung, es wurde geagt, was gesagt werden musste. Ich finde die Themen besser, die uns aus verschiedenen Richtungen eher zusammenführen, als trennen.

Macht mal einer einen neuen Thread auf, der Neue Runde Tisch, oder so, ich kann das rein technisch nicht!

Euer Huf


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08.03.2010 20:53
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#14
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( gelöscht )

Huf, zu "gnadenlos betrogen und belogen" gehören immer Zwei dazu. Ebenfalls zu der "Gehirnwäsche". Also in der DDR haben selbstständig denkende Menschen gewohnt und ich zähle mich zu dieser Spezies dazu. Ich hatte es schon öfters geschrieben...Es quatschte mir keiner, nicht einer unserer Führungsgrößen in meine ganz persönliche Lebensplanung hinein.
Was ich wollte, bekam ich, wenn auch öfters über Umwege.Sölltest du nicht...und mit dem Staat und so...dann war das dein Problem. So sehe ich es und jeder ist seines Glückes Schmied und der Eine hat Glück und der Andere weniger und wieder Einer will mit dem Kopf durch die Wand und der Andere sagt sich: Sei Klug, du musst Sie nicht herausfordern.
So sehe ich das mit der schönen DDR und nicht, das sie Alle gelenkt und geleitet wurden. Wer so blöd war, da muss ich sagen: Dann Pech gehabt, so wie heute. Wenn ich zu blöd bin, um zu überleben, muss ich nicht die Schuld bei Anderen suchen.
Endschuldige meine Direktheit, es geht nicht gegen dich, es geht nur darum, wie du es so allgemein formuliert hattest.

R-M-R


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08.03.2010 21:00
#15
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Zitat von Jens
Hallo mein lieber Angelo,

Also bei Katastrophen waren sich schon die Medien einig. Man denke an den schlimmen Winter 1979/1980,
wo die Insel Rügen, voll von der Außenwelt abgeschnitten war.
Auch war es sowieso jeden Winter ein Problem, die Stromversorgung aufrechtzuhalten. In den Tagebauen wurde Höchstleistung vollbracht, auch dank den Soldaten der NVA.
Ich weiß, das da sehr viel vollbracht worden ist.
Gruß Jens


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War das nicht 1978/1979


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