Ein Volk unter Verdacht

04.03.2010 09:47
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Gestern lief beim RBB in den Nachrichten ein Beitrag über die Stasibeauftragte des Landes Brandenburg. Gleichzeitig wurde der Film der BStU "Ein Volk unter Verdacht- die Staatssicherheit in der DDR" gepriesen, welcher Schülern vorgeführt wurde und wird.
Wer kennt den Film? (Laut Auskunft der BStU kann dieser schon seit dem 11.1.10 dort bestellt werden)
Wie ist der Inhalt zu bewerten?
Für Antworten wäre ich dankbar, denn ich habe mir den Film gerade bei der BStU bestellt,, wurde aber auf lange Wartezeiten hingewiesen.
Danke
Udo


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04.03.2010 18:18
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04.03.2010 20:01 (zuletzt bearbeitet: 05.03.2010 07:54)
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Zitate:

0:09 Wie wenig Jugendliche über das MfS wissen, zeigt der Film "Ein Volk unter Verdacht" schon am Anfang.
Ok das MfS hinterließ Aktenberge, anscheinend geschichtlich unbedingt erforderliches Wissen...
Was wissen Schüler über die Gestapo, den SD oder die SS? Aufklärung über die Verursacher von Leichenbergen wäre eher angebracht.


0:31 Aussage sinngemäß: "Der Film richtet sich an Jugendlich und ist daher vom Look und den Kameraeinstellungen locker auf den Stil von Musik(videos) geschnitten. Das kommt jugendlichen Sehgewohnheiten entgegen.

Na klar, locker ein paar pauschale Verurteilungen vermitteln, ohne wirkliches Nachdenken auszulösen und schön den Komplex Ursache und Wirkung verschweigen.


0:58 Woooow, das sieht aber ganz schön imposant aus hier. Das war aber kein normales Büro oder?

Was soll Jugendlichen damit vermittelt werden? Aber klar heute hat in Berlin ein Ministerbüro ja max. 32qm


1:44 "Eltern geben über die Geschichte nur subjektive und sehr verzehrende und auch unschöne Antworten.Im Grunde bekommen die nie ein historisch korrektes Bild. Damit sich das ändert gibt es nun den Film "Ein Volk unter verdacht".

Bemerkenswert, dass den Eltern das Recht und die Fähigkeit abgesprochen wird, ihren Kindern ihr Geschichtsbild selbst zu vermitteln. Gut das die BStU da selbstlos in die Bresche springt und den Kindern das politische gewünschte Geschichts- und Feindbild über die Tätigkeit des Ministeriums für Staatssicherheit eintrichtert.



Früher hätte jeder wegen Rotlichtbestrahlung protestiert, aber heute gegen Schwarzlicht sagt natürlich keiner was. Aber klar Schwarzlicht sieht man ja auch nur im Dunkel.


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05.03.2010 07:19
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#4
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Danke für die Antworten.
Youtube kann mein Dienstrechner leider, aufgrund der Sicherheitseinstellungen des Admins, nicht.
Udo


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05.03.2010 13:36
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#5
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Hallo,
wollte mir das Video ansehen. Erst kam Werbung und dann sollte ich mittendrin Systemeinstellungen von youtube herunterladen. Bei anderen Videos ist mir soetwas noch nicht passiert.

Frage: lockt man mit solchen Filmen User ihren PC für Werbung zu öffnen? Es ist wohl besser die Finger davon zu lassen. Seitdem ich mir Seiten des Bundesministeriums des Innern heruntergeladen habe und 3 Trojaner dabei waren, bin ich sehr vorsichtig geworden.
Grüße Ahnenforscher.


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05.03.2010 14:01 (zuletzt bearbeitet: 05.03.2010 16:12)
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#6
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94

_Ahnenforscher_> ... 3 Trojaner dabei waren, ...

Meinste die hier *grins* http://www.bundestrojaner.net/inhalt-bun...download-3.html

@karl143 Ich weiß, ist OT, konnte ich mir aber nicht verkneifen

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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05.03.2010 15:21
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Also bei mir kommt weder Werbung, noch muss ich irgendetwas herunterladen. Weder hier noch auf nem anderen Rechner.


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05.03.2010 20:08
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#8
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Na ok.
Wenn du es so sagst glaube ich dir Felix. 94, die Trojaner habe ich konket nicht auf dem Zettel. Es mag sein, ich habe sie gelöscht. Leider habe ich den Beitrag nicht vollständig gesehen. Ich betrachte diesen Beitrag als wirres Zeug.
Meine persönlichen Erinnerungen dazu:
Das große Zimmer war der Konferenzraum. Hier fanden regelmäßig Kollegiensitzungen statt. Das Kollegium bestand aus zwölf wichtigen Entscheidungsträgern. Das Ministerbüro war wesentlich kleiner. Sein Vorzimmerlöwe mit nordisch patronymischem Namen hatte ein noch kleineres Gefilde.

An das Haus in der Normannenstraße kann ich mich sehr gut erinnern und habe eine persönliche Episode parat.

Es war so mitte der siebziger Jahre. Ich war knapp 20 Jahre alt und eineinhalb Stunden Mitarbeiter des MfS. Bei der Abarbeitung des Laufzettels wurde ich von einem kleinen Dicken mordsmäßig zusammengeschissen, warum ich die Straße (vor diesem Objekt im Video) nicht gerade, sondern schräg überquert habe. Ich sollte streng bestraft werden und er verschwand. Danach trat ein Oberstleutnant in Uniform an mich heran. Er kontollierte mich und grinste. Trotz der Aufforderung des Genossen Minister (Erich Mielke) sehe er von einer Bestrafung ab. Das hat mich in der weiteren Tätigkeit geprägt.
Zu dem Video: Ich halte nichts davon. Ich kann nichteinmal Halbwarheiten erkennen.

Die Aufarbeitung der Geschichte ist immer schwierig. Die Aufarbeitung des MfS halte ich in der Öffentlichkeit derzeit für unmöglich. Ein Schwein muss man schlachten. Das schaft auch nicht dieses Forum. Hier besteht lediglich die Möglichkeit Neugierde einiger Interessierter, zu befriedigen. Das ist für mich legitim und warum nicht.

Lebende Personen nenne ich nicht!!! Für Spass und Humor bin ich immer zu haben.

Der Ahnenforscher


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