Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

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31.12.2016 15:29
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Zitat von Marienborn89 im Beitrag #269
Zitat von Gert im Beitrag #268

Solange amerikanische Soldaten unseren Schutz garantieren, brauchen das deutsche Soldaten nicht zu tun. Bisher war das eine preiswerte Variante der NATO .wenn der neue US Präsident kommt, werden wir wohl mehr zahlen müssen.ist doch schon im Wahlkampf angekündigt worden.
Dein Verweis auf Besatzungstruppen ist aus meiner Sicht Blödsinn. Das Kapitel ist zu Ende .die Franzosen sind wohl ganz weg, die Engländer in 3 Jahren ganz weg und die paar amis werden auch nicht mehr allzu lange hier sein, vor allem nicht wenn sie mehr Geld wollen.


Vor wem garantieren amerikanische Soldaten Deutschland Schutz?


nun,zur Zeit sehe ich keine Bedrohungslage aus irgendeiner Richtung, aber das kann sich schnell ändern. Im Übrigen ist die Truppenpräsenz ja schon sehr klein im Vergleich zum kalten Krieg, was da hier an Soldaten unter Waffen waren, war ein vielfaches von heute.


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17.07.2017 02:29
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#272
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Ich fühle mich nicht als Verbrecher obwohl ich 1969 aus verschiedenenGründen Fahnenflüchtig wurde ... Fehler einsehen und zurück gehen das könnte man tun aber egal wie man sich der DDR Justizstellen muste , man hätte und hatte keine Chance , ich war nach meiner Flucht so blöd zu glauben es würde gut gehen wenn ich versuchen würde meine Exfrau und Ihr Kind rüber zu holen... Das was dann kam gehört genauso zur GT -NVA wie alles andere washier geschrieben wurde und wird ... ich erhielt 10 Jahre Bautzen +Nachschlag von 3,5 Jahren wegen dem Versuch meine Frau nach zu holen (die im übrigen IM war) wir wurden ohne Rücksprache von Amts wegen geschieden .
Im übrigen, welche Gründe jemand hatte zu wählen ob er sich erschießt oder zu flüchten es ist besatimmt niemanden leicht gefallen. Die Männer waren ja zu Teil noch Jugendliche . . .
Ich dachte dies ist ein Forum über die Grenztruppen, verurteilt sind schon einige da braucht man das hier nicht noch nachzuholen wie einige weiter unten in de Beiträgen meinen ... und ich sag es noch einmal auch das gehört dazu
Trotz und alledem herzliche Grüße wolle48


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25.07.2017 08:51
#273
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Weiß eigentlich jemand, wie viele DDR-Grenzer umgebracht wurden? Diese ganze Aufrechnerei ist unsinnig, wenn man die historischen + internationalen Entwicklungen nicht kennt oder ignoriert, die zu jenem 13. August 1961 führten.


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06.08.2017 22:52 (zuletzt bearbeitet: 06.08.2017 23:22)
avatar  Rudi66
#274
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Leider ist der militärische Beruf nach wie vor notwendig. Ist leider Verschwendung von Volksvermögen. War es besonders für die Planwirtschaft der DDR. Wenn jemand jeden seiner Tage bei der NVA genossen hat, war er entweder nicht ausreichend über den Unrechtsstaat DDR informiert oder hat es zum eigenen Vorteil auf Kosten des der normalen DDR-Bürger akzeptiert. Als Ostberlnier wurde ich entgegen dem Viermächtestatus (ganz) Berlins in die NVA gepresst. Bei jedem Gefechgsarlarm musste man den Ernstfall Krieg befürchten und dann hätte ich auf der falschen Seite gestanden Ausserdem die Atmosphäre in der Kompanie: allgemeines Misstrauen, Überwachung, Bespitzelung nicht nur durch den Poltitoffizier. Das alles hat mich zur Fahnenflucht getrieben. Zum Glück war der auf mich angesetzte IM in meinem Zug zu dämlich, um vorher etwas zu bemerken


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07.08.2017 11:33
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#275
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Was, ein Ostberliner damals nuckelnd an der Muttermilchsahnekonsumbrust und dann Fahnenflucht? Wie kam das denn bei X Vergünstigungen so Berlin(Lohn) zuschlag und noch lauter so Ostberliner Standortvorteilen. Gab wohl nix zu kaufen in der Hauptstadt....?

Rainer-Maria


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07.08.2017 12:57
#276
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Ganz einfach: Die lebten ganz nahe an der Teilung und hatten mehr Verwandte - auch nicht weit in einem fremden Bundesland.

Und der Grad der Vergünstigungen und der Versorgung war relativ und nur bezogen auf die DDR besser.

Darüber hinaus hatten auch Ostberliner Interesse an der Reisefreiheit und anderen ganz immateriellen Dingen.

Die Sache mit der sprichwörtlichen Banane ist eine Unterstellung - weitgehend.


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06.12.2017 15:43
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#277
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Also lieber "Berliner" durch Deinen Beitrag habe ich erkannt das ich bishervon falschen Voraussetzungen ausgegangen bin was die Veruteilungen von der DDR Justiz oder Militärgerichtsbarkeit betrift.
Ich bin 1969 im Juni als Diensthundestaffelführer mit Dienstgrad Unterfeldwebel fahnenflüchtig geworden. In der BrD angekommen wurde ich zunächst im "Zonenrand-Betreuungsheim-Helmsstedt" untergebracht. Von dort kam ich ins Notaufnahmelager Gießen wo ich ca 3Wochen von alehand Dienststellen und Geheimdiensten vernommen oder befragt wurde. In dieser Zeit hatte ich keinen Pass sondern nur einen Passierschein für das Lager Gießen. Da die Amerikaner mit meinen Antworten wohl nicht zufrieden waren kam ich zu einer Sonder-Dienststelle der USA Geheimdienste nach München hier ging die Befragung dann weiter und ich war immernoch "staatenlos" mit einer grünen "Identeticard" dasging bis Anfang August so weiter, man war wohl allgemein beiden Diensten erstaunt das ich zur Frage der Aufstände in der CSR auf die Frage zur Kampfbereitschaft der NVA antwortete das in meiner Einheit zu dem Zeitpunkt in 1968 wohl niemand zurückgewichen wäre und alle gekämpfthätten. Als Begründung sah ich die Überzeugung das der Krieg in Vietnam von den Soldaten und der Bevölkerung in Europa als negatives Ereignis angesehen wurde und sich mit dem Vietnamesen eine hohe Solidarität verband. Danach erhielt ich Papiere und arbeitete als Maurer in München. Da es mir (wie ich glaubte)gelang in Postkontakt zu meiner damaligen Frau unter Umgehung der MfS Behörden zu treten fiel ich auf die Bitte meiner frau sie nachzuholen rein. enmußte ich wurde verhaftet in Brandenburg dem Haftrichter zugeführt und am nächsten Tag zur Erstvernahmung durch den Militärstaatsanwalt vernommen und nach Berlin Magdalehnenstrasse ins MfS-Untersuchungs-Gefängnis unter Androhung der Todesstrafe überführt. Dort wurde ich dann 8 Monate verhört etc und zunächst zu 10 Jahren Zuchthaus Verurteilt. In einer schwachen Stunde erzählte ich meinem Mitgefangenem in Bautzen II Zelle 11 dasich vor hatte meine Frau und Ihr Kind in Die BRD zu holen was zu neuen Vernehmiungen und der Straferhöhung um3,5 Jahren führte. Dazu kam es aber nicht, weil am 1.11.1972 das Amnastiegesetz von Erich Honnecker in Kraft trat. Da ich als Haushandwerker wegen eines Unfallsnicht zu brauchen war hatte ich dasGlück am 1.11. dabei zu sein. InHof angekommen wurde ich wieder nach Gießen von dort nach Hamburg geschuckt um das Wiederaufnahme -Verfahren zu durchlaufen. Und anders als Du lieber "Berliner" ( im übrigen mein Kollege in Gießen und München 1969 war auch ein Berliner dessen Namen ich leider vergessen habe) dies beschrieben hastmußte wir 20 leute uns alle dem Oberstaatsanwalt Geijk am Oberlandgericht Hamburg zur wiederaufnahme des Verfahrens stellen . aber leider sind nurmein Haftkollege aus Bautzen und ich von den ersten in Hamburg angekommenen Amnestierten aus dem Verfahren als unschuldig entlassen worden. Alle 18 andere hatten in der DDR eine kriminelle Straftat begangen die auch hier geahndet würden. 2 dieser Leute wurden schon in der ersten Woche in der Freiheit hier wieder verhaftet bei Ausübung einer krimminellen Handlung. Mein BautzenerKolleg undich erhielten nach Abschluß des Wiederaufnahme vVerfahrens die Anerkennung als Politischer Verfolgter und Verfolgter des Stalinismus ... Warum schreibe ich dfas alles wir die wir frühzeitig Fahnen- oder Republickflüchtig wurden hatten oftkeine andere Whal mehr weil wir zu offen etwas sagten oder wie in meinem Fall etwas aufschriben und das auchnoch versuchten zu veröffentlichen. Glaubt mir es fiel mir und den Kameraden die ich auf diesen nichtleichten Weg traf nicht leicht diesen Schritt zu gehen. Für mich gab es 1966/67 eine Zeit wo ich glaubte jetzt , ja jetzt geht es mit der DDR vorwärtz wir erhielten in unserer PGH prämie und was viel wichtiger war ich konnte ohne lange zu warten von meinerJahres-Gewinnausschüttung sogar was kaufen. Für meinen kranken Vater einen Schwarz/Weiß-Fernseher. ich war richtig glücklich . . . Aber 1968 meinte ich meine Meinung sgen/schreiben zu müßen : : : > Ihr wißt schon tschüß wolle48


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06.12.2017 19:37
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#278
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Der Rainer fand da ne Übereinstimmung wolle, in deinem Vortext:

"Da die Amerikaner mit meinen Antworten wohl nicht zufrieden waren kam ich zu einer Sonder-Dienststelle der USA Geheimdienste nach München hier ging die Befragung dann weiter und ich war immernoch "staatenlos" mit einer grünen "Identeticard" dasging bis Anfang August so weiter, man war wohl allgemein beiden Diensten erstaunt das ich zur Frage der Aufstände in der CSR auf die Frage zur Kampfbereitschaft der NVA antwortete das in meiner Einheit zu dem Zeitpunkt in 1968 wohl niemand zurückgewichen wäre und alle gekämpfthätten. Als Begründung sah ich die Überzeugung das der Krieg in Vietnam von den Soldaten und der Bevölkerung in Europa als negatives Ereignis angesehen wurde und sich mit dem Vietnamesen eine hohe Solidarität verband."
textauszug ende

Glaubte mir in den ganzen bisherigen Texten kein Mensch, alles lachte(sinngemäß)wo ich von schrieb, das eben mein damaliges Feindbild an der Grenze (gut zehn Jahre nach deiner Zeit) auf der ganzen bis dahin veranstalteten unsäglichen Vietnamscheiße beruhte. Wo eben Lecker-BRD mit Vietnam Mörder-Ami zu so ner Art Bruderschaft verschmolz.

Rainer-Maria


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06.12.2017 19:45
avatar  mibau83
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wie hat dir der hannes vom bgs ratzeburg ins gästebuch geschrieben, rmr alter vietnamesischer minenleger.


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