DDR Mythos? "Einen Werkstatttermin bekam man nur mit Spargel, Geld oder viel, viel Geduld"

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25.02.2010 01:55 (zuletzt bearbeitet: 25.02.2010 05:54)
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in einem anderen Thread hat Greso auf die Frage, ob es genug KfZ-Mechaniker in der DDR gab, folgende Antwort gegeben:

Zitat von Greso
Es gab genug KFZ Mechaniker,und die mussten auch was können,und nicht nur einen PC anklemmen,aber es gab keine oder zuwenig neue Ersatzteile.Das Aufarbeitungsprogramm für die alten Ersatzteile war die Ursache für lange Wartezeiten im Reparatursektor.Wenn Austauschmotoren kamen,wurden Kunden angeschrieben(wenn sie eine Anmeldung hatten),die brachten das Fahrzeug und es wurde der Motor getauscht.Und so wurde es mit den anderen Baugruppen
auch gehalten.Gruß Greso



Dieser Thread soll jetzt alles rundum Werkstattstermine behandeln.

Wie lange habt Ihr warten muessen? Habt Ihr nachgeholfen? Welche Rolle hat fuer Euch die Ersatzteillage bzw. das Aufarbeitungsprogramm gespielt?

Da jetzt "Mythos" Mode ist, wurde die Frage hier gestellt. Ich freue mich auf Eure Erlebnisse!

Berliner


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25.02.2010 06:35
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S51

Ich habe zu DDR-Zeiten eine Werkstatt allenfalls für Garantiefälle in Anspruch genommen. So etwas brauchte dann etwa drei Wochen Anmeldung.
Alles andere habe ich selbst gemacht. Als Instandhalter habe ich gelernt, mit so ziemlich allen Werkstoffen umzugehen, kann montieren, Schweißen und löten. Bei größeren Problemen wurde die Werkstatt des Betriebes nach Feierabend genutzt. Das war extra genehmigt. Für die Frage nach dem "Wie" gab es Reparaturhandbücher.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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25.02.2010 06:56 (zuletzt bearbeitet: 25.02.2010 07:09)
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Zitat von Berliner
DDR Mythos? "Einen Werkstatttermin bekam man nur mit Spargel, Geld oder viel, viel Geduld"


Berliner, das "oder" muesste durch eine "und" ersetzt werden

Mal sehen an was ich mich dazu noch erinnern kann...
Die normalen Vertrags-Werkstaetten waren heillos ueberlastet, in den 70er Jahren in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) war die Wartezeit fuer eine einfache Durchsicht typischerweise 3 - 4 Monate. Ersatzteile fuer irgendwelche Reparaturen mussten mitgebracht werden. Mein Vater hat dies deshalb auch nur ein- oder zweimal gemacht. Die Alternative - in unserer Gegend - war sich entweder selbst zu helfen, oder sich durch "inoffizielle" Mechaniker helfen zu lassen.

Selbsthilfe war gang und gaebe, es gab auch gute Werkstatthandbuecher, die selbst dem Laien das noetige Wissen vermittelten. Ich glaub' ich hab einen erklecklichen Teil meiner Wochenenden in der Garage mit meinem Vater verbracht, um ihm z.B. beim Bremsen entlueften zu helfen...

Die andere Alternative waren Hobby-Mechaniker, welche es bei uns einige gab. Diese waren teilweise auf professionellen Niveau, so hatte z.B. unser Nachbar eine 4-staendige Garage mit Maschinenraum und hydraulischer Hebebuehne gebaut. Er war Fuhrparksleiter in einem grossen Strumpfkombinat, sein Tagesablauf gestaltete sich dahingehend das er in der frueh zur Arbeit fuhr, nach ungefaehr einer Stunde mit einem Firmenauto wieder auftauchte und bei sich daheim Autos reparierte. Ungefaehr eine Stunde vor Feierabend fuhr er mit dem Firmenauto wieder in den Betrieb, kam mit seinem eigenen Auto wieder zurueck und setzte die Reparaturen zu hause fort.

Beim Vater eines Schulfreundes war es ganz aehnlich, er war Betriebsmechaniker in einer Faerberei, und hatte die betriebseigene Werkstatt in eine Autoreparaturwerkstatt umgewandelt (mit der Duldung des Betriebsleiters).

Es war allerdings auch nicht so das man bei diesen Werkstaetten einfach vorfahren konnte und das Auto wurde repariert (und garnicht nur mit DDR Geld). Es wurde durchaus erwartet, das ueber den normalen Preis hinaus, auch etwas "tauschwertes" angeboten wurde (hier kommt z.B. der Spargel in's Spiel). Bei meinem Vater war's so das er Fernsehgerate und Radio's reparieren konnte, das war immer eine gern gesehene Gegenleistung. An der Spitze der Gegenleistungen standen natuerlich die "blauen Fliesen", d.h. westdeutsche DM.

Der Grund fuer die hohe Auslastung - obwohl die Fahrzeuge extrem simpel aufgebaut waren - war auch die geringe Qualitaet der Fahrzeuge. An unserem Auto mussten schon nach 3 - 4 Jahren *alle* Kotfluegel und die durchgerosteten Schweller erneuert werden (lag auch an dem hohen Streusalz-Einsatz bei uns im Erzgebirge). Von daher waren die meisten Jobs die verrosteten Teile zu entfernen und zu ersetzen. Oft wurde das Fahrzeug komplett neu aufgebaut.

Als junge Bengel haben wir uns natuerlich immer gern da rumgetrieben, war ja immer was los. Ausserdem wurde mir mehrmals mein zerbrochenes Westfahrrad geschweisst, und wir hatten aufgrund unserer "Beziehungen" auch die besten Seifenkisten in der Klasse.

Zu den Ersatzteilen: Der Prototyp und Standartbeispiel des Mangels in der DDR war der Trabantauspuff und die Wartburg-Kopfdichtung. Dafuer haetten manche ihre proverbiale Grossmutter verkauft. Es gab auch z.B. Wartelisten fuer Autobatterien. Auf diese Liste kam nur, wer die alte Batterie dem Schrotthandel uebergeben hatte (man bekam dafuer einen sehr begehrten Zettel). Deswegen kam es durchaus vor, das Fahrzeuge in LPG's oder Fuhrparken morgens mal ohne Batterie dastanden. Die Batterie war ueber Nacht zum "Volkseigentum" geworden.

Nachdem wir sehr viel Verwandschaft im Westen hatten, konnten wir unsere Autoersatzteile auf der Post abholen, das ging ohne sich lange anstellen zu muessen. Z.B. Bremsbelaege, Winterreifen, Autoradio, eine ganze Autotuer, und auch eine Batterie hab ich von der Post heimschleppen duerfen.

Zitat von Greso
Es gab genug KFZ Mechaniker,und die mussten auch was können,und nicht nur einen PC anklemmen,aber es gab keine oder zuwenig neue Ersatzteile.Das Aufarbeitungsprogramm für die alten Ersatzteile war die Ursache für lange Wartezeiten im Reparatursektor.Wenn Austauschmotoren kamen,wurden Kunden angeschrieben(wenn sie eine Anmeldung hatten),die brachten das Fahrzeug und es wurde der Motor getauscht.Und so wurde es mit den anderen Baugruppen
auch gehalten.Gruß Greso

Greso,

ich hab ab 83 in Bayern Automechaniker gelernt, da war auch noch nix mit PC anklemmen und Teile tauschen. Im Gegenteil, wir mussten z.B. auch spenglern und lackieren lernen. Mit den damals neueren Autos (z.B. Audi quattro) waren die Zeichen jedoch an der Wand, es gab fuer diese Modelle schon einige elektronische Reparaturhilfen. Auch war zu dieser Zeit gerade die Arbeitstabellen eingefuehrt worden, welche fuer jede Taetigkeit am Fahrzeug relativ penible Zeitvorgaben hatten. Dies fuehrte dazu, das man es billiger und qualitaetsmaessig sicherer fand, immer mehr Teile zu tauschen.

Mal als Beispiel: Ein typischer Beanstandungsgrund beim TUEV fuer den Kaefer war ein durchgerosteter Vorderachskoerper. Zu Anfang meiner Lehre wurde das von einem Fachmann mit speziellem Schweisspass neu geschweisst. Nachdem nicht jede Werkstatt sich einen solchen Fachmann festangestellt leisten konnte, wurde er z.B. in unserem Falle aus der 20km entfernten Kreisstadt geholt. Spaeter war's dann so das man als Geselle die Schweissung selbst vornehmen durfte, allerdings musste die noch von oben genannten Fachmann begutachtet werden. Mit hoeher werdenden Lohnkosten war es dann spaeter besser und billiger, eine neue Vorderachse von Stahgruber einzubauen, und der liebe Experte musste nicht mehr geholt werden...

-Th


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25.02.2010 07:18
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#4
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Die Ersatzteilfrage war auch dadurch so krass, dass man einfach gehortet hat. Gab es Ersatzteile und man war in der Schlange drin, hat man alles aufgekauft, was man kriegen konnte. Blechteile vom Trabant liegen heute noch irgendwo bei mir auf dem Scheunenboden im Stroh, Hauptsache war, man hatte sie erst einmal. Vielleicht war der, der sie nun dringend brauchte, angeschmiert, weil er diese Teile nun nicht mehr bekam. Aber man tauschte im Kreise der Kollegen und Verwandten.
Unsere Werkstatt auf dem Dorf vergab einmal im Quartal Termine, bis dahin musste man dann durchhalten oder sich selbst helfen. Trabantfahrer hatten immer ein gewisses Ersatzteillager an Bord: Zündkerzen, Zündspulen, Unterbrecherkontakte, Keilriemen, Draht und Kopfdichtungen. Damit half man auch schon einem anderen Trabifahrer, der am Wegesrand winkte.
Bei größeren Werkstätten war es sehr hilfreich, wenn man dem Meister schon signalisierte, dass man z.B. Räucheraal hatte oder eben Spargel, dass man einen Zentner Weizen für dessen Hühner spenden wolle oder andere Dinge besaß. Dann war plötzlich auch der Motor demnächst verfügbar.
Als ich Mitte der 80iger Jahre meine Tante im Westen besuchen durfte und von dort Autoprospekte mitschleppte, habe ich dafür von einem Betriebsschlosser die Schweller neu eingeschweißt bekommen, der war so wild darauf, seine Werkstatt mit diesen Autoplakaten aus den Prospekten zu schmücken.
Fazit: wenn man genug Leute kannte und irgendeine Sache besaß, die man bieten konnte, waren auch Ersatzteile kein Problem.


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25.02.2010 09:56
#5
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eigentlich waren Beziehungen, oder Handwerkerleistungen sehr gefragt für einen Werkstatttermin, man musste nur wissen welche Art der Leistung der jeweilige Werkstattangehörige oder Verantwortliche brauchte, das ging manchmal auch über Dritte.
Oder man hatte im Betrieb eine Werkstatt, dann konnte man selber seine Reparaturen erledigen, falls man Ahnung hatte.
Ich hab der Werkstatt immer Bauleistungen für die Datschen angeboten, bekam immer meinen Wunschtermin

=============================================================================================
Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!


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25.02.2010 10:40
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Hallo, eine wahre Geschichte!
Bei meinen mehreren Besuchen im Jahre 1984 im Mecklenburger "Parchim" bekam ich folgendes mit: Mein Schwager hatte einen Skoda (den Typ habe ich nicht mehr in Erinnerung, nur soviel er hatte noch nicht einmal eine werksmäßige Autoradio-Einschuböffnung). An diesem Fahrzeug war der Anlasser defekt, deswegen wurde der Wagen über ein Dreiviertel Jahr immer nur am Berg abgestellt damit man ihn zum Anlassen abrollen lassen konnte. Nach über einen Dreiviertel Jahr bekam er dann einen Termin in Plau am See, wo er sich sofort nach Schadensfeststellung, mit dem Hinweis auf den defekten Anlasser, angemeldet hatte. Er fuhr also freudig und hoffnungsvoll nach Plau, im Bewußtsein daß ihm nun endlich geholfen wurde, kam aber nach ein paar Stunden fürchterlich schimpfend zurück. Man hatte sich lediglich den Wagen angesehen und "festgestellt" daß der Anlasser kaputt war (obwohl das im Vorfeld ja schon längst telefonisch besprochen worden war) und hatte ihn auf eine Werkstatt in Schwerin verwiesen, in der er dann einen Termin nach weiteren 6 Wochen bekam und der Anlasser ausgetauscht wurde. Weil hier im Forum des öfteren darauf verwiesen wird, daß in der BRD auch nicht Alles Gold gewesen wäre, was glänzte nur mal ein Vergleich: Zum Wechseln eines Anlassers konnte man bei seiner "Lieblingswerkstatt" in der Regel nach einem Anruf am nächsten Tag vorbeikommen und das Problem wurde sofort behoben, ohne daß man Spargel und Räucheraal mitbringen mußte!! Ersatzteile brauchte man auch nicht zu horten, es war Alles und das auch zu jeder Zeit verfügbar!! Für den späteren 10 Jahre alten Golf I, den mein Schwager sich für 30000 Mark Ost auf dem Schwarzmarkt zulegen konnte brachte ich under Anderem mit: 2. Aussenspiegel, Zierleisten und ein Sonnendach mit Windabweiser für dessen Einbau ich dem Chef einer Werkstatt statt einer Bezahlung in Ostmark ebenfalls einen Windabweiser zur eigenen Verwendung mitbringen mußte. Damit konnte das Problem "Wartezeit" auf Null Komma Nix reduziert werden und alle Beteiligten waren zufrieden!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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25.02.2010 11:04
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Nachdem mich damals der Inhaber einer Trabantwerkstatt mehrmals hat wegtreten lassen habe ich mir auch einen privaten Monteur gesucht.Das Maß war für mich voll als ich wegen einer Kleinigkeit vorstellig wurde und kein Weg zu einer Reparatur führte,obwohl der Meister wusste,daß ich am nächsten Tag mit dem Auto in den Urlaub wollte.
Ich war dann auch nicht sonderlich berührt als er mit seinem Autohaus ein paar Jahre nach der Wende kaputt gegangen ist.

Erstaunt bin ich wenn ich sehe wieviele Teile aus DDR-Fertigung heute auf Oldtimermärkten angeboten werden.
Man denkt es muß doch genug gegeben haben,bloß wo war der ganze Kram?In Kellern,Dachböden,Garagen....


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25.02.2010 12:31
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#8
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Jeder W50 der in irgend ein 3Welt Land geliefert wurde hatte auf seiner Pritsche zusätzlich einen Motor ,Getriebe und Achsen mit(Kleinteile zusätzlich) mit.Was blieb da noch für die Werkstatt? Die Rede ist nur für den LKW Sektor.
greso


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25.02.2010 12:42 (zuletzt bearbeitet: 26.02.2010 18:59)
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#9
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Da bin ich doch richtig!! Wir sind vom Kundendienst und was soll es sein??


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25.02.2010 16:57 (zuletzt bearbeitet: 25.02.2010 16:59)
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#10
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Zitat von wosch
Mein Schwager hatte einen Skoda ... An diesem Fahrzeug war der Anlasser defekt ... Nach über einen Dreiviertel Jahr bekam er dann einen Termin in Plau am See, wo er sich sofort nach Schadensfeststellung, mit dem Hinweis auf den defekten Anlasser, angemeldet hatte.


wie war das damals mit den Werkstaetten? Gab es bestimmte Anlaufstellen fuer spezifische Marken? Gab es staatliche Werkstaette, z.B. eine "ofizielle Sachsenring Werkstatt"?

Berliner


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25.02.2010 17:14
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#11
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Autoservice Berlin....ich musste meine Wartungs-termine normalerweise ein jahr im voraus bestaetigen. Fuer Unfallschaeden gab es eine Werkstatt aufm Hof in Frankfurter Allee. Da hab ich beim ersten mal dort einen 50 Mark Schein dazugesteckt....der Meister gab ihn gleich zurueck. Zwei tage spaeter hatte ich den Lada zurueck. Dafuer musste ich aber den Kotfluegel selber besorgen.... Jetzt ist es wohl umgekehrt: Kotflueger hat er; Geld habe ich nicht.


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25.02.2010 17:54
avatar  Greso
#12
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Die nannten sich VERTRAGSWERKSTATT für Trabant,Wartburg,Simson oder Lada.
Greso


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25.02.2010 18:09
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#13
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Ohne Auto brauchte man doch sowieso keinen Werkstatttermin !!Klar

Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend

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25.02.2010 18:12 (zuletzt bearbeitet: 25.02.2010 18:14)
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#14
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Zitat von Sonne
Ohne Auto brauchte man doch sowieso keinen Werkstatttermin !!Klar


manchmal frage ich mich wirklich, ob es sich lohnt ein Auto zu haben...

Sonne, kurz ein anderes Thema:
Dein frueheres Avatar fand ich eigentlich sehr gut (man bekam gleich Lust auf Speck, lecker!).
Du hast aber meine Frage nicht beantwortet, was es sich mit den "Schweinehintern" auf sich hatte?

Duane


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25.02.2010 18:15
avatar  Sonne
#15
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Antwort:
diese Schweine habe ich auf meiner alten GK in Rothesütte Fotographiert.Sie sind an der gleichen Stelle wo früher die Hundezwinger waren.(1966)
So jetzt weißt du es.

Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend

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