DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

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20.02.2010 18:31
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#31
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Die Mitarbeiter eines Geheimdienstes wissen in der Regel nur das, was sie zum Erfuellen ihres jeweiligen Auftrages benoetigen. Desinformation ist ein wesentlicher Betsandteil der geheimdienstlichen Aktionen. Morde, Verschleppungen usw. werden von jedem bedeutenden Geheimdienst sanktioniert. Das ganze 'Geschaeft' ist eher dreckig, sollte man aber nichts davon wissen. Das was hier in den Staaten von unseren Geheimdiensten getrieben wird, konnte das MfS nur davon traeumen.


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20.02.2010 18:55
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#32
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Zitat von Angelo
Auch wenn das Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS) inzwischen von einigen Zeitgenossen nur noch als Nachrichtendienst gesehen wird, handelte es sich dabei vielmehr um eine Geheimpolizei, die Verhaftungen vornahm, zum Teil unter Folter Geständnisse erzwang, Schauprozesse und deren Urteile vorbereitete und sogar wie Theateraufführungen einstudieren ließ.

Ist diese Aussage richtig??? Oder wurde im Westen alles viel schlimmer gemacht wie es wirklich war? Ist dieser Mythos war oder unwahr ?



Dieser Mythos ist sachlich unwahr aber gefühlsmäßig auch für ehemalige DDR-Bürger nachvollziehbar.
Sachlich unwahr, weil es strikt nach Gesetz ging. Das war mitunter freilich sehr dehnbar.
Das haben wir als DDR-Bürger aber genauso wenig gewußt. Weil, mal abgesehen von Anwälten und Leuten, die sich wirklich dafür interessierten, keiner sich die Mühe gemacht hat, genauer hinzuschauen. Auch hatte man das Gefühl, durch Interesse erst "interessant" zu werden. Ergo wurden Fakten durch Vermutungen ersetzt. Vermutungen gehen immer weiter als die tatsächlichen Verhältnisse. Also hat man immer und überall das MfS hinter den Bäumen vermutet. Die Wirksamkeit des MfS resultierte ganz wesentlich aus dem Unwissen des Bürger, der Unsicherheit, was gegebenenfalls wirklich aus welcher Richtung passieren konnte. Ich denke, die Damen und Herren von der "Firma" haben sich öfter über den "gemeinen DDR-Bürger" gekringelt.
Als sichtbar wurde, wie wenig wirklich passieren konnte, brach alles ganz schnell zusammen.
Dann wurde deutlich, das es sich eben wirklich nur um einen Geheimdienst handelte, der Informationen beschaffte und nur im Einzelfall nach ganz präzisen Regeln selbst aktiv wurde. Nur passt dies nicht in das öffentliche Bild.


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20.02.2010 19:04 (zuletzt bearbeitet: 20.02.2010 19:07)
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#33
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Zitat von manudave
[

..... hunderttausenden Stasi-Opfer
Ein Beweis, den es eigentlich gar nicht braucht...
Folter, Mord, Verschleppung.......



@manudave: wer mit derartig schwerem geschütz hier auftaucht sollte sich nicht wundern wenn es fragen dazu gibt. du tust den wirklichen opfern des mfs(die es mit sicherheit gab,was auch keiner ernsthaft abstreitet) einen bärendienst in dem du so agierst wie bisher. da kommen sehr viele zu der erkenntnis deine beiträge nicht mehr ernst nehmen zu müssen. anstatt den persönlichen erfahrungen einiger user zu diesem thema beachtung zu schenken, negierst du die beiträge die nicht deinem weltbild entsprechen und feuerst gleich aus allen rohren um deine sicht hier durch zu peitschen. dabei berufst du dich auf literatur die durchaus nicht unumstritten ist.

um auf den punkt zu kommen: auch ich hatte nie probleme mit dem mfs, wohlwissend dass es dieses gab und man auch nicht mit ihm spassen sollte! dass kann ich auch für mein persönliches umfeld erklären.
ich kenne allerdings auch 2 leute die ernsthaft probleme mit dem mfs bekamen: der eine hatte in den 70igern waffen aus dem fajas suhl(in welchem er arbeitete) entwendet und jahrelang mit einer richtigen wildererbande gewildert. der andere hatte im suff ein paar schilder zum 1.Mai mit weisser farbe zu gepinselt, dummerweise mit hakenkreuzen. beide leben jetzt noch und sind nach eigenen angaben weder gefoltert,verstrahlt, misshandelt noch psychisch gebrochen worden!

tja Manudave, man muss nur oft genug eine behauptung wiederholen,dann wird irgendwann mal wahrheit daraus? oder doch nicht ? Um es nochmals klip und klar zu sagen, es gab menschen die unter dem mfs litten und denen ungerechtes angetan wurde aber wie du es rüberbringst wirst du bei den meisten menschen in "dunkeldeutschland" nur das gegenteil erreichen....ist deiner mission also abträglich, denk mal drüber nach.

daß ich dich und einige andere hier nicht von einer anderen sichtweise überzeugen kann ist mir klar. dass man aber solche aussagen wie deine nicht unwidersprochen im WWW stehn lässt ist grund genug für mich in diesem forum zu schreiben und einiges anders darzustellen. ich bin mir sicher dass es nicht wenigen hier ähnlich geht.

gruss
SCORN


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20.02.2010 19:05
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#34
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jaja die stasi und ihre vergangenheit.aber vor was habe ich heute angst?arbeitslosigkeit und soziale ausgrenzung,schlechtere medizinische versorgung ohne geld für zusatzleistungen,armutsrente mit evtl.sozialen ausgleich,allgemein vor dem staat an sich.


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20.02.2010 19:42
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#35
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1989 arbeiteten für das MfS etwa 85.500 hauptamtliche und 174.200 Inoffizielle Mitarbeiter.

Die haben natürlich alle gekocht und Tore geöffnet...


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20.02.2010 19:44
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20.02.2010 20:06
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#37
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Zitat von manudave
1989 arbeiteten für das MfS etwa 85.500 hauptamtliche und 174.200 Inoffizielle Mitarbeiter.






Noch nicht mal diese Aussage ist so korrekt, aber man kann es ja erst mal schreiben.


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20.02.2010 20:07
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#38
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Zitat von Alfred

Zitat von manudave
1989 arbeiteten für das MfS etwa 85.500 hauptamtliche und 174.200 Inoffizielle Mitarbeiter.






Noch nicht mal diese Aussage ist so korrekt, aber man kann es ja erst mal schreiben.




Hat am Erhebungstag jemand gekündigt (?)... - du hast recht, eine Garantie für die Zahl übernehme ich nicht.


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20.02.2010 20:20 (zuletzt bearbeitet: 20.02.2010 20:44)
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#39
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Aufgewachsen nach dem Krieg in der nähe der Westgrenze durch den Schulfunk des NWDR und durch meine Opa in Manges eines anwesenden Vaters geprägt war die Stasi für mich die Nachfolgorganisation der Gestapo.
Äußerlich unterschieden sie sich für mich nicht mal mehr durch die Bekleidung da ja auch die mode fortgeschritten war.


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20.02.2010 20:33
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#40
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bergmensch,so hat jeder seine meinung und erinnerungen.aber weiter tragen sollte man nur belegbare geschichte,sonst entstehen solche falschurteile wie mitte der 80er mal im ard oder zdf bei einer schülerumfrage raus kam.auf die frage wo die ddr liegt antworteten viele:in rußland.wir im osten wusten dagegen das die brd nicht in den usa liegt.verblendung wird schnell zur verblödung.


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20.02.2010 20:38 (zuletzt bearbeitet: 20.02.2010 20:43)
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#41
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Die Aussage ist absolut falsch!!!!

Zitat von Merkur

Zitat von Angelo
Auch wenn das Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS) inzwischen von einigen Zeitgenossen nur noch als Nachrichtendienst gesehen wird, handelte es sich dabei vielmehr um eine Geheimpolizei, die Verhaftungen vornahm, zum Teil unter Folter Geständnisse erzwang, Schauprozesse und deren Urteile vorbereitete und sogar wie Theateraufführungen einstudieren ließ.

Ist diese Aussage richtig??? Oder wurde im Westen alles viel schlimmer gemacht wie es wirklich war? Ist dieser Mythos war oder unwahr ?



Ich empfehle Dir das Buch "Fragen an das MfS" zu lesen. Dort erhältst Du die entsprechenden Antworten.




Verweis doch gleich auf die Themen auf Seite 44 und 111, dann sparen sich einige das suchen.


Zitat von Bergmensch
.... war die Stasi für mich die Nachfolgorganisation der Gestapo.



Kleiner Fehler von dir, die waren alle bei der Organisation Gehlen.


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20.02.2010 21:14
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@manudave,
ich bin kein freund davon einer diskussion auszuweichen indem ich einfach komentarlos irgendwelche links einstelle. nichts desto trotz habe ich den link gelesen. was willst du mit dem einstellen dieses links sagen? soll dass der beweiss für deine hier gemachten äusserungen sein? sorry, da hätte ich aber mehr erwartet.

nun ja dann will ich halt auch mal einen link einstellen:

"was man in hohenschönhausen lernt"-----> http://www.sopos.org/aufsaetze/454fc2de7989b/1.phtml


gruss SCORN


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20.02.2010 21:29
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Mal aus eigenem Erleben und ich sehe es so wie Scorn schon richtig schreibt, es war auch viel Vermutung dahinter, ich kannte also einige Leute, wo ich wusste, sie sind beim MfS, und bei Einigen hatte man es vermutet.
Da half auch manchmal Kommisar Zufall, so in Leipzig an der runden Ecke. Deren Personalausgang war auf der abgewanden Seite vom Ring, und kam man aus der Passage/ früher Kino Freundschaft/ heute Passagekino, dann konnte es schon mal passieren, das man jemanden sah, den man kannte, der gerade da zum Tor rauskam.
Und man wusste, mit ihnen ist nicht gut Kirchen essen, also was sagte mir mein gesunder Menschenverstand in solchem Fall...du musst dich ihnen nicht zum Feind machen.
Das Ganze hat mit "anpassen, wegschauen und noch einigem anderen mehr überhaupt nichts zu tun"!
Ich bringe es mal auf den Punkt, also stehe ich vor dem Wespennest, dann stochere ich nicht noch darin herum.
Mache ich es trotzdem, muss ich mit den Folgen leben. Meine Aussage wird einigen Gutmenschen nicht schmecken, da muss ich sagen: Ich kann gut damit leben.

R-M-R


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20.02.2010 21:39
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#44
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Zitat von manudave
http://www.stasi-folter.de/1.html



manudave,ich fing an zu lesen aber kam nur bis folgender stelle.zitat"...Die SED/PDS, eine totalitäre Partei, die die Alliierten fast 30 Jahre zum Schutz der Bundesrepublik Deutschland veranlasste..."

ich dachte immer es gab ein 4 mächteabkommen indem nicht der schutz der brd vor der sed geregelt wurde, sondern die besetzung deutschlands für mindestens 50 jahre und danach die möglichkeit vorsah aus dem waffenstillstandsvertrag zu friedensvertragsverhandlungen zu kommen.das wir nun früher zur wende schon einen freidensvertrag aushandelten war eher gorbatschow zu verdanken,sonst säßen die siegermächte noch heute in deutschland.na gut,die rußen sind weg und warum sitzen die amis heute noch mit stützpunkten in deutschland?beschützen sie deutschland heute vor den linken?man müßen die eine angst haben.

soviel schrott kann man sich wirklich nicht nüchtern rein ziehen,darum las ich nicht weiter.


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20.02.2010 21:59
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#45
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Als ehem.Grenzer und späterer hauptamtlicher operativer Mitarbeiter Oltn.der Linie XX einer Beziksverwaltung des Mfs in Thüringen kann ich die ganze subjektive Quatscherei nicht mehr hören.Aus Erzählungen von älteren ehem. Mitarbeitern ist mir bekannt ,dass, es in den Anfangsjahren mitunter recht ruppig zugegangen sein soll. Ich, der ich selbst Festnahmen und Zuführungen realisiert habe,habe mich stets korrekt dabei verhalten.Hätte ich das nicht getan,hätte mir mein Abteilungsleiter mit Sicherheit Feuer unter den Arsch gemacht.Im Vorfeld von op.Maßnahmen dieser Art höre ich noch immer die Worte, meines Vorgesetzten,konsequent,höflich,sachlich aber bestimment aufzutreten.Für Leute die sich ehrlich mit der Arbeit,der Motivationund der Vorgehensweise des Mfs interessieren empfehle ich nachfolgend genannte Lektüre "Die Sicherheit zurAbwehrarbeit des Mfs Teil I und II"n edition ost.Sachliche und kompetente Berichterstattung zum Werdegang und Arbeitsweise des Mfs.Für alle Träumer und Verdammer des Mfs und der DDR sei angemerkt,wennm ich heute gegen die geltenden Gesetze der Bundesrepublik verstoße , werde ich genauso zur Verantwortung gezogen, wie in der DDR.Observation ,,Telefonüberwachung ,Postüberwachung sowie der Einbau von sog.Wanzen und Kameras gehört zur täglichen Arbeit von Verfassungsschutz,BND u,a.Organen dieser Art. Mit meinen Beitrag will ich keine Bresche für das Mfs schlagen wobei ich auch kritisch einschätzen möchte, dass wir nicht alles richtig gemacht haben.Letzte Anmerkung an die,die keine Ahnung von dem haben, worüber sie reden,haltet Euch doch einfach zurück, das ist intelligenter.


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