Agentenschleuse im Eichsfeld

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14.02.2010 11:15
#1
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Hallo,
ich hab heute im Net folgenden Artikel gefunden...




kann jemand dazu berichten?

Gruß RF

"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)

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14.02.2010 12:06 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2010 12:07)
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#2
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Hallo rustenfelde,
da war ich doch im Sommer.
Grenzexkursion Grenzkapelle Kella - Volkerode


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14.02.2010 23:47
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#3
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Hallo,
Agentenschleusen im Eigsfeld hat es ja wohl in verschiedenen Abschnitten gegeben. Ist eigendlich bekannt, ob jemals wirklich Agenten durch solche Schleusen gegengen sind? Erzählt wurde ja damals viel, aber bis heute habe ich nicht in Erfahrung bringen können ob das wirklich so war?
Für die 2000 wäre es doch einfacher gewesen die speziellen Leute direkt am Zaun durch zu lassen...

Gruß Jens


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15.02.2010 00:07
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#4
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S51

Ja, doch die Gassen am Zaun wurden zumindest zeitweise beobachtet. Meister Zufall bitte nicht vergessen. Durch so etwas eine Aufklärung zuzulassen, wäre wohl nicht professionell gewesen. Ausgänge (die Eingänge auch) der Schleusen waren aber nicht einsehbar und zusätzlich noch geraume Zeit davor und danach abgesichert.
So etwas haben ja nur Personen benutzt, die nicht an Grenzübergängen registriert, und sei es durch Zufall, werden durften. Die auch nicht in der Nähe der GT beobachtet werden durften. Damit schieden Gassen aus. Und häufig war es wohl auch nicht. Ich glaube, dass man auch nicht jeden, der dort passierte, als Agenten bezeichnen kann.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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15.02.2010 00:22
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#5
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Zitat von JensB
Hallo,
Agentenschleusen im Eigsfeld hat es ja wohl in verschiedenen Abschnitten gegeben. Ist eigendlich bekannt, ob jemals wirklich Agenten durch solche Schleusen gegengen sind? Erzählt wurde ja damals viel, aber bis heute habe ich nicht in Erfahrung bringen können ob das wirklich so war?
Für die 2000 wäre es doch einfacher gewesen die speziellen Leute direkt am Zaun durch zu lassen...

Gruß Jens




Also mit den Agentenschleusen durch diese Röhren da habe ich auch immer so meine Probleme,ist mir irgendwie zu starr.Bei uns lief das auch immer durch irgendeine Gasse oder wie im Nachbarabschnitt (siehe Buch Grenzerfahrungen Bezirk Suhl-Bayern/Hessen) durch spezielle Klappen im Zaun.Und das waren nicht nur DDR Bürger die da von Ost nach West,bzw. West nach Ost gingen.


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15.02.2010 08:02
#6
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Zitat von Heldrasteiner
Hallo rustenfelde,
da war ich doch im Sommer.
Grenzexkursion Grenzkapelle Kella - Volkerode



Ups, da war ich ja wohl voll daneben. Bin erst jetzt auf den ausführlichen- tollen Bericht Deiner Grenzexkursion gestoßen.

Gruß RF

"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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15.02.2010 12:15
avatar  Alfred
#7
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Die Schleusen wurden schon benutzt.

Es gab "Fälle" da durfte der Kundschafter sogar seine Frau mit in die DDR bringen...


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15.02.2010 13:11
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#8
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Zitat von Alfred
Die Schleusen wurden schon benutzt.
Es gab "Fälle" da durfte der Kundschafter sogar seine Frau mit in die DDR bringen...



Was, die Dame kam auch durch die Röhre? Als ob das nicht einfacher gegangen wäre....

Übrigens, wir reden hier von Agentenschleusen und "Kundschaftern". Dann müsste es eigentlich ja Kundschafterschleuse heißen...

Obwohl, ein Kundschafter konnte wohl auch ein Agent oder Spion sein.....

AZ


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15.02.2010 13:16
#9
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Zitat von Augenzeuge

Zitat von Alfred
Die Schleusen wurden schon benutzt.
Es gab "Fälle" da durfte der Kundschafter sogar seine Frau mit in die DDR bringen...



Was, die Dame kam auch durch die Röhre? Als ob das nicht einfacher gegangen wäre....

Übrigens, wir reden hier von Agentenschleusen und "Kundschaftern". Dann müsste es eigentlich ja Kundschafterschleuse heißen...

Obwohl, ein Kundschafter konnte wohl auch ein Agent oder Spion sein.....

AZ




Das waren doch Kundschafter für den Frieden!

Gruß RF

"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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15.02.2010 13:30
avatar  Alfred
#10
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AZ,

ich beziehe mich hier nicht auf "Röhren" sondern auf für Grenzschleusungen zur Verfügung stehende Möglichkeiten .


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16.02.2010 22:32 (zuletzt bearbeitet: 16.02.2010 22:32)
#11
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Zitat von Alfred
Die Schleusen wurden schon benutzt.
Es gab "Fälle" da durfte der Kundschafter sogar seine Frau mit in die DDR bringen...



"...mußte..."

"Mobility, Vigilance, Justice"

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16.02.2010 22:35
#12
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ach lieber TH,schreibe doch bitte nicht nur in Andeutungen.
mannomann

Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...


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16.02.2010 23:26
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#13
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Ein hallo an alle,

in einem Bericht vom Focus 13/1997 (s.a. Link unten) "STASI-SPIONE - Geheimcode Karla - Deutsch-deutsche Grenzschleusen dienten Mielke als Boteneingänge" steht folgendes "... nahe Jahrstedt (OGS „Kreuz“) im mittleren Bereich .. " gab/gibt es ebenfalls eine sogenannte "Grenzschleuse".
Weiß jemand ob diese "Grenzschleusen" nahe Jahrstedt noch existiert? Über eine kleine Info wäre ich dankbar!

Grüße Thomas

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_165247.html


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16.02.2010 23:33
avatar  seaman
#14
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Zitat von Thunderhorse

Zitat von Alfred
Die Schleusen wurden schon benutzt.
Es gab "Fälle" da durfte der Kundschafter sogar seine Frau mit in die DDR bringen...



"...mußte..."




Liest sich so, wie spezielle Form von Familienzusammenführung...

seaman


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17.02.2010 04:52
avatar  Merkur
#15
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Zitat von tdk03
Weiß jemand ob diese "Grenzschleusen" nahe Jahrstedt noch existiert? Über eine kleine Info wäre ich dankbar!



Wenn die Sperranlagen nicht mehr existent sind (wovon ich ausgehe), gibt es auch die Schleuse nicht mehr. Lediglich der Ort an dem sich die Schleuse einst befand existiert noch.


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