Agentenschleuse im Eichsfeld

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17.02.2010 09:46
avatar  Alfred
#16
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TH,

geh mal davon aus, dass mir schon klar ist was ich schreibe. Wenn ich schreibe "durfte" dann war dies in diesen Fall auch so.


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17.02.2010 10:57
avatar  TOMMI
#17
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Bei uns im Abschnitt soll es auch so eine Schleuse gegeben haben.
Im Bereich Sauenschlucht (zw. Böseckendorf und Neuendorf) war
so ein Gulli und Wasserdurchlauf, wo zu gegebener Zeit die Agenten
durch schlüpften. Hin und wieder kamen dann Befehle von oben, dass
Posten, die sich in diesem bereich aufhieletn, abgezogen werden.
Allerdings weiß ich das nur vom Hörensagen. Wäre nicht schlecht, wenn
jemand mal was offiziell bestätigtes dazu sagen könnte.

EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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17.02.2010 17:31
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#18
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Zitat von Alfred

Es gab "Fälle" da durfte der Kundschafter sogar seine Frau mit in die DDR bringen...



Na, Alfred, meinst du wirklich Fälle oder nur einen Fall? Im übrigen ist das mit den Dürfen oder Müssen so eine Frage, die schon mal unterschiedlich aus den jeweiligen Gesichtspunkten betrachtet werden kann. Gerade beim MfS......

Eine Notdurft ist auch ein Muss.....
Ich hoffe, der Witz kam rüber....

AZ


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17.02.2010 17:57
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#19
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Zitat von Augenzeuge
Im übrigen ist das mit den Dürfen oder Müssen so eine Frage, die schon mal unterschiedlich aus den jeweiligen Gesichtspunkten betrachtet werden kann. Gerade beim MfS......





Hatte das MfS jetzt also auch eine andere Definition von dürfen und müssen oder was muss/darf ich jetzt hier wieder neues lernen?


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17.02.2010 18:16
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#20
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Ach Felix, - wenn es um die Damen ging, dann weisst du doch, das du sie erst dem "Chef" vorstellen durftest oder musstest, je nachdem, welche Art von Bindung du eingehen wolltest.....war das ein durfte oder musste, nicht?
Wie war das am 1.Mai? Durfte oder musste man da marschieren......

Nur so war es gemeint.....

AZ


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17.02.2010 18:27
#21
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Zitat von Alfred
TH,
geh mal davon aus, dass mir schon klar ist was ich schreibe. Wenn ich schreibe "durfte" dann war dies in diesen Fall auch so.



Hatte ich dass angezweifelt?

"Mobility, Vigilance, Justice"

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17.02.2010 18:42 (zuletzt bearbeitet: 17.02.2010 18:43)
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#22
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Alfred, das sag mal nicht!
Die Schleuse bei Wendehausen wurde auch nach dem Minenräumen wieder ausgebuddelt und als Denkmal aufgestellt (mit nem extra "Grenzzaun" drum herum - übrigens hab ich bis heute noch keine Antwort auf meine Mail an den Heimatverein zu dem Thema).


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17.02.2010 19:49
avatar  Alfred
#23
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Zitat von Heldrasteiner
Alfred, das sag mal nicht!
Die Schleuse bei Wendehausen wurde auch nach dem Minenräumen wieder ausgebuddelt und als Denkmal aufgestellt (mit nem extra "Grenzzaun" drum herum - übrigens hab ich bis heute noch keine Antwort auf meine Mail an den Heimatverein zu dem Thema).




Hallo,

ich gehe mal davon aus, dass DEINE Fragen an eine andere Person gerichtet sind. Ich habe auch nie eine Mail zu einen Heimatverein o.ä. erhalten !


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17.02.2010 19:54 (zuletzt bearbeitet: 17.02.2010 19:55)
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#24
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Sorry Alfred!
Meine Antwort bezog sich auf Merkurs Posting auf der vorigen Seite.
Und das mit der Mail: Nach meiner Exkursion zur Schleuse bei Wendehausen habe ich mich per Mail bei den Verantwortlichen darüber beschwert, daß das Denkmal wegen Elektrozäunen drumherum und Rindviechern davor nicht zugänglich ist.
Ich hoffe, Du verzeihst dem Rindvieh vorm Computer die Verwechslung (Telefon und Forum gleichzeitig ist nicht so gut).


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21.02.2010 23:38
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#25
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Zitat von TOMMI
Bei uns im Abschnitt soll es auch so eine Schleuse gegeben haben.
Im Bereich Sauenschlucht (zw. Böseckendorf und Neuendorf) war
so ein Gulli und Wasserdurchlauf, wo zu gegebener Zeit die Agenten
durch schlüpften. Hin und wieder kamen dann Befehle von oben, dass
Posten, die sich in diesem bereich aufhieletn, abgezogen werden.
Allerdings weiß ich das nur vom Hörensagen. Wäre nicht schlecht, wenn
jemand mal was offiziell bestätigtes dazu sagen könnte.



Hallo Tommi, lange nichts voneinander gehört! Ich habe es miterlebt, das der Abschnitt nicht betreten werden durfte. Es hieß die 2000 kommt in den Abschnitt. Ich war im Nachbarbereich eingesetz und habe 2 UAS anfahren sehen. Voll besetzt. Alles andere kann man sich denken, obwohl es sicher einfachere Wege nach drüben gegeben hätte als durch das Abflußrohr ...

Gruß Jens


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23.02.2010 05:15
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#26
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Kann mich an folgende Situation im Raum Ratzeburg , gegenüber GK Thurow , erinnern . War mit der Streife im Bereich B208-Mechower See - Lankower See - Wietingsbek - gegenüber Schlagbrügge unterwegs ,
waren auf dem Weg zurück in unsere Abteilung I/7 nach RZ , als mir auffiehl , daß wir einen Auftrag nicht abgearbeitet hatten . Kontrolle der Grabenreinigungsarbeiten am Grenzgraben zwischen Mechower See und dem Lankower See . Als wieder Richtung Grenze . Auf dem Weg fiel einem Streifenangehörigen ein Radfahrer auf und er erzählte von einem Gespräch mit einem Anwohner des Ortes Wietingsbek einige Tage zuvor auf Streife . Dieser wusste zu berichten , daß er einen Mann ca 45 bis 50 Jahre , mit einem PKW mitHL Kennzeichen oft in diesem Grenzabschnitt beobachtete , wie er mit einem Rad im Forst Balen verschwindet und erst spät nach Einbruch der Dunkelheit wieder nach Wietingsbek zu seinem Kfz zurückkehrte . Und auch dieses Mal stand in W. ein KFZ mit HL Kennzeichen . Eigentlich hatten wir Streifenende und Hunger . Nach kurzer Beratung verzichteten wir auf die Abendverpflegung und folgtem dem Mann , erst im StreifenKfz , dann abgesessen durch den Wald Richtung Lankower See . Er war mit seinem Rad schneller und so verloren wir ihn aus den Augen . Nach kurzer Zeit standen wir uns am Ufer des Lankower Sees erschrocken gegenüber . Wir waren auch erschrocken , weil auf dem Lankower See (DDR)
ein rotes Schlauchboot mit Aussenborder schwamm , in dem ein EINZELNER Uniformierter stand und angelte , er erkannte die Situation , startete den Motor , kam bis auf 3 m ans Ufer heran (Major), kurze Lagebeurteilung , erstauntes Gesicht denn laut Streifenbefehl durfte eigentlich um diese Zeit keine BGS Streife in diesem Gebiet sein ( scheint er gewußt zu haben ) und zurück auf eine kleine Insel im Lankower See . Was nun , der Mann stand ca. 50cm im Wasser , also im Gebiet der DDR und stand und stand und stand , bewegte sich nicht vom Fleck . Ich alarmierte die Abteilung , die schickte eine Bereitschaftsgruppe und den OvD und es wurde kälter . Irgendwann kam er aus dem Wasser , er wurde vorläufig festgenommen und in RZ der Polizei übergeben . Ich mußte am nächsten Morgen mit dem Streifenposten zum Abteilungsstab und weitert nach Lübeck in ein normales Mehrfamilienhaus .?.? Was ist das ? Wir waren bei Staatsschutz . Einige Zivilisten befragten uns und wir mußten uns Fotos ansehen , alle aufgenommen an der Grenze und auf allen waren Personen in Zivil oder Uniform und tatsächlich , auch der Major . Der Name war den Jungs bekannt und auch seine Funktion . Wir bekamen noch einen Kaffee und hörten einige Gespräche mit und da ging es hauptsachlich um Schleusungen im Bereich Lübeck / Ratzeburg , um bekannte Schleusungsorte , aber vorwiegend um Vermutungen . Wir hörten Wochen später , daß der Mann geredet hatte und zugab sich oft mit dem Major getroffen zu haben , auch im Bereich Pötenitzer Wiek / Dassow . Warum ??? Erstaunlich für uns war , daß der Major solo unterwegs war , nur in Begleitung seiner mit Makarov .An der B208 gab es auch einen Tunnel , der endete in einem Betonbunker vor dem MGZ . Gruß Buscho


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23.02.2010 07:49
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#27
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Danke, Buscho,

interessanter Beitrag!

-Th


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23.02.2010 08:38
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#28
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Hallo Tommi,hallo Forum Mitglieder

Solche Durchlässe gab es wohl in fast jedem Grenzabschnitt!Sei es ganz offensichtlich als Mauer oder
Zaun Durchlass für Grenzaufklärer oder eben noch die "geheime"Variante.
Über eigentliche Schleus-Aktionen kann ich leider auch nicht berichten.Aber mit der Einschrenkung des
Posten Bereiches kann ich dienen.
Tatbestand ereignete sich in Ellrich im Bereich rechte Trennung zur nächsten Grenzkompanie bis hin zur
Höhe 320.(sicherlich sind die Postenpunkte nur für Ortskundige nach zu vollziehen)
Jedenfalls handelt es sich um etwa 4 Postenstellen.Genau sagen kann ich es nicht würde es aber auf
gut 1 Kilometer schätzen.
Jedenfalls macht die Grenze bzw. der Grenzzaun einen 90 Grad Knick und ist kaum ein zu sehen.

Jedenfalls war ich mit meinem Posten und Diensthund in diesem Postenbereich eingeteilt.
Zur Vergatterung (Spätschicht) erhielten wir die Anweisung,diesen besagten Bereich 3 Stunden nicht zu bestreifen!
Ich eckte immer etwaß an und fragte " un dann hüpfen uns die Willys da rüber und dann " oder kommt
die Stasi und hat Wandertag.
Das fand der KGSi nicht lustig!Dummes gequatsche!!!!Befehl und Gut
Was dann nun wirklich da oben ab ging kann niemand sagen aber ich habe eben ausgesprochen was alle dachten.Vielleicht kann da noch jemand bestätigen.


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23.02.2010 13:17
avatar  TOMMI
#29
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Vielleicht können da unsere "Harz-Freaks" in dem Zusammenhang einiges über das Objekt
"Wietfeld" berichten....

EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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23.02.2010 17:06
#30
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zum Haus Wietfeld kann ich nur sagen das wir dort nie den Kontfollstreifen entlang durften,sondern immer auf der Strasse bleiben mussten.Der zaun machte dort einen Bogen um das Grundstück.Wir konnten also das Haus nie von Hinten sehen. Es waren dort auch sehr oft Leute und Autos da.

05/85 - 10/85 Potsdam / 10/85 - 10/86 Elend - Kompaniesicherung

Copyright liegt bei Mir !

Grüße aus Sachsen


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