SM 70 Anbringung - Bestandteile

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07.02.2010 00:15von ( gelöscht )
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SM 70 Anbringung - Bestandteile

Moin moin,

ich überlege für mein Grenzdiorama die Anbringung von SM 70 an den MGZ/Grenzzaun I.
Da sich dort jedoch ein Durchlasstor befindet, stellt sich für mich die Frage, wie
an dieser Stelle mit den Minen verfahren wurde. Ich habe irgendwo gelesen,
dass die Tore ausgespart waren. Würde es dann bedeuten, an den jeweils nächsten Pfosten links und rechts des Durchlasses waren alle drei SM 70 angebracht und wie ging es danach mit der Versetzung von oben nach unten weiter? War allgemein an jedem Pfosten eine Mine angebracht?

Auf einigen Fotos sieht es so aus, als ob jeweils ein Pfosten ausgelassen wurde.
An diesen "freien Stellen waren dort doch die Halterungen für die
beiden Vogelschutzdrähte angebracht.
Wurden diese Halter auch am Streckmetall direkt befestigt, also zwischen den Betonpfosten?
Die Frage ist dann, wieviel Halterungen befanden sich pro Reihe zwischen zwei SM 70?
Oder wurde das unterschiedlich gehandhabt?
Für die Anlage waren ja auch Verteilerkästen zur Stromzuführung sowie
eine Prüf-und Schaltanlage notwendig.
Wie sahen diese aus und wo waren sie angebracht bzw. positioniert?
Fragen über Fragen. Ich hoffe, jemand kann helfen, vielleicht mit Skizzen oder Fotos?

Gruß pat1967

07.02.2010 00:33von ( gelöscht )
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Hallo Pat,
schau mal bitte in die Bildergallerie, da findest du etwas.
Thema: Noch mal Grenzmuseum Sorge vom 18.11.2009

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07.02.2010 00:35von ( gelöscht )
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pat, warte mal bis Donnerhose oder Donnerpferd oder Thunderhorse wieder da ist. Ich hoffe, er nimmt mir meinen Humor nicht übel, aber er ist der richtige Mann auf deine Fragen.
Er ist gut, besser wissen es die alten Pioniere auch nicht mehr. Zumal schon fast 34 Jahre dazwichenliegen, so bei mir.
Also vertrau ihm, ich kann ihn nur empfehlen bei solchem fachspeziefischen Kram.

R-M-R

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07.02.2010 01:22von ( gelöscht )
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Zitat von pat1967
Moin moin,
ich überlege für mein Grenzdiorama die Anbringung von SM 70 an den MGZ/Grenzzaun I.
Da sich dort jedoch ein Durchlasstor befindet, stellt sich für mich die Frage, wie
an dieser Stelle mit den Minen verfahren wurde. Ich habe irgendwo gelesen,
dass die Tore ausgespart waren.

Die Gassentore wurde mit gesichert.
In diesen Bereichen, ebenso im Bereich von Knickstellen des GZI wurde von der Systematik abgewichen. Teilweise wurden die Geräte gegeneinander gerichtet (in der Höhe versetzt) um eine Überlappung zu erreichen. Es kam hierbei auch darauf an, wo sich das Tor befand, in der Nähe eines Zaunknick oder in einem längeren geraden Teil des GZI.


Würde es dann bedeuten, an den jeweils nächsten Pfosten links und rechts des Durchlasses waren alle drei SM 70 angebracht

Nein.

und wie ging es danach mit der Versetzung von oben nach unten weiter?
War allgemein an jedem Pfosten eine Mine angebracht?

Nein.
3er-System, grundsätzliche Anbringung
Mine untere Ebene - 2-3 Pfosten frei - Mine mittlere Ebene - 1 Pfosten frei - Mine obere Ebene - 1 Pfosten frei - und so weiter.


Auf einigen Fotos sieht es so aus, als ob jeweils ein Pfosten ausgelassen wurde.
An diesen "freien Stellen waren dort doch die Halterungen für die
beiden Vogelschutzdrähte angebracht.

Die Halterungen für die beiden Vogelschutzdrähte befanden sich an den SM70 und an jedem Betonpfahl des GZI (auf den drei, an einer Versuchsanlage auf 4 Ebenen).

Wurden diese Halter auch am Streckmetall direkt befestigt, also zwischen den Betonpfosten?

Nein.

Die Frage ist dann, wieviel Halterungen befanden sich pro Reihe zwischen zwei SM 70?
Oder wurde das unterschiedlich gehandhabt?
Für die Anlage waren ja auch Verteilerkästen zur Stromzuführung sowie
eine Prüf-und Schaltanlage notwendig.
Wie sahen diese aus und wo waren sie angebracht bzw. positioniert?

Die C-Kästen waren freundwärts des GZI installiert. Jeweils 1 C-Kasten für 3 Minen SM70.

Fragen über Fragen. Ich hoffe, jemand kann helfen, vielleicht mit Skizzen oder Fotos?
Gruß pat1967



Schau mal hier rein:
http://www.nva-forum.de/nva-board/index....topic=2238&st=0

http://www.nva-forum.de/nva-board/index....topic=5271&st=0

Dort fndest Du Fotos und Angaben zur Anlage 501/701.


Ansonsten Nachfragen.

TH

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07.02.2010 13:08von ( gelöscht )
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Moin moin,

vielen Dank für die prompten Antworten.

Hallo Bergmensch
Das Buch von Rudolf Zietz mit dem angefügten Foto habe ich, da wird zwar die versetzte Anordnung schön deutlich, aber die Äbstände nicht so sehr. Aber trotzdem danke!

Hallo Thunderhorse,
auch Dir vielen Dank.
Mir ist aber für die praktische Umsetzung einiges noch nicht klar.Auch das nva-forum gibt nicht die letzte Gewissheit.

Die Gassentore wurden mit gesichert.
In diesen Bereichen, ebenso im Bereich von Knickstellen des GZI wurde von der Systematik abgewichen. Teilweise wurden die Geräte gegeneinander gerichtet (in der Höhe versetzt) um eine Überlappung zu erreichen. Es kam hierbei auch darauf an, wo sich das Tor befand, in der Nähe eines Zaunknick oder in einem längeren geraden Teil des GZI.

Mein Tor befindet sich nicht in der Nähe eines Zaunknicks.
Auf Fotos von Zaunknicks war erkennbar, dass alle drei Geräte an einem Pfosten angebracht war.
Müsste ich dann die oberen Minen am jeweils tornächsten Pfosten anbringen?
Wenn das Tor mit einbezogen war, wie wurden die SM 70 dann ausgelöst? Der Auslösedraht befand sich doch auf der Seite des Trichters, wurde ja aber nicht über das Tor hinweggespannt, oder?

Die C-Kästen waren freundwärts des GZI installiert. Jeweils 1 C-Kasten für 3 Minen SM70.
Wie sahen die C-Kästen aus? Waren sie direkt am Zaun am Boden angebracht. Gibt es noch Fotos
außer diesem aus dem nva-forum?
http://www.nva-forum.de/nva-board/upload...-1219415949.jpg

Hast Du genaue Maße des Kastens der SM 70?

Gruß pat1967

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07.02.2010 14:05von ( gelöscht )
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Zitat von pat1967
Moin moin,
vielen Dank für die prompten Antworten.
Hallo Bergmensch
Das Buch von Rudolf Zietz mit dem angefügten Foto habe ich, da wird zwar die versetzte Anordnung schön deutlich, aber die Äbstände nicht so sehr. Aber trotzdem danke!
Hallo Thunderhorse,
auch Dir vielen Dank.
Mir ist aber für die praktische Umsetzung einiges noch nicht klar.Auch das nva-forum gibt nicht die letzte Gewissheit.
Die Gassentore wurden mit gesichert.
In diesen Bereichen, ebenso im Bereich von Knickstellen des GZI wurde von der Systematik abgewichen. Teilweise wurden die Geräte gegeneinander gerichtet (in der Höhe versetzt) um eine Überlappung zu erreichen. Es kam hierbei auch darauf an, wo sich das Tor befand, in der Nähe eines Zaunknick oder in einem längeren geraden Teil des GZI.

Mein Tor befindet sich nicht in der Nähe eines Zaunknicks.
Auf Fotos von Zaunknicks war erkennbar, dass alle drei Geräte an einem Pfosten angebracht war.
Müsste ich dann die oberen Minen am jeweils tornächsten Pfosten anbringen?
Wenn das Tor mit einbezogen war, wie wurden die SM 70 dann ausgelöst? Der Auslösedraht befand sich doch auf der Seite des Trichters, wurde ja aber nicht über das Tor hinweggespannt, oder?
Die C-Kästen waren freundwärts des GZI installiert. Jeweils 1 C-Kasten für 3 Minen SM70.
Wie sahen die C-Kästen aus? Waren sie direkt am Zaun am Boden angebracht. Gibt es noch Fotos
außer diesem aus dem nva-forum?
http://www.nva-forum.de/nva-board/upload...-1219415949.jpg
Hast Du genaue Maße des Kastens der SM 70?
Gruß pat1967



Hier 2 C-Kästen.
Abstand zum GZI, freundwärts, ca. 3 Meter.

TH

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07.02.2010 14:32von ( gelöscht )
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Eine Variante der Absicherung von Knickstellen im 3er System.
Spitze zeigt in Schussrichtung.

TH

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07.02.2010 14:39von ( gelöscht )
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Die Gassentore wurden mit gesichert.
In diesen Bereichen, ebenso im Bereich von Knickstellen des GZI wurde von der Systematik abgewichen. Teilweise wurden die Geräte gegeneinander gerichtet (in der Höhe versetzt) um eine Überlappung zu erreichen. Es kam hierbei auch darauf an, wo sich das Tor befand, in der Nähe eines Zaunknick oder in einem längeren geraden Teil des GZI.
Mein Tor befindet sich nicht in der Nähe eines Zaunknicks.
Auf Fotos von Zaunknicks war erkennbar, dass alle drei Geräte an einem Pfosten angebracht war.
Müsste ich dann die oberen Minen am jeweils tornächsten Pfosten anbringen?
Wenn das Tor mit einbezogen war, wie wurden die SM 70 dann ausgelöst? Der Auslösedraht befand sich doch auf der Seite des Trichters, wurde ja aber nicht über das Tor hinweggespannt, oder?

Der Auslösedraht war gespannt von der Seite des Schußtrichters bis zur rückwärtigen Seite der nächsten SM70.
Auslösung wie gehabt.
Dort war dieser an einer Schelle mittels einer Schraube befestigt.
Die Schelle war an der Halterung, am oberen Ende befestigt.
Die Vogelschutzdrähte waren durchgängig an den äußeren V-förmigen Haltern angebracht.


Befestigung der Drähte, siehe Skizze.

TH

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07.02.2010 15:42von ( gelöscht )
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Dank für das Foto und die Skizze.
Du schreibst, das der Draht von der Seite des Schußtrichters bis zur Rückseite der nächsten SM70 gespannt war. So war es ja grundsätzlich.
Wenn die SM70 am Tor aber Selbiges mitsichern sollte, müßte der Draht doch über das Tor hinweggespannt gewesen sein, da der Trichter doch Richtung Tor zeigen muß, um über dieses zu wirken.

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07.02.2010 17:57von ( gelöscht )
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Zitat von pat1967
Dank für das Foto und die Skizze.
Du schreibst, das der Draht von der Seite des Schußtrichters bis zur Rückseite der nächsten SM70 gespannt war. So war es ja grundsätzlich.
Wenn die SM70 am Tor aber Selbiges mitsichern sollte, müßte der Draht doch über das Tor hinweggespannt gewesen sein, da der Trichter doch Richtung Tor zeigen muß, um über dieses zu wirken.



Richtig. Die Halterungen für die Drähte waren an den Betonpfosten, beiderseits der Tore angebracht.
Die Anlage lief ohne Unterbrechung durch.
Es konnte sein, das ein Trichter gegengerichtet war.

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07.02.2010 18:01von ( gelöscht )
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In welchem Maßstab entsteht das Teil?

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07.02.2010 18:19von ( gelöscht )
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Das Diorama ist in H0, die SM70 würden also recht klein werden, ebenso die Vogeldrahthalterungen, ganz zu schweigen von den Drähten selbst.
Ziemliche Fummelarbeit. Wahrscheinlich verzweifel ich vor der Fertigstellung.

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07.02.2010 18:26von Theo85/2
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Hallo, dann viel Spaß beim Bau des GSZ!!

Viele Grüße

Theo85/2

07.02.2010 18:41von ( gelöscht )
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Zitat von pat1967
Das Diorama ist in H0, die SM70 würden also recht klein werden, ebenso die Vogeldrahthalterungen, ganz zu schweigen von den Drähten selbst.
Ziemliche Fummelarbeit. Wahrscheinlich verzweifel ich vor der Fertigstellung.



Na dann mal Ran an die Sache. Bin auf das Ergebnis gepannt.

Sollten noch Fragen sein, z.B. Markierung der Zonen der Anlage 501 am GZI bzw. des Grenzsignalzaun, dann schickste nee PN.

TH

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07.02.2010 20:19von ( gelöscht )
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Und Denke dran Pat. der Strauß ist Tot.
Da gibt es keinen Kredit mehr zum Abbau deiner Anlage, falls du darauf hoffen solltest.

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