Eine wahre Geschichte,über eine gescheiterte Flucht

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07.02.2010 12:35
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#31
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Hey EK40....bei meinen Geschichten wird auch von vielen vieles in Frage gestellt.....wat macht es aus, se waren eh nich dabei....

....lass dir die Schreiblust bitte nich verderben durch Einzelne....es lesen viel mehr als das welche kritisch reagieren....und naja, echte Märchenerzähler gibt es hier nur sehr wenige....du scheinst keiner zu sein....

groetjes uit Binzen/Lörrach

Mara


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07.02.2010 12:58 (zuletzt bearbeitet: 07.02.2010 12:58)
avatar  Ernest
#32
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Mongibella..........

da muß ich dir voll zustimmen. An der Grenze sind sehr viele Dinge über einen sehr langen Zeitraum geschehen. Jede Zeit, jedes Vorkommnis, jedes Erlebte war anders. Da ist es falsch, etwas in Zweifel zu ziehen, nur weil man es so nicht kennt oder so nie erlebt hat. Man kann da nie etwas verallgemeinern und über einen Kamm scheren, nur um zu sagen......."""" es war immer so und es war auch nie anders"""".

Man kann nur vergleichen und gegenüberstellen, um aufzuzeigen, wie unterschiedlich einiges ablief, wie unterschiedlich die Erfahrungen mit der Grenze sind und wie unterschiedlich es auch jeder im Einzelnen erlebt hat. Alles zusammen ergibt dann vielleicht ein Bild, um eine etwaige Vorstellung zu haben, was diese Grenze eigentlich war......zumindest im Ansatz.

Gruß
Herbert


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07.02.2010 13:16
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#33
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...genau Herbert....genauso wird erst ein Schuh draus.....klar kann man Dinge hinterfragen und drübber discutieren....aber das was ein Einzelner erlebt hat, ist nunmal das was er erlebt hat....Punkt....

....und überhaupt, wer weiss denn, wer da gejagt wurde, das dieser Aufwand gerechtfertigt war nach damaligen Verhältnissen....vielleicht schlummert hier noch ne sehr interessante Geschichte eines Unbekannten....

groetjes

Mara


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07.02.2010 15:15
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#34
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Hallo Mara und Ernest,

ihr habt beide Recht und ich kann mich eueren Ausführungen nur anschließen.
Jedenfalls sind wir damals nicht nur einmal durch diesen verdammten "Urwald" gestiefelt.
Und es war so wie ich es schrieb.

Gruß ek40


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07.02.2010 15:45
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#35
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Ich glaub dir EK40.....ich hab übrigens weiter westlich davon ma ne Aktion der Sicherheitskräfte mitbekommen.....sag mal irgendwo bei Langenapel/Bonese, ja dichter kam ich nich....da war auch mal ein Flüchtling den se am jagen waren....müsste so 87-88 gewesen sein....

....ja wir wurden mit dem Bus von der Arbeit abgeholt von einer Feldstation abends von der Spätschicht und in der Gegend wimmelte es auf einmal von Stasi und Grenztruppen und wer weiss was noch alles....überall auf einmal Strassensperren und so....war krass, es war uns direkt deutlich, das es um ein oder mehrere Flüchtlinge oder so ging....war ja öfters was los im Landkreis....

groetjes

Mara


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07.02.2010 16:14
avatar  Nomex
#36
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Hallo ek40,

danke für deine Geschichte,genau so was will ich hier lesen.

An die Haarspalter, es gab wenig was unmöglich war.
Ich selbst war ja als Ausbilder im GAR, und versicher das ich mehrfach mit Glatten, in diversen Abschn. eingesetzt war. In aller Regel als "Sitzposten" da ist die Ortskenntniss nicht wirklich von Nöten.

Bei meinem Ausflug nach Stedtlingen waren die Sold. aus dem GAR ganze 4 Wochen normal im Grenzdienst eingesetzt. Einmal hab ich sogar mal A-Gruppe spielen dürfen. Der Einzige mit Ortskenntniss war der Fahrer vom Stoffhund. Seither bin ich etwas skeptisch mit so Aussagen "das kann es gar nicht gegeben haben"

Zum Zeitfaktor deiner Geschicht mutmaße ich mal das es wesentlich zeitintensiver ist eine Schützenkette am GSSZ aufzubauen als vorn am Kolonnenweg wo ich nur alle paar Meter einen Spruz von der Ladefläche werfen muß.

Gruß Nomex

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Günther Zieschong: "Mir hätten das System erst mal leasen solln...."


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07.02.2010 16:26
avatar  glasi
#37
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Zitat

Zitat von Pitti53
ein bißchen merkwürdig deine geschichte.nieee wurden ausbildungseinheiten am kolonnenweg eingesetzt.eher nur zur suche oder hinterlandsabsicherung.siehe weinhold.und woher sollten die soo schnell kommen?ihr wart als gk sucheinheit und die waren schon vorne?die waren wohl eingeflogen?


hallo major pitti. ich glaube ek 40. unsere beiden streitkräfte haben etwas gemeinsam. wenn alles normal ist geht alles streng nach vorschrift. aber pasiert etwas unnormales dann wird jeder mann gebraucht. egal was er für einen rang oder ausbildung hat. so habe ich es erlebt. das war bei ek 40 bestimmt genauso. lg glasi


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07.02.2010 18:38
avatar  PF75
#38
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Nun muß ich mich auch mal zu diesem Thema äußern.im Jan. 76 hatten wir auch so eine lage ,da soll der spieß von der güst schwanheide(bahnhof) stiften gegangen seien,er war wohl vorher mal als gruppenführer in der 2.GK gewesen seien und hatte somit gewisse ortskenntnis.Also wurde Hälftedienst befohlen,wir natürlich mit nachtschicht 3 Tage und dann noch 1 mal tagschicht und dann hatten sie ihn irgendwo in seiner Heimatgegend gefaßt,dann wieder übergang zur normalen Batt.-sicherung.bei uns in abschnitt hatten wir alle 100m ein normales Postenpaar liegen und auf einer länge von ca.1.5 Km eine ganze ABK mit 3-mann posten.die jungs waren ganz schön heiß gewesen da flogen öfter mal ein paar mumpel durch die gegend,warnatürlich ein scheißgefühl wenn man da in die nähe mußte um die eigenen leute mit verpflegung zu versorgen(also am auto alles licht an und nach dem aussteigen viel krach,damit dei uns rechtzeitig mitkriegten)
im elbabschnitt bei Boitzenburg hatten die jungen genossen auch auf eine person in roter badehose geschossen die sie im morgengrauen gesehen haben wollten,wie gesagt im januar bei minusgraden,es stellte sich dann heraus das es eine auslösung vom GSZ gab und sie in der dämmerung auf die rote rundumleuchte geschossen hatten.ich hatte mich mal bei uns an der bahnlinie auf dem BT 11 mal mit dem Polit der ABK unterhaltenals mein ZF. zur kontrolle im abschnitt war und ich die provisorische Füst übernehmen mußte.die glatten kamen mal auf knapp 4-5std schlaf und da war das schon zu verstehen das sie gestresst waren,da gab ja noch dienst nach vorschrift mit intemsiven waffenwarten und den üblichen vollständigkeitskontrollen der BA.


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07.02.2010 19:17
avatar  Pitti53
#39
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ok ok.dann soll es so gewesen sein.ich kann mich jedenfalls an so einen einsatz des gar nicht erinnern.aber es soll ja alles möglich gewesen sein haben einige gesagt.wollte keinem auf die füße treten


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07.02.2010 19:25
avatar  PF75
#40
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Zitat von Pitti53
ok ok.dann soll es so gewesen sein.ich kann mich jedenfalls an so einen einsatz des gar nicht erinnern.aber es soll ja alles möglich gewesen sein haben einige gesagt.wollte keinem auf die füße treten



mach dir keinen kopp,man wird halt älter und da kann schon mal ein e erinnerung verschüttet gehen,aber das geht uns allen mal so ansonsten weiter so wie bisher.


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07.02.2010 20:31
avatar  Pitti53
#41
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Zitat von PF75

Zitat von Pitti53
ok ok.dann soll es so gewesen sein.ich kann mich jedenfalls an so einen einsatz des gar nicht erinnern.aber es soll ja alles möglich gewesen sein haben einige gesagt.wollte keinem auf die füße treten



mach dir keinen kopp,man wird halt älter und da kann schon mal ein e erinnerung verschüttet gehen,aber das geht uns allen mal so ansonsten weiter so wie bisher.



meinste ich hab alzheimer im vorstaduim?


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07.02.2010 20:38
avatar  PF75
#42
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das hast du gesagt würde ich mich garnicht trauen.


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07.02.2010 20:41
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#43
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( gelöscht )

Lieber Pitti

das meint PF bestimmt nicht.
Ich denke wir sind alle Geistig noch gut dabei.


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07.02.2010 21:15
avatar  Pitti53
#44
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mal schauen was mein doktor morgen sagt.muß den mal unbedingt besuchen


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30.11.2017 19:51
#45
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Genau an dieser Stelle bin ich im Oktober 1972 auch geflüchtet.
Im Zerengraben - von Bömenzien aus.
Keiner hat etwas gemerkt.Nur mein Motorrad wurde den nächsten Tag im Wald gefunden.


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