Böller gefällig? Handgranatenwerfen beim BGS

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08.01.2017 14:05
#46
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Zitat von willie im Beitrag #43
Moin Schlutup,

beim BGS wurde mit der Übungshandgranate DM 58 geübt. Die hatte nur einen Zuendsatz ( auf dem Foto das messingfarbene Röhrchen).
Dieser Zuendsatz wurde jedesmal vor dem "neuen" Wurf herausgeschraubt und ausgetauscht. Die DM 58 hatte in der Mitte des schraubbaren Bodenstücks eine Bohrung für den Zuendfunken/Zuendstrahl des Zuendsatzes. Wenn man die Granate entsichert auf den Boden stellte (was natürlich gegen die Sicherheitsvorschriften verstieß) sprang diese nach Zuendung etwa 1 bis 1,5m hoch.
Die Granate hatte die Farbe hellblau und war etwa gleich schwer wie die "scharfe" DM 51.

Foto Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ueb_Handgranate.jpg


Es gab drei unterschiedliche Typen von Handgranaten beim BGS.
Handgranaten aus französischen Bestanden, 1952.
Dann ab 1953 die spanische PO 1, siehe hier:
http://www.bgs13-coburg1959.de/Kapp/page...fengerE4te.html
etwas nach unten scrollen.
Muster der Übungshandgranate A.
Ab dem Jahre 1959 technisch, aus Sicherheitsgründen, etwas verändert. Das Nahsicherungsband wurde mit einer Kunststoffschürze versehen.
Als Ersatz wurde das deutsche Modell DM 51, mit der Übungshandgranate DM 58, ab 1974/75 beschafft.
Bezeichnung beim BGS: Handgranate A

"Mobility, Vigilance, Justice"


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