Erich M. - Ein deutscher Jäger / O-Ton Mitschnitte

  • Seite 2 von 4
01.02.2010 11:43
avatar  ( gelöscht )
#16
avatar
( gelöscht )

Zitat von Merkur

Ich habe manchmal den Eindruck, einige User blenden aus, in welcher Zeit solche Aussagen getätigt wurden. Es herrschte der Kalte Krieg und es wurde seitens der Nachrichtendienste Ost wie West mit harten Bandagen gekämpft.



Hallo Merkur,

ist das deine Begründung für die verbalen Ausfälle des Hn. Ministers?
Es ist unglaublich. Hier erscheint nun mal ein Zitat, und schon wird von den Ex-MfSlern versucht dieses noch zu rechtfertigen. Da wird etwas "Gleiches" in geschlossenen Akten vermutet, da wird auf die schlimme Zeit des kalten Krieges hingewiesen.
Wenn wir bei dem MfS etwas vermuten, dann kommen immer die Rufe nach Belegen....

Andere verurteilen pauschale Äusserungen von Akademikern gegen das MfS. Warum nicht auch bei dem Hn. Minister selbst? Ist es wirklich so schwer, einen Fehler des Dienstherrn zuzugeben?

Mensch, der ist tot, ihr könnt reden- seit ihr nicht deshalb auch hier? Scheinbar nicht.

Wisst ihr was einfach mal notwendig wäre? Zu sagen, ok, das war keinesfalls in Ordnung, dieses Verhalten entspricht doch nicht der vermittelten humanen sozialistischen Weltanschauung, oder, ich schäme mich für diese Aussage. Das wäre mal eine Basis. So wie gestern Manudave zugegeben hat, dass das mit den Aachener Schmugglern nicht der Demokratie entsprach.

Also, bisher, eine schwache Kür.....
meint AZ


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 11:43
avatar  ( gelöscht )
#17
avatar
( gelöscht )

@ Feliks,
in diesem Fall muß ich dir Recht geben. Gut, dann gibt es eben noch ein Beispiel.
Aber man muß sich das mal für die Ehefrau des Getöteten vorstellen, wie sie damit umgehen muß.
Sicher, auch der Täter verlor seine Familie. Der Fluglotse nahm sich aber als er zur Arbeit ging nicht vor, jetzt lasse ich eine Maschine abstürzen. Der Täter aber schon. Er wollte Rache üben.
Bei den Angehörigen der damaligen Polizisten sah es sicher genauso aus. Nicht alle Polizisten waren in dieser Zeit Miglieder oder Anhänger der NSDAP. Bei der Tötung handelte es sich auch nicht um Totschlag sondern um Mord.


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 11:59
avatar  ( gelöscht )
#18
avatar
( gelöscht )

Zitat von josy95


...und Minister E. M. kannte sich ja bestens aus, wußte wie man das macht: Beweis: 2 tote Polizisten auf dem Berliner Bühlowplatz...!


Zitat von karl143

allein der Schluss, das ein Staat einen überführten Mörder zu einem Minister macht, ist wohl einmalig in der Geschichte der zivilisierten Menschheit. Aber er sagt alles aus zu dem System. Es war eben menschenverachtend.


@karl, deine aussage ist etwas sinnentstellend. er war erst minister (mfs) und nach beendigung dieser tätigkeit und nach dem ende seines landes (ddr) wurde er als mörder von 2 polizisten (des deutschen reiches u.a. "schweinebacke")in der br deutschland verurteilt.


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 12:29 (zuletzt bearbeitet: 01.02.2010 12:31)
avatar  ( gelöscht )
#19
avatar
( gelöscht )

Guten Tag lieber AZ,

sicher ist dies eine Begründung und in meinen Augen sogar eine gute Rechtfertigung.

Bevor jetzt jedoch wieder das große Hauen und Stechen losgeht, muss ich gleich sagen meine Aussage gilt für die damalige Zeit. Es war die Hochzeit des kalten Krieges, der Kampf zweier bis an die Zähne bewaffneter Parteien, die sich feindlich gegenüber standen.

In dieser Zeit hätte durch einen Überläufer, denn lediglich auf diese bezieht sich das Zitat, mit den richtigen Informationen aus dem kalten ganz schnell ein heißer Krieg werden können.

Somit hätte dieser eine durchaus für den Tod von Millionen verantwortlich sein können, und da war es in der damaligen Zeit unter Umständen humaner diesen einen zu töten um die Leben von Millionen anderer nicht zu gefährden.
Auch können wir nicht einfach die Moral- und Wertevorstellung der humanistischen Zivilgesellschaft auf die spezielle Welt der Geheimdienste, gerade zu Zeiten des kalten Krieges, übertragen. Dies ist eine Milchmädchenrechnung die niemals aufgehen wird, jedoch wird diese Sichtweise durch viele Außenstehende nicht verstanden.

Manchmal denke ich schon, diese Zeit ist nicht mehr die Meine. Wenn eure Humanität soweit geht, dass das BVerfG das Aufrechnen von Leben gegen Leben und somit den Abschuss von entführten Flugzeugen verbietet, dann ja spätestens dann verstehe ich eure Welt und eure für mich "krankhaften" Moralvorstellungen nicht mehr. Wenn ich für 20 Leben 100 retten kann, dann verbietet sich für mich jeder Zweifel am weiteren Vorgehen, für euch verbietet sich jedoch schon allein die Rechnung. Scheinbar stammen wir aus verschiedenen Zeiten und auch unsere Prägung hat gänzlich andere Formen erfahren.

Abschließend gestatte mir noch 2 Erklärungen.

1. Ich verteidige hiermit nicht die Aussage des Genossen Ministers, ich verteidige die Aussage an sich. Wäre diese Aussage von einem Gerhard Wessel, einem Klaus Kinkel oder auch einem Eberhard Blum getroffen worden, würde ich sie mit der gleichen Begründung verteidigen.

2. Die Aussage hatte in der damaligen Zeit ihre Berechtigung. In der heutigen Zeit, wo all diese Faktoren wie der Kampf zweier Systeme und ein an der Grenze zum heißen stehender kalte Krieg nicht mehr gegeben sind, da würde ich mit dir konform gehen und diese Aussage verurteilen. In der heutigen Zeit Heute hätte sie weder Grundlage noch Berechtigung.

Dies nur mal zum Nachdenken und zum sachlich über die einzelnen Punkte diskutieren. Damit, dass du die Aussage lediglich verdammst, ohne auf die Zeit und die Gründe einzugehen und auch zu diesen Punkten deine eigene Meinung und Bewertung vorzunehmen und hier zu veröffentlichen, machst du es dir zu leicht lieber AZ.


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 12:30
avatar  Merkur
#20
avatar

Zitat von karl143

allein der Schluss, das ein Staat einen überführten Mörder zu einem Minister macht, ist wohl einmalig in der Geschichte der zivilisierten Menschheit. Aber er sagt alles aus zu dem System. Es war eben menschenverachtend.



Da Karl, würde ich erstamal vor der eigenen Haustür kehren.
Die Bundesrepublik ließ es sich nicht nehmen einen Mann wie Globke in höchste politische Positionen zu berufen. Herr Globke hat sich beispielsweise erfolgreich für die Verschärfung der Nürnberger Rassengesetze stark gemacht bzw. tat als Kommentator für diese in Erscheinung.
Wie beurteilst Du denn ein System, dass diesen tausendfachen Schreibtischmörder zum Staatssekretär von Bundeskanzler Adenauer machte ? Ist das auch menschenverachtend ? Wie ist eine solche Postition gegenüber Israel und den jüdischen Menschen zu sehen ?


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 12:42
avatar  ( gelöscht )
#21
avatar
( gelöscht )

Auch wenn die Gefahr bestand, das aus 'nem kalten 'nen heisser Krieg wird, bestand natürlich auch die *Gefahr* das sich beide Seite gern haben könnten....ich denk, das keiner aus'm Volk echt daran interessiert war, das da so'n Zaun mitten durch ging....oder....


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 12:43
avatar  ( gelöscht )
#22
avatar
( gelöscht )

Also wenn ich die Geschichte Richtig in Erinnerung habe dann hat Mielke ja wohl alle Akten zu seinem Polizistenmord sowie belastende Dokumente auch über Honnecker in seinen Panzerschrank gehabt.
Somit hat wohl in der DDR kaum jemand diesen Tatbestand gewusst, weshalb es für Mielke einfach war diese Tatsache zu verdrängen. Das soll aber keineswegs die Tat rechtfertigen sondern nur mal beleuchten wie so einer Minister werden konnte. Dazu muß man noch sehen welche Publikationsmittel es damals gab.
In der heutigen Zeit mit dem Internet bekommt man ja fast alles raus, aber dem war damals nicht so.
Ich betone Ausdrücklich das ich die Stasifraktion hier im Forum damit nicht stärken möchte sondern nur zum Sachverhalt beitragen möchte.


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 12:57
avatar  josy95
#23
avatar

Zitat von Feliks D.

Zitat von karl143


Josy95,

allein der Schluss, das ein Staat einen überführten Mörder zu einem Minister macht, ist wohl einmalig in der Geschichte der zivilisierten Menschheit. Aber er sagt alles aus zu dem System. Es war eben menschenverachtend.



Nein @Karl, ganz und gar nicht einmalig das gibt es öfter... jüngstes Beispiel ist sicher Witalij Kalojew





Feliks, da gibt es noch mehr Beispiele. Stalin, Pol- Pot, Nelson Mandela`s Exgattin, Pinochet, die mir spontan einfallen. Die Reihe läßt sich bestimmt noch um einge Herren und Damen fortsetzen.

Ich hatt`s in einem anderen Thread erst kürzlich geschrieben, der Beitrag wurde leider gelöscht, ist ja auch egal. Drum schreib ich`s hier noch einmal, weil das auch meine feste Überzeugung ist:
Abgesehen von den Polizistenmorden am Bühlowplatz, verurteile ich Eueren ehem. oberen Dienstherren und einige seiner engsten Kollegen und Mitstreiter, wie Wilhelm Pieck, W. Ulbricht, W. Stoph, E. + M. Honnecker, Hilde Benjamin usw. dafür, nach dem verheerenden Zusammenbruch einer Diktatur mit Millionen von unschuldigen Toten, einer Diktatur, unter der diese Herren und Damen nach eigener Darstellung selbst gelitten haben und einige(!) ihrer treuen Weggefährten verloren haben, wieder eine Diktatur errichtet zu haben, wohlwissend, was eine Diktatur, auch wenn die sich "Diktatur des Proletariats" nannte, für anders denkende bedeutet.
Und diese "Bedeutung" haben sie auch wohl wissend und kompromißlos jedermann, der nicht ihrer Meinung war, durchgesetzt und damit zu verantworten.

Es ist nun mal so im Leben: Wenn ich erwachsen bin und einen gewissen Stand an Bildung habe, muß ich mir mit all meinem Treiben und Tun, meinem Handeln bewußt sein und mich ggfls. dafür verantworten. Die Verantwortung steigt mit den Positionen, die ich bekleide. Und wenn ich in die große Politik gehe, dann habe ich auch eine große gesellschaftliche, aber auch moralische Verantwortung der ich mich im Bedardfsfall, bei meinem Versagen, Scheitern auch stellen muß.

So wie Du und ich, wie wir alle im Leben. im Job und anderswo.

Es tut der Sache keinen Abbruch, wenn`s heutzutage bei den oberen Herren schon(!!!) wieder etwas anders läuft...

josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...

 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 13:20
avatar  ( gelöscht )
#24
avatar
( gelöscht )

Nein Karl, war es eben nicht..." menschenverachtend", sonst wäre doch der Rainer-Maria so wie sein ehemaliger Arbeitskollege ebenfalls ausgewandert.
Verallgemeinert doch nicht immer alles, so weil es eine Prozentzahl an Opfern gab, wo der Staat mit ihnen und sie mit dem Staat ein Problem hatten.
Das war doch eine Minderheit, das waren doch keine 16/17 Millionen Einwohner der DDR.
Menschen, die mit dem Kopf durch die Wand wollen, gibt es und gab es in jeder Gesellschaftsordnug.
Sie erwachen erst, wenn der Staat sie bricht und jeder, aber auch jeder Staat hat und hatte dazu seine Mittel.
Diese Mittel waren früher die ganz gemeine Folter und heute sind sie verfeinert, das fängt beim Schlafentzug an und endet...ach, keine Ahnung.
Mir missfällt dieser Rundumschlag. Ich kann nur sagen, fasst euch an die eigene Nase.
Noch einfacher ausgedrückt: Da stand der, der mit dem Staat nicht harmonierte, hier stand ich und harmonierte, ohne ihn, den Staat, die Gesellschaft gleich am Hintern zu....
Er, der Staat hat mich geachtet. Ihn? Keine Ahnung?

R-M-R


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 15:06
avatar  ( gelöscht )
#25
avatar
( gelöscht )

Zitat von GilbertWolzow

@karl, deine aussage ist etwas sinnentstellend. er war erst minister (mfs) und nach beendigung dieser tätigkeit und nach dem ende seines landes (ddr) wurde er als mörder von 2 polizisten (des deutschen reiches u.a. "schweinebacke")in der br deutschland verurteilt.



@GW,

wie von Dir dargestellt war E.M. erst nach seiner Ministertätigkeit ein veurteiler Mörder, was war er denn vorher ?
Nun komm mir nicht wieder mit der "Unschuldsvermutung", jeder gilt bis zu seiner Verurteilung als Unschuldig !
Ich nehme mal an in euren Reihen war nicht bekannt wen ihr da als Vorgesetzten hattet oder doch ? Wenn ja, frage ich mich wie konnte man vor diesem Mann Respekt haben, oder war er euer "Gott" und damit unantastbar !
Gruß aus Berlin


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 15:14
avatar  ( gelöscht )
#26
avatar
( gelöscht )

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Nein Karl, war es eben nicht..." menschenverachtend", sonst wäre doch der Rainer-Maria so wie sein ehemaliger Arbeitskollege ebenfalls ausgewandert.
Verallgemeinert doch nicht immer alles, so weil es eine Prozentzahl an Opfern gab, wo der Staat mit ihnen und sie mit dem Staat ein Problem hatten.
Das war doch eine Minderheit, das waren doch keine 16/17 Millionen Einwohner der DDR.
Menschen, die mit dem Kopf durch die Wand wollen, gibt es und gab es in jeder Gesellschaftsordnug.
Sie erwachen erst, wenn der Staat sie bricht und jeder, aber auch jeder Staat hat und hatte dazu seine Mittel.
Diese Mittel waren früher die ganz gemeine Folter und heute sind sie verfeinert, das fängt beim Schlafentzug an und endet...ach, keine Ahnung.
Mir missfällt dieser Rundumschlag. Ich kann nur sagen, fasst euch an die eigene Nase.
Noch einfacher ausgedrückt: Da stand der, der mit dem Staat nicht harmonierte, hier stand ich und harmonierte, ohne ihn, den Staat, die Gesellschaft gleich am Hintern zu....
Er, der Staat hat mich geachtet. Ihn? Keine Ahnung?

R-M-R



@R-M-R

wir brauchen nichts zu verallgemeinern 3.000 000 noch mal zum besseren Nachlesen DREIMILLIONEN Flüchtlinge vor dem Mauerbau sprechen eine eindeutige Sprache. Sicher waren darunter auch viele "Arbeitersöhnchen", danach waren es bis 1989 nochmals zig TAUSENDE, darunter über Tausend Grenzsoldaten, obwohl den Meisten bekannt war was ihnen am sogenannten "Antifaschisischen Schutzwall" erwartet,
Gruß aus Berlin


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 15:24
avatar  ( gelöscht )
#27
avatar
( gelöscht )

Zitat von dein1945


wie von Dir dargestellt war E.M. erst nach seiner Ministertätigkeit ein verurteilter Mörder, was war er denn vorher ?
Nun komm mir nicht wieder mit der "Unschuldsvermutung", jeder gilt bis zu seiner Verurteilung als Unschuldig !


* hervorhebung von mir


@dein1945, lese deine zwei o.g. sätze bitte noch einmal, evtl. fällt dir der widerspruch selbst auf.


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 15:30
avatar  ( gelöscht )
#28
avatar
( gelöscht )

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von dein1945


wie von Dir dargestellt war E.M. erst nach seiner Ministertätigkeit ein verurteilter Mörder, was war er denn vorher ?
Nun komm mir nicht wieder mit der "Unschuldsvermutung", jeder gilt bis zu seiner Verurteilung als Unschuldig !


* hervorhebung von mir


@dein1945, lese deine zwei o.g. sätze bitte noch einmal, evtl. fällt dir der widerspruch selbst auf.




@GW,
da war er auch ein Mörder, nur war er dank seiner gesicherten Unterkunft im Rechtsstaat "DDR" noch nicht verurteilt,
Gruß aus Berlin


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 15:35
avatar  ( gelöscht )
#29
avatar
( gelöscht )

Zitat von dein1945


wir brauchen nichts zu verallgemeinern 3.000 000 noch mal zum besseren Nachlesen DREIMILLIONEN Flüchtlinge vor dem Mauerbau sprechen eine eindeutige Sprache. Sicher waren darunter auch viele "Arbeitersöhnchen", danach waren es bis 1989 nochmals zig TAUSENDE, darunter über Tausend Grenzsoldaten, obwohl den Meisten bekannt war was ihnen am sogenannten "Antifaschisischen Schutzwall" erwartet,



@dein1945, nur nochmal eine nachfrage wegen der von dir angegebenen zahlen. es gab 12. millionen vertriebene deutsche auf grund der verlorenen gebiete. davon zogen etwa 3 millionen durch brandenburg in die besatzungszonen der franzosen, amerikaner und engländer.

meinst du mit den 3. millionen flüchtlingen die o.g. oder diejenigen, die erst in der sowjetischen besatzungszone verblieben und dann später weiterzogen ?
das es dann in den 50´er jahren, auf grund des wirtschaftswunders, nochmal zu einem massenexodus kam ist bekannt.


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 15:41
avatar  ( gelöscht )
#30
avatar
( gelöscht )

@dein1945, da deine juristischen allgemein- bzw. grundkenntnisse etwas erschreckend sind, erkläre ich es dir gerne noch einmal: jeder und ich sage noch einmal jeder, ist so lange unschuldig bis er rechtskräftig verurteilt wurde.

p.s. auch der ehem. ss- angehörige heinz barth, der in ddr in den 80´er jahren wegen kriegsverbrechen verurteilt wurde, war so lange unschuldig bis er rechtskräftig verurteilt wurde.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!