Sonderläden für Privilegierte

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30.01.2010 00:04
avatar  Alfred
#1
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Wosch,

ein Major musste sich nicht in die Schlange stellen ?

Ich habe ganz andere Dienstgrade gesehen, die standen in der Schlange.


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30.01.2010 00:22 (zuletzt bearbeitet: 30.01.2010 00:23)
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#2
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Zitat von Alfred
Wosch,

ein Major musste sich nicht in die Schlange stellen ?

Ich habe ganz andere Dienstgrade gesehen, die standen in der Schlange.




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Ja, wenn die Orden verteilt wurden, da wirst Du wohl Recht haben, aber nicht 1 Stunde vorm Bäcker wenn es um Weißbrot ging und auch nicht morgens schon bevor der Schlachter aufmachte, wegen einem Zipfel Leberwurst. Deine "höheren Dienstgrade" hätten sich schon was anhören müssen. Alfred, Du willst Doch nicht abstreiten, daß es Sonderläden für priveligierte "Kader"aus Partei, MfS, NVA und den Massenorganisationen gab, in denen es all Das, was es in der Republik so gut wie nie gab, zu haben war!! Diese bevorzugten "Kader" haben doch gar nicht mehr mitbekommen, wie es in den normalen Läden wirklich ausgesehen hatten, weil sie sich nur noch in diesen Sonderläden bedienten!
Gute Nacht Alfred, schlaf weiter.
Schönen Gruß aus Kassel.


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30.01.2010 00:30 (zuletzt bearbeitet: 30.01.2010 00:31)
avatar  Alfred
#3
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wosch,

ein Teil der Militärführung - inkl. Minister - wohnte in Strausberg, im Bereich Fontanestraße.

Dort gab es eine ganz normale Kaufhalle, dies war für alle zugänglich und hatte das normale Angebot, inkl aller Schwächen. Da ging der General oder dessen Familie genau so einkaufen wie der Maler oder der Busfahrer.



Aber sicher wirst du mir dies auch wieder ausreden, .......


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30.01.2010 00:40
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#4
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Zitat von Alfred
wosch,

ein Teil der Militärführung - inkl. Minister - wohnte in Strausberg, im Bereich Fontanestraße.

Dort gab es eine ganz normale Kaufhalle, dies war für alle zugänglich und hatte das normale Angebot, inkl aller Schwächen. Da ging der General oder dessen Familie genau so einkaufen wie der Maler oder der Busfahrer.



Aber sicher wirst du mir dies auch wieder ausreden, .......



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Schön daß Du mir das so geschrieben hattest, alledings hätte ich gerne von Dir gewußt, ob es die von mir angeführten Sonderläden für die Kader von SED, MfS, NVA und den Massenorganisationen in der DDR gab, oder ob meine Quelle mit falschen Behauptungen arbeitet. Ich denke doch, daß Du mir darauf auch kurz und bündig antworten kannst. Im Voraus schon vielen Dank und schöne Grüße aus Kassel.


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30.01.2010 01:23 (zuletzt bearbeitet: 30.01.2010 01:24)
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#5
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S51

Hallo Wosch,
ich kannte keine solchen Sonderläden. Und da ich während meiner Zeit bei der VP in Karlshorst ja sozusagen die zweite Garde beschützt habe, hätte ich sie eigentlich kennen müssen. Was es gab:
- Die sowjetischen Magazine, dort konnte aber auch jeder Andere einkaufen. Was es öfter gab als anderswo, das waren Erdnußflips aus Wurzen. Da habe ich mir für die ganze Verwandtschaft immer den Seitenwagen vollgeladen. Der Rest des Angebotes war wie in jedem Konsum und eben zusätzlich all das, was den sowjetischen Offizieren gewohnt war (russische Lebensmittel).
- Zu bestimmten Zeiten (über die Weihnachtsfeiertage) gab es im VP-Revier einen Raum, in dem man Sachen der verschiedensten Art kaufen konnte. Dort hin durften die, die über die Feiertage Dienst hatten. Was mich zum Beispiel als Ledigen eigentlich immer erwischte. Weil das bedeutete, über rund zwei Wochen an sechs Tagen pro Woche 12 Stunden Streife oder sonstwas zu haben, kam man eigentlich in keinen normalen Laden mehr. So konnten wir uns dort versorgen. Die Preise waren die Gleichen, wie draußen auch. Das Angebot ebenfalls, nur eben von allem nicht eben viel. Dafür war der Raum zu klein.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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30.01.2010 07:10
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#6
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Hallo Wolfgang, da muss ich mal S51 unterstützen. Die russischen Magazine hatten schon ein sehr vielfältiges Angebot, aber es gab nur bestimmte Läden, so in Leipzig Heiterblick und am Werk Motor im Norden von Leipzig, wo Normalbürger Zutritt hatten.( aus meiner Ecke jetzt)
Beliefert wurden sie durch den Spezialhandel( siehe meine Geschichte vom Chaim Jahudin),und es hatte jeder Bezirk mehrere große Gelände/ Hallenkomplexe.
Also Angebot vergleichbar mit Exquisit/ Delikatläden und teilweise besser.
Man musste aber als Handwerker so wie wir auch ein bißchen baggern, um an bestimmte Sachen zu kommen.
Die Freunde, besser die Verkäuferinen/ Offiziersfrauen waren auch sehr eigen, sehr stolz, aber der Rainer....du weißt, mein Freund, denn " Casanova", war mein dritter Vorname.

R-M-R


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30.01.2010 07:28 (zuletzt bearbeitet: 30.01.2010 07:30)
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#7
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Hallo S51 und R-M-R!
Es ist ja sehr nett daß Ihr zum Thema Sonderläden euren Beitrag eingestellt habt, aber Ihr habt leider übersehen, daß es mir dabei nicht um die Magazine der sowjetischen Streitkräfte ging, sondern um die Sonderläden der priviligierten Kader der SED, des MfS, der NVA und der Massenorganisationen!! Ich wohnte selber in einer Stadt, in der eine große sowjetische Garnision lag, deren Magazine sind mir daher ausreichend bekannt. Trotzdem recht herzlichen Dank für Eure Bemühungen, auch wenn sie an die an Alfred gestellte Frage vorbei gingen.
Schönen Gruß aus Kassel.


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30.01.2010 09:29
avatar  Alfred
#8
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Wosch,

damit wir uns nicht falsch verstehen. Hier sind wir ein Forum der NVA / GT.

Ab welchen Dienstgrad soll es denn diese Einrichtungen für die NVA gegeben haben ?


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30.01.2010 10:01
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#9
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Zitat von Alfred
Wosch,

damit wir uns nicht falsch verstehen. Hier sind wir ein Forum der NVA / GT.

Ab welchen Dienstgrad soll es denn diese Einrichtungen für die NVA gegeben haben ?




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Alfred, die Frage war doch, ob es diese Sonderläden für priviligierte Kader gegeben hatte, nicht mehr und nicht weniger!! Wenn Du darauf nicht antworten kannst, bzw nicht möchtest vergess es einfach.
Schönen Gruß aus Kassel.


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30.01.2010 10:20 (zuletzt bearbeitet: 30.01.2010 10:21)
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#10
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Hallo, da ich auf meine Fragen bis jetzt noch keine präzisen Antworten zum Thema Sonderläden für priviegierte Kader aus Partei, MfS, NVA oder den Massenorganisationen hier im Forum bekommen habe, Möchte ich hier mal die Frage stellen, in welchen Städten der Republik es diese gegeben hatte, wer da Alles einkaufen konnte, was es da für ein Warenangebot gab und eventuell auch wie die Preisgestaltung war. Mir liegt ein Informationsblatt der Bundeszentrale für politische Bildung vor, in dem unter "Gesellschaft und Alltag in der DDR" unter "Versorgungslage" dieses Thema behandelt wurde. Es ist auch im Internet abrufbar!! Ich würde gerne mehr darüber wissen. Also liebe Freunde, wenn Ihr was Dazu beitragen könnt, seid so nett!
Schönen Gruß aus Kassel.
Wosch


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30.01.2010 10:33
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#11
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Habe dazu die Beitraege aus dem Literaturschmuggel-Thread in diesen Thread verschoben.

-Th


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30.01.2010 10:56
avatar  Alfred
#12
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Wosch,

dann geb mal den Link, damit man mal lesen kann.


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30.01.2010 10:58
avatar  icke46
#13
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Hallo, wosch,

Du hättest natürlich auch den Link hier reinsetzen können - ich hole das mal nach:

http://www1.bpb.de/publikationen/0968400...in_der_DDR.html

Die Frage der Sonderläden ist schon interessant - der einzige, der mir einfällt und der wohl auch allgemein bekannt ist, dürfte der in Wandlitz gewesen sein.

Gruss

icke


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30.01.2010 11:10
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#14
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Zitat von wosch
Ich würde gerne mehr darüber wissen. Also liebe Freunde, wenn Ihr was Dazu beitragen könnt, seid so nett!


offensichtlich scheinst du auch beim lesen hier im forum etwas oberflächlich zu sein @wolfgang. das thema hatten wir hier schon einmal. es ging dort um verschwundene post und die hallen der abt. m des mfs in freienbrink bei berlin. thema lautete: "der versuchte verfassungsbruch". den besten beitrag lieferte dort übrigens fsk- veteran...


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30.01.2010 12:02
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#15
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Zitat von Alfred
Wosch,

damit wir uns nicht falsch verstehen. Hier sind wir ein Forum der NVA / GT.




Sorry, Alfred, das sind wir nicht. Dazu gibt es allerdings noch andere Foren. Wir sind ein Forum DDR-Grenze! Ist ein Unterschied.
Aber wir sind so tolerant, dass wir auch über Dinge sprechen können, die sich davon etwas abgrenzen.

AZ


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