Lutz Eigendorf ein Opfer der Stasi?

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28.03.2013 12:37
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#46
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Mir ist schon klar dass das für eine Ente vielleicht etwas zu hoch ist, aber auch ein Sportsoldat der Bundeswehr ist in erster Konsequenz Angehöriger eines militärischen Organs und erst danach Sportler!

Warum nun für den E. etwas anderes gelten soll, na ja wenn ich ne Ente wär...


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28.03.2013 12:44
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#47
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #46
Mir ist schon klar dass das für eine Ente vielleicht etwas zu hoch ist, aber auch ein Sportsoldat der Bundeswehr ist in erster Konsequenz Angehöriger eines militärischen Organs und erst danach Sportler!

Warum nun für den E. etwas anderes gelten soll, na ja wenn ich ne Ente wär...



Nur wohin flieht ein Sportsoldat des Bundeswehr?

Gab es eigentlich diese Bewegung von West nach Ost von Sportsoldaten der Bundeswehr? Die Bedingungen für Sportler sollen doch ihn manchen Sportarten in der DDR weit besser gewesen sein. Zumindest ausserhalb des Profisports, der ja in der Zeit von der wir schreiben, auch noch nicht diese Ausprägungen hatte wie heute?

LG von der grenzgaengerin


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28.03.2013 12:46
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#48
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #46
Mir ist schon klar dass das für eine Ente vielleicht etwas zu hoch ist, aber auch ein Sportsoldat der Bundeswehr ist in erster Konsequenz Angehöriger eines militärischen Organs und erst danach Sportler!

Warum nun für den E. etwas anderes gelten soll, na ja wenn ich ne Ente wär...


Ach weiß Du Meister Dzerzhinsky,
das hat was mit Verhältnissmäßigkeit zu tun.Aber die ist Eueren "Organen" ja schon in der frühesten Zeit abhanden gekommen.
Und genau deshalb beschränkt sich jetzt Dein "Machtbereich" auch nur noch auf Dein Wohnzimmer.


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28.03.2013 12:48
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#49
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Es geht doch nicht darum ob er Fahnenflüchtig wird oder nicht, sondern darum, dass beide als Angehörige eines militärischen Organs den jeweiligen Befehlen und Vorschriften unterliegen. Deshalb war der E. eben nicht NUR Fußballer!


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28.03.2013 12:52 (zuletzt bearbeitet: 28.03.2013 12:54)
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#50
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #49
Es geht doch nicht darum ob er Fahnenflüchtig wird oder nicht, sondern darum, dass beide als Angehörige eines militärischen Organs den jeweiligen Befehlen und Vorschriften unterliegen. Deshalb war der E. eben nicht NUR Fußballer!


Das ist mir schon klar, Feliks.

Gab es aber Sportsoldaten der Bundeswehr, die ihr Glück in der DDR gesucht haben? Oder anders. Gab es da Abwerbeversuche?

LG von der grenzgaengerin


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28.03.2013 12:55
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#51
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"Das ist mir schon klar, Feliks.
Gab es aber Sportsoldaten der Bundeswehr, die ihr Glück in der DDR gesucht haben?
LG von der grenzgaengerin"


ja genau Felix,
zähl mal auf!


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28.03.2013 12:56
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#52
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #46
Mir ist schon klar dass das für eine Ente vielleicht etwas zu hoch ist, aber auch ein Sportsoldat der Bundeswehr ist in erster Konsequenz Angehöriger eines militärischen Organs und erst danach Sportler!

Warum nun für den E. etwas anderes gelten soll, na ja wenn ich ne Ente wär...

zuerst Sportsoldat und dann erst Sportler?zuerst muss man Talent vorweisen können,
und das fing als Kind bzw.Jugendlicher an,und da ist man auch schon Soldat?
noch nie gehört
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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28.03.2013 13:11
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#53
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94

Zitat von Feliks D. im Beitrag #46
..., na ja wenn ich ne Ente wär...

Biste aber nicht, trotzdem könnteste ja als gelernter (und gelehrter ?) Jurarist mal die Frage mit dem Verweis auf den §4 MStG oder noch besser auf den §254(2)1 StGB(DDR) beantworten. Na auch hier kann geholfen werden ...

In schweren Fällen wird der Täter mit Freiheitsstrafe von zwei bis zu zehn Jahren bestraft. Ein schwerer Fall liegt insbesondere vor, wenn die Tat mit dem Ziel begangen wird, das Staatsgebiet der Deutschen Demokratischen Republik zu verlassen oder diesem fernzubleiben.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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28.03.2013 13:14
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#54
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #48
Und genau deshalb beschränkt sich jetzt Dein "Machtbereich" auch nur noch auf Dein Wohnzimmer.



welches niveau ist das denn ?


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28.03.2013 13:15
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#55
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Also jetzt muß ich mal dumm fragen: nur mal angenommen ich als Armeesportler der Bundeswehr fliege nach Paraguay und will nicht mehr nach Hause.
Ich schicke dann meine Kündigung ans Ministerium, daß ich nicht mehr mitmache.
Bin ich dann fahnenflüchtig und werde verfolgt? Und sollte ich mal ausversehen in Frankfurt umsteigen müßen, werde ich eingebuchtet?
Vorher wird meine Familie aber vom BND noch so was von zur Sau gemacht.


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28.03.2013 13:16 (zuletzt bearbeitet: 28.03.2013 13:17)
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Zitat von GilbertWolzow im Beitrag #54
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #48
Und genau deshalb beschränkt sich jetzt Dein "Machtbereich" auch nur noch auf Dein Wohnzimmer.



welches niveau ist das denn ?
Ho(r)chparterre?

@Schnattchen da ist dann mehr der MAD für 'zuständig' und vorher haste erstema die Kettenhunde, ähm die Feldjäger an der Backe.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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28.03.2013 13:26 (zuletzt bearbeitet: 28.03.2013 13:28)
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#57
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Aber ich bin doch nur Hallenhalmaspieler?!

MAD? ich dachte der ist schon abgeschafft?


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28.03.2013 13:39
#58
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Zitat von 94 im Beitrag #53
Zitat von Feliks D. im Beitrag #46
..., na ja wenn ich ne Ente wär...

Biste aber nicht, trotzdem könnteste ja als gelernter (und gelehrter ?) Jurarist mal die Frage mit dem Verweis auf den §4 MStG oder noch besser auf den §254(2)1 StGB(DDR) beantworten. Na auch hier kann geholfen werden ...

In schweren Fällen wird der Täter mit Freiheitsstrafe von zwei bis zu zehn Jahren bestraft. Ein schwerer Fall liegt insbesondere vor, wenn die Tat mit dem Ziel begangen wird, das Staatsgebiet der Deutschen Demokratischen Republik zu verlassen oder diesem fernzubleiben.


Heißt für mich, man hätte ihn(in Abwesendheit?) verurteilen müssen. Ist dies erfolgt? Wenn nein, warum nicht?

Intellektuelle spielen Telecaster


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28.03.2013 13:39 (zuletzt bearbeitet: 28.03.2013 13:43)
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#59
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Schon interessant mit den Verhältnissen beim BFC.
Das war ja nun schon ein Spitzenclub in der DDR-Oberliga und es gab ja da auch Transfers, wenn nun ein Spieler von einer BSG z.B. zum BFC wollte oder sollte, mußte er da immer zwangsläufig mit dem Bewegen des runden Sportgerätes auch die Bewegung in das Organ hinter dem Fußballclub vollziehen?
Und wenn einer vom BFC umgedreht in eine BSG wechselte, blieb die "Heirat" bestehen oder war es eher eine Ehe auf Zeit?


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28.03.2013 14:27
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#60
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Mich würde das konkrete Vertragsverhältnis zwischen Trainer/Spieler und dem BFC auch interessieren und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Fussballer vom BFC einen Vertrag mit dem MfS hatten, den entsprechenden Eid schwören mussten und Klappenträger wurden.

Da das Vertragsverhältnis hier ja schon von Gilbert W. bejaht wurde finden sich doch sicherlich Fakten, die ein solches Vertragsverhältnis belegen - ich meine aber wirkliche Fakten.



andy


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