Frühsport und Achtertest

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21.04.2010 03:37
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#16
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Morgen Leute. Also, wenn ich an den Früsport an der SIk Ma-Bo denke,fällt mir bloss noch ein,das der nur durchgeführt wurde, wenn der KC (Hptm B.)Dienst hatte.Der hatte es sogar drauf, uns bei der Rückkehr ins Objekt abzupassen und bei einigen den Puls zu fühlen, ob wir uns auch richtig verausgabt hatten.Gruss Möwe


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21.04.2010 09:01
#17
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mein Lieber, der 1. April ist aber schon einige Zeit vorbei!


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21.04.2010 10:13
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#18
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Frühsport in der GK? Nie gehabt. Unser Polit wolte es mal einführen und brachte es doch tasächlich fertig morgens nen weckversuch zu starten. Ausser einem bösen knurren von unserer Seite hatte er keine Erfolge zu verzeichnen.. Auch ansonsten gab es in dieser Richtung keine Aktivitäten. Es gab den ganz normalen Dienstbetrieb und mehr nicht. Zur Entlassung hatte meine Gasmaske schon Schimmel angesetzt.


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22.04.2010 01:57
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#19
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Zitat von Harsberg
mein Lieber, der 1. April ist aber schon einige Zeit vorbei!


vom wegen 1.April.Der gute Hptm B. bekam nicht umsonst von unserem damaligen Hauptfeld den Spitznamem "MATTO"verpasst.gruss Möwe


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22.04.2010 11:34
avatar  TOMMI
#20
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Also, den Achtertest gab es nur einmal, in Perleberg. Man wollte danach das Training koordinieren.
Was das für mich als "Sportskanone" bedeutete, kann man sich vorstellen. Immerhin schaffte ich es
im 3000m-Lauf von Note 5 auf 2 (es gab die Noten 1,2,3,5, komischerweise keine 4).
Im 100m Lauf half mir eine Panne. Als Strecke des 100m-Laufes steckte man ein 100m langes Fußballfeld
ab. Es sollte von Torlinie zu Torlinie gealufen werden. Beim Ziel kam es aber zu einer Panne, man verlegte
es irrtümlich an die Strafraumgrenze, also 16m davor. So hatten wir nur 84 anstatt 100m zu laufen und keiner
hat's gemerkt. So gelang mir eine sagenhafte Zeit, die ich nie zuvor und auch niemals mehr danach erreichte.
Dann gab es noch den Härtetest, der regelmäßig durchgeführt werden sollte, den habe ich aber auch nur 1x mitgemacht. Über Sinn und Unsinn des Frühsportes kann man streiten, ich verpasste ihn niemals. Es gab Experten,
die entzogen sich dem Frühsport dadurch, dass sie sich unterm Bett versteckten.
In der GK wurde mal versucht ihn einzuführen, aber es konnte sich nicht durchsetzen. Vielleicht hatte man eingesehen, dass bei 3-Schichtbetrieb Frühsport reiner Unsinn ist.


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22.04.2010 18:42
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#21
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hohu frühsport mann da war mann doch gleich wach.mal ehrlich wer mochte denn 3000 meterlauf,auf nüchternen magen und 20 min. frühsport auf gefrorenem beton.sowas macht kein leistungssportler.aber es ging irgentwie.als ich in potsdam in der ausbildung war,hatten wir einen erfahrungsaustausch mit den russen in glienicke.kurze hosen und hemd bei minus 10 grad.was für ein krasser gegensatz.


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29.04.2010 08:19
avatar  a1 otti
#22
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Zitat von Möwe

Zitat von Harsberg
mein Lieber, der 1. April ist aber schon einige Zeit vorbei!


vom wegen 1.April.Der gute Hptm B. bekam nicht umsonst von unserem damaligen Hauptfeld den Spitznamem "MATTO"verpasst.gruss Möwe




Stimmt, aber der Spitzname hing glaube ich nicht mit Frühsport, sondern mit Matto's Spruch (sinngemäß): "Soldat/Gefr./Uffz. XXXX, was ham sie denn da für einen Kanten auf dem Kopp, das ist ja ne richtige MATTE!!! Ab zum Frisör..."

Aber das mit dem Frühsport kann ich so nur bestätigen. Da sich der ja eh nur auf eine/mehrere Runden am "Schleizer Dreieck" (Straße vor der GK) beschränkte, hatte man ganz schön zu tun, das Außerpustesein vorzutäuschen. Vor allem musste ja auch noch der Zigarettengeruch irgendwie beseitigt werden
Also das gab es aber wirklich nur beim KC. Selbst beim Polit gab es das nicht. (bei "Scarface" nicht und bei Pitti53 schon gleich gar nicht)

Ralf


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29.04.2010 11:12
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#23
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In Halberstadt wurde man jeden Tag zum Frühsport "genötigt".
Egal ob Regen oder Schnee,immer raus und seine Runden drehen.
Das war im Jahre 1981,aber es störte mich nicht sonderlich,da ich zu dieser Zeit noch sportlich war.....
Außerdem betraf es ja alle.
Ob ich ne'n Achtertest mitmachen mußte,kann ich nicht mehr so genau sagen.
Jedenfalls ging es in der Knollenburg sehr oft über die Sturmbahn.

In der Grenzkompanie Riebau sah das ganz anders aus.
Wie an anderer Stelle schon mal beschrieben blieben die EK's eh liegen.
Uns verboten sie auch,ihn durchzuführen.Es hieß,wenn der KOKO (Polit) zum Frühsport kommt,macht ihr nicht mit!
Wer dennoch mitläuft,bekommt Putz und Schweigeschichten....
Da nun einige Blasen doch am Anfang,frisch aus der Ausbildung kommend,Respekt vor dem Oberlolli hatte,waren wir Blasen am Anfang in 2 Lager geteilt.
Die eine Hälfte wollte laufen,die andere Hälfte blieb im Zelt.
Ich hörte auf meinen "Patenonkel Django" und lief nicht mit.
Die EK's machten ernst und verteilten viel Putz und sie blieben Sieger.
Das ging so 2-3 Tage und dann war Schluß damit,die Aktion "Frühsportdurchführung" war mal wieder gescheitert.

Gruß ek40


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29.04.2010 20:10
avatar  Greso
#24
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Also in der Grenzkompanie war das laute rufen und das trillerpfeifen verboten.So war das bei uns in Barneberg 1965-67.Die Leute die aus der Nachtschicht kamen ,waren ja gerade eingeschlafen..Grenzaalarm war das einzige Signal und da wurden sie wach aber mußten nicht raus.Es gab im Monat einen Tag,wo wir
mal Sport und soetwas machten.
Gruß Greso


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29.04.2010 20:31
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#25
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Zitat Stabsfähnrich:


Was selten wenn fast gar nicht in den Grenzkompanien durchgeführt wurde war der Härtetest. Dieser bestand aus folgenden Elementen:
1. Erwärmungsübung 10:00 min.
2. Krafttraining 5:00 min.
3. Krafttraining im Frontalbetrieb 30:00 min.
4. 1000 m Lauf 5:00 min.
5. Herstellen der Marschbereitschaft 10:00 min.
6. 15 km Eilmarsch Mindestnorm 140:00 min.
(davon vom Kilometer 4-10 mit auf-
gesetzter Schutzmaske)
7. Vorbereitung zum Überwinden der
Sturmbahn 5:00 min.
8. Überwinden der Sturmbahn Norm 1
Mindestnorm 5:00 min.


@Stabsfähnrich
kannst Du mir bitte mal erklären, was ein Krafttraining im Frontalbetrieb ist?
Frontantrieb kenn ich, Frontlader auch, Frontalbetrieb? Schau mal in die Aufzeichnungen eines Hauptfeldwebels, bitte...

der Rüganer


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29.04.2010 23:03
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#26
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Nun bin ich nicht der Stabsfähnrich der ja förmlich alles parat hat, aber ich vermute mal das es um dieses Panzerkettenglied geht. Ist mir jedenfalls aus der AK zum Frühsport und anderen Gelegenheiten in lieber Erinnerung.
tschüß


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30.04.2010 08:20
#27
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Zitat von Rüganer
Zitat Stabsfähnrich:


Was selten wenn fast gar nicht in den Grenzkompanien durchgeführt wurde war der Härtetest. Dieser bestand aus folgenden Elementen:
1. Erwärmungsübung 10:00 min.
2. Krafttraining 5:00 min.
3. Krafttraining im Frontalbetrieb 30:00 min.
4. 1000 m Lauf 5:00 min.
5. Herstellen der Marschbereitschaft 10:00 min.
6. 15 km Eilmarsch Mindestnorm 140:00 min.
(davon vom Kilometer 4-10 mit auf-
gesetzter Schutzmaske)
7. Vorbereitung zum Überwinden der
Sturmbahn 5:00 min.
8. Überwinden der Sturmbahn Norm 1
Mindestnorm 5:00 min.


@Stabsfähnrich
kannst Du mir bitte mal erklären, was ein Krafttraining im Frontalbetrieb ist?
Frontantrieb kenn ich, Frontlader auch, Frontalbetrieb? Schau mal in die Aufzeichnungen eines Hauptfeldwebels, bitte...

der Rüganer



dieser Bitte möchte ich gerne nachkommen. 1. der Begriff Frontalbetrieb hat nichts mit dem Begriff FRONT (Frontantrieb, Heimatfront etc.), zu tun. Frontalbetrieb ist nichts weiter wie die die sportliche Betätigung einer Gruppe mit abwechselnden Elementen der s.g. Riegenbetrieb oder frei übersetzt Alle üben gemeinsam. Hauptziel des Frontalbetriebes ist es, die Leistungen der Gruppe und damit des Einzelnen innerhalb der Übung zu steigern. Einzelübungen wechseln sich stetig nach festgetzten Zeiten und Anzahl der zu erbringenden Leistung ab. Ich möchte als Beispiel anfügen den Wechsel von Liegestütze und dem Drücken der "Kettenglieder" in Verbindung mit dem Laufen auf der Stelle. Zum Anfang der Übung werden 5 Liegestütze, drei Streckübungen mit dem Kettenglied und mindstens 25 rechts-links Bewegungen der Beine auf der Stelle gefordert. Nach einer kurzen Lockerungsübung wird die gestellte Norm erhöht - dies ohne Pause oder Erholungsphase für den Körper. Heißt mit anderen Worten aus 5 Liegestützen werden 7, aus 3 Streckübungen werden 5 usw. usw.. Die Gesamtübung ist zeitlich begrenzt - hier 30 Minuten. Bis zum erreichen der Auszeit, sind nach Möglichkeit die Steigerungen zu erfüllen, mit dem Ziel die physische Leistungsfähigkeit bis zum Maximum zu erreichen. Wichtig dabei ist der Gruppenbetrieb.
Eine weitere methode ist u.a. das Ausdauertraining. Hier werden unterschieden die Dauermethoden und die Intervallmethoden. Bei der damaligen militärischen körperertüchtigung (MKE) wurde die Dauermethode angewendet. die Erhöhung der Belastung konnte durch 1. eine Verlängerung der Übungszeit, 2. Verlängerung der zu laufenden Strecke bei gleicher Übungszeit und 3. durch verkürzen der Übungszeit bei gleicher Streckenlänge erreicht werden.
Ich hoffe, dass ich Deine Anfrage beantwortet habe.


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30.04.2010 08:46
#28
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Zitat von nolle
Nun bin ich nicht der Stabsfähnrich der ja förmlich alles parat hat, aber ich vermute mal das es um dieses Panzerkettenglied geht. Ist mir jedenfalls aus der AK zum Frühsport und anderen Gelegenheiten in lieber Erinnerung.

tschüß



...........aber nicht nur um diese. Dazu zählten u.a. Liegestütze, Hock- Strecksprünge, Laufen auf der Stelle u.v.a mehr.
Beim Frühsport wurden diese Elemente teilweise auch verwendet. Jedoch sehr selten das Element der sportlichen Betätigung
mit dem ca. 25 kg schweren "Kettenglied".


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30.04.2010 09:08
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#29
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Schreck in der Morgenstunde, Chris....
Sowas soll bei den GT stattgefunden haben? Also an einen Marsch, wo wir unter dem Ganzkörperkondom gelatscht sind, kann ich mich erinnern, an einen einzigen, aber dies kann auch im GAR gewesen sein, an die, von Dir genannte Frontalübung jedoch nicht... da war ich denn wohl im Urlaub...zum Glück, würd ich heute noch sagen.
Danke für die ausführliche Erklärung und Grüße von der Insel

der Rüganer


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30.04.2010 09:18
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#30
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Geschadet hat "Bewegung"und sportliche Betätigung jedenfalls noch nie.


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