Nach Grenzermord ohne Seitengewehr in den Grenzdienst

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19.03.2013 11:59 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2013 12:27)
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#61
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hallo leute
68-71 ging es immer mit den dosenöffner zum dienst. der Hfw war besonders drauf erpicht
w
ar sonst auch ein A-------h
kleines erlebnis:
scharfesschießen mit handgranaten dazu.verlorengegangen 1mumpelstreifen mit 30 eiern 1seitengewehr sowie reinigungsstab.
der ganze mist hat 2std. der freizeit gekostet.den raupenträgern ging die muffe.der kamerad hatte 4wochen sche.....karten

gruß:rotrang


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31.03.2013 19:42
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#62
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Habe gerade noch mal in der Fotogalerie -Müssinger Höhe - Feindwärtsbilder, mein letzte Schicht am 12.10.86 nachgesehen:
Also bei meinen Bildern ist kein Bajonett zu sehen, demnach sind wir auch nicht mit dem Teil raus gegangen. Hatten ja eh genug Zeug mit vor dem Zaun.


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31.03.2013 20:59
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#63
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Wir hatten das Seitengewehr immer dabei (Frühjahr 83-Herbst 85). Kann mich gut daran erinern, da ich mich mit dem Teil mal "erhängt" habe.
Wir waren zur A-Gruppe eingeteilt und pennten in voller Montur (also auch mit Seitengewehr) im A-Gruppen-Raum. Doppelstockbetten mit diesem blöden Drahtgerippe als Unterbau, keine Matratzen drauf. Man lag also auf diesem "Maschendrahtzaun".

Irgendwann nachts Grenzalarm.

Ich lag oben und roll mich aus dem Nest - und dieser Bolzen der Seitengewehrscheide, auf den man das Seitengewehr aufstecken konnte, um eine Drahtschere draus zu machen - dieser Bolzen blieb im Drahtgeflecht des Bettes hängen. Das Seitengewehr hing am Bett, das Koppel am Seitengewehr, ich kopfüber am Bettgestell. So musste man mich erst von dem Gerassel befreien, bevor es dann raus ging.

0-H1


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31.12.2016 13:25
#64
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Das Seitengewehr wurde bei uns 1978- 79 in Marienborn nicht ausgegeben. Angeblich gingen zu viele kaputt und es wurde zu viel " Blödsinn" angestellt. Ich war eigentlich froh das Ding nicht mitschleppen zu müssen. Ein normales Taschenmesser tat den selben Dienst. Man hatte ja auch noch andere " Ausrüstungsgegenstände" wie " Luki" und Grenzerradio".


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16.09.2017 18:53
#65
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Ich war 1972 in Torgelow Drögerheide stationiert.
Wenn wir auf Streife gingen hatten wir immer ein volles Magazin in der AK.
Wenn wir dann die Ausgangsscheine bei einer Tanzveranstaltung in der "WILDEN SAU" kontrollierten
blieben die Magazine in der Waffe.


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16.09.2017 23:06
#66
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Bei uns 84-85 war es immer dabei.
Für uns Hundetruppe, war es auch gut als kleiner Helfer für viele Gelegenheiten.
Fressnäpfe, machten wir bei "Napfschleppern" mit Draht am Zaun fest, dazu deinte es gut als Drahtschere.
Auf der Kelle, dem Pfahl80, wuchs auch Gestrüpp vom dahinter liegendem Wald durch den Zaun, dort gab es keine Pionierarbeiten, und so machten wir durchgewachsenes weg.
Und natürlich diente es bei der Fleischfütterung auch zum teilen der Stücken, wenn das mal in der Kompanie nicht richtig vorbereitet wurde.
Schlamm aus den Stiefelsohlen kratzen konnte man damit auch.
Bei Hundetrassenbau im Gelände, wenn das bewachsen war, diente es auch als Heckenschere.
Das sind so die Dinge die mir auf die Schnelle einfallen.

Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.


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17.09.2017 20:32
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#67
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@LO-Wahnsinn
etwas OT:
http://l7.alamy.com/zoomsde/a48wda/eiser...1989-a48wda.jpg
Wurden die Auslaufflächen nicht von Bewuchs frei gemacht?

OT aus.


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17.09.2017 21:01
#68
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Danke für das Bild Rothaut.

Also wenn ich das so sehe, DAS gab es bei uns nicht, also in unserem Batallion in Mengelrode, wir hatten im Sommer immer eine Sense und eine Sichel dabei und haben sowas abgemäht.
Unser Zugführer hätte uns Beine gemacht und der Stabchef, oder der Bataillioner, dem Zugführer, schliesslich schränkt das auch die Gefechtsbereitschaft der Hunde ein.
Aber allein schon wegen der Hunde selber, denn war es nur Gras, war das nicht schlimm, aber der Bewuchs auf dem Bild, setzt sich auch im Fell fest.
Auch als ich in Klettenberg war, wo wir vorwiegend Laufseile hatten, wurde regelmässig mit der Sense gearbeitet.

Es kann natürlich sein, dass es auf dem Bild um besonders scharfe Hunde geht die auch die Grenzer angingen, da ging man nicht gerne rein und man musste mit dem Futter aufpassen, wegen Futterneid.
Solche Hunde konnten hungrig aggressiv sein, mit Fressen im Napf auch, aber da liess man sie einfach satt fressen und danach konnte man rein.
Solch Hunde hatten wir aber nur 4-5 etwa und bei einem wars richtig krass, aber auch dort gingen wir rein wenn es nötig war.
Aber auf dem Bild sind gleich 2 Anlagen nebeneinander verwildert, 2 aggressive Hunde standen nie nebeneinander, zumal es meist Rüden waren die aggressiv waren und die standen eigentlich sowieso nicht nebeneinander, sondern immer männlich-weiblich im Wechsel.

So wie das da aussieht, wurden die Hunde dort sicherlich auch schlecht behandelt und schlecht gepflegt, das ist eine Schande den Tieren gegenüber und auch eine Schande für die Soldatenehre.

Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.


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17.09.2017 21:36
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Vielen Dank für Deine Antwort!

Gruß Rothaut


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17.09.2017 22:43 (zuletzt bearbeitet: 17.09.2017 22:45)
avatar  vs1400
#70
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Zitat von Rothaut im Beitrag #67
@LO-Wahnsinn
etwas OT:
http://l7.alamy.com/zoomsde/a48wda/eiser...1989-a48wda.jpg
Wurden die Auslaufflächen nicht von Bewuchs frei gemacht?

OT aus.



eine derartige hula gab es wann zu sehen, Rothaut?

gruß vs ... leider voll ot.

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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21.09.2017 20:23
avatar  Ehli
#71
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Nun lese ich wieder etwas über die Grenzhunde.
Wir haben doch ein Thema"Trassenhunde",dort sollte man die Beiträge einbringen.
"Suchfunktion"
Es ist schon mühsam,ständig alles zu durchsuchen.

Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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