Die persönliche Schutzausrüstung

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02.02.2015 18:28
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#61
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Es gab aber damals schon Schutzanzüge aus Hose und Jacke, nur wir mussten uns mit der Plane zum knüpfen rumärgern. Zum knüpfen musste man sich bücken, wenn du dich dann aufgerichtet hast gingen die ersten Knöpfe schon wieder auf.

Der Hesselfuchs


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02.02.2015 19:20
#62
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Zitat von PF75 im Beitrag #60
Zitat von rasselbock im Beitrag #58
Ich hatte mal während meiner Ausbildungszeit 1973 solche, in Folie eingeschweißte grüne angeblich neue Schutzanzüge gezeigt bekommen. Kann das manchmal der Nachfolger der Schutzkleidung gewesen sein? Angeblich war es eine Art Overall mit Reisverschluss.
rasselbock



soweit es mir in Erinnerung ist,war diese Folie nur für den sogenannten " Misthaufen " gedacht,also nur hinlegen und folie rüberziehen und warten das die bösen Atome sich wieder verpissen.


So kenn ich das auch. Extra Folie war für den "Misthaufen" gedacht. Die Folie war so klein, dass entweder die Stiefel oder die Kaschi irgendwo unbedeckt waren.

Zur TMS im Grenzdienst:
Im Abschnitt der Bahnlinie Schwanheide - Büchen (GR8, GB1, 1.GK) musste öfters mal die Schutzmaske mit zum Grenzdienst genommen werden. Und zwar immer dann, wenn ein Zug mit Chlorgaskesselwagen avisiert war. Diese Züge passierten die Grenze nur nachts. Wir haben immer bezweifelt dass die TSM vor Chlorgas schützt, aber uns wurde durch die Vorgesetzten versichert, dass man eine Katastrophe mit Chlorgas mit TSM überlebt.

Lebenskunst ist - "Im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen"


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03.02.2015 01:02
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#63
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Zitat von zweedi04 im Beitrag #62
Zitat von PF75 im Beitrag #60
Zitat von rasselbock im Beitrag #58
Ich hatte mal während meiner Ausbildungszeit 1973 solche, in Folie eingeschweißte grüne angeblich neue Schutzanzüge gezeigt bekommen. Kann das manchmal der Nachfolger der Schutzkleidung gewesen sein? Angeblich war es eine Art Overall mit Reisverschluss.
rasselbock



soweit es mir in Erinnerung ist,war diese Folie nur für den sogenannten " Misthaufen " gedacht,also nur hinlegen und folie rüberziehen und warten das die bösen Atome sich wieder verpissen.


So kenn ich das auch. Extra Folie war für den "Misthaufen" gedacht. Die Folie war so klein, dass entweder die Stiefel oder die Kaschi irgendwo unbedeckt waren.

Zur TMS im Grenzdienst:
Im Abschnitt der Bahnlinie Schwanheide - Büchen (GR8, GB1, 1.GK) musste öfters mal die Schutzmaske mit zum Grenzdienst genommen werden. Und zwar immer dann, wenn ein Zug mit Chlorgaskesselwagen avisiert war. Diese Züge passierten die Grenze nur nachts. Wir haben immer bezweifelt dass die TSM vor Chlorgas schützt, aber uns wurde durch die Vorgesetzten versichert, dass man eine Katastrophe mit Chlorgas mit TSM überlebt.



Da Chlorgas der älteste unter den chemischen Kampfstoffen des modernen Krieges ist, sollten militärische Schutzmasken dagegen schützen. Allerdings ist dieser Schutz sicherlich nur bis zu einer bestimmten Gaskonzentration (mäßiger Gasaustritt bzw. größere entfernung zu einer Unfallstelle) gegeben.


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17.10.2020 23:10
#64
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Eine Frage an die älteren Profis von Euch.

Weiß noch jemand, wie der SBU61(zum Anzug geknöpfter Schutzumhang, der bei uns so bis Anfang/Mitte der 70er getragen) wurde, z.B. ob Helm drüber oder drunter?

Noch besser wäre eine Abbildung!

Dank vom Mucker schon mal im Voraus!

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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17.10.2020 23:19 (zuletzt bearbeitet: 17.10.2020 23:21)
avatar  Ehli
#65
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Ich weiß nicht mehr genau , habe aber diese Abb. gefunden.
http://www.rwd-mb3.de/stechnik/pages/sbu61.htm

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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17.10.2020 23:30
#66
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Schon mal gut und danke @Ehli!

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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18.10.2020 00:45 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2020 00:51)
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#67
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Auch ohne das ich die zweigeteilte ABC-Juppe drüberziehen musste, ist klar das der Stahlhelm immer unter der Kapuze sein musste.
Gestorben wären wir im Ernstfall alle, mit Stahlhelm drunter wäre es halt stilvoll gewesen.
Ein bisschen Ehre hat ja jeder Soldat.
Hätten sie dich kalt auf dem Feld der Ehre mit Stahlhelm obendrüber gefunden, hätten sie gesagt das du selber schuld bist das du kalt bist.


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18.10.2020 07:33 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2020 08:00)
avatar  R-363
#68
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Beim SBU-61 wurden Stahlhelm und das übrige Gerödel unter dem Umhang getragen. Später beim SBA-2 kam alles über den Anzug, also auch der Knitterfreie. Kannste glauben, ich war immerhin 6 Jahre TChD im Bataillon.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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18.10.2020 10:50 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2020 10:54)
#69
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Vielleicht hilft das die richtige Antwort zu finden.


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18.10.2020 10:54 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2020 10:56)
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#70
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( gelöscht )

Sinnvoll ist schon Helm drüber, wegen der Dichtigkeit, das Gummiding sollte ja gegen Nervengas schützen wo du bei der kleinsten Lücke sofort abflatterst in Richtung Himmel da es auch durch die Haut eindringt.


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18.10.2020 14:06
#71
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Zitat von GMN Fuchs im Beitrag #69
...Vielleicht hilft das die richtige Antwort zu finden.


Auch Dir @GMN Fuchs meinen Dank, es ist ebenfalls genau das, was ich suchte!

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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18.10.2020 14:47
#72
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Gerne dafür nicht 👍


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18.10.2020 14:58 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2020 15:01)
avatar  marc
#73
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Zitat
Sinnvoll ist schon Helm drüber, wegen der Dichtigkeit, das Gummiding sollte ja gegen Nervengas schützen wo du bei der kleinsten Lücke sofort abflatterst in Richtung Himmel da es auch durch die Haut eindringt.



Tja, damals gabs eben noch kein verdünntes Nowischock/VX .....


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18.10.2020 15:21
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#74
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Sarin-Reserven gab es wohl noch.


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18.10.2020 15:34 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2020 15:35)
avatar  marc
#75
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Stimmt, VX und Nowischock gab auch in den 80ern ....


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