Die persönliche Schutzausrüstung

  • Seite 4 von 6
17.10.2012 18:26
#46
avatar

Wir hatten damals 66-68 noch die Umhängeplane zum Zuknöpfen und die beinlangen Gummistrümpfe, in die man mit den Stiefeln reinkrauchen konnte. Die Übungsfilter der Gasmasken, so sagte man, hätten einen größeren Luftwiderstand als die echten, um dann das Atmen leichter erscheinen zu lassen. War schon was, erst die Sturmbahn und dann zurück unter Gasmaske nach Zeit. Wohl auf Grund meines Berufes (Chemiefacharbeiter) wurde ich zum sog. "Nichtstrukturmäßigen chemischen Aufklärer". In der Ausbildung mußten wir dann auch mal in einem Übungsgelände durch Gräben und Tunnel u.a. strahlungshemmende Hindernisse, weil an einem Gittermast ein radioaktives Präparat angebracht war. Wir mußten dann an verschiedenen Stellen die Radioaktivität messen. Da uns unser Ausbilder zur Eile antrieb und zusah, daß wir dort nicht zu lange verweilten, gehe ich davon aus, daß es wohl tatsächlich um einen recht starken Strahler handelte. Zur chem.Aufklärung hatte ich wie so eine Art Chemiebaukasten vor dem Bauch hängen. Das hatte eines tages den Vorteil, daß ich bei einer der seltenen Übungen als Grenzer nicht Sprung auf, Laufschritt vorwärts machen mußte, sondern im SPW vom KC mitfuhr.
Später in meiner Firma, eine Chemiebude (Klebstoffe) hatten wir vom Labor aus eine ZV-Truppe. War schon lustig. Monatlich einmal Übung, i.d.R. im Betriebslabor und dann einmal Jährlich die Fete zusammen mit den ZV-Labors der anderen Erfurter Betriebe mit Angehörigen. Einmal hatte jeder, ich war auch mal dran, eine einwöchige Ausbildung in einer Zentralstelle bei Berlin, ich glaube, es war Bohnsdorf o.s.ä. Dort haben wir auch mal mit echten Kampfstoffen gearbeitet, alllerding in einer äußerst starken Verdünnung, aber so daß es noch chemisch nachweisbar war. Unter anderem wurde uns auch sehr einprägsam demonstriert, wie das Zeug wirkt. Es wurde ien Karnickel geopfert. Etwas verdünnte Lösung in ein Auge, nach ca. 10 sec. fing er an zu zucken und strampeln, nach weiteren ca. 20 sec war Schluss. Sowas prägt sich in´s Gedächtnis ein. Ich vermute, daß heute sowas schon aus Tierschutzgründen, zumindest vor den einfachen Aufklärern und Heimatschützer oder wie das heute heißt, nicht mehr gemacht wird. Privat genutzt haben mir die Analyseverfahren beim naßchemischen Nachweis bestimmter Elemente bei meinem Hobby, der Mineralogie, nämlich z.B. beim Arsennachweis, einem in der Natur in Erzen recht verbreitetem Element.


 Antworten

 Beitrag melden
20.10.2012 21:51
avatar  ( gelöscht )
#47
avatar
( gelöscht )

Also wir hatte diese Dinger (siehe Bild) Beim Schießen war das zielen damit fast unmöglich.
Ich hatte diese Qualifizierung NBKCA machen müssen, weil ich halt Kradmelder war. Wenn man sich ernsthafte Gedanken über dies Ausbildung gemacht hat, ist man eigentlich schnell dahinter gekommen, dass es eigentlich Blödsinn war. Aber es hat jeden Monat 50 Mark extra gebracht


 Antworten

 Beitrag melden
21.10.2012 08:27
#48
avatar

Zitat von Jackson im Beitrag #47
Also wir hatte diese Dinger (siehe Bild) Beim Schießen war das zielen damit fast unmöglich.
Ich hatte diese Qualifizierung NBKCA machen müssen, weil ich halt Kradmelder war. Wenn man sich ernsthafte Gedanken über dies Ausbildung gemacht hat, ist man eigentlich schnell dahinter gekommen, dass es eigentlich Blödsinn war. Aber es hat jeden Monat 50 Mark extra gebracht



Diese Geräte mit den "Hamsterbacken " hatten wir seinerzeit auch. Zum Schiessen mussten wir das Zeug mitschleppen, aber zum Glück nie benutzen, sonst führte das Gerödel ein beschauliches Dasein auf dem Spind. Mit Ausnahme des Ganzkörperkondoms. Wenn nämlich im Herbst die Wasserdurchlässe an GSSZ und GZ1 durch Laub verstopft waren liessen sich die prima als Wathose missbrauchen.


 Antworten

 Beitrag melden
03.03.2013 19:23
#49
avatar

Zitat von DoreHolm im Beitrag #46
Wir hatten damals 66-68 noch die Umhängeplane zum Zuknöpfen und die beinlangen Gummistrümpfe, in die man mit den Stiefeln reinkrauchen konnte. Die Übungsfilter der Gasmasken, so sagte man, hätten einen größeren Luftwiderstand als die echten, um dann das Atmen leichter erscheinen zu lassen. War schon was, erst die Sturmbahn und dann zurück unter Gasmaske nach Zeit. Wohl auf Grund meines Berufes (Chemiefacharbeiter) wurde ich zum sog. "Nichtstrukturmäßigen chemischen Aufklärer". In der Ausbildung mußten wir dann auch mal in einem Übungsgelände durch Gräben und Tunnel u.a. strahlungshemmende Hindernisse, weil an einem Gittermast ein radioaktives Präparat angebracht war. Wir mußten dann an verschiedenen Stellen die Radioaktivität messen. Da uns unser Ausbilder zur Eile antrieb und zusah, daß wir dort nicht zu lange verweilten, gehe ich davon aus, daß es wohl tatsächlich um einen recht starken Strahler handelte. Zur chem.Aufklärung hatte ich wie so eine Art Chemiebaukasten vor dem Bauch hängen. Das hatte eines tages den Vorteil, daß ich bei einer der seltenen Übungen als Grenzer nicht Sprung auf, Laufschritt vorwärts machen mußte, sondern im SPW vom KC mitfuhr.
Später in meiner Firma, eine Chemiebude (Klebstoffe) hatten wir vom Labor aus eine ZV-Truppe. War schon lustig. Monatlich einmal Übung, i.d.R. im Betriebslabor und dann einmal Jährlich die Fete zusammen mit den ZV-Labors der anderen Erfurter Betriebe mit Angehörigen. Einmal hatte jeder, ich war auch mal dran, eine einwöchige Ausbildung in einer Zentralstelle bei Berlin, ich glaube, es war Bohnsdorf o.s.ä. Dort haben wir auch mal mit echten Kampfstoffen gearbeitet, alllerding in einer äußerst starken Verdünnung, aber so daß es noch chemisch nachweisbar war. Unter anderem wurde uns auch sehr einprägsam demonstriert, wie das Zeug wirkt. Es wurde ien Karnickel geopfert. Etwas verdünnte Lösung in ein Auge, nach ca. 10 sec. fing er an zu zucken und strampeln, nach weiteren ca. 20 sec war Schluss. Sowas prägt sich in´s Gedächtnis ein. Ich vermute, daß heute sowas schon aus Tierschutzgründen, zumindest vor den einfachen Aufklärern und Heimatschützer oder wie das heute heißt, nicht mehr gemacht wird. Privat genutzt haben mir die Analyseverfahren beim naßchemischen Nachweis bestimmter Elemente bei meinem Hobby, der Mineralogie, nämlich z.B. beim Arsennachweis, einem in der Natur in Erzen recht verbreitetem Element.


Guck an, Du bist auch Chemiker!
Am Kanten hatte ich aber nix mit NPKCA zu tun, komisch. Bei Klebstoffen fällt mir erstmal nur der VEB IMBAL-Werke in Karl-Marx-Stadt am Südbahnhof ein. Da haben wir mal für Klarsichtband irgendeinen Rückantrag erfinden müssen, der auch in sehr dünnen Schichten gegossen werden konnte.

HG 82/I
Olsen


 Antworten

 Beitrag melden
04.03.2013 07:48
avatar  ( gelöscht )
#50
avatar
( gelöscht )

Resi 82, da kam ich zum bat.chem. Abwehr nach Straussberg und hatte dann mit diesem "Köfferchen" zu tun WPchR , Dank an hans 55:


 Antworten

 Beitrag melden
04.03.2013 12:14
avatar  94
#51
avatar
94

Kann sich noch einer an die Zeiten erinnern? Im Netz fand ich ...

Note 1Note 2Note 3
NORM 1
Kommando: „Gas! Schutzmaske aufsetzen !“
Armeeangehöriger9 sec10 sec12 sec
Gruppe / Zug10 sec11 sec13 sec
Kompanie / Staffel11 sec12 sec14 sec
NORM 3a
Kommando: „Gas! Schutzumhang anlegen !“
Armeeangehöriger40 sec45 sec50 sec
Gruppe / Zug40 sec45 sec50 sec
Kompanie / Staffel40 sec45 sec50 sec
NORM 3b
Kommando: „Schutzanzug anziehen !“
Armeeangehöriger4:30 (Sommer)
5:00 (Winter)
5:00 (Sommer)
5:30 (Winter)
5:30 (Sommer)
6:00 (Winter)
Gruppe / Zug5:00 (Sommer)
5:30 (Winter)
5:30 (Sommer)
6:00 (Winter)
6:00 (Sommer)
6:30 (Winter)
Kompanie / Staffel5:30 (Sommer)
6:00 (Winter)
6:00 (Sommer)
6:30 (Winter)
6:30 (Sommer)
7:00 (Winter)


Quelle: zfww.de/home/ov_dl.htm/ma_uffz.pdf

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


 Antworten

 Beitrag melden
04.03.2013 14:53
#52
avatar

Zitat von hardi24a im Beitrag #50
Resi 82, da kam ich zum bat.chem. Abwehr nach Straussberg und hatte dann mit diesem "Köfferchen" zu tun WPchR , Dank an hans 55:





So ähnlich sah unserer auch aus.


 Antworten

 Beitrag melden
04.03.2013 18:07
avatar  PF75
#53
avatar

Zitat von 94 im Beitrag #51
Kann sich noch einer an die Zeiten erinnern? Im Netz fand ich ...

Note 1Note 2Note 3
NORM 1
Kommando: „Gas! Schutzmaske aufsetzen !“
Armeeangehöriger9 sec10 sec12 sec
Gruppe / Zug10 sec11 sec13 sec
Kompanie / Staffel11 sec12 sec14 sec
NORM 3a
Kommando: „Gas! Schutzumhang anlegen !“
Armeeangehöriger40 sec45 sec50 sec
Gruppe / Zug40 sec45 sec50 sec
Kompanie / Staffel40 sec45 sec50 sec
NORM 3b
Kommando: „Schutzanzug anziehen !“
Armeeangehöriger4:30 (Sommer)
5:00 (Winter)
5:00 (Sommer)
5:30 (Winter)
5:30 (Sommer)
6:00 (Winter)
Gruppe / Zug5:00 (Sommer)
5:30 (Winter)
5:30 (Sommer)
6:00 (Winter)
6:00 (Sommer)
6:30 (Winter)
Kompanie / Staffel5:30 (Sommer)
6:00 (Winter)
6:00 (Sommer)
6:30 (Winter)
6:30 (Sommer)
7:00 (Winter)


Quelle: zfww.de/home/ov_dl.htm/ma_uffz.pdf








Na wir Hatten doch wohl alle die Note 1,meistens war ja auch nicht eher Feierabend


 Antworten

 Beitrag melden
04.03.2013 20:48
avatar  Icke
#54
avatar

Bei der Einkleidung habe ich auf anraten bereits gedienter Freunde darauf geachtet das die Vollschutzrolle möglichst klein ist. Das hatte immer den selben günstigen Effekt ich würde ja gerne aber das Zeug ist leider viel zu klein. Mit der Masche bin ich ohne einmal das Zeug komplett anzuziehen so ungefähr bis eine Woche vor der Entlassung hingekommen. Da sollten dann noch einmal die Normzeiten abgenommen werden dumm war nur das zu diesem großem Ereignis auch Vertreter des Stabs anwesend waren. Der hat mich gefragt ob ich meine Ausrüstung vertauscht habe war ja meine letzte Möglichkeit noch einigermaßen gut aus der Sache raus zu kommen. Ich habe aber die Wahrheit gesagt. Den Rest des Tages nach dem Tausch in eine passende Schutzausrüstung habe ich mit angewinkelten Armen verbracht. Und die Normzeit habe ich auch unterboten. Ich glaube der hat sich vor allem darüber geärgert das ich ja immer alles erfüllt hatte. Na Heute sei ihm verziehen das er den fast Zivilisten so geschunden hat.


 Antworten

 Beitrag melden
02.02.2015 15:24
avatar  ( gelöscht )
#55
avatar
( gelöscht )

Zitat von Rostocker im Beitrag #9
Ich kannte aus meiner Zeit nur den 3 teiler-Hose,die Strümpfe und den Umhang.Man war das immer eine Knöpperei.

Wiedermal ein verstaubtes Thema !
Das war das Allerletzte.
Mal sehen ob ich es noch zusammen bekomme. Diese ,,Schutzkleidung'' anlegen, war eine Kunst für sich und damit noch bewegen erst recht.
Man ist meistens mit dieser Anzugsordnung nicht weit gekommen. Wie @Rostocker richtig beschrieb bestand damals die Schutzkleidung aus 2 Stiefelüberzieher mit Befestigungsband um das Koppel und den Umhang. Diese drei Teile waren in einer Hülle aus gummierten Stoff eingerollt. Diese Rolle war mittels Splinte auf dem Rücken am Tragegestell befestigt.
Zum Anlegen dieser Schutzkleidung musste man nun die zwei ,,Bänder'' welche die Rolle verschlossen hielten öffnen. Nun war hüpfen auf der Stelle angesagt in der Hoffnung, dass der Umhang nebst Stiefelüberzieher irgendwann diese Rolle verlässt und herausfällt. Ist Dies geglückt, sieht man aus wie ein frischgeschlüpfter Falter. Nachdem man flink die Stiefelüberzieher angelegt und am Koppel befestigt hat kann man sich dem Umhang widmen. Dieser wird um die Beine gelegt und irgendwie geknöpft. Die Reihenfolge und das Endergebnis dieser Prozedur kenne ich nicht mehr.
Zur Ausbildung bekamen wir eine gebrauchte Gasmaske alten Typs. Das war so was von ekelig!!! Ich hab das Ding geschruppt wie irre. Dann wurde die Gasmaske noch gewendet, wobei da an den Eisenteilen Rost zum Vorschein kam. Diese Roststellen haben wir mit Sandpapier entrostet und neu gestrichen. Zu einer Nachtübung waren viele Soldaten blind, weil sie vergessen hatten die Klarsichtscheiben zu wechseln.
An der Grenze brauchte ich diese ,,Ausrüstung'' nicht mehr anrühren.
rasselbock


 Antworten

 Beitrag melden
02.02.2015 15:35
avatar  ( gelöscht )
#56
avatar
( gelöscht )

Zitat von Jackson im Beitrag #47
Also wir hatte diese Dinger (siehe Bild) Beim Schießen war das zielen damit fast unmöglich.
Ich hatte diese Qualifizierung NBKCA machen müssen, weil ich halt Kradmelder war. Wenn man sich ernsthafte Gedanken über dies Ausbildung gemacht hat, ist man eigentlich schnell dahinter gekommen, dass es eigentlich Blödsinn war. Aber es hat jeden Monat 50 Mark extra gebracht



Mit der Einführung der neuen TSM PBF stellte man fest, dass wir beim Schiessen mit der normalen Kaschi mit Kolben kaum noch zielen konnten.
Es sollte eine Umrüstung auf die KMS 72 mit Schulterstütze erfolgen... jedoch hatten wir bei uns im GB noch über die Hälfte aller Kaschis mit Plastikkolben bis 1990.

Ich hatte das große Glück, eine KMS 72 zu führen


 Antworten

 Beitrag melden
02.02.2015 15:44
avatar  ( gelöscht )
#57
avatar
( gelöscht )

Zitat von 94 im Beitrag #51
Kann sich noch einer an die Zeiten erinnern? Im Netz fand ich ...

Note 1Note 2Note 3
NORM 1
Kommando: „Gas! Schutzmaske aufsetzen !“
Armeeangehöriger9 sec10 sec12 sec
Gruppe / Zug10 sec11 sec13 sec
Kompanie / Staffel11 sec12 sec14 sec
NORM 3a
Kommando: „Gas! Schutzumhang anlegen !“
Armeeangehöriger40 sec45 sec50 sec
Gruppe / Zug40 sec45 sec50 sec
Kompanie / Staffel40 sec45 sec50 sec
NORM 3b
Kommando: „Schutzanzug anziehen !“
Armeeangehöriger4:30 (Sommer)
5:00 (Winter)
5:00 (Sommer)
5:30 (Winter)
5:30 (Sommer)
6:00 (Winter)
Gruppe / Zug5:00 (Sommer)
5:30 (Winter)
5:30 (Sommer)
6:00 (Winter)
6:00 (Sommer)
6:30 (Winter)
Kompanie / Staffel5:30 (Sommer)
6:00 (Winter)
6:00 (Sommer)
6:30 (Winter)
6:30 (Sommer)
7:00 (Winter)


Quelle: zfww.de/home/ov_dl.htm/ma_uffz.pdf




Hi 94,

diese Schutznormen haben wir vom Pio Zug geschlossen im Frühjahr 89 noch vorm Stabsgebäude GB Herda ablegen müssen. Glaube auch das letzte Mal.

Es war mehr oder weniger wie eine lustige " Faschingsveranstaltung " vom Zugführer bis Soldaten hatten alle Spaß. Normabnahme durch Major Zimm. und Hptm. Gill.
Natürlich haben wir alle die Norm erfüllt..... Die halbjährlichen Kontrollkomplexe Sommer und Winter auf dem Böller waren schon Geschichte

Gruss UvD815


 Antworten

 Beitrag melden
02.02.2015 15:46
avatar  ( gelöscht )
#58
avatar
( gelöscht )

Ich hatte mal während meiner Ausbildungszeit 1973 solche, in Folie eingeschweißte grüne angeblich neue Schutzanzüge gezeigt bekommen. Kann das manchmal der Nachfolger der Schutzkleidung gewesen sein? Angeblich war es eine Art Overall mit Reisverschluss.
rasselbock


 Antworten

 Beitrag melden
02.02.2015 15:53
avatar  ( gelöscht )
#59
avatar
( gelöscht )

Im August 1989 hatten ich das einzigste Mal erlebt, dass die TSM im Grenzdienst auf Befehl mitgeführt werden sollte.

Ursache :

Im Gerstunger Forst, Blankenbacher Tal - Kohlbach gab es einen Rettungseinsatz, nachdem Forstarbeiter mit Atemnot und Erbrechen ihre
Tätigkeit beenden mussten.

Sofort kam es zum Einsatz chem. Aufklärer aus dem GKK Eisenach.

Nach Festlegung durften die Grenzposten nur noch mit TSM diesen Bereich befahren. TSM musste zudem mitgeführt werden.

Als Ursache konnte über den GIP Herleshausen - Wartha gemeldet werden, dass es im hessischen Richelsdorf zu einer Havarie in der Chemiefabrik " Alseco " kam. Giftige Dämpfe setzten sich in die DDR ab.

Nur gut, dass nach einigen Tagen die Luft wieder rein war. Unvorstellbar den KS 6 mit TSM zu laufen, bzw. bei Grenzalarm mit TSM in die
Abriegelung zu gehen...


 Antworten

 Beitrag melden
02.02.2015 18:21
avatar  PF75
#60
avatar

Zitat von rasselbock im Beitrag #58
Ich hatte mal während meiner Ausbildungszeit 1973 solche, in Folie eingeschweißte grüne angeblich neue Schutzanzüge gezeigt bekommen. Kann das manchmal der Nachfolger der Schutzkleidung gewesen sein? Angeblich war es eine Art Overall mit Reisverschluss.
rasselbock



soweit es mir in Erinnerung ist,war diese Folie nur für den sogenannten " Misthaufen " gedacht,also nur hinlegen und folie rüberziehen und warten das die bösen Atome sich wieder verpissen.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!