Die persönliche Schutzausrüstung

  • Seite 3 von 6
31.01.2010 20:26
#31
avatar

Zitat von Theo85/2
Wir hatten die Dinger auch in der Armtasche. 1985 mussten wir dann so kleine Taschen Innen in die Felddienstjacke einnähen. Das hat saumäßig gedrückt unter den Armen.

Hallo Theo85/2,

Du meinst sicher diese kleine Tasche (siehe Anhang).
Ich für meinen Teil kann alllerdings nicht behaupten, daß die Dinger drücken, ich hab sie bis heute nicht entfernt.

Gruß,254


 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2010 23:49
#32
avatar

Zitat von 254Spielregel

Zitat von Theo85/2
Wir hatten die Dinger auch in der Armtasche. 1985 mussten wir dann so kleine Taschen Innen in die Felddienstjacke einnähen. Das hat saumäßig gedrückt unter den Armen.

Hallo Theo85/2,

Du meinst sicher diese kleine Tasche (siehe Anhang).
Ich für meinen Teil kann alllerdings nicht behaupten, daß die Dinger drücken, ich hab sie bis heute nicht entfernt.

Gruß,254




Naja, 254, das kann allerdings auch an der Figur liegen, ob die Taschen drücken. Nachdem ich Dich in Helmstedt getroffen habe, glaube ich gern, dass die bei Dir nicht drückte. Bei mir zum Beispiel tat sie das schon ein wenig.


Liebe Grüße aus Berlin!
ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


 Antworten

 Beitrag melden
01.02.2010 00:04
#33
avatar

Zitat von Rainman2
Naja, 254, das kann allerdings auch an der Figur liegen, ob die Taschen drücken. Nachdem ich Dich in Helmstedt getroffen habe, glaube ich gern, dass die bei Dir nicht drückte. Bei mir zum Beispiel tat sie das schon ein wenig.

Hi Rainman,
...nicht schlecht...
Aber wie mit es mit aller B/A so ist/war - zu Beginn drückt und zieht doch alles irgendwo, aber der Mensch ist ja schließlich ein Gewohnheitstier.

Gruß zurück in die Hauptstadt,254


 Antworten

 Beitrag melden
08.11.2010 19:03
avatar  ( gelöscht )
#34
avatar
( gelöscht )

Zur weiteren Ergänzung:

Das damalige MSP-K12 (Medizinisches Schutzpäckchen) enthielt zwei rote Spritzen mit Atropin (Gegengift), zwei grüne Spritzen mit Metoclopramid (Antibrechmittel) und eine mit Dolcontral (Schmerzmittel).

Weil das Dolcontral dem Betäubungsmittelgesetz unterlag, wurden alle MSP, abgezählt für die Stärke der Einheit, in petschierten Kisten in der Waffenkammer gelagert.

Einmal im Monat Kontrollierte ein UaZ oder BUffz. des Med.-Punktes die Unversehrtheit der Petschaften. Das war dann immer gut für einen Plausch mit dem Waffen-Uffz. der jeweiligen Einheit.
Zu meiner Zeit im GAR-5 habe ich nicht erlebt, dass ein MSP an den Mann ausgeteilt wurde.

VG Huf


 Antworten

 Beitrag melden
08.11.2010 19:15
avatar  ( gelöscht )
#35
avatar
( gelöscht )

Zitat von Rhönräuber
Das war bzw ist noch meine Schutzausrüstung

SchMS


dazu den Zweiteiligen Schutzanzug




die einmal Plane


das EP 68


das empk 12


un der pvs 1


also meine schutzkleidung war wohl älter.mit der maske sahen wir aus wie kleine ferkel,eine sprechöffnung gab es nicht wie hier auf dem foto.die hosen waren wie mit strapse und der umhang muste extra zwischen den beinen gezogen werden.
ich haste diesen auflaufanzug auch wie die pest.
andy


 Antworten

 Beitrag melden
08.11.2010 19:37
avatar  ( gelöscht )
#36
avatar
( gelöscht )

Wir mußten als Sanis häufig zur Sicherstellung bestimmter Ausbildungsabschnitte der jungen Soldaten, Schießen, Handgranaten werfen und auch Entgiftung und Entaktivierung. Viele von Euch erinnern sich bestimmt dass immer in sicherer Entfernung ein LO-Sankra stand.

Hier mal eine sog. Anekdote.
Med. Sicherstellung bei Entgiftung und Entaktivierung.
Prinzip war, dass ein altes verschrottetes Fahrzeug auf dem StÜP vom Vorgesetzten mit einer schwach radioaktiven Lösung kontaminiert wurde.
Die auszubildenden Soldaten erhielten den brüllenden Befehl, ihre PSA anzulegen, und dann das Fahrzeug nach zuvor theoretisch erlernten Prinzipien zu entaktivieren. Dabei wurde das Ergebnis stets mit einem Geiger-Müller-Zähler kontrolliert.

Ein sonniger Frühlingstag auf dem Gelände bei Glöwen. Mein Fahrer (GWD) und ich als UaZ sahen, dass die Jungs sich eiligst das damalige echt nervig zuzuknöpfende Zeugs anzogen und vehement das Schrottauto von der atomaren Verseuchung befreiten. Eine nicht beneidenswerte Übung, vielleicht erinnert sich mancher.

Plötzlich gerät ein Soldat ins Wanken, fällt mehrmals hin. Seine schmerzbedingten Schreie dringen nur partiell durch Schutzmaske u.ä.
Wir durften aber nicht an ihn ran, er war ja selbst kontaminiert.
Also wurde er von seinen Kameraden sehr eilig, heftig und gründlich abgeseift.
Dann trug man ihn aus der versperrten Zone und legte ihn nieder.
Wir pirschten sofort zu ihm und rissen ihm erstmal die PSA vom Leib.

Was war geschehen?

Er hatte schon im Vorfeld der angekündigten Übung Angst, der Kontakt mit der schwachen Radioaktivität würde seine Zeugungsfähigkeit und seine sexuelle Potenz ernsthaft schädigen. Deshalb hatte er seine entsprechenden Teile wohl geformt in Silberpapier von Schokoladentafeln verpackt.
Durch die permanente Bewegung, Schwitzen usw. hatte er sich einen "Wolf" gelaufen, wie ich ihn in meiner späteren beruflichen Praxis nie wieder gesehen hatte.

Unser Kamerad wurde geborgen und war ca. 2 Wochen stationärer Patient im RMP. Er wurde gesund. Kurz vor seiner Versetzung an die Grenze haben wir im Ausgang ordentlich seine Genesung gefeiert.

In Wahrheit war es aber nicht zum Lachen!

VG Huf


 Antworten

 Beitrag melden
08.11.2010 19:49
avatar  ( gelöscht )
#37
avatar
( gelöscht )

ja ja der wolf.unterwäsche war wie reizwäche,überall löcher aber an den sensiblen stellen harter stoff.wer sich keinen wolf lief diente wohl nie richtig.
mit radioaktivität hatten wir wohl nichts zu tun.wir musten nur am anfag in ein zelt zum gasmaskentest und danach unsere gesamte kleidung an das fenster hängen,wohl reizgas oder sowas.
andy


 Antworten

 Beitrag melden
10.11.2010 22:00
#38
avatar

hallo leute!
ich bin im mai 1978 eingezogen worden.die schutzausrüstung bestand aus:tsm mit ovalem russenfilter,schutzmantel+strümpfe wurden
zum anzug geknöpft.dazu die gammaplane und ep 68.das spritzenset hatten wir nicht.in der gk erhielten einen einsatzfilter-rund.
klarsichtscheiben gabs zu meiner zeit genug.aber der jumbo war das schärfste.aber im e-fall hätte dir das zeug auch nichts genützt.

vg
der küchenbulle


 Antworten

 Beitrag melden
10.11.2010 22:05
avatar  ( gelöscht )
#39
avatar
( gelöscht )

wir hatten ein spritzenset,aber frage mich nicht mehr was es war,den traed gab es auch schon mal.im e fall hätte es wohl keinem grenzer genutzt,uns sagte man damals(30 minuten halten bis der russe da ist)wir sagten(entweder der ami spendiert dann am schlagbaum kaugummi oder alles ist egal).
andy


 Antworten

 Beitrag melden
25.11.2011 07:30 (zuletzt bearbeitet: 25.11.2011 07:30)
avatar  ( gelöscht )
#40
avatar
( gelöscht )

An ein Spritzenset kann ich mich nur dunkel erinnern, das wurde uns mal in der Ausbildung vorgeführt.
Der Gedanke an eine Selbstimpfung war mir damals etwas suspekt.

Unser Gasmaske hatte einen runden Filter, und der Anzug war aus einem Stück.

Ich kann mich noch an einen Marsch unter Schutzkleidung in der Ausbildung erinnern, wenn auch nicht so gern.
Solange ich die Maske aufhatte, ging es. Als ich aber die Maske absetzte, wurden meine Beine zu Pudding, ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten. Das Gefühl war schlimmer als bes...en zu sein. Gott, war das peinlich.
Eein Mediziner könnte sicher sagen, was da passiert ist.

Die Sprüche ala Wolzow: Man, reißen sie sich zusammen, halfen gar nichts.
Ich wurde aber mehr oder mehr ins Regiment geschleift. Kurz vor dem Einmarsch konnte ich dann wieder richtig gehen.

Später wurde dann auf meine Anwesenheit bei langen Märschen verzichtet.

War auch besser so. Ich bin bis heute der Meinung, ich muss von einem Reitervolk abstammen. Habe so gar nichts mit Laufen am Hut.


 Antworten

 Beitrag melden
25.11.2011 19:09
avatar  ( gelöscht )
#41
avatar
( gelöscht )

Gott sei es gedankt, dass ich während meines WD mit dem Schnuffi nicht oft Bekanntschaft machen musste und wenn ich ihn auf hatte, habe ich mir im Traume nicht denken können, dass ich so ein Ding mal freiwillig über den Rüssel ziehen würde.
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Geholfen hat es aber auf jeden Fall.


 Antworten

 Beitrag melden
25.11.2011 19:14 (zuletzt bearbeitet: 25.11.2011 19:14)
avatar  GZB1
#42
avatar

Was isn das fürn Zeug in den Tüten @Stutz? Sieht irgendwie landwirtschaftlich aus?


 Antworten

 Beitrag melden
25.11.2011 19:16
avatar  Marder
#43
avatar

Hallo,

das ist Maissaatgut und hinten ist Dünger auf dem Wagen :-)

MfG Jürgen

Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.


 Antworten

 Beitrag melden
25.11.2011 19:24 (zuletzt bearbeitet: 25.11.2011 19:38)
avatar  ( gelöscht )
#44
avatar
( gelöscht )

Zitat von GZB1
Was isn das fürn Zeug in den Tüten @Stutz? Sieht irgendwie landwirtschaftlich aus?



Das ist Maissaatgut und gegen Schädlinge mit einem Chemiecoctail gebeitzt. Beim Einfüllen staubt es und ohne Schutz tränen einem die Augen noch nach 'ner Stunde. Dahinter in dem Wagen ist Mineraldünger, der gleichzeitig mit ausgebracht wird. Das alles soll eigendlich keine schädlichen Wirkungen haben....aber man weiss ja nicht.....deshalb habe ich mir das Ding beim Befüllen auf die Nase gezogen.
Gruß aus der Lausitz

Auweia @ Marder das war ein Doppler


 Antworten

 Beitrag melden
17.10.2012 16:07 (zuletzt bearbeitet: 17.10.2012 16:27)
avatar  94
#45
avatar
94

Zitat von Huf
Das damalige MSP-K12 (Medizinisches Schutzpäckchen) enthielt zwei rote Spritzen mit Atropin (Gegengift), zwei grüne Spritzen mit Metoclopramid (Antibrechmittel) und eine mit Dolcontral (Schmerzmittel).


Und was war im MSP-K12/A in der gelben Spritze?



P.S. Gelb ersetzte offensichtlich eine der Roten, in der Norm 5b 'Handlungen nach einem plötzlichen chemischen Überfall ohne Warnung' (Normenkatalog 1988 ChT) wird erwähnt ...mit der "gelben Sofortschnellspritze", wenn bereits Vergiftungssymptome auftreten mit der "roten Sofortschnellspritze", an der abgepolsterten Injektionsstelle einspritzen ...
Aber was war da nun drinne in der Gelben, der richtig gute Stoff war ja eigentlich in den Weißen ...

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!