Die persönliche Schutzausrüstung

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16.01.2010 22:36
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#16
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Bella meine Schöne, dieser Gummimann wäre doch was für ganz irre Typen, sozusagen als Neuauflage, denn ich habe mal gelesen, das unter Luftentzug...die ganze Sache besser klappen soll.
Natürlich nur bei dem, wo sonst nichts mehr geht, kannst du mir folgen, du großes Mädchen?
Ansonsten halte ich es mit Rostocker, ich habe den Gummisch....gehasst, und dann noch auf Zeit.

R-M-R


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16.01.2010 22:47
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#17
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Also, ich war 1977 bis 1980 "Grenzer" (aber Im GAR-5, RMP). Wir hatten eine verhasste Schutzausrüstung. Außerdem habe ich persönlich den Wechsel der MSP K-11 zu K-12 mitgemacht, da mussten alle weißen Selbstspritzen (= DDR: DOLCONTRAL, BRD: PETHIDIN) stimmen, und zwar bis auf die letzte. Das war eine wochenlange Spezialaufgabe.
Und nun ratet mal, was mit den verfallenen Medikamenten geschah!


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16.01.2010 22:54
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#18
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Huf, da waren wir fast schon mal um die selbe Zeit, aber das mit dem Arzneizeug, das zum Überleben, oder war es, um den Tod erträglicher zu machen, keine Ahnung, was man mit dem...?

R-M-R


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16.01.2010 23:04
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#19
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Das Dolcontral ist ein sehr stark wirksames Schmerzmittel, das heute, wie damals dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. Damals hatte man die Befürchtung, beim Umtausch der verfallenen, aber noch wirksamen Substanzen könnte etwas "abhanden" kommen. Derartige Schmerzmittel(Opioide) bewirken bei Menschen ohne Schmerzen rauschähnliche Zustände. Was das für Grenzer heißen würde, kannst Du Dir wohl denken.

Gruß aus der Prignitz!


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16.01.2010 23:13
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#20
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Mensch Huf, sag nicht, das ihr euch das Zeug gespritzt habt? Da bricht ja meine heile DDR-Welt zusammen, wenn du das jetzt zu gibst.
Diese Sittenlosigkeit, nein, nein, sag nicht....

R-M-R


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16.01.2010 23:30
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#21
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Also, jetzt sage ich Euch, was mit den verfallenen Spritzen geschah:

Alle aus dem Med-Punkt, vom Regimentsarzt bis zum neuen Kraftfahrer-Soldaten (=Knolle) haben auf dem betonierten Vorplatz des Med.-Punktes mit Stiefeln, wir trugen sonst üblicherweise nur Schuhe, außer beim Schießen oder Alarm,die Spritzen zertretn. Wir wurden dabei von unseren "Genossen" der ABK`s beobachtet, die dachten wohl, wir seien verrückt geworden.
Nach dem Feits-Tanz wurde der "Schrott" in eine Mülltonne getan. Dann meldete unser Major (Regimentsarzt, ein dufter Typ)-halt ich bin nicht schwul, aber er hat uns oft das Leben mit Privilegien erleichter- zum GK-Nord nach Stendal, der Umtausch sei vollzogen und hat die Protokolle hingeschickt.

Der hat sogar mit uns im Med.-Punkt Wein hergestellt, trotz Verbot seit 1974

Gruß aus der Prignitz


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16.01.2010 23:42
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#22
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Wir waren schon eine gute Truppe im Med-Punkt. Das Verhältnis zu den Krankenschwestern war stets sauber, wenn Ihr wisst was ich meine.
Natürlich gab es Anzüglichkeiten und grobe Witze, da aber alle Damen mit Berufssoldaten liiert waren, gab es zu meiner Zeit keine diesbezüglichen Vorkommnisse.
Mein Vorgesetzter war ein sehr kompetenter Regimentsarzt. Wenn ich manchmal im Ausgang bei ihm zu Hause war, seine Frau war auch bei uns Krankenschwester, dann haben wir Westfernsehen geguckt und schottischen Whisky getrunken.
Mit seinen Jungs bin ich in der Umgebung Angeln gefahren. Er hat mich eingestimmt auf mein späteres Studium.
Leider ist er später, nach meinem Abgang 80/2 an den Folgen des Alkoholismus verstorben.

Also, es gab auch sehr humane Verhältnisse bei den GT.

Gruß aus der Prignitz!


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16.01.2010 23:56
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#23
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Huf, mir fällt ein Stein vom Herzen und kein Schatten auf die alte DDR, obwohl ich bei den Frauen der Offiziere andere Erlebnisse habe, aber du warst eben sehr gesittet, das ist dir hoch anzurechnen.
Dieser verdammte Alkohol, also hätte die DDR noch ein paar Jahre länger bestanden, dann....aber ich möchte das nicht ausbauen, denn gesoffen wird auch heute noch.

R-M-R


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17.01.2010 01:41
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#24
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Hmm,ich habe den Härtetest in der Knolle Halberstadt,Frühjahr 1980 nur bestanden,weil ich beschissen habe. Als der Befehl Gas kam,hab ich das Innenventil rausgerissen und eingesteckt,nicht das Aussenventil,das sah man ja,wenn das fehlte. Das auf dem Kurs echtes Gas nicht im Spiel war,das wusste man inzwischen,g


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31.01.2010 16:25
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#25
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Für was waren eigentlich die Dosimeter gut? Hatten sie überhaupt ein Sinn gehabt für uns an der forderen
"Front"?Am Kanten lagen sie glaube ich im Wertfach damit sie nicht weg kamen,um sie bei ende des GWD
wieder ab geben zu können.
Gruß Roland


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31.01.2010 18:25
avatar  Rotti
#26
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Hallo Roland,

zum einen für den offiziellen Fall - Krieg , nuklear Einsatz und die daraus resultierenden Schädigungen als Hilfe bei eventueller Behandlung.

Zum anderen -> daraus abgeleitet ist es doch praktisch wenn man die Soldaten irgendwo einsetzen musste. So zum Aufräumen oder bewachen. -> Denk doch mal an die arme Russen in der Ukraine.

Übrigens wir hatten unsere immer am Mann zu tragen. Lasche Sitten bei Euch.

Gruß
Rotti


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31.01.2010 18:55
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#27
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Bei der Ausbildung in ESA hatten wir sie auch am Mann aber am Kanten nicht mehr.
Gruß Roland


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31.01.2010 18:59
avatar  PF75
#28
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Dosimeter war immer am Mann,linke ärmeltasche,rechte war Tarnnetz für Stahlhelm(oder umgedreht?),genau wie der schöne Brustbeutel dersollte ja auch immer dabei seien.


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31.01.2010 19:00
avatar  Grete85
#29
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Hallo zusammen,

bei uns waren die auch immer am Mann,in der Armtasche.

Gruß Grete

--------------------------------------------------
Geschichte ist nichts anderes
als die Unfallchronik der Menschheit.

Chales Talleyrand,französicher
Staatsmann (1754-1838)
--------------------------------------------------
Gedient von Frühjahr 1982 bis Frühjahr 1985 beim
VEB Landesverteidigung, Betriebsteil Grenzsicherung Rhön

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31.01.2010 19:16
#30
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Wir hatten die Dinger auch in der Armtasche. 1985 mussten wir dann so kleine Taschen Innen in die Felddienstjacke einnähen. Das hat saumäßig gedrückt unter den Armen.

Viele Grüße

Theo


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