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#1

Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 15:33
von Arnstädter | 266 Beiträge | 3 Punkte
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He ,Jungs .ich bin nun 46 Jahre,mit 18 Jahren bin ich zur GT gekommen.Diese Zeiten kann uns (mir)keiner mehr nehmen.Ich erinnere mich nur an Gute Zeiten.Für mich war das "WIR" gefühl was besonderes.In der heutigen Zeit kommt uns dieses Gefühl und der Zusammenhalt zu Gute!Es bleibe dabei die Gedanken sind frei.Ich bitte um rege Beteiligung Arnstädter


das System funktioniert weil du funktionierst
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#2

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 15:35
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 32 Punkte
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Zitat von Arnstädter
.Ich bitte um rege Beteiligung




Diese sei dir gewährt


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
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#3

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 18:19
von turtle | 6.961 Beiträge | 101 Punkte
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Zitat von Arnstädter
He ,Jungs .ich bin nun 46 Jahre,mit 18 Jahren bin ich zur GT gekommen.Diese Zeiten kann uns (mir)keiner mehr nehmen.Ich erinnere mich nur an Gute Zeiten.Für mich war das "WIR" gefühl was besonderes.In der heutigen Zeit kommt uns dieses Gefühl und der Zusammenhalt zu Gute!Es bleibe dabei die Gedanken sind frei.Ich bitte um rege Beteiligung Arnstädter



Hallo Arnstädter,
Ich komme von der anderen Fraktion,und habe daher eine andere Einstellung und Meinung zur Grenze! Ich habe kein Problem mit guten Erinnerungen an Kameraden. Aber Ansonsten? War sie überhaupt gut diese Grenze? Aufpassen damit niemand flüchtet? Und das sollen nur gute Zeiten gewesen sein? Ich habe da Zweifel!Aber zum Glück die Gedanken sind frei.So habe ich es damals in der DDR auch gesehen! Manchmal habe ich dieses Lied sogar auf der Straße laut gesungen!

Die Gedanken Sind Frei
Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten
Sie ziehen vorbei, wie nächtliche Schatten
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen
Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei

Ich denke was ich will, und was mich beglücket
Doch alles in der Still, und wie es sich schicket
Mein Wunsch und Begehren kann niemand mir wehren
Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei

Und sperrt man mich ein in finsteren Kerker
Das alles sind rein vergebliche Werke
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei

Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen
Und will mich auch nimmer mit Willen verklagen
Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen
Und denken dabei: Die Gedanken sind frei

Gruß Peter(turtle)


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#4

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 19:08
von glasi | 2.816 Beiträge | 16 Punkte
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hallo peter. ich denke mal der gute arnstädter meint wohl die freundschaft unter soldaten. ich glaube nicht das ihn der dienst an der grenze spaß gemacht hat. kamaradschaft ist das wichtigste unter soldaten. egal ob bw oder nva. lg glasi



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#5

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 19:41
von turtle | 6.961 Beiträge | 101 Punkte
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Zitat von glasi
hallo peter. ich denke mal der gute arnstädter meint wohl die freundschaft unter soldaten. ich glaube nicht das ihn der dienst an der grenze spaß gemacht hat. kamaradschaft ist das wichtigste unter soldaten. egal ob bw oder nva. lg glasi



Damit habe ich überhaupt kein Problem! Gerade unter Kameraden ist Freundschaft und Vertrauen sehr wichtig! Gruß Peter(turtle)


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#6

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 19:48
von Mongibella (gelöscht)
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Also mir fällt dazu nur ein, das ich erpresst wurde meine Kameraden auszuspionieren und da war ich nich die einzige in der Truppe....meine Stasiakte beweist es....man hatte jemanden danach auch auf mich angesetzt....

....ich frag mich dabei ab, wie sehr die GT von IMs durchsetzt waren....und wer vielleicht hier im Forum sowas erlebt hat oder gar Zuträger war....

Ich bin nur froh, das ich nie tätig werden musste und ich ein sich anbietenden Ausweg nutzen konnte....bevor ich aber diesen Ausweg genommen hatte, unterrichtete ich meine engsten Kameraden, was zwischen der Stasi und mir abgelaufen ist....das zur Kamerdschaft....nein ich hätt's nie gekonnt jemanden auszuspionieren....

groetjes vanuit Ransbach-Baumbach

Mara


zuletzt bearbeitet 13.01.2010 19:49 | nach oben springen

#7

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 19:49
von Sonne | 527 Beiträge | 98 Punkte
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Die Bedingungen an der Grenze waren fast familier, aber natürlich aus gutem Grund.Man wollte Ruhe und Ordnung haben. Scheiße war der wenige Urlaub (zumindest 1966)Gut war die Verpflegung , schlecht der Dienst-immer in Anspannung und der Hoffnung hoffentlich passiert nichts. Gott sei Dank ist mir nichts selbst etwas passiert.Auch durfte ich als gastspieler bei Benneckenstein Fußball spielen d.h. auch etwas mehr Ausgang mit Genehmigung des Offiziers Grenzsicherung.Aber alles in allem war ich froh als die 1/5 Jahre rum waren.


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.


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#8

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 19:52
von Lord (gelöscht)
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Das es nur gute Zeiten waren,mag ich bezweifeln,wahrscheinlich wirkt es nach 20 Jahren nur so.Aber in einem muss ich dir zustimmen,ich möchte diese Zeit nicht missen.Gerade die Kameradschaft und der Zusammenhalt(und nicht nur im Zimmer oder Zug,sondern innerhalb der ganzen Kompanie)hat glaub ich vielen geholfen,die langen Monate durchzustehen.Gerade weil auch jeder mit jedem zum Dienst musste,gab es keine grossen "Stinker",man hat ne Menge guter und auch sinnreiche Gespräche geführt.Und letztendlich auch ne Menge fürs Leben gelernt,was heute vielen fehlt.Ich erinnere nur an Ordnung,Sauberkeit,aber auch Integration in ein bestehendes "Kollektiv".


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#9

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 19:56
von Lord (gelöscht)
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Zitat von Mongibella
Also mir fällt dazu nur ein, das ich erpresst wurde meine Kameraden auszuspionieren und da war ich nich die einzige in der Truppe....meine Stasiakte beweist es....man hatte jemanden danach auch auf mich angesetzt....

....ich frag mich dabei ab, wie sehr die GT von IMs durchsetzt waren....und wer vielleicht hier im Forum sowas erlebt hat oder gar Zuträger war....

Ich bin nur froh, das ich nie tätig werden musste und ich ein sich anbietenden Ausweg nutzen konnte....bevor ich aber diesen Ausweg genommen hatte, unterrichtete ich meine engsten Kameraden, was zwischen der Stasi und mir abgelaufen ist....das zur Kamerdschaft....nein ich hätt's nie gekonnt jemanden auszuspionieren....

groetjes vanuit Ransbach-Baumbach

Mara



Ich meine mal gehört zu haben,das in jedem Mannschftszimmer ein Zuträger gewesen wäre.Weiss es aber nicht mit Sicherheit und während meines Dienstes ist auch nichts vorgefallen,was diese Gerücht bestätigt hätte.
Gruss Lord


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#10

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 19:58
von Schreiberer | 211 Beiträge | 3 Punkte
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Dieses Problem hatte ich glücklicherweise nicht Mongibella.Ich durfte ne Zeit lang nicht zum Grenzdienst,da meine Mutter zu ihrer Schwester nach Wessiland fahren konnte.Die dachten das ich vieleicht auch rüber will.Wollte ich aber nie.Irgendwann war alles wieder beim alten und das war gut so!Ansonsten wars schon o.k. und die für den Konsum tätig waren,kannten wir.Glaube ich jedenfallsSchau der Schreiberer


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#11

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 19:59
von Pitti53 | 9.258 Beiträge | 1934 Punkte
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in einer gk gab es höchtens 4-5.mit mehr wäre die abwehr überfordert gewesen


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#12

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 20:00
von glasi | 2.816 Beiträge | 16 Punkte
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ich bin jetzt etwas verwundert. ich schreibt von sehr guter kamaradschaft und das ist auch gut so und so soll es auch sein. aber wie war das mit denn ek. ich dachte immer die haben denn neuen rekuten das leben zur hölle gemacht.



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#13

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 20:24
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 32 Punkte
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Zitat von turtle
So habe ich es damals in der DDR auch gesehen! Manchmal habe ich dieses Lied sogar auf der Straße laut gesungen!

Die Gedanken Sind Frei
Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten....

Gruß Peter(turtle)




Nicht dein Ernst oder? Muss schon sagen, mutig ist sie unsere Schuldkröte. Wird wohl am dicken Panzer liegen.

Zitat von Mongibella


...und wer vielleicht hier im Forum sowas erlebt hat oder gar Zuträger war....

Mara



Denke nicht, dass sich jemand melden würde Mara.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 13.01.2010 20:27 | nach oben springen

#14

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 20:27
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von glasi
ich bin jetzt etwas verwundert. ich schreibt von sehr guter kamaradschaft und das ist auch gut so und so soll es auch sein. aber wie war das mit denn ek. ich dachte immer die haben denn neuen rekuten das leben zur hölle gemacht.

Hallo glasi,

die "Echte" Kameradschaft gab es eigentlich auch nur immer bei den gleichen Diensthalbjahren.
So war es jedenfalls bei uns.
Denn wie du schreibst,durch die EK-Bewegung war die Kameradschaft vom 2.Diensthalbjahr zum 3.Diensthalbjahr,den sogenannten EK's nicht sehr ausgeprägt.Zumindest am Anfang.Aber es war trotzdem ein gewisses Vertrauen da.
Dazu schreibe ich eh noch mal was.
Das mit den Spitzeln oder bespitzeln von Kameraden,so wie es mara schreibt,ist mir nicht bekannt bzw.kenne ich nicht.
Wir wurden in der Kompanie nie zu solchen Dingen aufgefordert.
Das es natürlich Leute von der Stasi in der Kompanie gab,war uns klar,aber auch Scheißegal.
Was sollte uns passieren?Bestenfalls wäre man vom Zaun weggekommen.

Gruß ek40


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#15

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 20:28
von Focking | 178 Beiträge
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@Glasi,die EK Bewegung gab es wohl.Es wurde aber in jeder Einheit anders gehandhabt.Bei uns
war dies alles nur symbolisch,Repressalien gab es keine.Klar wurde Ulk gemacht und Sprüche geklopft,aber sonst hielt sich bei uns alles im Rahmen.Hin zu kam,daß wir den Tschechen-
feldzug mit gemacht haben,danach war so wie so alles ganz anders,auch das Verhältnis zu unseren Vorgesetzten.Wir haben heute,nach über 40 Jahren noch Kontakt.Ich glaube das zeigt
doch unsere Verbundenheit.

Gruß aus der Lausitz

Werner



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#16

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 20:28
von Pitti53 | 9.258 Beiträge | 1934 Punkte
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Zitat von glasi
ich bin jetzt etwas verwundert. ich schreibt von sehr guter kamaradschaft und das ist auch gut so und so soll es auch sein. aber wie war das mit denn ek. ich dachte immer die haben denn neuen rekuten das leben zur hölle gemacht.



glasi hatten wir das thema nicht schon?so doll war das bei den gt nicht mit den ek`s.bei der nva war es extremer


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#17

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 20:29
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Zitat von turtle
So habe ich es damals in der DDR auch gesehen! Manchmal habe ich dieses Lied sogar auf der Straße laut gesungen!

Die Gedanken Sind Frei
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Gruß Peter(turtle)




Nicht dein Ernst oder? Muss schon sagen, mutig ist sie unsere Schuldkröte. Wird wohl am dicken Panzer liegen.




Feliks, war das Lied eigendlich verboten in der DDR....könnte ja sein, oder....

groetjes vanuit Ransbach-Baumbach....morgen früh schlaf ich übrigens bei München....

Mara


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#18

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 20:34
von chucky | 1.213 Beiträge | 1 Punkte
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Hallo Feliks
du weißt ich bin ein Ossikind.
Aber war das besagte Lied von turtle wirklich tabu?
Oder war ich noch zu klein und rein?

gruß chucky aus Leipzig


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#19

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 20:39
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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glasi, jetzt hast du die alten Grenzer an ihrer Achillisferse getroffen, aber da es zu DDR-Zeiten keine Selbsthilfegruppen gab, wo sie alle im Kreis sitzen, und sich an den Händen halten, so wie die anonymen Alkoholiker, war also jeder sein eigener Psychiater.
Er nahm seine Kiste, seinen Schuhkarton, packte den ganzen Dreck hinein und begrub ihn am Ende der Welt/ DDR.
Man müsste vielleicht einmal auf Höhe des alten Zaun I graben, eventuell sind da noch ein paar Kartons zu finden.
Das war das Gute im Staate DDR, wir kannten das Wort Wehleidig nicht.

R-M-R


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#20

RE: Meine Einberufung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2010 20:42
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 32 Punkte
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Zitat von ek40
Das mit den Spitzeln oder bespitzeln von Kameraden,so wie es mara schreibt,ist mir nicht bekannt bzw.kenne ich nicht.

Gruß ek40



Mara wurde ja auch nicht von den 2000ern dazu aufgefordert, sondern von den Genossen der BV Rostock. Sagen wir mal Mara hat Scheiße gebaut und wir haben ihr mehrere Monate Schwedt erspart. Nach dieser Hilfe für einen jungen nur einmalig aufgefallenen Menschen, der nicht gleich wegen einem Ausrutscher die volle Härte des Gesetzes spüren sollte, wurde nun seitens der BV Rostock lediglich nach einem kleinen Entgegenkommen als Zeichen der Reue und Dankbarkeit gefragt.

Durch ihre Republikflucht kam es ja dann nun letztendlich doch zu keiner Zusammenarbeit und dann wars ja auch schon vorbei mit der DDR. Somit Win-Win Situation für Mara, kein Schwedt und auch keine Strafe für die begangene Republik- und Fahnenflucht.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 13.01.2010 20:57 | nach oben springen


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