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#61

RE: "Geheimnisvolle Orte"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.10.2010 08:27
von Gert | 13.222 Beiträge | 2490 Punkte
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Zitat von S51
Diese Übung hatten auch andere drauf:
http://de.wikipedia.org/wiki/Internierungslager_Bad_Nenndorf

auch verbrecherische Bastarde?



Was ist Alfred, soll ich jetzt eine Aufrechnung machen? Scorn sprach vom Lager Buchenwald auf dem Ettersberg und darauf bezog sich mein Post !


.🇩🇪
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi


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#62

RE: "Geheimnisvolle Orte"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.10.2010 08:56
von S51 | 3.758 Beiträge | 96 Punkte
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Bin nicht Alfred. Schau, du hast von einem (von vielen) Sachverhalt verallgemeinert. Solche Sachverhalte hatten vor, während und nach dem WK II alle, aber auch wirklich alle Seiten drauf.
Die Polen haben zwischen 1919 und 1920 von drei russischen Gefangenen zwei umgebracht oder schlicht verhungern lassen (habe ich von meinem Opa, der zu dieser Zeit dort als Rittmeister gedient hat und mir erzählte, das seines Wissens in nicht nur seiner Heeresabteilung bei Pilsudski kein Gefangener mehr als drei Tage überlebt hätte). Die Rede ist von mindestens um 40 000.
Die Russen haben sich dafür nicht nur mit Katyn gerächt, grausam gerächt.
Bei uns Deutschen soll die Überlebensrate der russischen Gefangenen ganz ähnlich der polnischen gewesen sein. Nur sprechen wir hier von etwa 1 Million Toten.
Bei den Russen haben beispielsweise von etwa 90 000 Gefangenen vor Stalingrad etwa 5000 überlebt. Einer davon war ein Onkel von mir.
Bei den Briten hatten manche Gefangenen die Wahl zwischen Zwangsarbeit in den Kohlegruben oder Minenräumen in Afrika oder der Nordsee. Ein anderer Onkel von mir hat den zweiten Weg gewählt. Mit seinen Soldaten, nach dem Krieg. Er hat überlebt aber nicht alle von seinen Leuten hatten das Glück. Ein Boot ist samt Besatzung in die Luft geflogen.
Franzosen, Belgier und Niederländer haben ihren Gefangen manchmal gar keine Wahl gelassen. Wer die Minen überlebte, ging in die Zwangsarbeit.
Bei den Amerikanern sind in den Gefangenlagern teilweise pro Lager 10000 Gefangene an kathastrophalen Bedingungen gestorben.
Internierungslager gab es überall, bei allen und üblicherweise wurden überall die ehemaligen KZ hierfür weitergenutzt. Nicht nur bei den Russen. Auch brutale Vernehmungsmethoden waren überall üblich.
Du aber nimmst ein Beispiel als Beleg für das Schlimme auf einer Seite und der Rest ist dann schön?


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#63

RE: "Geheimnisvolle Orte"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 31.01.2011 20:17
von bendix | 2.649 Beiträge | 23 Punkte
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Morgen,1.Februar 2011 um 20.15-21.00Uhr im rbb in der Sendung "Geheimnisvolle Orte" ein Bericht über und um die Glienicker Brücke.

Zitat
Als im Februar 1962 der erste Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke stattfand, wurde sie weltberühmt - als Umschlagplatz für Spione, als Nadelöhr im Eisernen Vorhang. Seit dem Fall der Mauer herrscht wieder reger Verkehr auf dem einst so geheimnisumwitterten Ort zwischen Potsdam und Berlin
Politiker, Spione und Unterhändler erzählen ihre spannenden Geschichten über einen der wohl geheimnisvollsten Schauplätze des Kalten Krieges. Eine Brücke im Nebel. Die Sicht kaum mehr als ein paar Meter, das Gebiet von "unauffälligen" Gestalten weiträumig abgeschirmt. Zwei Männer kommen sich auf der Brücke entgegen, ein Augenblick des Innehaltens, dann ist alles vorbei ... Der Klassiker eines Agententhrillers. Symbol für das "Dealen" der Geheimdienste im Kalten Krieg. Als am 10. Februar 1962 der erste Agentenaustausch, Powers gegen Abel, auf der stattfand, wurde sie mit einem Schlag weltberühmt - als Umschlagplatz für Spione, als Spalt im Eisernen Vorhang. Seit dem Fall der Mauer herrscht wieder reger Verkehr auf dem einstigen Geheimnis umwitterten Ort zwischen Potsdam und Berlin. Tausend mal mehr Menschen überqueren die Brücke heute an einem Tag als in den 40 Jahren der deutschen Teilung. Nur eine kleine Tafel erinnert hier noch an die dramatischen Geschehnisse, als sich für kurze Momente der Eiserne Vorhang hob. Zwei Fluchtflugzeuge, ein toter GI, Mögliches und Unmögliches wechselte hier von Ost nach West und von West nach Ost. Mit dem spektakulären Austausch des sowjetischen Bürgerrechtlers Anatoli Schtscharanski, im Februar 1986, endete das einzigartige Kapitel des Agententransfers. Ein Handel, bei dem Kohl und Honecker, Reagan und Gorbatschow persönlich "mitspielten". Für viele das Zeichen der Wende im Kalten Krieg. Die , ein Ort mit vielen Gesichtern. Wichtiges Bindeglied der legendären Reichsstraße 1 zwischen Aachen und Königsberg - Kulisse für Helmut Käutners Film "Unter den Brücken", 1944 im Bombenhagel gedreht. Im Frühjahr 1945 flüchteten tausende Berliner über sie - gen Westen. Bis sie von der Wehrmacht gesprengt wurde. Zu DDR-Zeiten trug sie den Namen "Brücke der Einheit" und war doch vor allem ein Symbol der Teilung. Am 10. November 1989 aber strömten Tausende über die Jahrzehnte lang bestbewachte Brücke der Welt in Richtung West-Berlin. Verantwortlicher: Daniel Ast, Jürgen Ast



Quelle:TV-Browser

Gruß bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
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#64

RE: "Geheimnisvolle Orte"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 31.01.2011 20:41
von eisenringtheo | 9.661 Beiträge | 1266 Punkte
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das MfS hat die Agentenaustauscherei gründlich dokumentiert. Dem ehemaligen MfS Mitarbeiter Hans-Dieter Behrendt verdanken wir eindrückliche Bilder:
http://www.pohl-projekt.de/G_M_G/g_m_g_h...br%FCcke_01.htm
Theo


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