Michael Heide:Der Saboteur von Bad Saarow

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11.01.2012 09:38
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Was soll das denn jetzt???


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11.01.2012 09:52
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94

Zitat von 94
Wieso hast Du @sektor nur leere Umschläge als Ersatz benutzt und nicht einfach ein Phantasie-Codewort eingefügt? Ich kenne jetzt die Alarmpläne der NVA nicht sooo genau, aber leere Umschläge dürften nicht für halbsoviel Verwirrung gesorgt haben, wie falsche Credentials?

Zitat von sektor
Also das wäre schwierig und noch riskanter gewesen, als es so schon war. Zwar hätte mit der von mir angewandten Technik die Öfffnung und Schließung der versiegelten Kuverts theoretisch unbegrenzt oft angewendet werden können, dazu hätte aber der BND um Hilfe gebeten werden müssen, was aber aus Sicherheits-und Zeitgründen nicht geschah. Da in der MMA die 65. Ausfertigung lag, konnte man davon ausgehen, dass die Kuverts in hunderten anderen Dienststellen ebenfalls gleichlautende Alarmcodes enthalten. D.h. ein gefälschter Code wäre vermutlich genauso schnell aufgefallen wie ein weißes Blatt.


Kann es sein, das Du KEINE Ahnung hast? Also ich umschreibs mal etwas, um Dich nicht mit Deinem jetzigen AG zu kompromitieren:
Sagt Dir dynamischer Schlüsseltausch etwas?

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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11.01.2012 09:53
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Zitat von EK82I
Was soll das denn jetzt???



So fängt man an, wenn man ein Buch schreiben will!


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11.01.2012 10:02
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Ein Heldenepos?


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11.01.2012 10:06 (zuletzt bearbeitet: 11.01.2012 10:17)
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Zitat
Welche Rolle spielte das Institut Gerichtsmedizin der MMA bei der Erstellung von Sektionsbefunden? Stichwort Mauertote, Grenzverletzer.



Das es auch dort Obduktionen in besonderen Fällen gab ist eigentlich bekannt. Auch das verletzte Grenzverletzer an der Berliner Mauer in das VP-Krankenhaus in Berlin (Scharnhorststr, heute BW-Krankenhaus) zu bringen waren. Der international anerkannte und sehr erfahrene Rechtsmediziner an der Charité Prof. Dr. Otto Prokop war ebenfalls u.a. mit Obduktionen von Toten an der Grenze/ Mauer befasst.


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11.01.2012 10:08
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#81
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Zitat von Feliks D.
Ein Heldenepos?



Nun, dieses kann der Autor nur selber sagen. Der Möglichkeiten gibt es viele. Auch Drehbuch! Für das Casting der weiblichen
Darstellerinnen ( In einer med. Einrichtung gab es wohl auch Schwestern ) würde ich verantwortlich zeichnen. Freiwillig.


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11.01.2012 10:41
#82
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Bei Kunstschaffenden bin immer sehr kritisch. Wahrheit und Dichtung vermischen sich in harmonischer Art. Das Beschaffungsamt der Grenztruppen hätte sich sich bei der Ausschreibung für die Grenze 2000 für "eine neue und schönere Grenzmauer" sicher für ein Design Produkt aus "hochfestem Beton" entschieden.
http://www.vision2.org/index.php?article_id=2
Theo


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11.01.2012 10:57 (zuletzt bearbeitet: 11.01.2012 10:58)
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#83
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Zitat
...Alle Stellen darf ich hier nicht benennen....

Danach wurden noch andere Stellen konsultiert, die Teils im Verantwortungsbereich des BMVg liegen, andere nicht....



Welche Stellen dies sind kann sich nun jeder selbst ausmalen. Mich bestärkt dies in meiner Vermutung das es 1989 Kontakt (welcher Art auch immer) zur anderen Seite gab.


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11.01.2012 11:24 (zuletzt bearbeitet: 12.01.2012 20:11)
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#84
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Zitat von GZB1

Zitat
...Alle Stellen darf ich hier nicht benennen....

Danach wurden noch andere Stellen konsultiert, die Teils im Verantwortungsbereich des BMVg liegen, andere nicht....



Welche Stellen dies sind kann sich nun jeder selbst ausmalen. Mich bestärkt dies in meiner Vermutung das es 1989 Kontakt (welcher Art auch immer) zur anderen Seite gab.




Vermutung ist so eine Sache. Geoutet wäre schöner! Dann hätten wir ja welche von der Stasi - ich meine die "Geheimen Spitzel" - und
dann endlich einen Spitzel der anderen Seite. Ein derartiger Insider würde das Forum nun noch interessanter machen.


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11.01.2012 13:07
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#85
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S51

Dann wäre der Betreffende ein Diversant. Im günstigsten Fall. Weil sein Zielobjekt ein völkerrechtlich und kriegsrechtlich besonders geschützter Bereich war (Lazarett) könnte, müßte das Fazit auch ungleich härter ausfallen.
Nein, auch auf das Risiko hin, unhöflich zu erscheinen, es gibt meiner Auffassung nach Dinge die auch bei einem politischen oder eben militärischen Gegner nie und unter keinen Umständen angegriffen werden dürfen. Die aus allem herauszuhalten sind. Die mögliche ärztliche Versorgung Hilfloser ist so etwas. Sollten bundesdeutsche oder andere Dienste so etwas unterstützt haben, so wäre das ein Grund für mich über die Frage des staatlichen Unrechts hierzu gesondert nachzudenken.
Dadurch wird man für mich nicht zum Helden, nicht mal einfach zum "Helden", das zutreffende Wort fängt bei mir im Ernstfall mit "V" an.
Auch wenn du mir dies übel nimmst Sektor. Das ist schließlich dein Recht. Ich gestehe dir ja zu, dass nichts passiert ist. Du also hierdurch keine Schuld auf dich geladen hast. Das war, deiner Schilderung zufolge aber auch wieder nicht dein Verdienst. Man könnte es mit menschlicher Unerfahrenheit abtun. Du hast sicher keinen Eid des Hippokrates geschworen. Macht man das überhaupt noch? Würdest du heute auch wieder Hilfebedürftige im Stich lassen?
Sei froh, hast Glück gehabt. Doppelt Glück. Achtung erwarte hierfür von mir bitte nicht.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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11.01.2012 13:22
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#86
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Frage an @sektor:

Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht ganz das Ziel deiner Aktion ? Daher habe ich mal ein paar Fragen
1) Wolltest du eine Mobilmachung der Sanitätseinheiten behindern/verhindern und zwar
a) im Verteidigungsfall und/oder
b) bei inneren Unruhen oder bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen ?
2) welche Auswirkungen hätte diese Behinderung gehabt ? Insbesondere, hätten unschuldige Verletzte dadurch Nachteile gehabt?
3) wie hätte sich die Behinderung im Zeitablauf ausgewirkt ( Minuten oder Stunden oder gar Tage)
4) hattest du zum Zeitpunkt des Sabotageaktes schon Komplizen sowohl aus dem inneren Kreis als auch von auswärts ( du erwähntes den BND ?)

Eine Bitte habe ich noch an die selbsternannten "Helden" des Forums : kein Futterneid. Es muss noch geklärt werden, ob es eine Heldentat war.

Gruß Gert


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11.01.2012 14:21
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#87
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Gert ich kenne hier erst 3 Personen die für ihre Überzeugung lange haben einsitzen müssen und selbst diese würden sich gegen den Begriff Held verwahren. Daher meine Frage, welche Helden kennst Du hier?

Die Antwort von Sektor auf Deine Fragen interessiert mich, mal sehen ob er nun mal konkret wird oder weiter im Halbseidenen bleibt.


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11.01.2012 14:31
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#88
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Zitat von GZB1
@sektor

Zitat
"...Das Hauptziel war, den Widerstand an der MMA zu formieren..."



Bei deiner absoluten Geheimhaltung in der Sache warst du also die Widerstandsformation, oder gab es Mitstreiter?




Er arbeitete doch nach seinen Aussagen in einem Hort des Widerstands!
"Das äußerte sich darin, dass sie sich in erster Linie als Ärzte fühlten und erst dann eventuell als Militär, die Uniform nur wenn unbedingt nötig trugen, die Vorteile in der beruflichen Entwicklung aber sonst gern in Anspruch nahmen. Dieser Personenkreis machte aber auch von einer größeren politischen Meinungsfreiheit rigoros Gebrauch. So hatten die personell stark vertretene Politabteilung sowie die Verwaltung 2000 oft größte Mühe die politischen Vorgaben und Leitlinien durchzusetzen. Da wurde schon mal die Anwesenheit der Sowjetarmee in Afghanistan als unrechtmäßig angesprochen, die Wahlen in der DDR als Farce bezeichnet und frisierte Krankenstatistiken des Gesundheitsministeriums als Lügenwerk enttarnt. "

Für solche "Widerstandskämpfer der letzten Stunde" gab es nach der Wende eine tolle ornitologische Bezeichnung: Jynx torquilla

Echt glaubwürdig!


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11.01.2012 14:42
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#89
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Zitat von Feliks D.
Gert ich kenne hier erst 3 Personen die für ihre Überzeugung lange haben einsitzen müssen und selbst diese würden sich gegen den Begriff Held verwahren. Daher meine Frage, welche Helden kennst Du hier?

Die Antwort von Sektor auf Deine Fragen interessiert mich, mal sehen ob er nun mal konkret wird oder weiter im Halbseidenen bleibt.




@Feliks, alle die sich in meiner schriftlich formulierten Bitte wiederfinden, würde ich sagen

Gruß Gert


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11.01.2012 14:48
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#90
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Zitat von Gert
Frage an @sektor:

Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht ganz das Ziel deiner Aktion ? Daher habe ich mal ein paar Fragen
1) Wolltest du eine Mobilmachung der Sanitätseinheiten behindern/verhindern und zwar
a) im Verteidigungsfall und/oder
b) bei inneren Unruhen oder bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen ?
2) welche Auswirkungen hätte diese Behinderung gehabt ? Insbesondere, hätten unschuldige Verletzte dadurch Nachteile gehabt?
3) wie hätte sich die Behinderung im Zeitablauf ausgewirkt ( Minuten oder Stunden oder gar Tage)
4) hattest du zum Zeitpunkt des Sabotageaktes schon Komplizen sowohl aus dem inneren Kreis als auch von auswärts ( du erwähntes den BND ?)

Eine Bitte habe ich noch an die selbsternannten "Helden" des Forums : kein Futterneid. Es muss noch geklärt werden, ob es eine Heldentat war.

Gruß Gert


Hallo Gert,
zu 1. beeinflussen ist wohl das richtige Wort, gilt für a und b
zu 2. Jeder Beteilligte an einem möglichen miltärischen Konflikt sollte sich im Klaren darüber sein wofür er einstehen möchte und wofür nicht, und ggf. etwaige eingegangene Verpflichtungen (Fahneneid) unberücksichtigt lassen. Zum letzten Teil der Frage: nachweisbar NEIN.
zu 3. vermutlich wenige Stunden, hätte aber ausgereicht, um geeignete (gewaltfreie) Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
zu 4. Darüber gebe ich grundsätzlich keine Informationen - ich bitte um Verständnis. Danke!

Ich fühle mich nicht als Held - ich bin eher meiner staatsbürgerlichen Verantwortung nachgekommen, so wie ich sie in den letzten Jahren der DDR verstanden habe. Deshalb habe ich mit der Bezeichnung "Heldentat" so meine Probleme. Ich hatte kurz vor Beginn der Planungen zu "Operation Sperrfeuer" Kontakt zu Stefan Heym. Die Hinweise die er mir gab, haben mir sehr geholfen.

Beste Grüße
sektor


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