Waere die DDR mit einem vernueftigen Plan zu retten?

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04.01.2010 02:57
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#1
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viele Personen in den Dokufilmen um die Ereignisse in Leipzig Herbst '89 wollten die DDR nicht abschaffen, nur die alten Herren.

Abgesehen davon, dass es viel Druck seitens der Bundesrepublik gegeben hat um die Wiedervereinigung zu vollziehen, waere die DDR trotzdem mit einem guten Plan zu retten gewesen?

Berliner


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04.01.2010 07:09
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#2
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hier aeussert sich ein junger Mann zur Lage des Sozialismus in der DDR. "Wir wollen den Sozialismus nicht abschaffen, lediglich veraendern" war der Ruf viele der Demonstranten.

Waere das zu schaffen gewesen?

Berliner




Quelle: Leipzig im Herbst


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04.01.2010 08:05 (zuletzt bearbeitet: 04.01.2010 08:05)
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#3
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Hallo Duane,

möglich gewesen wäre dies sicher. Jedoch nicht mehr 89/90, dies hätte früher passieren müssen. Meiner Meinung nach hätte man nach dem ersten beinahe Staatsbankrott 1982 bereits die richtigen Schlüsse ziehen müssen. 1989 war wohl bereits alles zu spät.

http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...nical/year/1989

Dazu hatten wir auch schonmal eine ähnliche Diskussion:

Das MfS - ein "Retter der DDR"?


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04.01.2010 08:14
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#4
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Hallo,

natürlich. Das Ende der DDR kam tatsächlich nur durch den Druck von Bonn. Hätte man dort auf die Wiedervereinigung verzichtet, z.B. aus wirtschaftlichen Gründen, dann hätte es die DDR weitergeben - in welcher Form auch immer.

Hauptproblem war aber nicht die Wiedervereinigung, sondern die Einführung der harten Währung: Schlagartig wurde der Produktionsfaktor Arbeit in der DDR viel teuerer, der Wert der produzierten Waren ist aber nicht in gleichem Maße gestiegen. Auch wurde der Wert der Betriebe in den DM-Eröffnungsbilanzen viel zu hoch angesetzt. Beides hat dann dazu geführt, dass die industrielle Grundlage des ganzen Landes innerhalb kürzester Zeit vernichtet wurde.

Aus heutiger Sicht sinnvoller wäre es sicher gewesen, einen Weg wie in der Tschechei oder Polen zu gehen. Dort hat man sich bis heute das Instrument einer eigenen (weichen) Währung erhalten und trotzdem den Weg in die Marktwirtschaft gefunden...

Eine Wiedervereinigung im Jahr 2010 wäre sicher besser gewesen. Im Vorfeld hätte man die Wirtschaft mit BRD- und EU-Mitteln aufbauen und gleichzeitig die Arbeitsplätze im Osten mit Hilfe einer eigenen Währung erhalten können. Dies hätte natürlich zur Verlagerung von Arbeitsplätzen aus dem Westen in den Osten geführt, was man natürlich am Rhein nicht wollte.

Gruß

Sascha


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04.01.2010 09:28
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#5
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Zitat von Berliner

Abgesehen davon, dass es viel Druck seitens der Bundesrepublik gegeben hat um die Wiedervereinigung zu vollziehen, waere die DDR trotzdem mit einem guten Plan zu retten gewesen?

Berliner



1989 garantiert nicht mehr.
So wie die Geburtsurkunde der DDR 1949 in Moskau ausgestellt wurde,ist spätestens 1986 dort auch der Totenschein abgesegnet worden.....
Den Rest vollzogen die vielen grossen und kleinen Totengräber.

seaman


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04.01.2010 11:05
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Zitat von seaman

Zitat von Berliner

Abgesehen davon, dass es viel Druck seitens der Bundesrepublik gegeben hat um die Wiedervereinigung zu vollziehen, waere die DDR trotzdem mit einem guten Plan zu retten gewesen?

Berliner



1989 garantiert nicht mehr.
So wie die Geburtsurkunde der DDR 1949 in Moskau ausgestellt wurde,ist spätestens 1986 dort auch der Totenschein abgesegnet worden.....
Den Rest vollzogen die vielen grossen und kleinen Totengräber.

seaman





Das sehe ich einschl. der Meinung von Felixs D. genauso. 1989 war es zu spät und die Fäden wurden ganz woanders gezogen. Da ging es knallhart um Machterhalt, viel Geld und zukünftige Einflußbereiche. Umsonst kam auch nicht der Satz von Gorbatschow: "Wer zu spät kommt..."

Spekulieren wir mal: Die o. g. Fäden wären nicht gezogen, man hätte die DDR DDR sein lassen und mit sich selbst zurechtkommen lassen.
Es wäre ersteinmal ein wirtschaftliches Desaster ohne Ende geworden, Inflation und Arbeitslosenzahlen wären in astronomische Höhen geklettert. Nach dem Vorbild der BRD hätte sich eine parlamentarische Zerredungs- und Beschönigungspolitik etabliert, regierungsfähige Mehrheiten wären kaum noch zu Stande gekommen und die Regierungen hätten gewechselt wie die Auslagen in einem Bäckerladen. Das Land wär mehr und mehr in einem Sumpf aus Chaos, Korruption und mafiosen Verhältnissen versunken. Jegliche aufkeimende Wirtschaft und Industrie, Warenproduktion, Innovation wäre auf Grund der massiven und extrem nachteiligen Wettbewerbsverhältnisse nicht nur von Seiten der BRD als lästige, gefährliche Konkurenz auf dem Weltmarkt im Keim erstickt wurden.

Leider...!


josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...


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04.01.2010 16:15
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#7
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Zitat von schlaudi
Hallo,
natürlich. Das Ende der DDR kam tatsächlich nur durch den Druck von Bonn. Hätte man dort auf die Wiedervereinigung verzichtet, z.B. aus wirtschaftlichen Gründen, dann hätte es die DDR weitergeben - in welcher Form auch immer.
Hauptproblem war aber nicht die Wiedervereinigung, sondern die Einführung der harten Währung: Schlagartig wurde der Produktionsfaktor Arbeit in der DDR viel teuerer, der Wert der produzierten Waren ist aber nicht in gleichem Maße gestiegen. Auch wurde der Wert der Betriebe in den DM-Eröffnungsbilanzen viel zu hoch angesetzt. Beides hat dann dazu geführt, dass die industrielle Grundlage des ganzen Landes innerhalb kürzester Zeit vernichtet wurde.
Aus heutiger Sicht sinnvoller wäre es sicher gewesen, einen Weg wie in der Tschechei oder Polen zu gehen. Dort hat man sich bis heute das Instrument einer eigenen (weichen) Währung erhalten und trotzdem den Weg in die Marktwirtschaft gefunden...
Eine Wiedervereinigung im Jahr 2010 wäre sicher besser gewesen. Im Vorfeld hätte man die Wirtschaft mit BRD- und EU-Mitteln aufbauen und gleichzeitig die Arbeitsplätze im Osten mit Hilfe einer eigenen Währung erhalten können. Dies hätte natürlich zur Verlagerung von Arbeitsplätzen aus dem Westen in den Osten geführt, was man natürlich am Rhein nicht wollte.
Gruß
Sascha

Hallo,

ich sage für mich,zum Glück war/ist das Experiment Sozialismus/Kommunismus im Osten Deutschlands vorbei!
Ich hatte schon lange keine Lust mehr,Teil von diesem zu sein.
Selbstverständlich wäre die DDR nicht mehr zu retten gewesen.
Und nun ja,dass ist deine Meinung mit dem Grund vom Ende der DDR,@schlaudi.
Für mich und viele andere war doch wohl das Ende selbstgemacht.
Wenn das System so gut und Human gewesen wäre,wie es sich immer darstellte,würde es wohl heut noch existieren.
Wäre diese Gesellschaftsform die bessere gewesen,würden wir heute noch in ihr leben,mich eingeschlossen.
Dann hätten die "Altbundesländer" um Aufnahme gebeten,oder?
Selbst der Westen wurde nun mal von den damaligen Ereignissen und Tatsachen überrollt.
Solch Ereignis in dieser Form gab es nun mal weltweit auf unserem Planeten noch nicht.
No Masterplan !!!
Der Westen gingen doch selber erst mal von einer Konförderation aus und wurden durch die sich überschlagenden Ereignisse überrascht.Ich weiß man nicht,immer wenn im Kommunistischen Lager was schief läuft/lief,egal ob Innen oder Außenpolitisch,wird der böse Kapitalismus,Imperialismus etc.dafür verantwortlich gemacht.
Andere Länder wären damals froh gewesen,einen starken Partner an der Seite zu haben.
Klar lief nicht alles glatt und es wurden Fehler gemacht,leider!
Und dennoch gibt es für mich zur Zeit keine bessere Alternative.
Ich bin froh so wie es ist und weiss selbst das einiges besser laufen sollte oder könnte.
Nur im Sozialismus waren die Mißstände für mich noch viel schlimmer.
Und mal ehrlich,bei aller Rücksichtnahme auf Hartz 4-Empfänger und Arbeitslose,hier in Deutschland wird doch auch auf sehr hohem Niveau gejammert.Ich kann da mitreden,denn meine Schwägerin ist schon lange Sozialhilfe-Empfängerin. Und das im Westen Deutschlands.Sie hat eine sehr gute Ausbildung,ist fleißig und bemüht sich redlich um Arbeit,aber es hat leider immer noch nicht geklappt.Jedoch hört man sie nie jammern.Sie hat eine schöne Wohnung ein gutes /schönes soziales Umfeld ,kleidet sich modern und fährt ein kleines Auto.Außerdem hat sie eine Familie,die sie immer unterstützen würde!
Nun fragte ich sie mal,ob sie denn nicht der Umstände wegen verbittert sei?Sie antwortete mir mit dem Satz."Es wäre zwar schöner gebraucht zu werden, eine feste Arbeit zu haben um unabhängiger zu sein und sich das eine oder andere Teil mehr zu gönnen,aber sie komme ganz gut mit der Staatlichen Hilfe zurecht.
Und da staunt man dann nicht schlecht.Wenn man immer Berichte im Fernseher sieht,erwartet man andere Antworten.
Aber es gibt halt auch unter den Sozialhilfeempfängern solche und solche.
Ich habe jedenfalls aller größten Respekt vor jenen,die tagtäglich ihre Sorgen (die wir alle haben)und ihr Leben meistern,so gut es eben geht.Wohl wissend,dass ich schon morgen ebenfalls ein Fall für das Sozialamt sein oder werden kann.In diesem Sinne will ich jetzt aufhören.
Nun bin ich etwas vom Thema abgekommen.Aber das mit der "harten Währung",der D-Mark,dass ließ noch mal @schlaudi.....denn so ist es doch gekommen.........

Gruß ek40

Anbei mal noch ein Text bzw.Link zum Ursprungsthema.

Quelle: http://www.zeitzeugenportal8990.de/index.php?id=triumph00

Mit der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion hält die D-Mark im Osten Einzug
Die Regierung de Maizière steht vor unvergleichlichen Herausforderungen. Ihr Wählerauftrag lautet, den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik so schnell und verantwortungsvoll wie möglich zu vollziehen, die dafür notwendigen politischen Reformen voranzubringen, die ökonomische Situation und vor allem die Versorgungslage in der DDR zu stabilisieren und gemeinsam mit der Bundesrepublik die für die Vereinigung notwendigen bilateralen und internationalen Vertragswerke auszuhandeln. Ost-Berlin wie Bonn geraten unter Handlungsdruck: Jeden Tag packen zweitausend Ostdeutsche ihre Koffer und ziehen nach Westen. Dort sind die Aufnahmekapazitäten längst erschöpft, während im Osten die Lücken kaum mehr geschlossen werden können, die die 550.000 Übersiedler seit Sommer 1989 gerissen haben. Derweil skandieren die Menschen auf der Straße: „Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, gehn wir zu ihr!“
Am 1. Juli tritt die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion,
deren vertragliche Grundlage bereits am 18. Mai unterzeichnet worden war, in Kraft. Über Nacht hält mit der D-Mark auch die Marktwirtschaft zwischen Elbe und Oder offiziell Einzug.

Aus dem Mythos Westmark wurde für die Leipzigerin Katharina Steinwachs ein ganz normales Zahlungsmittel – und Intershop und Ostmark Geschichte: „Der 30. Juni 1990 fiel auf einen Sonnabend. In dieser schönen Frühsommernacht endete für uns DDR-Bürger der Mythos der Westmark, die sich ab jetzt in unser normales Zahlungsmittel verwandelte. …“
[weiter lesen auf einestages.de ►]

Evi Schnepf schildert ihre Eindrücke über Waren aus dem Westen in den Konsumkaufhallen: „Die Zeit damals war für uns alle sehr aufregend. Wir verfolgten jeden Tag nach der Arbeit aufmerksam die Nachrichten auf allen Programmen die uns zur Verfügung standen. Ich arbeitete zu dieser Zeit in einer Konsumkaufhalle in Mühlhausen in Thüringen. …“
[weiter lesen auf mein-herbst-89.de ►]

Der DDR-Staatsbesitz soll von der Treuhandanstalt privatisiert werden, deren Errichtung auf einen Beschluss der Regierung Modrow zurückgeht.


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04.01.2010 16:28
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#8
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Ich möchte garnicht darüber nachdenken, wie es hätte kommen können. Auch ich bin der Meinung, dass es so, wie es gekommen ist gut gekommen ist. Eine Wiedervereinigung im Frieden.
Viele Grüße

Micha


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04.01.2010 17:00
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#9
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Wiedervereinigung klingt gut,aber eigentlich war es ja der "Beitritt" der DDR in die
Bundesrepublik Deutschland. Die DDR ist vom Grossen Bruder geschluckt worden.
Oder wie es es symbolisch mal dargestellt wurde- Der Rabe frisst den Spatzen.


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04.01.2010 17:07
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#10
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na ja. es gab ja noch eine freie volkskammerwahl. wer weiß was pasiert wäre wenn die anders ausgegangen wäre. alle andere ostblockstatten exestieren ja auch noch.


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04.01.2010 17:11
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Es wird immer so argumentiert, als ob Bonn nichts anderes als die Währungsunion im Sinn hatte, und damit der DDR-Wirtschaft den Todesstoss versetzte. Zu der damaligen Zeit konnte die Politik gar nicht so schnell reagieren, wie sich die Veränderungen durch die Menschen vollzogen.

Waren es nicht die riesigen Zahlen an Übersiedlungen in den Westen, welche die schnelle Währungsunion erzwungen haben? Wie hätte man das sonst in den Griff bekommen können?
Hätte man nicht die DM gebracht, wären Millionen weggegangen.

Nein, für mich haben die Menschen mehrheitlich die schnelle Vereinigung erzwungen. Klar, vieles lief nicht so wie man es wollte, aber die Zeit für Alternativen gab es einfach nicht. Josy's letzte Sätze spiegeln diese Fiktion ganz gut wider.


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04.01.2010 17:57
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#12
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Zitat von Augenzeuge
E
Waren es nicht die riesigen Zahlen an Übersiedlungen in den Westen, welche die schnelle Währungsunion erzwungen haben? Wie hätte man das sonst in den Griff bekommen können?
Hätte man nicht die DM gebracht, wären Millionen weggegangen.



Das war die für mich die Hauptursache für den überaus raschen Beitritt. Einige Zeit nach der Grenzöffnung gab es für viele DDR-Bürger im Wesentlichen nur noch das Ziel: die D-Mark. Und Helmut "musste" verhindern, dass eine Völkerwanderung in Richtung Westen einsetzte. Ich war damals auch dafür, dass eine andere DDR entstehen sollte. Wären wir ein anderes soz. Land gewesen, hätte das auch in Angriff genommen werden können. Aber die deutschen Besonderheiten überlagerten das. Das Gorbi ökonomische Hilfe brauchte, tat dann sein übriges.

Nein, heute habe ich begriffen, dass die DDR konkret in dieser Situation nicht mehr zu retten gewesen wäre. Insofern war die Einheit so schnell auch richtig, sage ich jetzt, auch wenn ich es damals nicht wollte.

OH


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04.01.2010 17:58
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#13
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Schaut doch bitte einmal da rein!
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/b...n-und-wenn.html

Gruß Peter(turtle)


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04.01.2010 19:15
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Zitat von Zermatt
Wiedervereinigung klingt gut,aber eigentlich war es ja der "Beitritt" der DDR in die
Bundesrepublik Deutschland. Die DDR ist vom Grossen Bruder geschluckt worden.
Oder wie es es symbolisch mal dargestellt wurde- Der Rabe frisst den Spatzen.


ja @zermatt so könnte man es bezeichnen.... obwohl... eher hat der rabe den spatzen ordentlich durchgevö... so dass der spatz anschliessend keine federn mehr hatte...


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04.01.2010 19:51
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Gilbert, der Spatz bekam noch einen brutalen Tritt vom großen Bruder, das er völlig den Halt...verlor und jetzt gleiten wir über in das schöne Gedicht von Eberhard Esche ....denn einen Löwen( BRD) wild, hat jüngst man dort gesehen. Der Hase(DDR) rief," was kann der Löwe mir, bin ich sein Untertan, es könnte sogar sein, das ich ihn selbst verschlinge....den Löwen her, ich fordre ihn vor die Klinge".
" Infolge des geräuschvollen Gezeters und des Gebrülls des trunknen Schwerenöters fuhr unser Löwe auf mit einem derben Fluch und packt den Hasen grob am Kragen.
" Du Strohkopf willst es also wagen, mich zu belästigen mit dem Gebrüll, doch warte mal, halt still, du scheinst mir doch nach Alkohol zu stinken, mit welchem Zeug gelang es dir, dich derart sinnlos zu betrinken?"
Sofort verflog der Rausch dem kleinen Tier, er suchte rasch, sich irgendwie zu retten" Sie, wir, ach, wenn Sie Einsicht hätten( hatten sie aber nicht)?
"Ich war auf einem Fest und trank viel Alkohol, doch immer nur auf euer Gnaden Wohl, und eurer lieben Frau und den Kleinen, das wäre doch, so wollts mir scheinen, ein triftger Grund, sich masslos zu besaufen"...der Löwe ging ins Garn und lies den Hasen laufen( aber doch nicht der Löwe BRD!)
Der Löwe wart den Schnaps abholt(Ne, ne, der säuft noch mehr wie der kleine Hase)und hasste jeden Trunkenbold( er liebt sie abgöttisch, denn sie stellen keine dummen Fragen), jedoch betörte ihn, wie dem auch sei, des Hasen Speichelleckerei(wie wahr, wie wahr)

R-M-R


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