Vergleich der Linkspartei mit der DDR und der innerdeutschen Grenze in Verbindung

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30.12.2009 07:57 (zuletzt bearbeitet: 30.12.2009 08:01)
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#1
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Seit die Linkspartei im Landtag sitzt, laufen die Debatten im Parlament oft aus dem Ruder.
Die Lage ist mittlerweile so ernst, dass Landtagspräsident Hermann Dinkla (CDU) sich immer wieder zu Appellen herausgefordert sieht. Im nächsten Jahr will er dann auch mit den Fraktionsspitzen ein ernstes Wort reden. Die Volksvertreter, sagt er, hätten schließlich eine Vorbildfunktion. Und zum guten Ton im Parlament solle es gehören, dass man die Umgangsformen wahrt. Dazu zählten gegenseitiger Respekt und die Bereitschaft, sich zuzuhören.Was Dinkla immer stärker beunruhigt, sind Landtagssitzungen, die in Tumulten enden. Im sonst so beschaulichen Niedersachsen ist der Ton der Auseinandersetzung im Landtag zuletzt schärfer geworden. Um die Sache geht es dabei höchstens in zweiter Linie. Aus allen politischen Lagern heißt es, die Situation hänge mit dem Auftreten einer neuen politischen Gruppierung zusammen - der Fraktion der Linken.

weiter lesen hier
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/pa...gesordnung.html


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30.12.2009 09:47
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#2
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Und da hat man sich früher um die Unsachlichkeit der Rechten in so manchem Landtag aufgeregt...

Heute scheint es Standard zu sein...


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30.12.2009 10:03 (zuletzt bearbeitet: 30.12.2009 10:04)
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#3
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Aha, das ist doch eine interessante Aussage in dem Artikel:

Zitat
Ein beliebtes Thema, das immer wieder wahre Wortschlachten im Parlament auslöst, ist die Bekämpfung des Rechtsextremismus. Wenn die Linkspartei hierzu Anträge vorlegt, weigern sich CDU und FDP, zuzustimmen. In der CDU gibt es einen Grundsatzbeschluss, keine gemeinsamen Initiativen mit der Linkspartei zu tragen. Außerdem betonen Christ- und Freidemokraten stets, dass neben dem Rechts- auch der Linksextremismus beobachtet und in Grenzen gehalten werden müsse. Dies sehen einige Politiker der Linkspartei als eine unzulässige Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus an.



Für mich als Bürger völlig unverständlich, warum Parteidisziplin über einer gemeinsam geteilten Meinung aller Fraktionen stehen soll.
Damit schadet man dem eigenen Ansehen mehr als wenn man seine selbst aufgestellten Grundsätze unterläuft. Und für den politischen Gegner ist es ein "gefundenes Fressen", wenn Parteien sich weigern, Anträge zur Bekämpfung des Rechtsextremismus zu unterstützen. Da landet man ganz schnell in der braunen Ecke.


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30.12.2009 10:08
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#4
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Zitat von Heldrasteiner
Aha, das ist doch eine interessante Aussage in dem Artikel:
[quote]Ein beliebtes Thema, das immer wieder wahre Wortschlachten im Parlament auslöst, ist die Bekämpfung des Rechtsextremismus. Wenn die Linkspartei hierzu Anträge vorlegt, weigern sich CDU und FDP, zuzustimmen. In der CDU gibt es einen Grundsatzbeschluss, keine gemeinsamen Initiativen mit der Linkspartei zu tragen. Außerdem betonen Christ- und Freidemokraten stets, dass neben dem Rechts- auch der Linksextremismus beobachtet und in Grenzen gehalten werden müsse. Dies sehen einige Politiker der Linkspartei als eine unzulässige Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus an.



Und genau DAS sehe ich auch so, der Linksextremismus wird von den Linken und den Grünen absolut ignoriert und steht gar nicht zur Debatte.

Das kann es nicht sein.


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30.12.2009 10:37
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#5
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sorry @angelo durch deinen textauszug entsteht ein völlig falsches bild. man muss schon den gesamten zeitungstext lesen um zu wissen was eigentlich gespielt wird.
die pseudodemokraten aus der partei der bonzen und die der scheinchristen spielen dort im parlament ihr eigenes spielchen...


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30.12.2009 11:31 (zuletzt bearbeitet: 30.12.2009 13:26)
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#6
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Na, wenn ich mich so an die Rededuelle zwischen Franz-Josef Strauß (CSU) und "Onkel Herbert" Wehner (SPD) zurückerinnere: Das hat ganz schön geblitzt und gedonnert und dann war so manchesmal ziemlich viel Qualm in der "Küche".
Ich habe so das Gefühl, dass im Bundestag und in den Länderparlamenten heutzutage keiner mehr sitzt, der eine Redegabe hat wie einst Helmut Schmidt, Franz-Josef Strauß, Herbert Wehner. Die einzige Ausnahme ist m. E. Gregor Gysi.
Wenn man dann keine Redegabe hat, muß man schon unsachlich werden, um über diesen Mangel zu vertuschen.


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30.12.2009 11:31
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Zitat von GilbertWolzow
sorry @angelo durch deinen textauszug entsteht ein völlig falsches bild. man muss schon den gesamten zeitungstext lesen um zu wissen was eigentlich gespielt wird.
die pseudodemokraten aus der partei der bonzen und die der scheinchristen spielen dort im parlament ihr eigenes spielchen...




Na dann lese doch alles....


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30.12.2009 18:29
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#8
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Zitat von SanGefr
Na, wenn ich mich so an die Rededuelle zwischen Franz-Josef Strauß (CSU) und "Onkel Herbert" Wehner (SPD) zurückerinnere: Das hat ganz schön geblitzt und gedonnert und dann war so manchesmal ziemlich viel Qualm in der "Küche".
Ich habe so das Gefühl, dass im Bundestag und in den Länderparlamenten heutzutage keiner mehr sitzt, der eine Redegabe hat wie einst Helmut Schmidt, Franz-Josef Strauß, Herbert Wehner. Die einzige Ausnahme ist m. E. Gregor Gysi.
Wenn man dann keine Redegabe hat, muß man schon unsachlich werden, um über diesen Mangel zu vertuschen.


Das kann ich nur unterstreichen - die sind doch heute alle weichgespült. Kein Wunder, die sog. Volksparteien weichen ja auch nur in Nuancen voneinander ab.


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30.12.2009 18:50
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#9
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Hallo,

das Problem ist meiner Meinung nach, wie man heute Politiker wird. Es hat mal eine Zeit gegeben, in der Menschen in die Politik gegangen sind, weil sie durch berufliche Erfahrungen an Ecken gestossen sind, die sie begradigen wollten - und das eben nur in der Politik konnten.

Heute ist es vielfach so, dass Leute aus der Schule direkt in die Politik einsteigen, und selbstverständlich sämtliche Probleme der Arbeitswelt aus dem ff kennen - wozu waren sie in der Schule. Jedenfalls haben sie dann die 1000% Lösungsvorschläge für die Arbeitswelt - meinen sie. Ich meine das nicht - normalerweise sollten Politiker schon eine minimale praktische Ahnung von dem haben, von dem sie sprechen - allerdings müssten sie dann auch mal denken.

Und das ist nicht auf eine Partei bezogen - das ist ein generelles Parteienproblem (auch wenn mir namentlich ein Politiker einfällt, den ich gewissermassen als Muster für meinen Text benutzt habe).

Gruss

icke


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31.12.2009 18:12
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#10
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also ich finde die cdu mehr als unmöglich. also ihrer meinung sind alle die in der linkspartei sind verbrecher. also auch ich?.


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01.01.2010 10:01
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#11
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Zitat von glasi
also ich finde die cdu mehr als unmöglich. also ihrer meinung sind alle die in der linkspartei sind verbrecher. also auch ich?.



Das Zitat dazu hätte ich gerne.


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01.01.2010 11:38
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#12
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Übrigens - um mal nen Vergleich anzuführen - war in der 1. Legislaturperiode im Deutschen Bundestag jeder 8. Abgeordnete ein aktiver Nazi gewesen.

Nur mal so zum Nachdenken...


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01.01.2010 20:31
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#13
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mann brauch keine zitate. die cdu verhält sich seit 20 jahren im umgang mit denn linken wie ein elefant im porzelanladen. ich weiß es. ich war mitglied der cdu. nun habe ich mich geändert. meine tendenz geht nach links. aber bin ich ein anderer mensch. ich war bw soldat habe auf die verfassung geschworen. und daran halte ich mich. ich habe keinen bespitzelt und habe keinen schießbefehl gegeben. und trotzdem muß ich mich spot und hohn meiner ehemaligen parteifreunde aussetzten. und deswegen finde ich das sich die cdu lächerlich macht.


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01.01.2010 22:18
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#14
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Gab es in der DDR nicht auch eine Blockpartei, die CDU hieß?


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01.01.2010 22:58
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#15
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Zitat von Heldrasteiner
Gab es in der DDR nicht auch eine Blockpartei, die CDU hieß?



Der Name einer Partei in der DDR war wohl eher wurscht...


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