Was die Volkspolizei-Bereitschaften bei den Demos in Leipzig wirklich gedacht haben...

21.12.2009 23:17 (zuletzt bearbeitet: 22.12.2009 08:49)
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#1
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Teil 1/3

Berliner




Quelle: Herbst im Leipzig


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21.12.2009 23:17
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#2
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Teil 2/3

Berliner




Quelle: Herbst im Leipzig


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21.12.2009 23:17 (zuletzt bearbeitet: 21.12.2009 23:18)
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...und Teil 3/3.

Berliner




Quelle: Herbst im Leipzig


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22.12.2009 08:31
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#4
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Noch mal eine Rückfrage an unsere Experten:

Die Volkspolizisten hier prangern ja besonders das Vorgehen der "Schutzpolizisten" an.
Wo lag denn der Unterschied - für einen Laien wie mich - zwischen diesen Volks- und Schutzpolizisten?


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22.12.2009 08:44
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#5
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Dies sind keine Angehörigen der VP sondern der VPB sprich VP Bereitschaften, insofern ist der Titel des Threads schon falsch gewählt!!!

Bevor ich mich jetzt tot schreibe, setz ich dir einfach mal nen Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Volkspolizei-Bereitschaft


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22.12.2009 08:44
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#6
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ABV

Bei den jungen Männern im Video handelt es sich Angehörige der Bereitschaftspolizei, also um Wehrpflichtige. Ihre Dienstgrade, vorwiegend Anwärter und Unterwachtmeister, entsprechen den Armeedienstgraden Soldat und Gefreiter. In der DDR konnte man seinen Wehrdienst bei der Bereitschaftspolizei ableisten. Deren Struktur, Bewaffnung und auch das Aufgabenfeld ist mit denen der heutigen Bereitschaftspolizei nur in wenigen Dingen vergleichbar. Bei der "Bepo", so lautete die offizielle Abkürzung, war die militärische Komponente stärker ausgeprägt als die polizeiliche. Die Bepo gehörte allerdings ebenso wie die Schutzpolizei und die anderen Dienstzweige zur Volkspolizei.

Gruß an alle
Uwe
htp://www.Oderbruchfotograf.de

22.12.2009 08:46
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#7
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Ach jetzt war der ABV so schnell, dass ich den zweiten Link nich mehr setzen konnte

http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Bereitschaftspolizei


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22.12.2009 08:50
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Zitat von Feliks D.
Dies sind keine Angehörigen der VP sondern der VPB sprich VP Bereitschaften, insofern ist der Titel des Threads schon falsch gewählt!!!


danke fuer den Hinweis, Betreff wurde geaendert.

Berliner


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22.12.2009 15:16
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#9
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hallo duane,

am 8.oktober 1989 wurde unsere gesamte kompanie
in rustenfelde für 2 wochen aus dem grenzdienst
genommen und wir standen 2 wochen gewehr bei fuss
für eventuelle "knüppel"-einsätze in heiligenstadt,
erfurt und leipzig. uns ging der ars... auf grundeis,
wir wussten nicht wie wir uns verhalten sollten,
unsere "kampfmoral" war sicher bei null, hinzu kommt
das jeder zweite von uns familie hatte (also frau und
kind/er).


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22.12.2009 18:11 (zuletzt bearbeitet: 22.12.2009 18:20)
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Zitat von bruno
hallo duane,

am 8.oktober 1989 wurde unsere gesamte kompanie
in rustenfelde für 2 wochen aus dem grenzdienst
genommen und wir standen 2 wochen gewehr bei fuss
für eventuelle "knüppel"-einsätze in heiligenstadt,
erfurt und leipzig. uns ging der ars... auf grundeis,
wir wussten nicht wie wir uns verhalten sollten,
unsere "kampfmoral" war sicher bei null, hinzu kommt
das jeder zweite von uns familie hatte (also frau und
kind/er).


Hallo Danilo,

danke fuer Deine Aussage, die den Inhalt der Clips bestaetigt.

Diese Beitraege sind so interessant, weil ein Realitaetsbewusstsein seitens Organe der Staatsmacht gezeigt wird. Hier haben sich einfache Menschen klar zur Lage geaeussert und sind, m.E. zum richtigen Schluss gekommen. Das ist fuer mich die wirkliche Macht.

Gruesse ueber den Teich,
Duane


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22.12.2009 21:23
avatar  Mike59
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Zitat von Feliks D.
Dies sind keine Angehörigen der VP sondern der VPB sprich VP Bereitschaften, insofern ist der Titel des Threads schon falsch gewählt!!!

Bevor ich mich jetzt tot schreibe, setz ich dir einfach mal nen Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Volkspolizei-Bereitschaft


------------------
Ich weiß nicht, für mich waren das Angehörige der VP. Das was die Jungen da erzählen kann ich gut nachvollziehen. Sie haben das jeden Tag (oder fast jeden Tag) trainiert und die SchuPo war mit der Situation eigentlich vollkommen überfordert. Ähnliche Situationen kann es heute auch noch geben, wenn die LaPo gezwungen ist ihre Reviere für Großlagen auszukehren. Die Bereitschaftspolizeien der Länder werden ja immer mehr abgebaut (Kostengründe) und die BuPo kann das u.U. auch nicht immer deckeln. Deswegen ja der Ruf nach der Bundeswehr im inneren. Polizeiersatzdienst auf Kosten des Bundes und die Länder sind finanziell entlastet.
Ups, ist schon wieder ein anderes Thema. Sorry

Mike59


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23.12.2009 00:07 (zuletzt bearbeitet: 23.12.2009 00:16)
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Ganz klar in der DVD steht "Wehrpflichtige der 5. VP-Bereitschaft". Ich habe diese Info nicht verstanden bzw. Zwecks des Beitrages nicht fuer ausschlaggebend gehalten und deswegen nicht angegeben. Dafuer dass diese unabsichtige Unterschlagung zur Verwirrung gefuehrt hat entschuldige ich mich.

Berliner


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23.12.2009 09:44
avatar  S51
#13
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S51

Zitat von manudave
Noch mal eine Rückfrage an unsere Experten:

Die Volkspolizisten hier prangern ja besonders das Vorgehen der "Schutzpolizisten" an.
Wo lag denn der Unterschied - für einen Laien wie mich - zwischen diesen Volks- und Schutzpolizisten?



Ganz einfach formuliert:
Schutzpolizist war jemand, der die Berufslaufbahn als Polizist, hier bei der Schutzpolizei als uniformierter Streifenpolizist, im Funkwagen, als ABV, bei der Verkehrspolizei gewählt hat. Bei den meisten, wie auch bei mir, begann auch die Laufbahn bei der Kripo als Schupo.
Einsätze im Verband (beim Fußball, Massenveranstaltungen u.ä.) gab es als Verstärkung, war aber immer allseits unbeliebt, weil zusätzlich zum Dienst und die Schupo dafür nicht ausgerüstet war (keine Helme, keine Schilde, kein Körperschutz) und allenfalls aus Lagern zeitweise mit Ausrüstung versehen war. Außerdem hat man die entsprechende Ausbildung, da meist Jahre her, geistig oft schon ad acta gelegt...
Bereitschaftspolizist war jemand, der als Ersatzwehrdienst leistender im Grundwehrdienst bei Massenveranstaltungen als Verstärkung mit und ohne Gummiknüppel (auch Nudel genannt) eingesetzt war. Manchmal auch in der Wirtschaft.
Abgesehen mal von den Einheitsführern keine Berufspolizisten und von der Ausrichtung weniger Polizei sondern eher eine paramilitärische Einheit. Etwa einer Einsatzhundertschaft vergleichbar und wie bei diesen rekrutierten sich aus der BePo oft die späteren Berufspolizisten.
Beide Bereiche gehörten zum MdI und hielten ganz vieeeeeel voneinander. Wobei eigentlich jeder dem anderen genau das vorwarf, was der andere einem selber...

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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23.12.2009 10:01
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#14
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Zitat von S51

Zitat von manudave
Noch mal eine Rückfrage an unsere Experten:

Die Volkspolizisten hier prangern ja besonders das Vorgehen der "Schutzpolizisten" an.
Wo lag denn der Unterschied - für einen Laien wie mich - zwischen diesen Volks- und Schutzpolizisten?


Bereitschaftspolizist war jemand, der als Ersatzwehrdienst leistender im Grundwehrdienst bei Massenveranstaltungen als Verstärkung mit und ohne Gummiknüppel (auch Nudel genannt) eingesetzt war. Manchmal auch in der Wirtschaft.




Soll das so richtig sein...?

seaman


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23.12.2009 10:50 (zuletzt bearbeitet: 23.12.2009 10:51)
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#15
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( gelöscht )

Zitat von ABV
In der DDR konnte man seinen Wehrdienst bei der Bereitschaftspolizei ableisten. Deren Struktur, Bewaffnung und auch das Aufgabenfeld ist mit denen der heutigen Bereitschaftspolizei nur in wenigen Dingen vergleichbar. Bei der "Bepo", so lautete die offizielle Abkürzung, war die militärische Komponente stärker ausgeprägt als die polizeiliche.




ABV hat es doch eigendlich schön auf den nenner gebracht


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