Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

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11.12.2009 11:38
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#1
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ausgehend von jens seinen beitrag:

Zitat von KID
wir haben auch in den USA mit unserer Vergangenheit zu tun. Wir haben es nur dem Lincioln zu verdanken, dass wir nicht heute noch ueber alles aus der Zeit des Buergerkrieges zanken. Nach der Kapitulation liess Lincoln sogar das Lied Dixie spielen, da er es einfach schoen fand. Die Soldaten der Confederacy durften nach der Kapitulation nach Hause marschieren und zwar mit Waffen und ohne Auflagen. Die Symbole der Confederacy -auch wenn sie vielen nicht gefallen - sieht man heute noch als Bestandteile der Bundesstaatswappen und Embleme der Staaten, obwohl es freilich immer weniger wird. Statt Demuetigung reichte Lincoln den Mitbuergern der Suedstaaten die Hand, da er wusste, es gibt keine Vorwaertsbewegung, wenn all staendig nach hinten blicken. Heute stammen viele der hoechst angesehenen Offizierskandidaten der US-Armee von VMI, der Virginia Military Institute. Dort studierte der Confederate Oberbefehlshaber Robert E. Lee vor dem Buergerkrieg. Stell Dir mal vor, die besten Offizierskandidaten der Bundeswehr stammten aud der OHS Franz Mehring oder Rosa Luxemburg, wo auch die alten Traditionen der NVA geehrt und gepflegt sind, wenn auch in Rahmen. Waere das in Deutschland moeglich? Menschen aus dem Norden fuehren immer noch einen sanften Krieg mit ihren Mitbuergern aus den Suedstaaten, wenn es um eine Beurteilung der Kriegsjahre geht. Lincoln hat vorausgesehen, dass ein baldiges und gesundes Zusammenwachsen der Seiten einer Versoehnung und nicht einer Verurteilung bedarf. Da gab es nach dem Krieg keine Schauprozesse oder Verfolgungen. Keine Gefangenschaft oder weitreichende Berufsverbote fuer Confederates. Heute sind die Suedstaaten auch wesentlich anders als die Nordstaaten, nicht zuletzt weil ihre Traditionen und Kultur als wertvoll erhalten blieben. In der Virginia Military Institute wird heute noch Dixie gespielt, ohne dass unsere Republik zusammenbricht. Nur was zum Nachdenken.



stellt sich mir die frage, ob überhaupt die geistige einheit der deutschen gewollt war oder gibt es nicht eher "geistige brandstifter" die diese versuchten bzw. versuchen zu behindern ? ich stelle mal den ehem. präsidenten des bnd, klaus kinkel, mit seiner damaligen brandrede mit an erster stelle...


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11.12.2009 11:45
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#2
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sorry. aber was kid schreibt geht total an der der realität vorbei.


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11.12.2009 11:47
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#3
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Zitat von glasi
sorry. aber was kid schreibt geht total an der der realität vorbei.


Was geht da an der Realität vorbei?


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11.12.2009 12:05 (zuletzt bearbeitet: 11.12.2009 12:09)
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#4
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Anfangs war die geistige Einheit sicher von einigen Politikern gewollt.

Diese Meinung hat sich jedoch ganz schnell geändert und man begann eine Hexenjagd, gegen die DDR und ihre bewaffneten Organe im besonderem dem MfS, um von den aktuellen Problemen und eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.

So wurde ein Feindbild geschaffen um hier die Schuld abladen zu können.

Ansonsten schließe ich mich der Frage vom Musiker an und kann KID nur zustimmen.


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11.12.2009 12:45
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#5
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Guter Beitrag von KID, kann ich meinen Vorschreibern Musiker und Feliks nur zustimmen...und glasi, was soll daran nicht in Ordnung sein?

Gruß Rainer- Maria


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11.12.2009 12:48
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#6
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Zitat
Die Soldaten der Confederacy durften nach der Kapitulation nach Hause marschieren und zwar mit Waffen und ohne Auflagen.



noch mal für laien, dies ist der höchste respekt, den man dem ehemaligen gegner und verlierer nur zollen kann...


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11.12.2009 12:52
avatar  glasi
#7
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hallo feliks und musiker. ich meine wenn unsere vereinigung so wie die zwangsvereinigung der nord und südstadten dann prost mahlzeit. die nordstatten waren besatzungsmacht in denn südstadten. mancher bundesstadt wurde erst nach 20 jahren in die union wieder aufgenommen. es herschte anarchie und chaos. die nordstadten haben denn süden in steinzeit gebommt. ich sage nur atlanta oder yickksburg. lincoln wurde kurz nach dem bürgerkrieg erschossen und sein nachfolger führte eine harte hand. ich denke wir sind nach dem 2 welkrie besser wegekommen. und nun zum rest dieser ausage. wie habt ihr euch die vereinigung vorgestellt. die ddr fahne weht weiter neben der der brd? ich glaube dann wären nicht soweit wie heute. ich hätte noch mehr argumente. das fehler gemacht worden sind. KLAR! darüber haben wir gesprochen. das grenztuppen und nva wie der letzte d....... behandelt worden sind fand ich auch nicht toll. das müßt ihr mir glauben. aber wir sind auf einen guten weg. und das volk wollte die einheit. lg glasi


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11.12.2009 13:07
avatar  Merkur
#8
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Zitat von glasi

das grenztuppen und nva wie der letzte d....... behandelt worden sind fand ich auch nicht toll. das müßt ihr mir glauben.



Und wie sieht Deine Meinung zu den anderen bewaffneten Organen aus ?


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11.12.2009 13:07
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#9
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glasi, ich meine, über die konkreten geschichtlichen Abläufe, wie das damals im Norden und dem Süden der USA ablief, das wäre vielleicht einmal was für einen Historiker.
Aber mit unserer Vereinigung in den Köpfen? Siehe aktuelles Thema hier im Forum ( Stasiliste).
Oh ha, da wird mir Angst und Bange...und Freedoms gibt es eine ganze Menge.
Seine offene Aggressivitätist nicht gut, wird wohl auch nie...abflauen.

Gruß Rainer- Maria


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11.12.2009 13:09
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#10
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( gelöscht )

Zitat von Merkur

Zitat von glasi

das grenztuppen und nva wie der letzte d....... behandelt worden sind fand ich auch nicht toll. das müßt ihr mir glauben.



Und wie sieht Deine Meinung zu den anderen bewaffneten Organen aus ?






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11.12.2009 14:10
avatar  josy95
#11
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Deutschland mit Amerika (USA) und noch speziell zur Zeit Lincolns zu vergleichen hinkt m. Ea. sehr stark.
1. Die USA sind ein über Jahrhunderte gewachsener Vielvölkerstaat, dessen Bürgerkrieg nicht zuletzt seine Ursache darin mit hatte, das man z. Bsp. die Menschen mit schwarzer Hautfarbe und die Ureinwohner massiv diskriminierte, versklavte oder vertrieb (Indianer). Die Urheber und Verfechter dieser Gesellschaftsform stammten vornehmlich aus Europa!

2. Wir Deutschen (Mitteleuropäer) haben für alles Mögliche schon immer einen Schuldigen gesucht, finden müssen und verurteilt. Auch auf Geheiss dessen, das wir uns selbst zerfleischen. Den Außenstehenden freut`s. So macht sich die lästige Konkurenz selbst kaputt!

Nichts, aber auch überhaupt nichts gegen die Amerikaner. Aber sie haben sich auf ihrem Kontinent nun mal eine andere Lebensweise, eben ihre Art zu leben, geschaffen.

Genauso könnte man heute Amerika nicht europäisieren, so wie man auch Deutschland nicht amerikanisieren kann, auch wenn es einige Herrschaften gern so oder besser noch amerikanischer wie die Amerikaner hätten. Speziell wenn es um maßlosen Reichtum für einige Wenige geht.

Das beste Beispiel für Deutschland ist doch die gescheiterte Multi- Kulti- Gesellschaft mit all ihren negativen erscheinungen, die jetzt dramatisch und unübersehbar zu Tage trete.

Ein anderes Beispiel ist die Verteufelung fast allem, was mit der DDR zu tun hatte. Selbst wenn man den kleinen Bürger hierfür noch zur Rechenschaft ziehen will, ihn diskriminiert.

Leider war es so gewollt, das man die Hauptverantwortlichen hat mal wieder laufen lassen, um den Kleinen zu hängen, so wie es schon immer war.

Und wem hat das genutzt, nutzt es immer noch: Denen, die damit Geschäfte gemacht haben.
Die große Masse verdummen (wollen), auf Nebenkriegsschauplätze führen, um von eigenen Schandtaten, der eigenen Bereicherungssucht abzulenken..., und leider fallen immer wieder genug drauf rein...


josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...

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11.12.2009 14:18
#12
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[quote="josy95"]Deutschland mit Amerika (USA) und noch speziell zur Zeit Lincolns zu vergleichen hinkt m. Ea. sehr stark.
1. Die USA sind ein über Jahrhunderte gewachsener Vielvölkerstaat, dessen Bürgerkrieg nicht zuletzt seine Ursache darin mit hatte, das man z. Bsp. die Menschen mit schwarzer Hautfarbe und die Ureinwohner massiv diskriminierte, versklavte oder vertrieb (Indianer). Die Urheber und Verfechter dieser Gesellschaftsform stammten vornehmlich aus Europa!
2. Wir Deutschen (Mitteleuropäer) haben für alles Mögliche schon immer einen Schuldigen gesucht, finden müssen und verurteilt. Auch auf Geheiss dessen, das wir uns selbst zerfleischen. Den Außenstehenden freut`s. So macht sich die lästige Konkurenz selbst kaputt!
Nichts, aber auch überhaupt nichts gegen die Amerikaner. Aber sie haben sich auf ihrem Kontinent nun mal eine andere Lebensweise, eben ihre Art zu leben, geschaffen.
Genauso könnte man heute Amerika nicht europäisieren, so wie man auch Deutschland nicht amerikanisieren kann, auch wenn es einige Herrschaften gern so oder besser noch amerikanischer wie die Amerikaner hätten. Speziell wenn es um maßlosen Reichtum für einige Wenige geht.
Das beste Beispiel für Deutschland ist doch die gescheiterte Multi- Kulti- Gesellschaft mit all ihren negativen erscheinungen, die jetzt dramatisch und unübersehbar zu Tage trete.
Ein anderes Beispiel ist die Verteufelung fast allem, was mit der DDR zu tun hatte. Selbst wenn man den kleinen Bürger hierfür noch zur Rechenschaft ziehen will, ihn diskriminiert.
Leider war es so gewollt, das man die Hauptverantwortlichen hat mal wieder laufen lassen, um den Kleinen zu hängen, so wie es schon immer war.
Und wem hat das genutzt, nutzt es immer noch: Denen, die damit Geschäfte gemacht haben.
Die große Masse verdummen (wollen), auf Nebenkriegsschauplätze führen, um von eigenen Schandtaten, der eigenen Bereicherungssucht abzulenken..., und leider fallen immer wieder genug drauf rein...
josy95[/q

Gut gesagt, kann man 100%-tig unterschreiben.

Theo


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11.12.2009 16:50 (zuletzt bearbeitet: 11.12.2009 16:55)
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#13
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@ Glasi
War denn die Vereinigung unserer beider Staaten etwas anderes als eine Zwangsvereinigung? Ich hatte immer den Eindruck die Vereinigung war eigentlich eine Erfindung des Westens. In der DDR wollte man Reformen, ja, aber wollte man den Staat aufgeben? Ob der Staat überlebensfähig gewesen wäre? Aus Sicht der meisten wohl nicht aber das kann man nach 20 Jahren sicher nicht mehr wirklich nachvollziehen. Von der Seite gesehen war die DDR gezwungen sich der BRD anzuschließen also war es im Grunde eine Zwangsvereinigung.


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11.12.2009 17:02
#14
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Zitat von Musiker12
@ Glasi
War denn die Vereinigung unserer beider Staaten etwas anderes als eine Zwangsvereinigung? Ich hatte immer den Eindruck die Vereinigung war eigentlich eine Erfindung des Westens. In der DDR wollte man Reformen, ja, aber wollte man den Staat aufgeben? Ob der Staat überlebensfähig gewesen wäre? Aus Sicht der meisten wohl nicht aber das kann man nach 20 Jahren sicher nicht mehr wirklich nachvollziehen. Von der Seite gesehen war die DDR gezwungen sich der BRD anzuschließen also war es im Grunde eine Zwangsvereinigung.



Richtig,die Leute in Leipzig und Anderswo riefen ."Wir sind das Volk"."Wir sind ein Volk" kam wohl etwas später!!!

Theo


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11.12.2009 17:04
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#15
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Das würde ich ebenfalls unterschreiben, Musiker, es war eine Zwangsvereinigung.Diese Bürgerrechtler wollten eine andere, bessere DDR, aber sie wurden überrannt, kaltgestellt, ausgetrickst und mit ihnen ein Großteil des Volkes der DDR.

Gruß Rainer- Maria


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