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#61

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2011 13:09
von Kalubke | 3.253 Beiträge | 3806 Punkte
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Hi SCORN, habe versucht im NVA-Board an das Weinhold Thema heranzukommen. Trotz Anmeldung funktioniert Dein Link nicht und auch die Suchfunktion auf dem Board ist weiterhin gesperrt. Kannst Du mir dagen, unter welcher Rubrik ich suchen muss? "Unter besondere Vorkommnisse in der DDR" war nichts zu finden. Dank für Deine bemühunge im Voraus.

Gruß Kalubke


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#62

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2011 13:15
von mannomann14 | 691 Beiträge | 383 Punkte
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Zitat von Kalubke
Hi SCORN, habe versucht im NVA-Board an das Weinhold Thema heranzukommen. Trotz Anmeldung funktioniert Dein Link nicht und auch die Suchfunktion auf dem Board ist weiterhin gesperrt. Kannst Du mir dagen, unter welcher Rubrik ich suchen muss? "Unter besondere Vorkommnisse in der DDR" war nichts zu finden. Dank für Deine bemühunge im Voraus.

Gruß Kalubke



hallo Kalubke,
ich bin zwar nicht scorn , aber du mußt bei der Suche rechts bei Beiträge auf "alle " umstellen.
hier noch mal der Link, vieleicht klappt er ja jetzt

http://www.nva-forum.de/nva-board/index....479&hl=weinhold
gruß mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...


zuletzt bearbeitet 16.11.2011 13:16 | nach oben springen

#63

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2011 19:36
von SCORN | 1.464 Beiträge | 56 Punkte
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Hallo Kalubke,
so wie es mannomann schrieb versuchen. bei suche "werner weinhold" eingeben, und nur noch rechts unten bei "suche verfeinern" den butten auf beiträge "älter" als 30 tage einstellen oder auf "alle"! wenn das auch nicht funzt im thema "Geschichte der Grenztruppen der DDR" suchen. einfach so lange blättern bis das thema erscheint!

sorry, aber wie schon geschrieben, das NVA-Forum ist sehr umfangreich!

gruss
SCORN


zuletzt bearbeitet 16.11.2011 19:38 | nach oben springen

#64

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2011 10:51
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Hallo zusammen,
Habe im NVA-Forum die Beiträge zum Weinhold-Thema gelesen. Nochmals Dank an SCORN und Mannomann für die nützlichen Tipps. Als unbescholtenen ehem. DDR-Bürger kann man ihn wirklich nicht bezeichnen bei dem Vorstrafenregister (u.a. Gefängnis wegen Autodiebstahl und Verkehrsstraftaten). Eher als eine verkrachte DDR-Existenz mit vermurkster Kindheit infolge massiver familiärer Probleme und kriminellen Ambitionen. Anzeichen latenter Gewaltbereitschaft gab es auch schon (Ermittlungen wegen sexueller Übergriffe während seiner Armeedienstzeit). Als jüngster „krönender Abschluss“ dann 2005 die Schießerei in der Kneipe in NRW. Als besonders intelligent kann er nicht gelten, wie sein Verhalten während der Gerichtsverhandlungen zeigte. Völlig planlos und ungeschickt war er allerdings auch wieder nicht, wie die im Bahnhof Dresden-Neustadt deponierte Zivilkleidung und die gestohlenen PKW und die mitgeführte Waffe beweisen. Den Hauptgrund seines damaligen Handelns sehe ich in seiner gestörten Persönlichkeitsstruktur begründet. Aber wiederum nicht so gestört, dass seine Schuldfähigkeit in Frage steht. Er muss seine Tat voll verantworten. Mittlerweile gilt ja als gesichert, dass er nicht in Notwehr gehandelt hat. Zusammen mit den massiven Stressfaktoren während seiner Flucht ergab dies eine brisante Mischung, die dann m.E. der Auslöser im Moment der Begegnung mit den Grenzern war. Insofern ist er das denkbar schlechteste Beispiel für einen damaligen normalen DDR-Bürger. Bedenklich ist für mich, dass das was damals extreme Ausnahmefälle waren, heute wesentlich gehäufter z.B. in Form von jugendlichen Gewaltexzessen auf U- und S-Bahnhöfen auftritt.
Leider wurde relativ wenig über die Fahndung selbst geschrieben,. Es gab Absperrketten direkt an den Sperranlagen und im Hinterland an der jetzigen Bundesstraße 89. Entdeckt und umzingelt wurde er aber anscheinend bis zu letzt nicht. Die Fahnder waren ihm wohl dicht auf den Fersen. Immerhin hatten sie das Gebiet ausmachen können, in dem der Grenzübertritt beabsichtigt war. Sie fanden aber immer nur Spuren seiner Anwesenheit. Das Waldgebiet am Südhang des Werra-Tales, in dem er sich der Grenze näherte und bis kurz vor seiner Tat versteckte ist lang gezogen und erstreckt sich km-weit zwischen Veilsdorf und Bockstedt. Seine beiden Opfer scheinen die ersten gewesen zu sein, denen er nahe gekommen war. Insofern erweisen sich meine Informationen dass er schon fast gestellt war, als nicht korrekt.
Trotzdem steht noch die Frage im Raum, warum damals in der DDR Fahnenflüchtige mit einem derartigen Aufwand und mit dieser Unerbittlichkeit und Härte verfolgt wurden. Das unterscheidet sich m.E. deutlich von der Praxis in westeuropäischen Ländern. Vielleicht hätte ein moderateres Vorgehen damals dazu beitragen können, derartige Eskalationen zu vermeiden. DDR-Staatsanwalt Przybylski musste auch schon zu jener Zeit im SPIEGEL-Interwiew einräumen, dass die Feizügigkeit der DDR-Bürger zwar auf dem Papier stand, aber der DDR-Staat seine eigenen Machtinteressen als höherwertig ansah und dementsprechend handelte.
Gruß Kalubke


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#65

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.11.2018 15:08
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Zitat von VNRut im Beitrag #18


Im Bereich Eiskeller wurde am 04.11.1980 auch der Grenzpostenführer Gefr. Ulrich Steinhauer vom fahnenflüchtigen Posten Soldat E.B. aus nächster Nähe in den Rücken erschossen. Ulrich Steinhauer wurde postum zum Unteroffizier ernannt.

Wolfram

ich hatte ja das zweifelhafte "vergnügen" nach dem ersten Todestag mit einen Polit-Offizier vom Stab, nach Ribnitz-Dammgarten Ahrenshagen fahren zu dürfen. Ich habe dort bei einen sehr persönlichen Gespräch seine Eltern und seine Schwester kennengelernt, und ganz erlich, obwohl ich Ullrich Steinhauer nicht gekannt habe, habe ich mit seinen Eltern am Tisch zusammen geweint. Ich war ein einfacher Grenzsoldat, genau wie ihr ermordeter Sohn, von den Offizieren und den ofiziellen Behörden wollte sie nix wissen...ihnen war der ganze Rummel zuwieder. An diesem Tag wo ich dort war, wurde seine ehemalige Oberschule in Ribnitz nach ihn benannt.
Später wurde dann die sogenannte Kuhlage, durch der der Täter geflüchtet ist, durch einen neuen hohen Zaun gesichert...das war mitte bis Ende 82, beim Ausbau war ich jeden Tag dabei...als Fahrer von Oberstleutnant "Wabbi" der den Ausbau durch die Pioniereinheit vom GK34 leitete.


VNRut und Rothaut haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#66

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.11.2018 15:30
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"ch habe im Grenzregiment 34 (Groß-Glienicke) von 1982-83 gedient. Unser Grenzabschnitt 1 begann bei Potsdam (KP Sacrow), ging durch Staaken/Spandau und endete im Abschnitt 4 (Eiskeller/Falkensee). Danach begann der Grenzabschnitt des GR Hennigsdorf. Da ich viel im 4. Abschnitt Dienst schieben musste, hatte ich einige Male das Vergnügen die Abteilung "Schneewittchen" im Eiskeller kennen zu lernen. Bei anbrechender Dunkelheit mussten wir meist unseren BT verlassen und Zwischenposten beziehen. Grenzaufklärer übernahmen unseren BT. Vom neuen Standort beobachteten wir das Personen durch ein Tor im Grenzzaun unser Territorium verlassen haben. Sie kamen meist erst nach Stunden wieder. Oftmals hatte sich auch die Personenanzahl verändert, mal kamen mehr/mal weniger zurück. Unser Zugführer wollte die Situation immer als Inspizierung des vorgelagerten Territorium erklären. Bei Dunkelheit? Sehr merkwürdig"

ja das war so ...ich selber habe mehrmals Personen zum Abschnitt hingefahren die ich vorher im Stab (V2000) abgeholt habe...tage oder Wochen später habe ich diese Leute dann dort wieder eingesammelt und zurückgefahren...


Kalubke und VNRut haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#67

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.11.2018 17:00
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Bist Du in den Falkenhagener Forst hinein gefahren, also bis ins Vorgelagerte oder nur bis zum Gassentor der Hinterlandmauer?

Gruß Kalubke


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#68

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.11.2018 17:20
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RE: Grenzschleuse Eiskeller • Absender: TK Kantenfahrer, Heute 15:30

Nur mal nebenbei. Bei Euch haben wir mal Grenzdienst gespielt, als Euer gesamtes Regiment im Manöver war. Ich war aus dem GR 38 (Hennigsdorf) in der 1. GK, direkt benachbart von Euch. Der Laszinssee war schon bei Euch. Den Grenzübergang Staaken konnten wir sehen. Der BT auf der Wiese zum Niederneuendorfer Kanal gehörte zu uns. Da war ich ab und zu drauf. Ich war direkt hinter der Mauer, also freundwärts, (dort gab es schon eine) eingesetzt. Vor längerer Zeit hatte ich es schon mal hier erwähnt. Uns wurde auch der relativ kleine BT aus Holz gezeigt, den mal ein Flüchtender trotz besetztem Turm mit der gepanzerten Planierraupe umgefahren hat. Weiß Du was davon ? Das war auf jeden Fall entweder vor meiner Zeit oder am Anfang, also vor 1967. Auf dem planierten Gelände vor der Mauer stand noch ein einzelnes Einfamilienhaus. Aus Neugierde sind wir, also mein PF und ich, dort mal rein. Mensch, so ein schönes Haus und wird plattgemacht ? Parkettfußboden, große Schiebetür zum Familienraum. Im Keller stand noch das Eingemachte. Leider kein Edelkompott, nur Bohnen und Erbsen. So ein Mist. Wir hatten auf Beerenobst gehofft.


VNRut hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.11.2018 17:23 | nach oben springen

#69

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.11.2018 18:28
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Immer nur bis ans Tor der Hinterland Mauer ....sonst hätte ich ja allein im Grenzabschnitt oder gar im Vorgelagerten Territorium zurück fahren müssen....soweit haben sie mir dann doch nicht getraut.....
Nach der " Einreise" in dem Abschnitt wartete meist ein Stoffhund zur Weiterfahrt...

Ich glaube nur 1 oder 2 Mal bin ich direkt in den Abschnitt gefahren...um Personen abzusetzen...da war dann Hauptmann Micxxxxxx von den Aufklärern dabei, der ist dann auch wieder mit zurück in die Kaserne.
Unterwegs wurde man auch immer Vergattert das nirgends zu erwähnen...
In der Kuhlage war ich ja sehr oft..in der Zeit der Errichtung vom Zaun täglich...außer am WE,..dort waren die Wildschweine quasie fast handzahm...außer ein paar Pilzsammler oder Liebespärchen die von Westberlin aus das ruhige Terrain genutzt haben gab es dort nix..
Die Aufklärer habe ich dort auch oft rumkutschiert...angeblich Wildspuren suchen. Hohen Besuch gab es dort auch...nach Fertigstellung vom Streckmetallzaun schaute sich die ganze Sache Generalmajor Baumgarten zusammen mit Wöllner und RK Braun an...auf der anderen Seite vom Zaun jede Menge " Zuschauer" die eifrig Fotos gemacht haben. Die haben den Termin also auch bekannt, woher auch immer.
Es wäre schön wenn sich noch welche melden würden die damals beim Bau dabei waren.....Pioniereinheit....Kranfahrer...Oberstleutnant Wabbi wird ja leider nicht mehr leben...der war ja der Chef vom Ausbau. Die Verpflegung war damals übrigens 5* eigenes Küchenzelt vorm Tor....Schnitzel ....Hähnchen...alles da....nur Bier gab es keins.

Danke an den Koch und seinen Helfer !!!!

PS. Die Postentaschen waren Richtung Kaserne immer schwerer wie früh....und in Nickels Bistro sah mann wochenlang keinen von den Pionieren oder von teilen der TK....


VNRut hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#70

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.11.2018 19:10
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Dieser Zaun, der da im Falkenhagener Forst gebaut wurde, war das ein 2m hoher Streckmatallzaun unmittelbar an der Westberliner Grenze oder wurde die Westberlner Exklave Kuhlake eingezäunt? Wie sind die Westberliner überhaupt bis in die Kuhlake gekommen?. Die war doch allseitig von DDR-Gebiet umschlossen. Durftet ihr die Kuhlake betreten, als die noch zu Westberlin gehört hat, oder erst nach dem Gebietstausch?

Gruß Kalubke


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#71

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.11.2018 19:37
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Zitat von Kalubke im Beitrag #64

Trotzdem steht noch die Frage im Raum, warum damals in der DDR Fahnenflüchtige mit einem derartigen Aufwand und mit dieser Unerbittlichkeit und Härte verfolgt wurden. Vielleicht hätte ein moderateres Vorgehen damals dazu beitragen können, derartige Eskalationen zu vermeiden.



gerade in der region sonneberg-eisfeld-hildburghausen war wohl damals der fall des fahnenflüchtigen grenzpioniers gerhard meyer von der pik-15, 4 jahre vorher, noch gut in erinnerung. damals gab es 3 tote.

https://www.thueringer-allgemeine.de/web...-zwei-924182098

https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-...nter/index.html

https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-...lmut/index.html


VNRut hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#72

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.11.2018 19:40
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Im internen Dienst hieß das bei uns Kuhlage....der Grenzverlauf war genau in der Mitte einer kleinen Straße...dort wurde ein provisorischer "Bauzaun " von Unteroffizieren gebaut....bewacht von Offizieren....wenn der Bauzaun stand...dann erst bauten Pioniereinheiten den richtigen Zaun...der war auch nicht nur 2 m hoch sondern mindestens 3m hoch.....bestehend aus sehr langen einbetonieren Betonsäulen...streckmetall und oben am Abschluss ein aufgestecktes aufgeschnittenes Rohr .....so wie auf der Mauer auch war..die Westberliner sind auf das Gebiet gekommen weil der alte Zaun völlig kaputt war....das vorgelagerte Territorium lag ja vor der Mauer....war aber noch DDR Gebiet...die Mauer war ja oft einfach begradigt gebaut worden.


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#73

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.11.2018 22:46
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Zitat von TK Kantenfahrer im Beitrag #72
Im internen Dienst hieß das bei uns Kuhlage....der Grenzverlauf war genau in der Mitte einer kleinen Straße...dort wurde ein provisorischer "Bauzaun " von Unteroffizieren gebaut....bewacht von Offizieren....wenn der Bauzaun stand...dann erst bauten Pioniereinheiten den richtigen Zaun...der war auch nicht nur 2 m hoch sondern mindestens 3m hoch.....bestehend aus sehr langen einbetonieren Betonsäulen...streckmetall und oben am Abschluss ein aufgestecktes aufgeschnittenes Rohr .....so wie auf der Mauer auch war..die Westberliner sind auf das Gebiet gekommen weil der alte Zaun völlig kaputt war....das vorgelagerte Territorium lag ja vor der Mauer....war aber noch DDR Gebiet...die Mauer war ja oft einfach begradigt gebaut worden.


Hier ein paar Kartenausschitte:






Wahrscheinlich in den 80ern wurde direkt an der Grenze ein 2m hoher Streckmetallzaun gebaut, so dass es von Westberlin aus keinen Zutritt mehr in den Falkenhagener Forst gab.

Am 09.12.1961 wurde der Österreicher Dieter Wohlfahrt im Falkenhagener Forst erschossen nachdem er von Grenzern in einem Unterstand überrascht wurde.


TK Kantenfahrer und VNRut haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.11.2018 22:49 | nach oben springen

#74

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2018 08:21
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ja ist ziemlich schwer zu sagen wo das nun genau war...wir als Soldaten hatten ja keine Karten...und Navi gabe es damals noch nicht...Und uns einfachen Volk wurde ja auch nicht alles gesagt...zb. den tatsächlichen Grenzverlauf...in die Kuhlage durfte zb. nicht mal der Kommandeursfahrer zu meiner Zeit fahren...Hauptmann Braun musste dazu immer in meinen GAZ 69 umsteigen. Der Zaunbau war im Sommer 82...war ein ziemlicher Aufwand damals. Der Zaun stand wie eine eins... kerzengerade...Wabbi hat da sehr großen Wert darauf gelegt ...teilweise wurde das Gelände begradigt...nur damit die Säulen alle in einer Höhe waren..die armen Pioniere die die Asbest-haltigen Rohre unten aufgeschitten haben...mit Trennschleifern...die bedauer ich heute noch...hoffentlich haben die keinen Lungekrebs bekommen.


Grenzläufer, VNRut und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#75

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2018 11:53
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Die Exklave Große Kuhlake wurde schon 1972 in einem Gebietsaustausch abgegeben. Ich habe 2012 dort mal gefilmt, weil mich der Grenzverlauf auch sehr interessiert. Soweit ich weiß ist kein Westberliner nach 1961 in dieses Gebiet gekommen. Wie auch?

Das Video:
https://www.youtube.com/watch?v=7Nhh1DBL3pQ

Ich habe auch eine Playlist über meine Video-Besuche an Orten der ehemaligen Grenze in verschiedenen Bereichen:
https://www.youtube.com/playlist?list=PL...MYQSQV7tPjaaZ91

Ich könnte mich gerne abonnieren.

Angefügte Bilder:
große_kuhlake1970.jpg

VNRut und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#76

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2018 13:11
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der Zaun wurde auch am Eiskeller Richtung Kuhlage hingestellt...vermute ich mal


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#77

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2018 18:56
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Könnte der Verlauf der Zauntrasse der schwarzen Linie, die mit "GZ2m" beschriftet ist in der unteren Karte in #73 entsprechen?

Gruß Kalubke


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#78

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2018 19:35
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ja auf jeden Fall !!!!...der Zaun war ziemlich lang ...wir waren da auch dem ganzen Frühjahr/Sommer beschäftigt...und das vorgelagerte Gebiet war ziemlich Groß waren sicher paar Hektar...im übrigen stammten die Wildschweine von dort, die Oberfähnrich Zylxxx dort geschossen hat...gab es am Tag der GT (am 1. Dezember 1982) ...großes Buffet hinten in der Halle für die Offiziere....nur "leider" sind von den 4 großen Thermobehältern die am Nickels Bistro auf dem LKW geladen wurden, nur 2 am Buffet angekommen ...Gerüchten zu Folge gab es an diesem Tag zufälligerweise auf der Etage der TK (wo auch der KFZ i Zug und die Küchenjungs untergebracht waren auch Wildschweingulasch...

Ich weiß das ...
weil ich bei der Jagd dabei war...natürlich nur als Transportfahrzeug (ihr könnt euch nicht vorstellen wie so eine Sau stinkt und das in einen GAZ) ...und bei dem "Transportverlust" ...(sorry Genosse Oberfähnrich das ich damals gelogen hatte bei der frage nach dem Verbleib...ich hätte Bein und Stein schwören können das in der Küche nur 2 Behälter aufgeladen wurden...egal was die von der Küche gesagt haben) war ich auch live dabei.

Es war der beste Wildschweingulasch aller Zeiten !!

Oberfähnrich Zylxxx wusste ganz genau wer das abgezweigt hat...er meinte paar Tage später das die Genossen der TK aus seiner Sicht alle ziemlich zugenommen hätten...muss wohl am guten Essen gelegen haben. Ich bekam sicher irgendwie ein rote Birne...er meinte dann nur noch sinngemäss...war sogar gut so...die besoffenen Genossen hätten das sowieso gar nicht wertschätzen können.
Die Kübel wurden später fein säuberlich gerreinigt irgendwo im Nickelpalast wieder gefunden...


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#79

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2018 20:56
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War bei uns so ähnlich, wenn wir Küchendienst hatten, dann waren bei den Offizieren oft die Steaks knapp. Am WE gabs dann hinter unser Baracke großes BBQ am offenen Feuer.

Gruß Kalubke


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#80

RE: Grenzschleuse Eiskeller

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2018 10:07
von Thunderhorse | 5.421 Beiträge | 6711 Punkte
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Zitat von TK Kantenfahrer im Beitrag #74
Der Zaunbau war im Sommer 82...war ein ziemlicher Aufwand damals. Der Zaun stand wie eine eins... kerzengerade...Wabbi hat da sehr großen Wert darauf gelegt ...teilweise wurde das Gelände begradigt...nur damit die Säulen alle in einer Höhe waren..die armen Pioniere die die Asbest-haltigen Rohre unten aufgeschitten haben...mit Trennschleifern...die bedauer ich heute noch...hoffentlich haben die keinen Lungekrebs bekommen.


Zaunbau, Sicher???


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zuletzt bearbeitet 18.11.2018 10:20 | nach oben springen



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