Filmaufnahmen von der Grenze

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02.04.2020 00:46
avatar  andyman
#31
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Danke @Ehli für das Einstellen der Links, einige Bilder kannte ich noch nicht.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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02.04.2020 07:53
#32
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#30 @Ehli manches kannte ich schon und bei mir ist es genau umgekehrt ich keine nur grüne Grenze und wenn dann Eichsfeld.

Ja wenn wir die Handys und Wildtierkamaras damals hätten wären genügend Clips hier. 😏

Gruß Reinhard der Schreiber

=========================================
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
Konfuzius

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02.04.2020 14:47
#33
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https://www.youtube.com/watch?v=OjtJ50uto-E

Einige Bemerkungen zu diesen "Filmchen"

Die Grösste (Güst) liegt bei Marienborn.... Unsinn, die Grösste Güst der DDR war Drewitz

...waren zu "Festungen" ausgebaut. schöpferische Phantasiegebilde eines Reporters. Erstmal ein Bedrohungspotenzial aufbauen.

Unterirdische km-weite Gänge ! Was hatte die DDR damit vor ? Es waren Gänge für Versorgungsleitungen für Heizung, Wasser und Strom. Damit man bei einer Havarie nicht die Fahrbahndecke aufreissen musste. Mehr nicht.

M. Ohms : Marienborn gab es für DDR-Bürger überhaupt nicht. War für DDR-Bürger nicht existent ! Eigenartige Feststellung. Jeden Tag wurden hunderte DDR-Bürger auf der Güst abgefertigt.

Transitreisende galten als Klassenfeinde Abgesehen davon das es auch Ein - und Ausreise DDR und Transit 3.Staaten gab. Was gab es da für Formulierungen ? Ich kann zwar nur für die Güst Mbn./A. schreiben das der Reisende nicht als "Klassenfeind" angesehen wurde.

Abgabe des Reisepasses (gemeint ist die Passannahme Einreise) führte zur einer emotionalen Belastung der Reisenden ??? Abgesehen davon das einige wenige Neuankömmlinge neugierig fragten wie es weitergehe gab es keine Nachfragen. Mir ist kein Reisender bekannt der durch Passabgabe psychische Probleme bekam

Insgesamt haben hier ca. 1000 Personen.....gearbeitet !!! Diese Zahl geistert schon 3 Jahrzehnte durch die Massenmedien und auch bei den Führungen auf der Güst . Auch auf Nachfrage wie diese Zahl zustande kam gab es keine oder nur ausweichende Antworten. Die beste war : das haben wir irgendwo gelesen!
Da werden 615 Passkontrolleure, 270 Zöllner, 120 Sik-Angegörige, 40 Staatsbankangestellte plus der anderen zivilen MA die auf der Güst tätig waren gerechnet.

Auf der Güst Drewitz waren nach Angaben des Users @PKE ca. 400 Passkontrolleure tätig. Warum sollten auf der kleineren Güst Marienborn 615 Passkontrolleure arbeiten ? Richtig ist das ca. 370 Passkontrolleure mit Stab auf der Güst tätig waren. Lt. Angaben vom User @Pitti53 betrug die Gesamtstärke der Sik 107 Soldaten. Auch beim Zoll kann man von der Personalstärke über 100 Personen abziehen.

Achja, die Gammakanone fehlt noch. Im Moment des Beitrages wurde dann die Beschauerbrücke Ausreise des GZA gezeigt. Die hatte aber nicht mit der Anlage V zu tun Achso, 25 sec lang wurden die Autos geröngt. Stimmt nur nicht. Ansonsten gibt es hier im Forum bereits einen Thread über die Gammakanone !

Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was? (6)

Die Belichtungszeit waren Millisekunden, die Bearbeitungszeit der damaligen Rechner betrug 15 sec, Strahlungsbelastung 0,04 mR.



passport


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02.04.2020 15:36 (zuletzt bearbeitet: 02.04.2020 16:27)
#34
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Hallo,
für mich war alles sehr interessant, was Ehli geschrieben bzw. eingestellt hat. Danke dafür. Ob nun 100 oder 200 Mann mehr
auf der Güst. gearbeitet haben, ist mir egal, kann ich persönlich sowieso nicht nachprüfen und ist auch nicht nötig.Man hätte
jeden DDR Bürger fahren lassen sollen, in den Westen, nach meiner Meinung wären die meisten wiedergekommen. Diese Ein-
stellung hat sich bei mir auch erst spät eingestellt. Und dann hätten wir kaum Güsten in der Größe gebraucht. Und eine militä-
risch gesicherte Grenze hätten wir auch nicht gebraucht, denn eine Grenzüberwachung hätte gereicht.Ist doch klar die Sicherung
der Grenze hat sich vor allem gegen unsere DDR Bürgen gerichtet.Auch diese Einsicht ist bei mir spät gekommen, ist sie aber.
Gruß Frank


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03.04.2020 13:36
#35
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@stabsfunkmeister ,

deine Meinung über das Grenzregime ist das eine. Die Geschichtsverfälschungen, Verdrehungen oder Lügen über Diese oder andere "Vorzeigeobjekte" ist das andere. Habe auf der Güst viele Führungen miterlebt. Was dort teilweise für ein Unsinn erzählt wird ist schon Hanebüchen. Das dient alles dazu die DDR und ihre Sicherheitsorgane zu diskriminieren. Dabei werden unwichtige Dinge einseitig aufgebauscht und interessante Sachen überhaupt nicht erwähnt.



passport


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03.04.2020 13:43
avatar  Lutze
#36
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Da hätte ich mal eine Frage,
wenn zum Beispiel eine Menschenschleusung aufgeflogen ist,wurden alle dort tätigen Bedienstete darüber informiert?
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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03.04.2020 13:57 (zuletzt bearbeitet: 03.04.2020 14:06)
avatar  Gert
#37
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Zitat von stabsfunkmeister im Beitrag #34
Hallo,
für mich war alles sehr interessant, was Ehli geschrieben bzw. eingestellt hat. Danke dafür. Ob nun 100 oder 200 Mann mehr
auf der Güst. gearbeitet haben, ist mir egal, kann ich persönlich sowieso nicht nachprüfen und ist auch nicht nötig.Man hätte
jeden DDR Bürger fahren lassen sollen, in den Westen, nach meiner Meinung wären die meisten wiedergekommen. Diese Ein-
stellung hat sich bei mir auch erst spät eingestellt. Und dann hätten wir kaum Güsten in der Größe gebraucht. Und eine militä-
risch gesicherte Grenze hätten wir auch nicht gebraucht, denn eine Grenzüberwachung hätte gereicht.Ist doch klar die Sicherung
der Grenze hat sich vor allem gegen unsere DDR Bürgen gerichtet.Auch diese Einsicht ist bei mir spät gekommen, ist sie aber.
Gruß Frank

@stabsfunkmeister
lass dich nicht locken, es ist nichts falsch an deinem Post. Ob allerdings die DDR Bürger bei offenen Grenzen zurückgekommen wären, da bin ich anderer Meinung.
Bin ein paar Jahre älter als du, war am 13.August 1961 schon im 18.Lebensjahr und habe alles wach mitbekommen ( wir hatten 1961 schon ARD in s/w auf dem Schirm). Ich habe mitbekommen, wie jeden Monat im Sommer 1961 neue Rekorde aufgestellt wurden bei den Flüchtlingszahlen. Auch in meiner Umgebung in EF gingen fortwährend die Lichter aus und es waren nicht die Behinderten oder Rentner, die tagtäglich verschwanden, es waren junge, leistungswillige, gut ausgebildete Leute die auf der anderen Seite die weitaus größeren Chancen sahen. Bei weiter offenen Grenzen wäre die DDR spätestens 1966 total ausgeblutet und bankrott, das sage ich mal als meine Wertung zu diesen Vorgängen 1961.
Nein,die Reaktion dieser Staatsführung hätte eine andere sein müssen. Diese Vollpfosten von der SED haben mit der kompletten Verstaatlichung der Industrie, der Landwirtschaft und des letzten Zeitungskiosk sich selbst gefesselt und sie waren zu dumm um das zu erkennen. Politisch habe sie die Menschen fertig gemacht, indem sie brutal jede Kritik unterdrückten, die Leute einsperrten in ihre Zuchthäuser und Gefängnisse für nichts und einen Fliegenschiss, sie züchteten ihre Gegner selbst heran. Schlußendlich habe sicher die hohen Ausgaben für diesen durch und durch militaristischen Staat ihnen das Genick gebrochen. Ich denke, jeder 2.Arbeitnehmer hat in der DDR für Schtasi, für NVA für Grenztruppen, für Mauer und Stacheldraht geschuftet. Diese Hunderttausende Militärs haben doch nichts vernünftiges produziert, außer natürlich die Sicherheit der grauen Herren im Politbüro hergestellt.


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03.04.2020 14:05
avatar  Gert
#38
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Zitat von passport im Beitrag #35
@stabsfunkmeister ,

deine Meinung über das Grenzregime ist das eine. Die Geschichtsverfälschungen, Verdrehungen oder Lügen über Diese oder andere "Vorzeigeobjekte" ist das andere. Habe auf der Güst viele Führungen miterlebt. Was dort teilweise für ein Unsinn erzählt wird ist schon Hanebüchen. Das dient alles dazu die DDR und ihre Sicherheitsorgane zu diskriminieren. Dabei werden unwichtige Dinge einseitig aufgebauscht und interessante Sachen überhaupt nicht erwähnt.



passport



@passport deine und die anderen Güst's waren doch ein Fliegenschiss in dem ganzen System. Ob da 100, 200 oder 300 Leute arbeiteten, darauf kam es doch gar nicht an. Wichtig war, dass ihr als ein kleines Rädchen in dem Getriebe das Überleben der grauen Herren im Politbüro incl. ihrer Hofschranzen gesichert habt. Diese braucht man nicht mehr diskriminieren, sie haben sich doch selbst geoutet und entlavt in ihrer Unfähigkeit.Mehr gibt es dazu nicht zu sagen


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03.04.2020 17:03
avatar  PF75
#39
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Zitat Gert

. Diese Hunderttausende Militärs haben doch nichts vernünftiges produziert, außer natürlich die Sicherheit der grauen Herren im Politbüro hergestellt.


Achso und die Bundeswehr und NATO waren also produktive Bereiche.


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04.04.2020 12:43
#40
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Ja 1988 habe ich die Kontrolle in Gerstungen über mich ergehen lassen.

DDR Grenzkontrolle bei der Bahn an Ost + Westgrenze

https://youtu.be/JDCK0_tQCvE

=========================================
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
Konfuzius

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04.04.2020 13:01
avatar  Ebro
#41
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Zitat von Gert im Beitrag #38
ein Fliegenschiss


@Gert, ist deine Wortwahl von Gauland jetzt zufällig?

Selbst Akademiker mit Diplom sind nur marginal intelligent

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04.04.2020 13:12
#42
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Zitat von Gert im Beitrag #37
Zitat von stabsfunkmeister im Beitrag #34
Hallo,
für mich war alles sehr interessant, was Ehli geschrieben bzw. eingestellt hat. Danke dafür. Ob nun 100 oder 200 Mann mehr
auf der Güst. gearbeitet haben, ist mir egal, kann ich persönlich sowieso nicht nachprüfen und ist auch nicht nötig.Man hätte
jeden DDR Bürger fahren lassen sollen, in den Westen, nach meiner Meinung wären die meisten wiedergekommen. Diese Ein-
stellung hat sich bei mir auch erst spät eingestellt. Und dann hätten wir kaum Güsten in der Größe gebraucht. Und eine militä-
risch gesicherte Grenze hätten wir auch nicht gebraucht, denn eine Grenzüberwachung hätte gereicht.Ist doch klar die Sicherung
der Grenze hat sich vor allem gegen unsere DDR Bürgen gerichtet.Auch diese Einsicht ist bei mir spät gekommen, ist sie aber.
Gruß Frank

@stabsfunkmeister
lass dich nicht locken, es ist nichts falsch an deinem Post. Ob allerdings die DDR Bürger bei offenen Grenzen zurückgekommen wären, da bin ich anderer Meinung.
Bin ein paar Jahre älter als du, war am 13.August 1961 schon im 18.Lebensjahr und habe alles wach mitbekommen ( wir hatten 1961 schon ARD in s/w auf dem Schirm). Ich habe mitbekommen, wie jeden Monat im Sommer 1961 neue Rekorde aufgestellt wurden bei den Flüchtlingszahlen. Auch in meiner Umgebung in EF gingen fortwährend die Lichter aus und es waren nicht die Behinderten oder Rentner, die tagtäglich verschwanden, es waren junge, leistungswillige, gut ausgebildete Leute die auf der anderen Seite die weitaus größeren Chancen sahen. Bei weiter offenen Grenzen wäre die DDR spätestens 1966 total ausgeblutet und bankrott, das sage ich mal als meine Wertung zu diesen Vorgängen 1961.
Nein,die Reaktion dieser Staatsführung hätte eine andere sein müssen. Diese Vollpfosten von der SED haben mit der kompletten Verstaatlichung der Industrie, der Landwirtschaft und des letzten Zeitungskiosk sich selbst gefesselt und sie waren zu dumm um das zu erkennen. Politisch habe sie die Menschen fertig gemacht, indem sie brutal jede Kritik unterdrückten, die Leute einsperrten in ihre Zuchthäuser und Gefängnisse für nichts und einen Fliegenschiss, sie züchteten ihre Gegner selbst heran. Schlußendlich habe sicher die hohen Ausgaben für diesen durch und durch militaristischen Staat ihnen das Genick gebrochen. Ich denke, jeder 2.Arbeitnehmer hat in der DDR für Schtasi, für NVA für Grenztruppen, für Mauer und Stacheldraht geschuftet. Diese Hunderttausende Militärs haben doch nichts vernünftiges produziert, außer natürlich die Sicherheit der grauen Herren im Politbüro hergestellt.


Da ignorierst Du die Zahlen der Kontrollstellen nach Öffnung der Mauer. Ich hatte dort mal einen Offz. gefragt und der sagte was von unter 1%, die nicht zurückkommen. Auch wenn es 5% gewesen wären, widerspricht das Deiner Darstellung/Ansicht. Und das, obwohl damals nicht klar war, ob die Grenzen offen bleiben.
Deine Denkweise ist eben nicht die Denkweise der Mehrheit, begreif das doch mal.


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04.04.2020 14:00
avatar  Gert
#43
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Zitat von Ebro im Beitrag #41
Zitat von Gert im Beitrag #38
ein Fliegenschiss


@Gert, ist deine Wortwahl von Gauland jetzt zufällig?


mein lieber @Ebro, diese Redewendung gab es schon , da gab es vermutlich noch gar keinen Gauland. Du musst nicht hinter jedem Busch Konterbande vermuten, hängt das immer noch in den(zivilen) Klamotten ?


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04.04.2020 14:06
avatar  Gert
#44
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #42

Da ignorierst Du die Zahlen der Kontrollstellen nach Öffnung der Mauer. Ich hatte dort mal einen Offz. gefragt und der sagte was von unter 1%, die nicht zurückkommen. Auch wenn es 5% gewesen wären, widerspricht das Deiner Darstellung/Ansicht. Und das, obwohl damals nicht klar war, ob die Grenzen offen bleiben.
Deine Denkweise ist eben nicht die Denkweise der Mehrheit, begreif das doch mal.



ich bezog mich mit der Aussage auf den Zeitraum Anfang 60er Jahre, also DDR ohne Mauerbau. Das ging doch aus meinem Text hervor. 1966 wären sie bankrott gewesen. Insofern war aus der Sicht der SED mit ihrer mißraten Politik das Einsperren der Bevölkerung wie das Ziehen der Notbremse in einem auf den Abgrund zufahrenden Zug. Dass man dem Zug auch eine andere Richtung geben könnte statt Notbremse, darauf sind diese Vollpfosten natürlich nicht gekommen.


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04.04.2020 15:00 (zuletzt bearbeitet: 04.04.2020 15:22)
#45
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Zitat von passport im Beitrag #35

Das dient alles dazu die DDR und ihre Sicherheitsorgane zu diskriminieren.

Das haben die, mit ihren Verhalten und ihren Benehmen gegenüber den Reisenden, auch ganz alleine geschafft.

Beruflich bedingt, habe ich in meinem Leben tausende mal eine Grenze passiert, aber nirgendwo gab es
so arrogante, anmaßende, schikanöse und unfreundliche Kontrollierende wie an der Grenzen zur DDR.

Selbstverständlich gab es auch an anderen Grenzen den einen oder anderen Kontrollbeamten, den man lieber
von hinten sah. Aber so dicht gesät, wie an den Grenzen zur DDR, waren solche ******** doch zum Glück an
anderen Grenzen nicht. Da herrschte doch vorwiegend ein freundlicher oder zumindest ein höflicherer Umgangston.
Schließlich waren die Reisenden mehrheitlich Gäste, die Geld ins Land brachten und schon deshalb willkommen waren.

Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst.


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