Wenn der Staat die Kinder klaut

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29.11.2009 00:45
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#1
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29.11.2009 09:16
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Ein gern todgeschwiegenes Thema.

Da ich selbst fast einer dieser Fälle war, kann ich auch in einem Wort schildern, was das für viele der betroffenen Mütter bedeutete:

SELBSTMORD


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29.11.2009 09:58
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#3
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S51

Es handelt sich allerdings wohl nicht um ein spezielles DDR-Problem. Ähnliches kann heute auch wieder geschehen.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III

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29.11.2009 10:14
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Das ist mit das schlimmste was es für Eltern gibt-egal ob früher oder heute-egal ob West oder Ost.


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29.11.2009 10:42
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Zitat von S51
Es handelt sich allerdings wohl nicht um ein spezielles DDR-Problem. Ähnliches kann heute auch wieder geschehen.



Die Gründe sind wohl schon sehr DDR-speziell gewesen.


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29.11.2009 10:47
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Zitat von S51
Es handelt sich allerdings wohl nicht um ein spezielles DDR-Problem. Ähnliches kann heute auch wieder geschehen.



Na S51, ähnlich wohl sicher nicht. Aus dem Artikel:" Die wenigen Fälle standen fast immer in Zusammenhang mit Republikflucht. " Und die gibt es ja wohl heute zum Glück nicht mehr......



Gruß, AZ


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29.11.2009 11:06
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S51

Sagen wir es so:
Die Gründe wechseln und wechselten. Wegen "Republikflucht" jemandem heute die Kinder zu entziehen, kann ich mir nur schwerlich vorstellen.
Doch die anderen Gründe ("asozial" übersetzt man heute gerne mit "charakterlicher Ungeeignetheit, Überfordert sein...") passieren heutzutage auch. Die Beispiele waren ja nur ein Mikroauszug. Es gibt jedes Jahr tausende von Beispielen.
Aber es gibt (und gab) eben auch viele, viele Beispiele, wo vergleichbare Maßnahmen notwendig waren genauso wie es Beispiele dafür gab und gibt, wo die Ämter andere Lösungen fanden und finden. Und natürlich gab und gibt es Beispiele noch und nöcher, wo notwendige Maßnahmen aus Mitleid zu spät oder gar nicht eingeleitet wurden oder werden. Mit dann oft grausamen Folgen für die Kinder.
Es ist schwer, hier zu entscheiden, was gerecht, notwendig ist und was nicht. Ich habe diese Menschen in den Ämtern dafür nicht beneidet. Auch, weil ich ja weiß, dass Fehler menschlich sind. Für jemanden wie mich war es doch vergleichsweise einfach: Will abhauen? Eintüten und bestrafen lassen. Geklaut? Finden, eintüten und bestrafen lassen. Angriff? abwehren (oder den Kampf verlieren...).

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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29.11.2009 11:40 (zuletzt bearbeitet: 29.11.2009 11:41)
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Zitat von Sauerländer

http://www.einheits-brei.de/wenn-der-staat-die-kinder-klaut



Ich zitiere mal aus deinem Link.

Zwangsadoptionen

Während die Suchdienste im Internet von hohen Dunkelziffern ausgehen, konnte Dr. Marie-Luise Warnecke nur fünf Fälle eindeutig nachweisen.


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29.11.2009 11:43
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Zitat von Feliks D.

Zitat von Sauerländer

http://www.einheits-brei.de/wenn-der-staat-die-kinder-klaut



Ich zitiere mal aus deinem Link.

Zwangsadoptionen

Während die Suchdienste im Internet von hohen Dunkelziffern ausgehen, konnte Dr. Marie-Luise Warnecke nur fünf Fälle eindeutig nachweisen.




Dann gab es wohl nur 5 und die anderen Tausend Eltern haben sich das ausgedacht.
Mann Felix - hoffentlich begegnest du nie einer solchen Mutter...


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29.11.2009 11:50
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#10
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Ich habe nur zitiert @manudave, ist schließlich nicht mein Fachgebiet scheinbar jedoch das von Frau Dr. Warnecke.

Also werde ich ihre Forschungsergebnisse ganz sicher nicht anzweifeln, oder mit welcher akademischen Berufung würdest du dieses tun? Solltest du hier eine andere Sach- und Faktenlage kennen, wird Frau Dr. Warnecke sicher über eine dementsprechende e-Mail von dir erfreut sein.

In diesesm Falle wäre ich dann über eine kurze Info, hier im Forum, zu einer neuen wissenschaftlichen Ausarbeitung mit entsprechenden neuen Zahlen zu diesem Thema sehr dankbar.


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29.11.2009 11:57
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#11
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Zitat von manudave
Dann gab es wohl nur 5 und die anderen Tausend Eltern haben sich das ausgedacht.
Mann Felix - hoffentlich begegnest du nie einer solchen Mutter...



Ach Mönsch Manduave....einer muss doch als Ehrenretter der DDR fungieren....

Der DDR ging es halt um jeden Menschen....halt im Glauben etwas Richtiges zu tun, diese Kinder in verantwortungsvolle Familien zu stecken um die noch zu sozialistische Persönlichkeiten erziehen zu können.....so war das halt damals....die richtigen Eltern waren ja durch ihre Abtrünnigkeit zu Schwerverbrechern degradiert....von Rechtswegen sozusagen.....

Mara


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29.11.2009 13:12
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Zitat von Mongibella

Zitat von manudave
Dann gab es wohl nur 5 und die anderen Tausend Eltern haben sich das ausgedacht.
Mann Felix - hoffentlich begegnest du nie einer solchen Mutter...



Ach Mönsch Manduave....einer muss doch als Ehrenretter der DDR fungieren....

Der DDR ging es halt um jeden Menschen....halt im Glauben etwas Richtiges zu tun, diese Kinder in verantwortungsvolle Familien zu stecken um die noch zu sozialistische Persönlichkeiten erziehen zu können.....so war das halt damals....die richtigen Eltern waren ja durch ihre Abtrünnigkeit zu Schwerverbrechern degradiert....von Rechtswegen sozusagen.....

Mara




Das kann net sein, Mongibella - schließlich kam das ja nur 5 mal vor...


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29.11.2009 13:28
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Zitat von manudave
Das kann net sein, Mongibella - schließlich kam das ja nur 5 mal vor...



Der Fall Jutta Gallus wären dann schonmal 2 Adoptionen gewesen.....wer waren die anderen 3....


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29.11.2009 16:41
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#14
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Hallo zusammen, ich hab mal mit einem zu tun gehabt, da war ich Lehrling auf einer Großbaustelle im Süden der Republik.
Dem seine Eltern sind bei Nacht und Nebel abgehauen, muss in den 60zigern gewesen sein. Seitdem lebte der Junge bei den Großeltern, schon Jahre,und Peng, über Nacht bekommt er früh auf der Baustelle Post, ein Telegramm von ganz Oben, er soll sich bis 24 Uhr in Berlin einfinden mit Sack und Pack zur "Familienzusammenführung"
Ich war noch zu jung, um ihn über seine Rabeneltern zu fragen, aber die Großeltern taten mir damals schon leid.
Das hab ich gern, erst abhauen und dann um seine Kinder heucheln.
Mit solchen Leuten hab ich heute noch ein Problem, es liegt wohl daran, weil ich selber Kinder habe.

Gruß Rainer- Maria


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29.11.2009 17:02
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Hallo zusammen, ich hab mal mit einem zu tun gehabt, da war ich Lehrling auf einer Großbaustelle im Süden der Republik.
Dem seine Eltern sind bei Nacht und Nebel abgehauen, muss in den 60zigern gewesen sein. Seitdem lebte der Junge bei den Großeltern, schon Jahre,und Peng, über Nacht bekommt er früh auf der Baustelle Post, ein Telegramm von ganz Oben, er soll sich bis 24 Uhr in Berlin einfinden mit Sack und Pack zur "Familienzusammenführung"
Ich war noch zu jung, um ihn über seine Rabeneltern zu fragen, aber die Großeltern taten mir damals schon leid.
Das hab ich gern, erst abhauen und dann um seine Kinder heucheln.
Mit solchen Leuten hab ich heute noch ein Problem, es liegt wohl daran, weil ich selber Kinder habe.

Gruß Rainer- Maria



Das wird wohl jeder hier so sehen.
Wenn Eltern ihre Kinder im Stich lassen, dann ist das absolut nicht verständlich - von Einzelschicksalen vielleicht abgesehen.

Aber hier geht es ja vielmehr z.B. drum, dass Republikflüchtingen - welche gefasst wurden und auch die Strafe bereits abgesessen haben - die vorher oder auch nachher geborenen Kinder "gestohlen" wurden und auf Nimmerwiedersehen weggegeben wurden.

Das ist ein Thema, lieber Rainer-Maria, da habe ich ein Problem mit - weil ich selbst ein Kind habe.


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