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Sowjetische Streitkräfte in Nähe der Grenze

An der Grenze im Bereich um Salzwedel kann ich mich kaum an Russische Streitkräfte erinnern.
Wenn ich so nachdenke,habe ich die nicht wirklich gesehen.
Das war in Halberstadt ganz anders.
Dort existierte dem GAR-7 gegenüber eine riesige Russenkaserne.
Ein Abhörturm der Russen stand aber bei Diesdorf.
http://www.manfred-bischoff.de/070216_Se...LokSaw_7_1_.pdf
http://www.lostplaces.de/gssd-horchposten-diesdorf.html
Gruß ek40

Zitat von ek40
An der Grenze im Bereich um Salzwedel kann ich mich kaum an Russische Streitkräfte erinnern.
Wenn ich so nachdenke,habe ich die nicht wirklich gesehen.
Das war in Halberstadt ganz anders.
Dort existierte dem GAR-7 gegenüber eine riesige Russenkaserne.
Ein Abhörturm der Russen stand aber bei Diesdorf.
http://www.manfred-bischoff.de/070216_Se...LokSaw_7_1_.pdf
http://www.lostplaces.de/gssd-horchposten-diesdorf.html
Gruß ek40
Wie schon mehrfach erörtert, standen die sowjetischen Truppenverbände, insbesondere auch die Panzerverbände im Mittel nicht näher als etwa 20- 30 km von der Grenze entfernt.
Der alte Bahnhof Stapelburg war eigentlich schon vor dem Krieg relativ bedeutungslos, sehr weit abgelegen vom Ort und eisenbahnbetrieblich auch eher von geringerer Bedeutung. Die Gleisanlagen dementsprechend bescheiden, nur zwei Gleise für Zugkreuzungen. Noch nicht einmal ein s. g. Güterrampengleis wie eigentlich die meißten, auch kleineren Bahnhöfe hatten. Güterverkehr auch für Stapelburg wurde bis zum Kriegsende über den doch erheblich größeren und etwa nur 2- 3 km entfernten Bahnhof Eckertal abgewickelt. Der Personenverkehr nach Stapelburg wurde aus wirtschaftlichen Gründen, vor allem aber auch wegen der Grenzsicherungsmaßnahmen Anfang der 60-er eingestellt. Die Gleisanlage blieb aber erhalten und wurde Ende der 60-er komplett saniert/ erneuert. Auch wurde im Bahnhofsgebäude ein kleines Stellwerk eingebaut und Signale wieder aufgestellt.
Wozu?
Neben der Bedienung des Pioniermateriallagerplatzes der GT ca. 800 m hinter dem Bahnhof (soweit lag das alte Streckengleis noch Richtung Westen/ Grenze/ Eckertal) hatte man den Bahnhof in die Verteidigungsstrategie auch der Sowjetarmee eingebunden.
Auf dem Pionierlagerplatz lagerten neben den per Eisenbahn angelieferten Grenzbauteilen auch Gleismaterial und eine s. g. Schnellbau- Behelfsbrücke und eine Behelfsrampe zur Entladung schwerer Militärtechnik (Panzer). Die war vorgesehen für den E- Fall, um die demontierte Schienenverbindung bis zum Bahnhof Eckertal wieder aufbauen zu können und um mit der Behelfsbrücke den durch den Kfz- Sperrgraben unterbrochenen Bahndamm überbrücken zu können. Dieses Projekt hat man dann wohl Mitte/ ende der 70-er wieder aufgegeben, u. a. weil auf Westseite zu dieser Zeit (1977) alle noch vorhandenden Gleisanlagen demontiert wurden. Auch wandte man sich ab dieser Zeit langsam von der Strategie der Beförderung von Militärtechnik auf dem Schienenwege ab.
Selbst habe ich nach der Wende nur noch die Behelfsrampe dort liegen sehen, die Behelfsbrücke und der größte Teil des Gleismaterials waren nicht mehr vorhanden.
Der gut ausgebaute Gleisanlage von Ilsenburg bis Stapelburg ermöglichten dann kurze Zeit nach der Wende (muß Ende November/ Anfang Dezember 1989 gewesen sein) die relativ problemlose Wiederaufnahme des Reisezugverkehrs bis Stapelburg. Werde nie die vollgestopften Züge von und nach Stapelburg vergessen, die mich unweigerlich an die Bilder von den s. g. Hamsterzüge nach dem 2. Weltkrieg erinnerten.
War ein Zug in Stapelburg angekommen, wälzte sich eine Menschenmasse Richtung GÜST durch Stapelburg, teilweise auch querfeldein, in umgekehrter Richtung natürlich genauso. Die DR mußte zeitweise Sonderzüge einsetzen, um die Massen an Menschen überhaupt vom Fleck zu kriegen. Das änderte sich dann sehr schnell mit dem Ausbau der Straßen Richtung GÜST und der raschen Motorisierung der DDR- Bevölkerung mit teilweise Schrott- West- PKW´S...
Hat vom Bahnhof Stapelburg noch einer Bilder aus dieser Zeit??? Bin dringend auf der Suche danach für die Erstellung einer Dokumentation.
josy95
Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...

Hallo,wir hatten auch Russen bei uns im Grenzgebiet,wo die ihren Sitz hatten habe ich keine Ahnung und es gab auch fast immer Ärger.Sie durften bis 18,00 Uhr im Grenzbereich jagen.Wir hatten massenhaft Fasane im alten Friedhof oder Birkenwäldchen vor Offleben.Wir kamen an, Russe besoffen ,wollte nicht gehen ,wir angerufen(Führungspunkt) danach nochmal versucht,Russe nicht gehen ,- Mp durchgeladen 2Mumpeln in den Dreck,und siehe da der Russe war weg.
Die Mumpeln wurden als Warnschüsse eingetragen und das wars.Das waren natürlich hohe Offiziere,die konnten bis zum Zaun..
Gruß Greso

Im Jahr 1990/Herbst war ich mit meiner Familie in Hasserode (Wernigerode) im Urlaub.
Eines Tages wollten wir den Brocken erkunden und fuhren mit dem PKW bis Schierke oder Elend (genau weiß ich es nicht mehr) jedenfalls so weit wie wir fahren durften. Den Rest wollen wir zu Fuß schaffen.
Etwa 15 andere dort am Parkplatz eingetroffene Touristen aus West und Ost (ich erkannte das am Sprachdialekt) liefen los und wir mit. Nach einigen wenigen Minuten kam ein Militär-LKW der "Freunde", fuhr an uns vorbei und hielt nach wenigen Metern an. Ein Soldat und ein Ltn. kamen und klappten die Bordwand herunter und der Offizier sagte: "Bitte, bitte fahren..." Die Gruppe stutzte und die Wessis wollten nicht, darauf hin sagte ich, dass wir keine Angst haben bräuchten, denn die fressen uns nicht und meine Familie kletterte als erste auf die Ladefläche, wo sich an der Seite Sitzbänke befanden. Auch die Wessis kletterten hinterher und als sie saßen sagte eine Frau: " Wenn wir zu Hause erzählen, dass wir mit den Russenauto zum Brocken hochgefahren sind, das glaubt uns keiner..." Alle lachten. Oben angekommen waren alle froh, denn niemand wusste vorher, was für eine Anstrengung eine Brockenbesteigung gewesen wäre. Dem Offizier wollte ich eine Schachtel Zigaretten als Dank schenken, aber der nahm sie nicht.
Auf dem Brocken dann besichtigten wir von außen u. a. auch die dortige Station der Russen.
Eine andere Besuchergruppe (Zivilisten) wurde von einem Oltn. der BW angeführt, der vom Dialekt her Ossi war.
Obwohl an dem Russenobjekt einige Schilder angebracht waren mit der Aufschrift "Fotografieren verboten"
stellte sich dieser Oltn. demonstrativ an den Zaun und machte Fotos. Ein Wessi-Mann, der ebenfalls mit auf dem Russenauto saß schnautzte den Oltn. lautstark an, ob er denn nicht lesen könne und was er tun würde, wenn die Russen an sein Militärobjekt kämen und fotografierten.
Ich möchte nicht verheimlichen, dass mir die Reaktion dieses Mannes sehr gefallen hatte.
Nach unten ging es dann später zu Fuß auf einem schmalen Wanderweg, was ein wunderschönes Erlebnis war.
Gruß Achim.

hallo . es war eine schande wie die rote armee die truppenübungsplätze hinterlassen hatte. als ich das erste mal auf dem truppenübungsplatz letzinger heide war dachte ich ich traue meinen augen nicht. es hat auch bis 2007 gedauert bis das gelände entgültigt von munition gesäubert war. alte munition hatten sie da gelassen sonst war alles weg was nicht niet und nagelfest war. was für eine supermacht! es kam auch noch zu tötlichen unfällen auf dem gelände.



Zitat von Pitti53
ja glasi.mit der muni nahmen sie es nicht so genau.bei uns wurde jede patrone einzeln ausgeben und gezählt auf dem schießplatz.die freunde gingen hin,stopften sich die taschen voll,der rest wurde einfach weggeschmissen.selbst erlebt
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Das hab ich bei meinen letzten Reservistendienst erlebt,bei den Aufklärern.Wir waren zum Schießen bei Lehnin,wir waren aber noch nicht dran.Plötzlich fuhren die Freunde vor,wie,wir sie nannten.Die empfangten ihre Mumpels in der Pelzmütze,gingen in die Feuerstellen und füllten ihre Magazine und begannen mit den Schießen auf die Scheiben.Das ging Rckzuck,so schnell wie die gekommen sind waren sie auch wieder weg.Wir nannten es bei denen Käppischießen.
Naja beim Deutschen ging alles seinen geregelten Weg--laut Dienstvorschrift--dazu ist sie ja da.

@ Pitti,
@ Rostocker,
da waren Ost und West total gleich. Da wurde gezählt beim Schießen bis zum geht nicht mehr, wenn da mal ne Patrone fehlte. Dabei hatten alle immer was dabei, wie schnell ging mal was verloren. Zum Beispiel auf Streife. Ist wie im Leben - wer vorsorgt ist gut versorgt.

Zitat von karl143
@ Pitti,
@ Rostocker,
da waren Ost und West total gleich. Da wurde gezählt beim Schießen bis zum geht nicht mehr, wenn da mal ne Patrone fehlte. Dabei hatten alle immer was dabei, wie schnell ging mal was verloren. Zum Beispiel auf Streife. Ist wie im Leben - wer vorsorgt ist gut versorgt.
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Ja wir hatten schon damals,vieles gemeinsam und das sagte aus --das wir ein Volk sind

Hallo,
habe noch ein paar Luftaufnahmen von der "Station" bei Lauchröden.
Wurden 83/84 aufgenommen, zwar in schwarz-weiß, aber trotzdem erkennbar.
Damals wurden umfangreiche Bauarbeiten am Objekt vorgenommen. Es wurde
u.a. ein A-Bunker mit schwerer Stahldruck-Tür in das Erdreich verbaut.
Fotos stelle ich in den nächsten Tagen hier rein. Is vielleicht mal ganz interessant, das Objekt aus der Luft zu sehen.
Gruß
Willie

Russen!!!

hier ein paar SW-Aufnahmen vom GSSD-Bunker bei Lauchröden sowie von der Radaranlage Heldrastein

Geht schon in Ordnung Greso, war bloß eine Fangfrage und es konnte doch sein, das du weich wirst?
Aber da du schon bei Fleischermessern hart geblieben bist, hatte ich keine andere Antwort erwartet.
Meine Sammlungen über die sowjetischen Garnisonen in Sachsen habe ich im Hinterkopf, gut registriert, archiviert, um später mal ein Buch darüber zu schreiben, so ähnlich wie vom Chaim Jahudin.
R-M-R
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