Ein Film der Birthler Behörde "Immer lebe die Sonne"

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25.11.2009 19:13 (zuletzt bearbeitet: 25.11.2009 19:13)
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Am 28.11.2009 wird im Berliner Zeughaus Kino uraufgeführt der den Namen "Immer lebe die Sonne" trägt. Er gehört zu der Filmreihe "Kino der Geheimdienste" den die Birthler Behörde mit Filmen aus der DDR, CSSR und Ungarn zeigt.

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/11/...nder-armee.html

In der Internet Zeitung "Bild.de" steht dazu folgender Bericht:
************

Die Panzer fahren auf ihren Gegner zu, feuern aus allen Rohren. Einer wird getroffen, dunkle Rauchschwaden steigen aus den Ketten auf. Blitzschnell springt die zweiköpfige Besatzung heraus, sucht Deckung im Schlamm und eröffnet das Feuer mit Maschinengewehr und Pistole...

Doch: Es sind keine normalen Soldaten, die hier Krieg führen, es sind Kinder! 1977! Sie kämpfen im Namen der DDR und von Erich Mielkes Stasi!

Die Bilder sind Aufnahmen aus einem Propaganda-Film „Immer lebe die Sonne“ des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Sie sind Teil des geheimen Stasi-Filmarchivs und des Filmstudios Agitation, das im Auftrag der Staatssicherheit rund 2500 Propaganda- und Schulungsfilme für Mielkes 91 000 hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter gedreht hat.

Das Video zeigt die perverse Kriegs-Schule der Stasi, die junge Pioniere mit Mini-Panzern und scharfer Munition zu Kindersoldaten ausbildet. Der Film stammt aus dem Jahr 1977 und wurde im Ferienlager für die Kinder der Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes in Lubmin am Greifswalder Bodden gedreht.

Die Aufnahmen, 21 Minuten insgesamt, zeigen unter anderem die vormilitärische Ausbildung der Stasi-Kinder, für die der bewaffnete Kampf die Hauptattraktion ihrer Ferien sein sollte. Perverser Höhepunkt ist die Auffahrt der Kinderpanzer und das große Geländemanöver samt des Schießens mit scharfer Munition...

Mit einem lauten Knall schlägt das Geschoss der Stasi-Panzer-Pimpfe in der riesigen roten Backsteinmauer am Ende des Schlachtfelds ein. Ein kurzer Lichtblitz, Gesteinsbrocken fliegen durch die Luft. Am Rande des Geschehens schauen Hundert Kinder zu. Sie alle machen 1977 Ferien mit der Stasi. Im Geländemanöver sollen sie ihr „soldatisches Geschick“ unter Beweis stellen, wie es in dem Propaganda-Film heißt.

Für Hubertus Knabe (50), Gedenkstättenleiter des Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen in Berlin, sind die Aufnahmen ein Beleg für die „Perversion der Stasi, die nicht davor zurückschreckte, Kinder mit echten Waffen spielen zu lassen“.

Die Stasi wollte mit dieser Form der Gewaltverherrlichung ihren Nachwuchs schon früh prägen, sagte Knabe zu BILD.de: „Die Bereitschaft zur Gewalt wurde sozusagen mit der Muttermilch vermittelt.“ Für Knabe ein „abartiger Vorgang“.

Nach Aussagen des Stasi-Forschers rekrutierte die Staatssicherheit viele ihrer späteren Mitarbeiter aus Stasi-Familien: „Dort erhielten sie bereits die entscheidende Prägung für den Selbsterhalt der SED-Diktatur.“

Der Film „Immer lebe die Sonne“ wird am 28. November im Zeughaus-Kino in Berlin (Unter den Linden, 21 Uhr) im Rahmen der von der Birthler-Behörde für Stasi-Unterlagen (BStU) initiierten Film-Reihe „Kino der Geheimdienste“ (mit Filmen und Videos der Geheimdienste der CSSR, DDR und Ungarns) gezeigt.

Es sind Filme, mit denen Geheimdienstmitarbeiter auf Linie gebracht oder geschult werden sollten. Historische Dokumente über das perfide System der Gehirnwäsche stalinistischer Diktaturen und ihre Propagandaschlachten im eigenen Land...



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25.11.2009 19:26
avatar  Pitti53
#2
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aus der bild?na ja kein kommentar


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25.11.2009 19:29
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#3
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Grüß dich Karl,

würde mir gern diesen Streifen ansehen.....aber für 21 min von MD nach Berlin zu fahren ist ein wenig unökonomisch.

Vielleicht verirrt sich ja der Film auch mal in die Provinz.

Scheint jedenfalls interessanter Stoff zu sein.

Der Titel des Films erinnert mich an ein Pionierlied,welches wir damals in der Schule lernen und dann sehr oft singen mußten.Es hatte genau den gleichen Titel.Die Melodie und der Refrain sind heute noch in meinem Gedächtnis.

Gruß ek40


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25.11.2009 19:40
avatar  Mike59
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Naja - sind zwar Kinder in Uniform, aber unter Kindersoldaten ist ja wohl etwas anderes zu verstehen

Ein Versuch war es jedenfalls wert.

Mike59


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25.11.2009 19:43
avatar  Pitti53
#5
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die verwechseln das wohl mit der gst ausbildung


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25.11.2009 19:51
avatar  Mike59
#6
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Zitat von Pitti53
die verwechseln das wohl mit der gst ausbildung



----------------
Na wohl eher nicht

Habe aber auch schon mal Bilder aus den USA gesehen, wo noch mickrigere Knaben auf einem Schiessstand sich ordentlich austoben durften. Nach Boy Scouts sah das auch nicht gerade aus.

Mike59


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25.11.2009 19:54
avatar  Pitti53
#7
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Zitat von Mike59

Zitat von Pitti53
die verwechseln das wohl mit der gst ausbildung



----------------
Na wohl eher nicht

Habe aber auch schon mal Bilder aus den USA gesehen, wo noch mickrigere Knaben auf einem Schiessstand sich ordentlich austoben durften. Nach Boy Scouts sah das auch nicht gerade aus.

Mike59




kadettenausbildung gabs doch bei uns nicht? in der udssr gabs ja die suworowschüler.die waren mit 18 schon leutnant.hab in marienborn mal einen gekannt.ein pfundskerl war das


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25.11.2009 21:08
avatar  Merkur
#8
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Zitat von Pitti53
kadettenausbildung gabs doch bei uns nicht?



Die gab es bei uns kurzzeitig auch mal, in Naumburg.


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25.11.2009 21:09
avatar  Pitti53
#9
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Zitat von Merkur

Zitat von Pitti53
kadettenausbildung gabs doch bei uns nicht?



Die gab es bei uns kurzzeitig auch mal, in Naumburg.




echt?wann war das?


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25.11.2009 21:10
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#10
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Zitat von karl143


Für Hubertus Knabe (50), sind die Aufnahmen ein Beleg für die „Perversion der Stasi, die nicht davor zurückschreckte, Kinder mit echten Waffen spielen zu lassen“.

Die Stasi wollte mit dieser Form der Gewaltverherrlichung ihren Nachwuchs schon früh prägen, sagte Knabe zu BILD.de: „Die Bereitschaft zur Gewalt wurde sozusagen mit der Muttermilch vermittelt.“ Für Knabe ein „abartiger Vorgang“.







ach bitte karl, nicht schon wieder olle hubertus k. ich könnte hier jede menge links einstellen auf denen definitiv kinder mit scharfen automatischen waffen schiessen, nicht mit spielzeug gewehren, und dass nicht vor mehr als 30 jahren sondern recht aktuell in einem freien land der freien welt.

übrigens gibt es auch hierzulande und heute "wunderschöne" tarnuniformen für alle kinder jeden alters. zuzüglich real aussehender waffen in der kinderabteilung der kaufhäuser! wer will denn hier wohl unseren freiheitlich demokratischen nachwuchs an den umgang mit waffen und uniform gewöhnen ?

sollen hier etwa unsere zukünftigen soldaten schon etwas krieg spielen........? macht schon sinn, denn mit ein paar wochen grundwehrdienst für 20% der männlichen jugendlichen können wir keine weltweit agierenden kriesen interventionskräfte heran bilden.

ach so........immer lebe die sonne, immer lebe die freiheit.........so ging dass lied doch weiter, oder?




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25.11.2009 21:10
#11
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Da frage ich mich doch glatt ,wo die Kinder dort in Lubmin scharf geschossen haben sollen,Pitti hat recht,typisch "Bild" ,hauptsache erst mal Schlagzeilen machen
da kann ich wirklich nur sagen mannomann

Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...


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25.11.2009 21:19
avatar  Merkur
#12
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Zitat von Pitti53

Zitat von Merkur

Zitat von Pitti53
kadettenausbildung gabs doch bei uns nicht?



Die gab es bei uns kurzzeitig auch mal, in Naumburg.




echt?wann war das?




Von 1956-1960, ca. 400 Kadetten wurden ausgebildet.


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25.11.2009 21:35
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#13
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( gelöscht )

[quote="Pitti53"]aus der bild?na ja kein kommentar

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Das war auch ein Kommentar!!!
Schönen Gruß aus Kassel


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25.11.2009 21:39
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#14
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( gelöscht )

Zitat von Pitti53
die verwechseln das wohl mit der gst ausbildung




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Für die GST waren die Bubis aber noch ziemlich jung, erst denken, dann schreiben!

Schönen Gruß aus Kassel


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25.11.2009 21:39
avatar  Pitti53
#15
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Zitat von wosch
[quote="Pitti53"]aus der bild?na ja kein kommentar

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Das war auch ein Kommentar!!!
Schönen Gruß aus Kassel


tja wosch auf d i e antwort hab ich gewartet


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