Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

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25.11.2009 17:24von ( gelöscht )
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Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr. Zu lesen waren diese Hinweise nur von westdeutscher Seite aus, kann man das begreifen?

26.11.2009 00:11von Thunderhorse
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Zitat von EK 82/2
Thunderhorse das habe ich schon gelesen.
Soweit dachte ich nicht,war ja auch kein Wort vom Wasser zu lesen vorher,wir hatten kein Hochwasser.
Trotzdem ist dein wissen beachtlich,kennst du den Vorfall der Festnahme des Russen durch die 6.Kp?Wenn nicht ist es normal,darüber durfte damals niemand reden.irgendwie habe ich es auch verbannt,ich glaube außer zu meiner Frau rede ich zum ersten mal jetzt darüber.So tief können Verbote zu reden greifen das man ein Thema einfach vergisst.
Andy,aber mit Achtung vor deinem Wissen.



Müßte ich es Wissen!!!!?

See you.

TH

26.11.2009 00:14von ( gelöscht )
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Mensch Thunterhorse, hast jetzt bei uns alten Pionieren abgeschrieben oder was oder wie.
Deswegen fragte ich ja, ob du überhaupt schon einmal so ein Teil in der Hand gehalten hast, Mann von der Hochschule.
Aber der Rainer.- Maria möchte dich nicht ärgern, liegt mir fern, du hast wahrscheinlich auch nie mit den Kindern aus der Schicht der Arbeiterklasse gespielt, so wie Hubertus.

Gruß Rainer- Maria

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26.11.2009 00:15von ( gelöscht )
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Nein must du nicht,es war nichts was Aufmerksamkeit eregen würde.Das ist ja ebend ein Thema was wir unserem KC zu verdanken haben.Ich habe heute noch Kontakt zu einigen ehemaligen Kameraden die länger bis zur Wende dienten.Stolz das von dieser Einheit nie ein Schuß auf einen Menschen abgegeben wurde.Das sollte man wissen.Anders als bei Verbrechern die uns Grenzer in Verruf brachten wie der Mörder von Gefroy.

Aber das ist ein anderes Thema

Andy

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26.11.2009 00:24von S51
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Ich schätze, deine Angaben sind ein bischen lütt für die Suche im Archiv. Ganz so selten waren Begegnungen der anderen Art zwischen uns und den Freunden (so war ja die landläufige Bezeichnung) nicht.
Da bräuchte es den einigermaßen genauen Zeitraum, Ort, Grenzeinheit, eventuell Ausgang (ob festgenommen oder gestellt).
Aber ich denke, wenn es registriert ist, wird er es dann finden.

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S51
26.11.2009 05:50von ( gelöscht )
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Zitat von EK 82/2


Mal spaß bei seite,in unserem Abschnit gab es mal Minen und es war so reichlich Ausgeschildert das ein Blinder gegen das Warnschild gelaufen wäre bevor er eine Wandermine trift.
Das einer von West nach Ost,soetwas gab es auch.


Andy




Wer waren diese Leute? Agenten evtl.? Wie zum Beispiel das ,,Forsthaus Wietfeld"?! Diese Haus bei Tanne war, wie nach 1990 bekannt wurde, eine Agentenschleuse.

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26.11.2009 05:54von ( gelöscht )
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Zitat von Thunderhorse

Wenn Flüchtige dieses Warnschild gesehen hätten, warum wurden denn ihre Körper zerfetzt? Wer lief denn schon freiwillig ins offene Messer?


Antwort haste ja schon selbst dauf gegeben.





Sie haben dieses Warnschild aber nicht gesehen. Auch war nix zusehen das - wer nicht stehen blieb ,, angeschossen" oder ,,erschossen" wird!

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26.11.2009 07:13von ( gelöscht )
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@freedom

Jeder wußte das Betreten des Grenzgebietes ist verboten, entsprechende Beschilderung war auch vorhanden.

Wenn ich ein Sperrgebiet betrete, muss ich einfach damit rechnen von bewaffneten Kräften gestellt zu werden, nötigenfalls unter Anwendung der Schusswaffe.

Wenn ich nach Anruf und Warnschuss immer noch nicht stehenbleibe, dann sollte mir klar sein der nächste Haltepunkt bin ich selber.

Jeder der sich an der Grenze rumtrieb wußte um die Gefahr an der Flucht gehindert zu werden und begab sich bewußt in diese Gefahr.

Es war halt ein Versuch mit Risiko, dieser kann klappen oder auch nicht. Dieser Gefahr waren sich die meisten GV nach eigener Aussage auch bewußt und nahmen dieses für eine Flucht billigend in Kauf.

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26.11.2009 09:03von ( gelöscht )
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Zitat von Feliks D.


Es war halt ein Versuch mit Risiko, kann klappen oder auch nicht. Dieser Gefahr waren sich die meisten GV nach eigener Aussage auch bewußt und nahmen dieses für eine Flucht billigend in Kauf.




Das geschossen wurde, wie es Förster bei einer Treibjagd tun, wusste ich schon 1980. Jedoch nicht das Minen verlegt wurden. Ich hatte in der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Rummelsburg mit mehreren Inhaftierten gesprochen die nur davon ausgegangen sind das auf ihnen geschossen werden würde im Falle das sie entdeckt wurden. Was ja auch die Regel war. Nicht aber das sie was von Hinweisschilder gesehen hätten das darauf hindeutete das sie sich ab jetzt in Lebensgefahr durch Minen befunden.

Verbotsschilder ja wie ,, Halt Staatsgrenze"! jedoch keine Hinweise wie ,,Achtung Minen-Lebensgefahr".

Alle die getötet wurden - würden heute noch leben wenn Pieck, Honecker, Ulbrich und seine Verbrecherclique namens "SED" nicht ein eigenen Staat wie die "DDR" gegründet hätten. Unendliches Leid wäre vermeidbar gewesen. Was gab diesen Menschen das Recht ihre Bürger so zu formen wie sie es für richtig hielten?

PS: Ich lernte ein Mithäftling kennen dem es verwehrt blieb sein Millionenerbe in der BRD anzutreten. Warum wohl?

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26.11.2009 09:15von ( gelöscht )
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In Antwort auf:
Das geschossen wurde, wie es Förster bei einer Treibjagd tun



Was jetzt los, ganz großes Kino? Diese Aussage hat absolut nicht mit der Realität an der Grenze zu tun. Aber das erklären die lieber einige ehemalige Angehörige der GT hier im Forum!

In Antwort auf:
Nicht aber das sie was von Hinweisschilder gesehen hätten das darauf hindeutete das sie sich ab jetzt in Lebensgefahr durch Minen befunden.



Was nicht bedeutet, dass es sie nicht gegeben hat (siehe Erklärungen weiter oben) und schon gar nicht, dass wenn sie von der Existens gewußt hätten, sie von ihrem Vorhaben abgelassen hätten.

In Antwort auf:
Alle die getötet wurden - würden heute noch leben wenn Pieck, Honecker, Ulbrich und seine Verbrecherclique namens "SED" nicht ein eigenen Staat wie die "DDR" gegründet hätten.



Begann nicht alles ein paar Jahre früher??? Verbrecherclique, na ja

In Antwort auf:
Unendliches Leid wäre vermeidbar gewesen.



Bei einigen vielleicht, es gab aber auch millionenfaches privates Glück und soziale Sicherheit. Nicht einfach so ausblenden und "unendliches Leid" gab es auch andernorts.

In Antwort auf:
PS: Ich lernte ein Mithäftling kennen dem es verwehrt blieb sein Millionenerbe in der BRD anzutreten. Warum wohl?



Warum sollte sich die sozialistische Gesellschaft freiwillig einen Kapitalisten und Klassenfeind mehr schaffen?

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26.11.2009 10:03von ( gelöscht )
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Zitat von Feliks D.
Warum sollte sich die sozialistische Gesellschaft freiwillig einen Kapitalisten und Klassenfeind mehr schaffen?




Wenn dir jemand eine Million vedrerbt, dann spendest du das natürlich komplett dem Allgemeinwohl he Feliks....sag an wenns soweit ist....ich könnte da noch was von gebrauchen.....

Mara

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26.11.2009 13:49von Thunderhorse
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Mensch Thunterhorse, hast jetzt bei uns alten Pionieren abgeschrieben oder was oder wie.
Deswegen fragte ich ja, ob du überhaupt schon einmal so ein Teil in der Hand gehalten hast, Mann von der Hochschule.
Aber der Rainer.- Maria möchte dich nicht ärgern, liegt mir fern, du hast wahrscheinlich auch nie mit den Kindern aus der Schicht der Arbeiterklasse gespielt, so wie Hubertus.
Gruß Rainer- Maria



POMS-2
PMD-6M
PMN
PMP-71
PPM-2

in Entschärfter/gesicherter Version.


P.S.: Im Gegensatz zu Dir unterscheide ich nicht in irgendwelche Klassen/Schichten.

26.11.2009 13:52von Thunderhorse
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Zitat von Freedom
[quote="Feliks D."]
Nicht aber das sie was von Hinweisschilder gesehen hätten das darauf hindeutete das sie sich ab jetzt in Lebensgefahr durch Minen befunden.
Verbotsschilder ja wie ,, Halt Staatsgrenze"! jedoch keine Hinweise wie ,,Achtung Minen-Lebensgefahr".
Was gab diesen Menschen das Recht ihre Bürger so zu formen wie sie es für richtig hielten?



Falls Du erst die Zeit ab 1986 meinst, ab Herbst 1985 waren die Warnschilder:
Achtung Minen......

an der innerdeutschen Grenze verschwunden.

26.11.2009 13:56von ( gelöscht )
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Zitat von Francis
Mal ganz doof gefragt, wie viele wurden den von den Minen zerfetzt? Ist da eine Zahl bekannt?


Ich denke meine Frage ist überlesen worden....??

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26.11.2009 14:17von ( gelöscht )
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Zitat von Francis

Zitat von Francis
Mal ganz doof gefragt, wie viele wurden den von den Minen zerfetzt? Ist da eine Zahl bekannt?


Ich denke meine Frage ist überlesen worden....??




Nein Nein die Frage wurde sicherlich nicht überlesen,aber wie bei allen Toten,Verletzten oder gelungenen oder gescheiterten Fluchtversuchen
gab es nicht immer genaue Zahlen.Es hingen ja nicht in jeder Grenzkompanie Abschussqoten der Grenztruppen aus.
Nein es wird sicherlich nur in geheimen Stasiakten fest gehalten sein wie viele durch Minen oder Selbstschuss Anlagen tödlich verletzt wurden

Deshalb kann Dir diese Frage sicherlich keiner genau beantworten

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26.11.2009 14:34von ( gelöscht )
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Aber selbst wenn die Person überlebte,die Gefäßschäden waren meist so schwer,das eine
lange Leidenszeit ihren Lauf nahm.

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