So war′s an der innerdeutschen Grenze

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14.11.2012 17:35
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#16
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In meiner ersten Behausung im Übersiedlungswohnheim , konnte ich mich auch sehr heimisch fühlen. Von den Doppelstockbetten über die Matratzen und den Kühlschrank war alles Made in GDR. @Eisenacher

Das war aber so gewollt,man wollte Euch langsam Heranführen,der Wohlstand hätte vieleicht Halos auslösen können


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14.11.2012 17:35
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#17
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Zitat von josy95 im Beitrag #6
Ich habe mal einen ganz alten Thread aus dem Jahr 2009 ausgegraben!

Hab nichts anderes gefunden, wollte auch keinen neuen Thread aufmachen.

Irgendwie auch Zufall, am 13.11.2009, also vor genau 3 Jahren habe ich in diesem Thread auch einen Beitrag geschrieben...

Heute kam etwas sehr interessantes im MDR- Vorabendprogramm. Heute vor genau 40 Jahren, am 13.11.1972 zog ein sehr schweres Orkantief über Deutschland mit Windspitzen u. a. in Magdeburg, Halle, Dresden von teilweise 135 bis 145 km/. Auf dem Brocken wurde damals der Rekordwert von 245 km/ h gemessen. Das Wetter am heutigen Tage zeigt sich hingegen von einer ganz anderen und sanfteren Seite!



Weiß jemand noch mehr zu diesem Herbststurm oder war ggfls. auf dem Brocken oder auch anderswo dabei?



josy95


Ohja,daran kann ich mich noch sehr gut erinnern...allerdings nicht grenzbezogen.
Wir waren zum Zeitpunkt ,etwa später Vormittag,unterwegs von der Großküche das Schulessen zu holen...in großen Alu-Essenkübeln...unterwegs wurde uns dann der Handwagen samt Inhalt aus den Händen gerissen und durch die Luft gewirbelt...sehe es heut noch wie grad eben passiert.Wir wurden dann alle nach Hause geschickt wo ich dann das Chaos erlebte.Ein sehr alter großer Ahornbaum stürzte in unsere Küche und verletzte meinen Großvater so sehr das er wenig später daran verstarb...
In der Schule erzählte ein Mitschüler das am Dömitzer Hafen ein Radfahrer von der Kanalbrücke ins Nebenhafenbecken "gepustet" wurde....
Das war der schwerste Sturm den ich je erlebt habe.
Im späteren Grenzdienst gab es auch solche Situationen,aber längst nicht so heftig in den Auswirkungen.Befehle zur Nichtbesetzung von B-Türmen und erhöhte Aufmerksamkeit im Grenzdienst waren die wohl üblichen Maßnahmen,näheres entzieht sich meiner Erinnnerung.


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14.11.2012 17:48
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#18
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Hallo ihr Lieben,

ich war zwar kein Grenzsoldat, aber als Wehrpflichtiger in Grenznähe. Ich erinnere mich noch genau an den Fall Weinhold. Weinhold, ein vorbestrafter Sittlichkeitsverbrecher, erschoss 1975 an der Grenze zwei Grenzsoldaten mit dem Ziel, dass er in den "Goldenen Westen" rübermachen kann. Damals dachte ich: Der Weinhold ist ein Schwein. Dieser Auffassung bin ich auch heute noch.

Liebe Grüße

Ecki


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14.11.2012 17:59
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#19
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Ja Ecki,das war eine Schweinerei,das Thema wurde auch schon sehr ausführlich hier im Forum Diskutiert. Den genauen Ablauf kann Heute leider nur noch einer sagen,der Weinhold selbst.


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14.11.2012 18:07
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#20
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Einige waren ja nicht ganz so erfreut,über die Grenzöffnung. Für die Bundesbürger fiel die so genannte "Zonenrandförderung" weg. (Soll ja nicht Unerheblich gewesen sein). Für die DDR Bürger im Sperrbezirk,vor allem Ihre Ruhe . Aber einen Fuffi gabs auch pro Monat. Und unsere lästigen Kontrollen bei der Ausfahrt (Bus,Auto ) fielen ja weg,die konnten glatt eine Viertelstunde länger schlafen


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14.11.2012 18:22
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#21
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #13
Und da frage ich mich, was der ganze Quatsch soll, sich medial daran aufzugeilen, daß die Insassen von Gefängnissen, ob Politische oder Kriminelle, Produkte herstellten, die auch in den NSW-Export gingen. Von wegen Zwangsarbeit. Ich meine, die allermeisten waren froh, etwas zu tun zu haben und nicht durch Langeweile doppelt bestraft zu sein. Aber das wäre ein extra Threat, die heute von den Medien so bezeichnete sog. "Zwangsarbeit" in den Haftanstalten. Ich hatte dienstlich einige Male in der Schusterei der JVA Bln.-Tegel zu tun, wegen der Sohlenklebung.


Mein Reden, Geld stinkt nicht, die klammen Sozialisten hätten für Hartgeld bestimmt auch ihre Großmutter verkauft und die andere Seite war nicht abgeneigt ihre geleisteten Geldspritzen refinanziert zu sehen, da juckte es auch nicht wenn paar Teile fürs Zäunchen dabei waren, oder DDR-Knastis billig den Westkram produzierten.
Wir können uns hier nachträglich mit Inbrunst zerfleischen, im Grunde genommen waren weder die einen noch die anderen einen Deut besser.


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14.11.2012 21:44
#22
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Zitat von 94 im Beitrag #15
Zitat von Eisenacher im Beitrag #14
... kam aus der Nähe von Kassel. So habe ich das mal hier im Forum gelesen.

W O S C H ! *tschuldschung_konnte_gerad_ni_anders*

Auf jeden Fall kammen einige (elektronische) Bauteile für Zaun ausm Westen, manchmal war'n die ICs abgeschliffen. Aber einige ebend auch nicht. Vielleicht hat ja einer der Sammler oder Museumsbesucher mal die Muse, ein paar Bildchen von Platinen aus den Odelkästen einer Füst hier einzustellen. Da könnte man dann hier oder dort mal ein SN oder ein NE vor der Zifferfolge auf dem 'Käfern' entdecken *wissend_grins*



Hm, für die Herstellung der Bauteile gab es u.a. den VEB Gerätebau Dresden, VEB Elektroschaltgeräte Grimma, VEB Keramische Werke Hermsdorf, VEB Robotron mit seinen diversen Werken und Zweigwerken.
Importe gab es aus Polen und der UdSSR hinsichtlich Technik z.b. Scheinwerfer, Spurensuchlampe.

Ansonsten mal wieder in Sachen Material Grenzsperranlagen:
Und tägliche grüßt das Murmeltier!!
Muß halt in gewissen Abständen immer wieder mal ans Tageslicht.

"Mobility, Vigilance, Justice"


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16.11.2012 12:25
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#23
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94

Na ich meinte nicht Baugruppen, die wurden sicher in diversen VEBs (wimre war auch das ZFTM, später ZMD mit von der Partie) zusammgelötet. Mit Bauteilen meinte ich in diesem Beispiel einzelne ICs, meist im DIL14/16/18-Gehäusen. Und einige dieser Gehäuse waren von der aufgedruckten Herstellerbezeichnung 'befreit'. Meistens, aber ebend nicht immer.
Mit dem Material haste schon recht, iss ebend auch so ein 'Fensterputz-Thema', was soll's ...

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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