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#81

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 31.10.2011 15:15
von Mozart | 56 Beiträge | 2 Punkte
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Zitat von Polter
Zu diesem Thema würde mich interessieren: Gab es nicht einen Ukas für den Einsatz von den Hunden an der Grenze? Auch in der
demokratischen Bürokratie des Ostens hat es für jeden Fall irgendwelche Bestimmungen gegeben. Futter, Unterbringung, Pflege und
tierärztliche Betreuung?
Wenn ich es richtig gelesen habe, dann hatten viele Grenzer Mitleid mit den armen Geschöpfen. Konnten die sach- und fachkundigen
Hundeführer nichts unternehmen? Gleichgültigkeit letztendlich? Hatte nicht der örtliche Chef zu kontrollieren? Das sind so meine Gedanken zum Thema!
Ein anderes Thema ist heute, wer hat Mitleid und Erbarmen mit den Kreaturen, die ihr Leben als Hofhunde angekettet ihr Leben fristen müssen?
( hab selber 2 Hunde aus einem Tierheim befreit )




Nein, wir als DHF konnten nichts unternehmen. Die Hunde an den Laufanlagen wurden ausschliesslich von den dafür vorgesehenen Hundestaffeln versorgt. Wir als DHF waren dem GD untergeordnet und trugen somit die volle Verantwortung zum persönlich zugewiesenen Hund. Bei 1.45 ist ein Trassenhund an einer Laufanlage zu sehen.


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#82

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 01.11.2011 16:32
von Polter (gelöscht)
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nicht ganz zum Thema:

http://www.bild.de/news/ausland/tierquae...68254.bild.html


so wird der beste Freund des Menschen entsorgt


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#83

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 01.11.2011 17:59
von exgakl | 7.474 Beiträge | 926 Punkte
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Zitat von Polter
nicht ganz zum Thema:

http://www.bild.de/news/ausland/tierquae...68254.bild.html


so wird der beste Freund des Menschen entsorgt



einfach nur abartig und pervers


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....


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#84

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 11.07.2017 21:35
von wolle48 | 31 Beiträge | 241 Punkte
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Sagen wir mal so, : zum einem waren es schon ausgemusterte Hund die zB. Als Fährten oder Schutzhunde aus verschiedenen Gründen versagten .
Solche Gründe konnten sein , Zu meiner Zeit 67 bis 69 mußten die Soldaten 18 Monate Wehrpfflichtdienst leisten davon waren sie 1Jahr an der Grenze der Soldat ging derHund blieb , wenn er Glück hatte gut führig war konnte der Staffelführer (ich war Hundestaffelführer)diesen Diensthund an einen interessierten Soldaten der mit Empfehlung Ihn womöglich als Diensthundeführer einzusetzen übergeben. Das allerdings bedeutete der Soldat hatte keine Diensthundeführer-Ausbildung. dh. dem Staffelführer oblag es nun diesen Mann auszubilden was zusätzliche Arbeit und weniger Freizeit bedeutet. Außerdem mußte der Grenzsicherungsoffizier und der Kompaniecheff dem z ustimmen. nun ich habe einmal im Mai 1968 als ersatz für 2 Abgeänger nur einen Hundeführer als Ersatz bekommen da die Staffel schon vorher mit 3 +1 unterbesetzt war und ab Mai mit2+1 auskommen sollte habe ich zunächst einen Soldaten und 2Wochen später einen Gefreiten der sich freiwillig meldete ausgebildet. Meine "Genossen Ufz`e" haben zwar ihre Witze gemacht weil der Grund war das der Soldat nicht treffen konnte und der Gefreite schoss auch nicht besser und kam mitseinem bisherigen Ufw nicht klar. Beim kurz darauf stattzfindeer Schießübung in Bergen bildete ich mit den beiden en Renn aber der Gefreite lief als Rennführer rechts außen und ich in der Mitte beim laden erhielt jeder 15 Schuß ich ließ mir von den Beiden je 7 Schuß abgeben. Da ich ja auch meine erste Schulschießübung mitder 8.GK absolvierte da meine Schützenschnur defekt war wußte ja niemand wie ich tatsächlich schoß. Nach der Übung, waren die Lästerer ruhig denn wir hatten das zweit beste Ergebnis. Das bedeutete für mich und besonders dem Soldat "Schejk" jede freie Minute machten wir Trockenübungen so dasSchejk dann bei deranschließenden 1,SSÜ die ja auf Scheibe geschossen wurde zumersten mal seit seiner NVA Zugerhörigkeit etwas getroffen hatte ich glaube es waren alle Treffer auf der Scheibe underhatte 15 oder sogar 20 Ringe getroffen. Als er aus der Ausbildung zu uns kam war der Komentar seines Ausbilders "Volkseigentum nicht beschädigt" O Ringe. Soweit zu den armen Schutzhunden die meist Wachhunde wurden...
Der wacchhund an dem Laufseil darf nicht mit dem sogen. Spezial-Wachhung-Grenze verwechseelt werden denn die waren sehr gut ausgebildete Hunde die am Signalgrenzaun frei nachSignal liefen.
Also in meiner Staffel mit 36 Diensthunden ( 2 Fährtenhunde 6Schutzhunde und 28 Wachhunde ) waren 2 Riesenschnauzer, ein Rottweiler und der Rest waren Schäferhunde mit Stammbaum. zb. Meine beiden Fährtenhunde waren Britta vom Kornbring und Lux von der deeutschen Grenzpolizei. Nun ich denke das meiste habe ich beantwortet ... diese Hunde waren keine bestien sonder manche Ihre Betreuer waren Tierquäler und haben aus Ihnen Bestien gemacht. Die Aufgabe der Laufseilhunde war eine ganz andere kein allein laufender Hund am Seil kann " Grenzverletzer" aufhalten die Grenztaktische Aufgabe bestand vielmehr darin den Postengruppen zu helfen fremde Personen durch Gebell zu verraten oder zu melden. wasnatürlich ein falsch eingestzetr Hund auch nicht leisten konnte. Mit meinem alten Grenzsicherungsoffizier Hauptmann R. war ich mir darüber einig und wir brauchten in1968 kein einziges mal einen Hund einsetzen oder von der Schusswaffe gebrauch machen. Sein Nachfolger Oberleutnant Arschloch der hätte am liebsten gesehen wenn wi jeden Tag einen wie er sich ausdrückte zerruppen lassen. Eigentlich Schade weil ich war eigentlich gern DH und DH-Ausbilder aber nach der sanften Methode denn auf eine Gequälten Tier oder Menschkann man sich im Ernstfalle nicht verlassen. Nun aber genug ...!
Gruß an alle Interessierten wolle48



Fred.S. und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#85

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 11.07.2017 21:43
von wolle48 | 31 Beiträge | 241 Punkte
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Zu meiner Zeit an der grünen Grenze gab es einHandbuch für Diensthundeführer und die Dienstvorschrift 39/9 Grenzdienstvorschrift und die 10/9 Wachdienstvorschrift in der unter anderem auch der Einsatz für Diensthunde geregelt wird/war. Vor 1972 gab es den sogen. Schießbefehl an der grünen grenze meines wissens nicht. Und Diensthunde gut ausgebildet sind auch Waffen und dürfen auch nur wie Waffen eingeszt werden.
Gruß wolle48



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#86

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 11.07.2017 21:54
von wolle48 | 31 Beiträge | 241 Punkte
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Lieber Mozart , selbstverständlich konnte man wenn man wollte was für die armen Geschöpfe tun jedoch muste man bereit sein die Konsequenzen zu ertragen. Nach dem Wechsel meines Grenzsicherungsoffiziers war dies nicht mehr so einfach aber mit der Unterstützungmeines Kompaniecheffs Major Rep. konnte ich noch einiges für meine Hunde und auch den getriezten Soldaten tun. Aber ich war kein SED - Mitglied bin erst als UfW. in die FDJ gedrängelt worden daswren keine guten Voraussetzungen. Als aktiver Christ der die Jugendweihe für sich ablehnte begann meine StasiAkte im Alter von 12,5 Jhren begonnen ... Hm es war schwierig
Gruß wolle48



damals wars und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#87

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 11.07.2017 22:04
von Hapedi | 2.504 Beiträge | 3865 Punkte
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Zitat von wolle48 im Beitrag #85
Zu meiner Zeit an der grünen Grenze gab es einHandbuch für Diensthundeführer und die Dienstvorschrift 39/9 Grenzdienstvorschrift und die 10/9 Wachdienstvorschrift in der unter anderem auch der Einsatz für Diensthunde geregelt wird/war. Vor 1972 gab es den sogen. Schießbefehl an der grünen grenze meines wissens nicht. Und Diensthunde gut ausgebildet sind auch Waffen und dürfen auch nur wie Waffen eingeszt werden.
Gruß wolle48



Ach ja , die Knarre durfte ja nur als Spazierstock genutzt werden .
Da hast du aber nicht sehr viel Wissen

hapedi


Mein Profil ist nach besten Wissen und Gewissen erstellt . Ehrlich
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#88

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 11.07.2017 22:51
von Ehli | 1.607 Beiträge | 5747 Punkte
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Alle DH-Führer hatten eine 4 wöchige Ausbildung mit Prüfung.
Jedes Diensthalbjahr erfolgte eine Prüfung mit den DH,Einteilung Schutzhund 1-3.
Nach 4 Wochen Grundausbildung,67-68,erfolgte die Zuteilung der Hunde.
Das ging ganz einfach: Rundgang in der Zwingeranlage,vor manchen Zwingern viel dann die Bemerkung:der Hund ist frei.So konnte man sich einen Hund aus suchen.
Dann kam der Futterkoch,Maulkorb drauf und Leine dran. Fertig und ab zum Sportplatz zum kennen lernen.
Ehli


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
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