Aufruf an alle ehemaligen Angehörigen der bewaffneten Organe der DDR

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09.11.2009 09:26
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#1
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Liebe ehemalige Angehörige der bewaffneten Organe der DDR,

als 1. Mitglied des Fair-Teams möchte ich Euch bitten, heute an diesem - für viele Menschen - Feiertag, alle kontroversen Disskussionen fallen zu lassen. Lasst die Leute bitte heute feiern, ohne schiefe Zwischentöne einzuwerfen, haltet Euch zurück und verderbt Ihnen diesen Tag nicht.
Auch für mich ist der Tag kein "Feiertag" aber die Medien und das deutsche Volk werden den Tag heute glorifizieren und feiern. Hindert sie nicht daran! Nehmt Euer Sektglas still in die Hand, ohne Kommentare und Wertungen zu diesem Tag abzugeben, die die Feiernden verletzen könnten!

Ich möchte, dass das Forum heute friedlich bleibt und das keiner meiner "Pappenheimer" heute anfängt zu stänkern.
Andere Worte fallen mir dazu nicht ein.

Ich wünsche allen einen schönen Tag!

Wir reden mit uns,
Thomas.


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09.11.2009 09:31
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#2
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ABV

Zitat von Bunkerkommandant
Liebe ehemalige Angehörige der bewaffneten Organe der DDR,

als 1. Mitglied des Fair-Teams möchte ich Euch bitten, heute an diesem - für viele Menschen - Feiertag, alle kontroversen Disskussionen fallen zu lassen. Lasst die Leute bitte heute feiern, ohne schiefe Zwischentöne einzuwerfen, haltet Euch zurück und verderbt Ihnen diesen Tag nicht.
Auch für mich ist der Tag kein "Feiertag" aber die Medien und das deutsche Volk werden den Tag heute glorifizieren und feiern. Hindert sie nicht daran! Nehmt Euer Sektglas still in die Hand, ohne Kommentare und Wertungen zu diesem Tag abzugeben, die die Feiernden verletzen könnten!

Ich möchte, dass das Forum heute friedlich bleibt und das keiner meiner "Pappenheimer" heute anfängt zu stänkern.
Andere Worte fallen mir dazu nicht ein.

Ich wünsche allen einen schönen Tag!

Wir reden mit uns,
Thomas.



Ich schließe mich deinen Worten ohne Kommentar an, Thomas. Der 09. November 1989 hat nun mal das Leben aller!! Deutschen verändert.

Gruß an alle
Uwe
http://www.Oderbruchfotograf.de

09.11.2009 09:34
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#3
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Zitat von Bunkerkommandant
Liebe ehemalige Angehörige der bewaffneten Organe der DDR,

als 1. Mitglied des Fair-Teams möchte ich Euch bitten, heute an diesem - für viele Menschen - Feiertag, alle kontroversen Disskussionen fallen zu lassen. Lasst die Leute bitte heute feiern, ohne schiefe Zwischentöne einzuwerfen, haltet Euch zurück und verderbt Ihnen diesen Tag nicht.
Auch für mich ist der Tag kein "Feiertag" aber die Medien und das deutsche Volk werden den Tag heute glorifizieren und feiern. Hindert sie nicht daran! Nehmt Euer Sektglas still in die Hand, ohne Kommentare und Wertungen zu diesem Tag abzugeben, die die Feiernden verletzen könnten!

Ich möchte, dass das Forum heute friedlich bleibt und das keiner meiner "Pappenheimer" heute anfängt zu stänkern.
Andere Worte fallen mir dazu nicht ein.

Ich wünsche allen einen schönen Tag!

Wir reden mit uns,
Thomas.



Versteht sich doch von selbst, auch wenn es mir da geht wie dir.

Zitier mich mal selbst:

Zitat von Feliks D.

Aber wenn hier keiner will, dann gratulier ich mal allen die sich heute freuen und kann jedem einzelnen nur Wünschen, dass seine Hoffnungen die er damals hatte nicht enttäuscht wurden, im real existieren Kapitalismus.





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09.11.2009 09:55
#4
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Gruß RF

"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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09.11.2009 09:55
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#5
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hier, damit ihr mal was zum lesen habt, denn mit leipzig fing es ja bekanntlich an...
die letzten 2 absätze sind besonders interessant.



Der ehemalige Leiter der BV Leipzig zu den Ereignissen 1989:

»Ohne Blut an den Händen durch Leipzig laufen«
Demonstration in der sächsischen Stadt vor 20 Jahren: Minister Mielke setzte sich persönlich für Gewaltfreiheit ein. Abstruse Behauptungen des Bundespräsidenten. Ein Gespräch mit Manfred Hummitzsch
Interview: Peter Wolter

Generalleutnant a. D. Dr. Manfred Hummitzsch war von 1967 bis 1989 Leiter der Bezirksverwaltung Leipzig des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit

Bundespräsident Horst Köhler hatte am 9. Oktober aus Anlaß des 20. Jahrestages der großen Montagsdemonstrationen in Leipzig überraschende Einzelheiten parat. Die DDR-Führung habe in der Stadthalle vorsorglich Leichensäcke vorrätig gehalten, die Herzchirurgen der Leipziger Universität seien in der Behandlung von Schußwunden unterwiesen worden, vor der Stadt hätten schon Panzer bereitgestanden. Sie waren damals im Rang eines Generalleutnants im Ministerium für Staatssicherheit (MfS) für die Sicherheit im Bezirk Leipzig verantwortlich – stimmt das denn?
Nein, das sind haarsträubende Erfindungen. Weder gab es damals in Leipzig eine Stadthalle, noch waren irgendwo Leichensäcke gestapelt. Es wurden auch keine Chirurgen geschult. Und Panzer gab es erst recht nicht.

Und ich weiß genau, wovon ich rede: Ich habe damals an allen entscheidenden Sitzungen der Bezirkseinsatzleitung und ähnlichen Besprechungen teilgenommen. Außerdem hatte ich in diesen dramatischen Tagen ständig Verbindung zu meinem Vorgesetzten im Ministerium in Berlin.

Die Montagsdemonstrationen liefen damals ja schon einige Wochen. Nach dem Friedensgebet in der Nikolaikirche ging es regelmäßig den Leipziger Ring entlang, direkt an unserer Dienststelle, der »Runden Ecke« vorbei. Im Laufe der Zeit wurden es immer mehr Demonstranten – wir waren auch darauf eingestellt, daß der 9. Oktober ein Höhepunkt werden würde.

Wie haben Sie darauf reagiert? Gab es Vorbereitungen?
Ich hatte mich damals ständig mit Berlin abgestimmt, unsere Vorschläge wurden dort akzeptiert. Weder von uns noch von der Spitze des Ministeriums aus wurde jemals irgendeine Form der Gewaltanwendung ins Gespräch gebracht, erst recht nicht der Einsatz von Panzern. Mich hat auch die Behauptung Köhlers überrascht, daß die Leipziger Polizei den Befehl gehabt habe, rücksichtlos von der Waffe Gebrauch zu machen. Das ist eine groteske Lüge.

Bereits am Nachmittag des 8. Oktober hatte mich Generaloberst Rudi Mittig, der stellvertretende Minister, telefonisch informiert, daß die Proteste auf gar keinen Fall gewaltsam unterbunden werden sollten – wir sollten die Demonstranten einfach laufen lassen. Die einzige Ausnahme, so sagte er, seien eventuelle Angriffe auf Mitarbeiter und Dienstgebäude. In solchen Fällen sollten wir entsprechend den für das MfS gültigen Schußwaffengebrauchsvorschriften handeln.

Mittig berief sich dabei auf ein Treffen, an dem u.a. der Sekretär des Zentralkomitees, Egon Krenz, die Minister für Inneres und Staatssicherheit, Friedrich Dickel und Erich Mielke, Generaloberst Fritz Streletz von der Nationalen Volksarmee und der Abteilungsleiter für Sicherheitsfragen im ZK, Wolfgang Herger, teilgenommen hatten. Dabei war genau diese Linie festgelegt worden.

Am Tag der Demonstration bekam ich drei Anrufe von Minister Mielke persönlich – der erste um 7.30, der zweite gegen 13 und später noch einmal um 16 Uhr. Er war sehr besorgt und auch emotional, so kannte ich ihn gar nicht. Es dürfe auf gar keinen Fall zum Einsatz von Schußwaffen kommen, dafür müsse ich geradestehen, schärfte er mir immer wieder ein. Dabei fiel der Satz, ich erinnere mich wörtlich: »Du willst doch morgen ohne blutige Hände noch durch Leipzig laufen können!«

Dieser Anruf hatte mich damals stark bewegt. Immerhin hatte Mielke ja einen gewissen Ruf, er pflegte mit seinem Mitarbeitern nicht gerade freundlich umzugehen. Seine Sorge, daß es zu Blutvergießen kommen könnte, kam für mein Empfinden aus tiefstem Herzen, so hatte ich ihn noch nie erlebt.

Wurden an die Leipziger Mitarbeiter des MfS Waffen ausgegeben?
Nein. Allen Genossen, die zur Absicherung der Demonstration eingeteilt waren, wurde die Mitnahme der persönlichen Dienstwaffe untersagt. Diese wurden in Stahlschränken bzw. Waffenkammern unter Verschluß genommen, um auf jeden Fall zu vermeiden, daß jemand unbedacht zur Waffe greift.

Natürlich hatten wir die Befürchtung, daß es Provokationen an unserer Dienststelle geben könnte – inoffizielle Quellen hatten uns informiert, daß es Kräfte gab, die so etwas beabsichtigen. Wir waren darauf vorbereitet.

Haben Sie oder die Polizei denn versucht, mit den Organisatoren der Demonstrationen Kontakt aufzunehmen, um die Lage zu entschärfen?
Bereits Wochen zuvor hatten wir versucht, mit den Organisatoren eine Art Sicherheitspartnerschaft zu vereinbaren. Dabei wurde u.a. vereinbart, daß Ordner der Demonstranten an unserer Dienststelle eine Sicherheitskette bilden sollten. Unsere eigenen militärischen Posten hatten wir ins Gebäude zurückgezogen, um niemanden zu provozieren, es gab auch keinen einzigen Zwischenfall.

Wie viele Mitarbeiter hatten Sie denn im Einsatz?
Das ist jetzt ja 20 Jahre her, das kann ich nicht mehr sagen. Wir hatten jedenfalls für alle Anwesenheitspflicht angeordnet, so daß wir alle verfügbaren operativen Kräfte einsetzen konnten. Über Funk wurden wir ständig auf dem Laufenden gehalten, so daß wir bei Provokationen sofort hätten reagieren können.

Die Parole der Montagsdemonstranten hieß anfangs »Wir sind das Volk«. Daraus wurde plötzlich »Wir sind ein Volk« – zugleich tauchten BRD-Fahnen auf. Wie kam das zustande?
Keine Ahnung, dazu hatten wir vorher keine Erkenntnisse.

Und hinterher? War diese plötzliche Akzentverschiebung vom Westen her inspiriert worden?

Selbstverständlich, die Westjournaille war ja die ganze Zeit über anwesend. Es kamen ja immer mehr Journalisten und Kamerateams. Partei- und Staatsführung haben sich offenbar auch sehr intensiv mit Hilfe der Westmedien informiert, ich wunderte mich bei meinen Telefonaten mit Berlin immer wieder, welche Fragen von dort gestellt wurden.

Hatte das MfS denn mitbekommen, daß es schon lange vorher in der Bevölkerung rumorte?
Überrascht waren wir nicht, denn die Proteste hatten ja etwa anderthalb Jahre zuvor begonnen, wobei die Zahl der Teilnehmer immer größer wurde. Ausgangspunkt waren die Montagsgebete in der Nikolaikirche, bei denen Pfarrer Führer immer wieder vor Gewalt warnte und zu friedlichem Protest aufrief. Das taten übrigens auch die Organisatoren der Demonstrationen.

Ich selbst hatte immer wieder darauf hingewirkt, daß beide Seiten die Ruhe bewahren – insofern bin ich ein wenig erschüttert über diese abstrusen Behauptungen des Bundespräsidenten.

Eine große Rolle hat auch ein entsprechender Aufruf der »Leipziger Helden« gespielt: Das waren die drei Sekretäre der SED-Bezirksleitung Kurt Meyer, Jochen Pommert und Roland Wötzel, sowie der Gewandhaus-Kapellmeister Kurt Masur, der Kabarettist Bernd-Lutz Lange sowie der Theologe an der Karl-Marx-Universität Peter Zimmermann. Sie hatten am späten Nachmittag des 9. Oktober über den Stadtfunk der Innenstadt u.a. dazu aufgerufen, auf jede Gewalt zu verzichten.

Ein Inlandsgeheimdienst ist ja auch ein Frühwarnsystem für die Regierung. Wie hat Berlin auf Ihre Analysen reagiert? Sie hatten doch schon lange vorher über die Unruhe in der Bevölkerung berichtet.
Das hatten wir in der Tat, aber es ist nichts passiert. In Berlin herrschte so etwas wie Sprachlosigkeit. Was sich damals im Politbüro oder im Zentralkomitee im Detail abgespielt hat, weiß ich nicht. Ich kann mich allerdings an Anrufe von Mielke erinnern, bei denen er mir mit Bezug auf die Montagspredigten und Demonstrationen vorwarf: »Bei dir hat das alles angefangen, du hast das zugelassen!«

Wir hatten übrigens auch immer wieder auf die sich verschlechternde Stimmungs- und Versorgungslage aufmerksam gemacht. Aus Berlin gab es kaum Reaktionen darauf.

Die Feststellung ist wohl nicht übertrieben, daß das MfS einen Teil der Bevölkerung gegen sich aufgebracht hat. Was ist falsch gemacht worden?
Leider waren wir es meistens, die die falschen oder fehlenden Entscheidungen der Politik ausbaden mußten. Die Ablehnung von Ausreiseanträgen z.B. wurde immer wieder uns angelastet – dabei war dafür die Volkspolizei zuständig, auch wenn wir im Einzelfall mitunter beteiligt waren. Die Volkspolizei hat natürlich entsprechend ihrer Dienstvorschriften gehandelt, der Unmut darüber blieb aber regelmäßig bei uns hängen. Es war ein gravierender Fehler, daß die Staats- und Parteiführung keine befriedigende Lösung zur Regelung der Ausreisen geschaffen hat.

Es wurde also bürokratisch entschieden? Herzlos?
Sicher hatten wir auch Einfluß darauf, aber was die Frage der Ausreisen, der Reisetätigkeit insgesamt anbetrifft, das hat natürlich die Leute auch gegen die Staatsorgane aufgebracht. Es gibt viele Fälle, in denen, sagen wir mal, rein formal entschieden wurde. Eben nach Vorschrift, so ist das in einem solchen Apparat.

War die Sicherheitsdoktrin der DDR überzogen? Es wird ja immer wieder von flächendeckender Überwachung geredet.
Über eine solche Formulierung kann ich nur lachen, flächendeckend war da gar nichts. Wir hatten im Leipziger MfS-Bezirk – einschließlich der Kreisdienststellen – etwa 2 300 Leute. Etwa 700 bis 800 davon hatten operative Aufgaben zu lösen, zu denen die Führung von Inoffiziellen Mitarbeitern gehörte. Die anderen waren in technischen Bereichen, beim Personenschutz, beim Wachdienst, in den rückwärtigen Diensten eingesetzt.

Was hätte anders gemacht werden müssen, um die späteren Zuspitzungen zu vermeiden?
Wie gesagt – die Frage der Ausreisen hätte lange vorher geregelt werden müssen. Es gab zwar das Passierscheinabkommen, es gab auch Reiserleichterungen für Rentner, es gab andere Bemühungen – aber eine grundlegende Entscheidung wurde nie getroffen.

Das Schlimmste aber war, daß die Bevölkerung das Vertrauen in Partei und Regierung verloren hatte. In Berlin wollte man einfach nicht zur Kenntnis nehmen, daß die Menschen immer unzufriedener wurden. Die Genossen an der Spitze wollten international glänzen, sie wollten stolz auf das Erreichte sein. Was die Menschen aber wirklich bewegte, wollte aber leider keiner so richtig wahrnehmen.

Mielke sagte mir im August 1989 in einem vertraulichen Gespräch, außer Krenz lese im Politbüro niemand meine Berichte. Das spricht wohl Bände.


http://www.jungewelt.de/2009/11-09/031.php


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09.11.2009 10:33
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#6
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Hallo Bunkerkommandant und Fairteammitglied,
ich glaub folgendes war überflüssig.

Auszug aus deinem Aufruf:

Auch für mich ist der Tag kein "Feiertag" aber die Medien und das deutsche Volk werden den Tag heute glorifizieren
und feiern.

Gruss Tiroler


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09.11.2009 10:38 (zuletzt bearbeitet: 09.11.2009 10:50)
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#7
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Zitat von tiroler
Hallo Bunkerkommandant und Fairteammitglied,
ich glaub folgendes war überflüssig.

Auszug aus deinem Aufruf:

Auch für mich ist der Tag kein "Feiertag" aber die Medien und das deutsche Volk werden den Tag heute glorifizieren
und feiern.

Gruss Tiroler



Warum unnötig?

Bitte respektiere heute, dass es auch Menschen gibt denen nicht zum feiern ist. So wie wir respektieren, dass viele heute einen Grund zum feiern sehen.

In diesem Sinne einfach allen einen schönen Tag.


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09.11.2009 10:51
#8
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Ich stimme dem Tiroler zu. Das Wort "glorifizieren" vom Bunkerkommandant find ich etwas unglücklich gewählt.
Auch du gehörst zum deutschen Volk.

Nichts gegen dich persönlich , Bunkerkommandant

Gruß
Thomas
Zerstörer Lütjens - D185

Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erweisen sich viele von ihnen als falsch

Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast


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09.11.2009 11:01
#9
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Ich denke, die grundsätzliche Richtung dessen, was Thomas (Bunkerkommandant) hier meint, ist klar. Ich will beileibe nicht die Barriere für einen semantischen Streit sein, aber der Kern dr Aussage ist doch, dass wir versuchen, friedlich miteinander umzugehen trotz sehr unterschiedlicher Auffassungen, besonders heute.

Und da stehe ich nun wieder voll dahinter.

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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09.11.2009 12:35
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#10
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Information@Bunkerkommandant:

1. Um 7.00 wurde die Fahne der Deutschen Demokratischen Republik gehißt und weht seitdem auch in Berlin-Pankow als Zeichen der Erinnerung für einen gescheiterten Versuch auf deutschem Boden eine neue Gesellschaftsordnung zu errichten.

2. Der Kommentar des Tages kommt vom http://www.freitag.de/2004/46/04461101.php

3. Ein Zusammentreffen von ehemaligen Angehörigen der bewaffneten Organe, von Freunden und Sympathiesanten findet ab 19 Uhr statt.

4. Um 23.30 wird die Fahne zeitgleich zu Öffnung der Sperranlagen eingeholt und verpackt bis zum Tag X, denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

O.U. Patriot


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09.11.2009 12:55 (zuletzt bearbeitet: 09.11.2009 12:56)
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#11
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Zitat von Bunkerkommandant
Liebe ehemalige Angehörige der bewaffneten Organe der DDR,

als 1. Mitglied des Fair-Teams möchte ich Euch bitten, heute an diesem - für viele Menschen - Feiertag, alle kontroversen Disskussionen fallen zu lassen. Lasst die Leute bitte heute feiern, ohne schiefe Zwischentöne einzuwerfen, haltet Euch zurück und verderbt Ihnen diesen Tag nicht.
Auch für mich ist der Tag kein "Feiertag" aber die Medien und das deutsche Volk werden den Tag heute glorifizieren und feiern. Hindert sie nicht daran! Nehmt Euer Sektglas still in die Hand, ohne Kommentare und Wertungen zu diesem Tag abzugeben, die die Feiernden verletzen könnten!

Ich möchte, dass das Forum heute friedlich bleibt und das keiner meiner "Pappenheimer" heute anfängt zu stänkern.
Andere Worte fallen mir dazu nicht ein.

Ich wünsche allen einen schönen Tag!

Wir reden mit uns,
Thomas.



[quote="Patriot"]
Information@Bunkerkommandant:

1. Um 7.00 wurde die Fahne der Deutschen Demokratischen Republik gehißt und weht seitdem auch in Berlin-Pankow als Zeichen der Erinnerung für einen gescheiterten Versuch auf deutschem Boden eine neue Gesellschaftsordnung zu errichten.

2. Der Kommentar des Tages kommt vom http://www.freitag.de/2004/46/04461101.php

3. Ein Zusammentreffen von ehemaligen Angehörigen der bewaffneten Organe, von Freunden und Sympathiesanten findet ab 19 Uhr statt.

4. Um 23.30 wird die Fahne zeitgleich zu Öffnung der Sperranlagen eingeholt und verpackt bis zum Tag X, denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Ich möchte, dass das Forum heute friedlich bleibt und das keiner meiner "Pappenheimer" heute anfängt zu stänkern.
Andere Worte fallen mir dazu nicht ein.

Na ja, einer muß ebend immer aus der Rolle fallen,
ich wünsche allen einen schönen Tag!


Kein ehemaliger Angehöriger der bewaffneten Organe der DDR !!!


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09.11.2009 13:56
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soll feiern wer was zu feiern hat und an die anderen kopf hoch leben geht weiter.gruss an alle die am 9.11.1989 am brandenburger tor bei den gt eingesetzt waren


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09.11.2009 16:43 (zuletzt bearbeitet: 09.11.2009 16:52)
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Lasst den Kopf nicht hängen, um 16:28 erklärte Michail Gorbatschow auf dem Festakt gerade live in die Kameras, daß nunmehr endlich auch Amerika seine Perestroika bräuchte.


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09.11.2009 17:14
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Zitat von Rainman2
Ich denke, die grundsätzliche Richtung dessen, was Thomas (Bunkerkommandant) hier meint, ist klar. Ich will beileibe nicht die Barriere für einen semantischen Streit sein, aber der Kern dr Aussage ist doch, dass wir versuchen, friedlich miteinander umzugehen trotz sehr unterschiedlicher Auffassungen, besonders heute.

Und da stehe ich nun wieder voll dahinter.

ciao Rainman


Die Worte kann ich auch unterstreichen.


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09.11.2009 17:33
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Zitat von Zermatt

Zitat von Rainman2
Ich denke, die grundsätzliche Richtung dessen, was Thomas (Bunkerkommandant) hier meint, ist klar. Ich will beileibe nicht die Barriere für einen semantischen Streit sein, aber der Kern dr Aussage ist doch, dass wir versuchen, friedlich miteinander umzugehen trotz sehr unterschiedlicher Auffassungen, besonders heute.

Und da stehe ich nun wieder voll dahinter.

ciao Rainman


Die Worte kann ich auch unterstreichen.




... und deshalb für den Moment meine Klappe halten, wenn's auch schwer fällt!


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