Wenn die Handlung an ihre Grenzen stößt

08.10.2008 06:07
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Stimmen zum Sat1 zweiteiler "Wir sind das Volk"
Mit dem Fernsehzweiteiler "Wir sind das Volk" setzt Sat.1 seine "Eventmovie"-Tradition fort und zeigt eine aufwändige Filmproduktion über den Untergang der DDR. Doch trotz überzeugender Darsteller und einem um Authentizität bemühten Drehbuch haben sich die Macher mit der Handlung übernommen.Berliner Mauer, ein Tag im August 1983. Schüsse fallen, mehrere Kugeln durchsieben den Körper von Matthis. Doch Andreas will seinen Freund nicht aufgeben, versucht ihn zu sich hoch auf die Mauer zu zerren. Er schafft es nicht und muss am Ende dessen Hand loslassen: Matthis' lebloser Körper plumpst zurück auf östlichen Boden, Andreas lässt sich mit letzter Kraft von der Mauer in den Westen hinüber fallen, dann verliert er das Bewusstsein. Keine drei Meter voneinander entfernt liegen beide im Dreck, getrennt nur durch die Berliner Mauer - ein symbolträchtiges Bild, von der Kamera eingefangen aus der Vogelperspektive: Für den einen fängt jetzt das Leben in Freiheit an, für den anderen ist es vorbei, ehe es begonnen hat.

Den Rest der Kritik können Sie hier lesen
http://www.stern.de/unterhaltung/tv/:Wir...zen/641350.html


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