21.53 Uhr: Der erste Trabi überquert die Grenze in Lübeck

07.11.2009 07:16
avatar  Angelo
#1
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In Lübeck lebte es sich etwas geruhsamer. Die Stadt des feinen Marzipans und der berühmten Brüder Mann hatte es sich an der deutsch-deutschen Grenze bequem gemacht. Die Wirtschaft profitierte von der Zonenrandlage. Der Hafen musste keine Konkurrenz aus dem Osten fürchten und wuchs von Jahr zu Jahr. Fördermittel hielten längst veraltete Industrieanlagen am Laufen; Hauptsache, die Arbeitsplätze gingen nicht verloren. So schlichen die Jahre dahin. Bis plötzlich der 9. November 1989 die Stadt in eine neue Wirklichkeit katapultierte.

http://www.welt.de/die-welt/politik/arti...in-Luebeck.html


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08.11.2009 21:11
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#2
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( gelöscht )

In Antwort auf:
In Lübeck lebte es sich etwas geruhsamer...So schlichen die Jahre dahin...


Das hört sich ja an, als wären hier alle kurz vorm Einschlafen gewesen ......
Klar, die Zonenrandförderung hat hier Einiges am Leben erhalten.Inzwischen gibt es keine Werften mehr, das Metallhüttenwerk ist weg, einige Firmen haben ihren Sitz nach Mecklenburg verlegt, eine der letzten Fischkonservenfabriken(Hawesta) wurde gerade von Rügenfisch übernommen.Bundeswehr und BGS sind abgezogen und somit ein großer Teil an Kaufkraft(und jüngerer Leute)
Aber es gibt auch Firmen, die profitiert haben, der Hafen wurde ausgebaut, also die alten Zeiten will hier keiner wieder haben.


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