Gedenktafel erinnert an Trennung der innerdeutschen Grenze

06.11.2009 14:47
avatar  Angelo
#1
avatar

Dömitz/MVregio Vor Dömitz war für die meisten DDR-Bürger die Welt zu Ende: Bis zum 7. Dezember 1989, 10.00 Uhr. Ein Hinweisschild an der B 191 erinnert seit heute (5. November) daran, dass zu diesem Zeitpunkt an dieser Stelle die Grenzbarrieren gefallen sind.Die Verkehrsminister der Länder hatten mit der "Brocken-Erklärung" im April 2007 vereinbart, anlässlich des 20. Jahrestages der Öffnung der innerdeutschen Grenze und des Falls des Eisernen Vorhangs zwischen den Staaten Europas einheitliche Erinnerungstafeln aufzustellen."Solche Schilder helfen Geschichte zu erleben", sagt Landrat Rolf Christiansen, "sie zeigen, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Gerade für junge Leute ist das wichtig, können sie sich doch Mauer, Stacheldraht und Grenzbefestigungen gar nicht vorstellen. Heute können wir grenzenlos durch Europa reisen. Und das ist gut so."In einem Gestaltungswettbewerb setzte sich der Entwurf des Münchener Büros Wangler & Abele durch: Eine stilisierte Europakarte mit dem Verlauf der ehemaligen Staatengrenze des Warschauer Paktes. Für jedes einzelne Schild wurde der genaue Zeitpunkt der Grenzöffnung ermittelt. Insgesamt werden 109 Gedenktafeln in Deutschland aufgestellt.

weiterlesen
http://www.mvregio.de/nachrichten_region/250138.html


 Antworten

 Beitrag melden
07.11.2009 18:44 (zuletzt bearbeitet: 07.11.2009 18:45)
avatar  ( gelöscht )
#2
avatar
( gelöscht )

Angelo, das sind doch diese Tafeln, die (bzw. deren Fotos) ich hier vor ein paar Wochen mal eingestellt habe.
Und die den Steuerzahler je Stück 5000.- Euro gekostet haben.
Sie scheinen inzwischen bundesweit aufgestellt zu sein.


 Antworten

 Beitrag melden
07.11.2009 18:52
avatar  ( gelöscht )
#3
avatar
( gelöscht )

Zitat von Angelo
Dömitz/MVregio Vor Dömitz war für die meisten DDR-Bürger die Welt zu Ende: Bis zum 7. Dezember 1989, 10.00 Uhr. Ein Hinweisschild an der B 191 erinnert seit heute (5. November) daran, dass zu diesem Zeitpunkt an dieser Stelle die Grenzbarrieren gefallen sind.Die Verkehrsminister der Länder hatten mit der "Brocken-Erklärung" im April 2007 vereinbart, anlässlich des 20. Jahrestages der Öffnung der innerdeutschen Grenze und des Falls des Eisernen Vorhangs zwischen den Staaten Europas einheitliche Erinnerungstafeln aufzustellen."Solche Schilder helfen Geschichte zu erleben", sagt Landrat Rolf Christiansen, "sie zeigen, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Gerade für junge Leute ist das wichtig, können sie sich doch Mauer, Stacheldraht und Grenzbefestigungen gar nicht vorstellen. Heute können wir grenzenlos durch Europa reisen. Und das ist gut so."In einem Gestaltungswettbewerb setzte sich der Entwurf des Münchener Büros Wangler & Abele durch: Eine stilisierte Europakarte mit dem Verlauf der ehemaligen Staatengrenze des Warschauer Paktes. Für jedes einzelne Schild wurde der genaue Zeitpunkt der Grenzöffnung ermittelt. Insgesamt werden 109 Gedenktafeln in Deutschland aufgestellt.

weiterlesen







http://www.mvregio.de/nachrichten_region/250138.html









Na endlich dann bekommen doch auch LEGO und Holtenauer noch ihre Schilder.Aber ihr beiden müßt schon zugeben,geht schon etwas langsamer die Zeit bei euch da oben.


 Antworten

 Beitrag melden
07.11.2009 18:57
avatar  ( gelöscht )
#4
avatar
( gelöscht )

Ja Mario!
Hessen und Thüringen mal wieder vorn - die Nordlichter hinten dran


 Antworten

 Beitrag melden
07.11.2009 19:20
avatar  icke46
#5
avatar

Was mir bei diesem Schild in Dömitz nicht ganz klar ist: Die Dömitzer Strassenbrücke war seit Kriegsende zerstört und ist nach Neubau 1991 freigegeben worden. Nun wäre es ja interessant zu wissen, wie (laut Aussage auf dem Schild) die Teilung Deutschlands an dieser Stelle am 7.12.89 um 10 Uhr beendet worden ist.

Gruss

icke


 Antworten

 Beitrag melden
07.11.2009 19:22 (zuletzt bearbeitet: 07.11.2009 19:36)
avatar  ( gelöscht )
#6
avatar
( gelöscht )

Man hatte eine glückliche Hand bei der Gestaltung der Schilder, denn mit der sachlichen Aufschrift erklären sie einfach einen politischen Sachverhalt ohne ideologischen Brei. Andernfalls würden die kritischen Anwohner sicher alsbald wie die Berliner am 4.11. http://dhme.dhm.de/ausstellungen/4november1989/htmtrans.html zu Pinsel und Farbe greifen. http://dejure.org/gesetze/StGB/130.html ?


 Antworten

 Beitrag melden
07.11.2009 19:36
#7
avatar

Zitat von icke46
Was mir bei diesem Schild in Dömitz nicht ganz klar ist: Die Dömitzer Strassenbrücke war seit Kriegsende zerstört und ist nach Neubau 1991 freigegeben worden. Nun wäre es ja interessant zu wissen, wie (laut Aussage auf dem Schild) die Teilung Deutschlands an dieser Stelle am 7.12.89 um 10 Uhr beendet worden ist.
Gruss
icke



Dadurch das am 07.12.1989 die Fähre Dömitz - Kaltenhof den Betrieb aufgenommen hatte.

TH

"Mobility, Vigilance, Justice"

 Antworten

 Beitrag melden
07.11.2009 20:32
avatar  ( gelöscht )
#8
avatar
( gelöscht )

Zitat von Thunderhorse

Zitat von icke46
Was mir bei diesem Schild in Dömitz nicht ganz klar ist: Die Dömitzer Strassenbrücke war seit Kriegsende zerstört und ist nach Neubau 1991 freigegeben worden. Nun wäre es ja interessant zu wissen, wie (laut Aussage auf dem Schild) die Teilung Deutschlands an dieser Stelle am 7.12.89 um 10 Uhr beendet worden ist.
Gruss
icke



Dadurch das am 07.12.1989 die Fähre Dömitz - Kaltenhof den Betrieb aufgenommen hatte.

TH




;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Übrigens es war eine holländische Fähre und ich war einer von den Ersten, die auf dem Weg nach Ldwigslust diese Fähre benutzt hatten. Ein schönes Gefühl war das!!!
Schönen Gruß nach Kassel


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!