Forderung nach Pflichtbesuch für Jugendliche in DDR-Gedenkstätte

  • Seite 1 von 4
04.11.2009 06:31
avatar  Angelo
#1
avatar

Asbach (ddp). Vor den Toren des Grenzmuseums Schifflersgrund steht der pädagogische Mitarbeiter Gustav Nolte umringt von einer Schülergruppe. Mit ruhiger Stimme erzählt er von jenem Tag im Jahr 1982, als der DDR-Arbeiter Heinz-Josef Große versucht hatte, mit Hilfe seines Traktors über den Grenzzaun nach Westdeutschland zu klettern. «Warum stehen wir an diesem Punkt?», fragt Nolte. Von dem Hügel aus blicken die Jugendlichen direkt auf das längste noch erhaltene Stück der ehemaligen innerdeutschen Grenze - an dieser Stelle wurde Heinz-Josef Große damals bei seinem Fluchtversuch erschossen. Nach dem Willen der hessischen Landesregierung sollen künftig alle Schüler das Grenzmuseum bei Bad Hersfeld an der Landesgrenze zu Thüringen besuchen.Derzeit besichtigen etwa 4000 Schüler pro Jahr die Gedenkstätte Schifflersgrund. Museumsleiter Wolfgang Ruske berichtet, dass er den Kultusministerien in Hessen und Thüringen Briefe geschrieben habe. Darin habe er gefordert, den Besuch im Grenzmuseum zu einem festen Bestandteil des Lehrplans an Schulen zu machen - als Pflichtbesuch, ähnlich wie das bei Gedenkstätten schon jetzt der Fall sei, die sich mit dem Terror der Nazi-Zeit auseinandersetzen.

weiterlesen hier

http://www.nibelungen-kurier.de/?t=news&...20Welt&ID=23623


 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 06:53
avatar  ( gelöscht )
#2
avatar
( gelöscht )

Da wir mit Schifflersgrund dieselben Zwecke verfolgen:

Auch bei Point Alpha gab es diese Versprechungen. Als es dann um die Finanzierung solcher Sachen ging, war das ganz schnell erledigt.


 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 06:54
avatar  ( gelöscht )
#3
avatar
( gelöscht )

Besuchen die dann auch alle das Dokumentationszentrum in Nürnberg?

Lediglich ein Grenzmuseum zu besuchen halte ich für eine etwas einseitige Betrachtung der DDR Geschichte. Hier wird lediglichd as Bild des Grenzregimes vermittelt und mehr nicht, aber genau dieses Bild ist ja bei den Politikern und dem Kapital heute gewünscht.

Seht hin, so grausam war alles in der DDR. Jeder Gedanke an eine mögliche solzialistische Alternative in den Köpfen dieser jungen Menschen soll so im Keim erstickt werden.

Heilig sei der Kapitalismus und das jetzige System. Kritik unerwünscht, Kapital befiel wir folgen dir.


 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 06:55
avatar  ( gelöscht )
#4
avatar
( gelöscht )

Natürlich gibt es hunderttausendfach Forderungen Klassenfahrten nach Chile zu unternehmen.


 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 07:04 (zuletzt bearbeitet: 04.11.2009 07:05)
avatar  ( gelöscht )
#5
avatar
( gelöscht )

Heute morgen schon zu Scherzen aufgelegt, oder einfach Lust zu provozieren?

Lies meinen Beitrag einfach nochmal, trink dann deinen Kaffee um die grauen Zellen in Schwung zu bringen und versuchs einfach nochmal.


P.S. Es geht um die Reduzierung der DDR auf ihre Staatsgrenze.


 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 07:06
avatar  S51
#6
avatar
S51

Öhm, ich könnte mir vorstellen, dass das Interesse an Chile-Reisen größer wäre. Den einen oder anderen nicht zu langen Pflichtbesuch könnte man auf Staatskosten sicherlich bestens mit Andenausflügen und anderen Zielen verbinden.
Viele Gedenkstätten haben ein dickes Problem damit, dass ihnen die Kundschaft ausbleibt. Damit die Eintrittsgelder und, weil diese oft mit Besucherzahlen verknüft sind, oft auch Fördergelder. Da ist man gerne versucht, sich die Gäste sozusagen zwangsweise zu organisieren. Immerhin hat das in der DDR mit der "Erziehung zum sozialistischen Menschen" auf diese Weise ja auch ganz prima geklappt - oder?

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 07:11
avatar  ( gelöscht )
#7
avatar
( gelöscht )

Zitat von S51
Öhm, ich könnte mir vorstellen, dass das Interesse an Chile-Reisen größer wäre. Den einen oder anderen nicht zu langen Pflichtbesuch könnte man auf Staatskosten sicherlich bestens mit Andenausflügen und anderen Zielen verbinden.
Viele Gedenkstätten haben ein dickes Problem damit, dass ihnen die Kundschaft ausbleibt. Damit die Eintrittsgelder und, weil diese oft mit Besucherzahlen verknüft sind, oft auch Fördergelder. Da ist man gerne versucht, sich die Gäste sozusagen zwangsweise zu organisieren. Immerhin hat das in der DDR mit der "Erziehung zum sozialistischen Menschen" auf diese Weise ja auch ganz prima geklappt - oder?



Ja, meine volle Zustimmung. Selbst ich käme bei einem Chile Besuch nicht auf den Gedanken, ausgerechnet die Margot zu besuchen. Aber Manudave is hier scheinbar einseitig vorfixiert.

Zwangsweise die Jugend in die gewünschte Richtung bilden? Wie kommst du den auf so etwas, ein Schelm wer böses dabei denkt.


 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 08:25
avatar  ( gelöscht )
#8
avatar
( gelöscht )

Zitat von Feliks D.

Zitat von S51
Öhm, ich könnte mir vorstellen, dass das Interesse an Chile-Reisen größer wäre. Den einen oder anderen nicht zu langen Pflichtbesuch könnte man auf Staatskosten sicherlich bestens mit Andenausflügen und anderen Zielen verbinden.
Viele Gedenkstätten haben ein dickes Problem damit, dass ihnen die Kundschaft ausbleibt. Damit die Eintrittsgelder und, weil diese oft mit Besucherzahlen verknüft sind, oft auch Fördergelder. Da ist man gerne versucht, sich die Gäste sozusagen zwangsweise zu organisieren. Immerhin hat das in der DDR mit der "Erziehung zum sozialistischen Menschen" auf diese Weise ja auch ganz prima geklappt - oder?



Ja, meine volle Zustimmung. Selbst ich käme bei einem Chile Besuch nicht auf den Gedanken, ausgerechnet die Margot zu besuchen. Aber Manudave is hier scheinbar einseitig vorfixiert.
Zwangsweise die Jugend in die gewünschte Richtung bilden? Wie kommst du den auf so etwas, ein Schelm wer böses dabei denkt.




Auch nicht zum Kurzbesuch, so einen kleinen Zwischenbericht abliefern ?


 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 08:35
avatar  ( gelöscht )
#9
avatar
( gelöscht )

Wozu?

Damit dieser genauso beachtet wird wie der zum Stand der Entwicklung der Volkswirtschaft aus dem Jahre 1982 von GM Kleine dem damaligen Leiter der Hauptabteilung XVIII.

Nein danke.


 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 08:35
avatar  Angelo
#10
avatar

Zitat von manudave
Natürlich gibt es hunderttausendfach Forderungen Klassenfahrten nach Chile zu unternehmen.




Ich bitte dich beim Thema zu bleiben! ich möchte mal wieder einen Thread wo wir sachlich über ein Thema Diskutieren können ist das vielleicht möglich ? ich möchte nichts über Chile oder Honecker hören sondern nur über da eingesetzte Thema

Auch ein Admin hat sich daran zu halten


 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 08:37
avatar  Mike59
#11
avatar

Ein kurzer Besuch wäre gar nicht so schlecht.


http://de.wikipedia.org/wiki/Direcci%C3%...de_Inteligencia


Mike59


 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 08:37
avatar  ( gelöscht )
#12
avatar
( gelöscht )

Zitat von Angelo

Zitat von manudave
Natürlich gibt es hunderttausendfach Forderungen Klassenfahrten nach Chile zu unternehmen.




Ich bitte dich beim Thema zu bleiben! ich möchte mal wieder einen Thread wo wir sachlich über ein Thema Diskutieren können ist das vielleicht möglich ? ich möchte nichts über Chile oder Honecker hören sondern nur über da eingesetzte Thema

Auch ein Admin hat sich daran zu halten




Richtig, also zurück zum Thema.

Zitat von Feliks D.
Besuchen die dann auch alle das Dokumentationszentrum in Nürnberg?

Lediglich ein Grenzmuseum zu besuchen halte ich für eine etwas einseitige Betrachtung der DDR Geschichte. Hier wird lediglichd as Bild des Grenzregimes vermittelt und mehr nicht, aber genau dieses Bild ist ja bei den Politikern und dem Kapital heute gewünscht.

Seht hin, so grausam war alles in der DDR. Jeder Gedanke an eine mögliche solzialistische Alternative in den Köpfen dieser jungen Menschen soll so im Keim erstickt werden.

Heilig sei der Kapitalismus und das jetzige System. Kritik unerwünscht, Kapital befiel wir folgen dir.




 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 08:45
avatar  S51
#13
avatar
S51

Zitat von dein1945
[Auch nicht zum Kurzbesuch, so einen kleinen Zwischenbericht abliefern ?



Ich passe nicht in das Beuteschema. An mir hätt´sie keine Freude. Ex-Zeuge Jehovas, niemals Pionier, keine Jugendweihe, FDJ erst, als der Lehrbetrieb sagte so ginge das aber nicht, viel zu loses Mundwerk. Nein, so ein richtig edles sozialistisches Menschenwesen war ich wohl trotz Medaillen eher nicht. Bei mir war alles eher "trotzdem...". Wenn ich vor Funktionträgern salutierte, kam zu oft die Frage: "Geht das auch ohne dieses Grinsen..?"
Aber immerhin, man hat nie nachgetreten, trotz mancher Gelegenheit.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 09:09
avatar  ( gelöscht )
#14
avatar
( gelöscht )

Zitat von Feliks D.
Besuchen die dann auch alle das Dokumentationszentrum in Nürnberg?

Lediglich ein Grenzmuseum zu besuchen halte ich für eine etwas einseitige Betrachtung der DDR Geschichte. Hier wird lediglichd as Bild des Grenzregimes vermittelt und mehr nicht, aber genau dieses Bild ist ja bei den Politikern und dem Kapital heute gewünscht.

Seht hin, so grausam war alles in der DDR. Jeder Gedanke an eine mögliche solzialistische Alternative in den Köpfen dieser jungen Menschen soll so im Keim erstickt werden.

Heilig sei der Kapitalismus und das jetzige System. Kritik unerwünscht, Kapital befiel wir folgen dir.




;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Hallo lieber Felix!
Wenn Du damit ausdrücken möchtest, daß der Besuch nur eines Grenzmuseum´s zuwenig sei, kann ich dir unwidersprochen beipflichten. Da es ja einige davon gibt, ist es heutzutage relativ einfach mehrere aufzusuchen und sich ein Bild des Grenzregime´s am "antifaschistischen Schutzwall" zu machen. Das Grenzmuseum "Schifflersgrund" kann ich übrigens empfehlen, auch als Abschreckung für eine "mögliche sozialistische Alternative"!! Die alten Uniformen werden nicht mehr gebraucht, im Grunde genommen kannst Du Deine auf dem Flohmarkt verkaufen!
Schönen Gruß aus Kassel


 Antworten

 Beitrag melden
04.11.2009 10:45
avatar  ( gelöscht )
#15
avatar
( gelöscht )

Hallo Feliks, der war gut: " Heilig sei der Kapitalismus....", der war richtig gut, ich sehe schon den Pfarrer von der Kanzel und die Schüler mit offenen Mund ehrfürchtig zu ihm hoch blicken.
"Und zum Abschluss, liebe Kinder singen wir noch die Internationale", ruft der Pfarrer Hubertus mit seinem Knabenchor im Hintergrund und die Kirche bebt von dem kraftvollen Gesang...wieder.
" Das ist ein gerechter Mann", denkt der kleine Hans, der ganz hinten in der Ecke sitzt, das muss ich gleich dem Opa erzählen, der Pfarrer lässt doch die Arbeiter leben und das Kapital auch...da ruft Hubertus von der Kanzel: " Und weil ihr Alle so schön gesungen habt, erzähle ich Euch jetzt das Märchen von der kleinen DDR", und die Schüler rufen: " Ja, ja, bitte Herr Pfarrer, die Schule ist so langweilig...".und sie lauschen andächtig...seinen Worten.

Gruß Rainer- Maria


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!