Per Anhalter in den Westen

03.11.2009 06:26
avatar  Angelo
#1
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Zwei Mal will Martin Jessel aus der DDR fliehen. Zwei Mal tauchen seine Schleuser nicht auf. Dann benutzt die Stasi ihn als Lockvogel. Eine Fluchtreportage.Der Abschied muss schnell gehen. Niemand darf Martin Jessel und seinen Freund Johannes sehen. Eine kurze Umarmung, ein trockenes "Viel Glück!".Jessel sprintet los. Vom Auto zum ersten Baum eines kleinen Waldstücks, er wirft sich hin, liegt auf dem Bauch, macht sich ganz flach. Der modrige Geruch des Laubs steigt ihm in die Nase.Stockdunkel ist diese Nacht des 8. März 1980, eisig pfeift der Wind. Jessel blickt sich um. Von einem kleinen Erdwall aus kann er die Fernstraße 5 weit hinunterschauen. Von dort wird er kommen, der Unbekannte mit dem Westauto, denkt sich Jessel. Er soll ihn aufnehmen und ihn über die Grenze schmuggeln.


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http://www.sueddeutsche.de/politik/734/493084/text/


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03.11.2009 08:28
avatar  ( gelöscht )
#2
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( gelöscht )

Ein sehr interessanter Artikel. Das einem Antrag auf Übersiedlung aber schon nach 4 Monaten stattgegeben wurde, war natürlich die große Ausnahme.


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03.11.2009 10:53
avatar  Jameson
#3
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Ja Ooge,
kann Dir nur zustimmen, interessanter Artikel, allerdings meiner Meinung nach ein glasklarer Fall. Ich staune über die

Süddeutsche, hätte ich ihr nicht zugetraut.

Ahoi Jameson


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