Einberufung zu den GT - wie habt ihr es erlebt

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10.01.2010 19:41
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#76
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Für mich war es ein nicht ganz einfach zu beschreibenes Gefühl,als ich vor dem Wehrkreiskomando in Berlin-Pankow ankam.Wir wurden auf Busse verteilt und nach Berlin Köpenik gefahren.Von dort ging es mit der Bahn nach Glöwen.Einfach war es jedenfalls für die meisten Soldaten nicht.Von Null auf Hundert begann ein völlig neuer Lebensabschnitt und das Lotterleben hatte ein Ende.Letztendlich war es für mich absolut ein Zeitraum den ich nicht missen möchte.Mfg der Schreiberer


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10.01.2010 22:05
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#77
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Einberufung : Was fuer eine Erfahrung!!!!
Ich muss an dieser Stelle etwas weiter ausholen.
Als ich meinen Einrufungsbefehl erhielt, war ich hocherfreut, weil? Man erzaehlte zu Musterung, das alle, die spaeter ein studium machen moechten, muessen sich fuer 3 jahre verpflichten, ansonsten koennen sie gezogen werden bis ich glaube 36. So Ich 19 jahre alt, freude, hatte mich nur fuer 18 Monate gemeldet. Prima dachte ich
und dann gehts mal los. Ich sollte eigentlich Militaerkraftfahrer werden, jedoch stupid me, habe ich mir selber verbaut, warum?? Grosse Abschiedsparty, Silvio geht zur Fahne--- GT der DDR,toll-- feiern und? Unfall mit meinem Trabi. Sturzbetrunken, 3 Tage vor dem Befehl. Alles im A.... Jedenfalls fuehrerscheinentzug usw. aus der traum vom militaerkraftfahrer. Nun gings los. Ich musste mich als selbstanreisender im Grenzausbildungsregiement in koepenik melden. Einkleidung, sachen sollten alle passen, hoffentlich, bis die nacht um 1.00, ins bett und am naechsten morgen 5.00 war wecken. die hoelle fing an. Aber wie alle anderen auch nicht klein kriegen lassen.
Grundausbildung fuer 6 Monate. was fuer eine endlose Zeit .
Dann endlich die Versetzung ins Grenzregiment. Und alle wissen die an der mauer waren, wie es war. Gott sei Dank erinnert man sich im Nachhinein nur noch an die schoenen erlebnisse, fuer alles andere muss ich tiefer nachgraben. Kurz und knapp, ich habe es gut ueberstanden und bin als Gefreiter im 4/89 entlassen wurden.

Entschuldigt bitte meine fehler
Silvio


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11.01.2010 22:48
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#78
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Gemustert wurde ich zu den MOT Schützen und was kam raus die Grenze.Eiegntlich wollte ich Geologie studieren und wie von "Member"gesagt wer studieren wollte musste sich 3 Jahre verpflichten,leichter gesagt als ge´tan und ich war mit 3 Jahren dabei.Als mein Einberufungsbefehl kam hatte ich gerade ausgelernt und war 6 Monate auf Montagee gewesen.Hmmm und wo sollte es hingehen ?Unteroffiziersschule Perleberg ,das ließ mich stutzen ,wieso Uffz.schule?Nun gut dachte ich bei 3 Jahren muss man ja irgendwie zum vorgesetzten werden .Hab alles mitgemacht und stellte fest ,das es für die Grenze war ,na toll.Hatte ja von tuten und blasen damals keine Ahnung und war der Meinung kann ja nicht verkehrt sein besser als Sandlatscher .Nach einem halben Jahr Ausbildung wurden wir aufgeteilt und für mich stand der Harz auf dem Plan ,Halberstadt GR 20 und von da wurden wir weuter verschickt und ich landete dann in Schierke mitten drinn im Bergland mit viel wald ,na toll und somit begann ein 3 jähriges Abenteuer was ich mir etwas anders vorgestellt habe.
Fortsetzung folgt


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12.01.2010 10:29
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#79
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Hallo Kammeraden ja wie war das Damals mit der Einberufung zu den Gt.Mit Lehrbeginn1970 auch zur Musterung.Für Geeignet befunden zu den MOT-Schützen.Bald darauf bekamen wir in der Berufschule Besuch Werkreiskomando, die Überzeugten uns vom Sinn des Soldat sein.Geld,Studium,Fahrerlaubniss Wohnung und gute Rente später.Wir wahren eine reine Jungenklasse von 22 Verpflichteten sich dan rund 15,für 3,10u.25.Jahre auch ich Für 25.Jahre Berufsoldat.Es hörte sich ja alles so schöhn an was die uns erzählten zum glück wahr ich noch keine 18.Jahre als ich die Verpflichtung unterschrieb.Mitte der Lehrzeit dann feste Freundin und ,keinen Bock mehr auf langes Dienenbei der NVA.Also allen Mut zusammengenommen und hin zum WKK erst wahren sie sher Freundlich aber dannfuhren sie volle Geschütze auf von wegen Verpflichtung und so aber da ich noch keine 18.wahr,als ich das unterschrieb ist diese nicht bindent.Dan durfte ich draussen im Flur warten gute drei Stunden.Zum Abschlussgespäch wurde ich dan noch mals freundlichst bearbeitet aber ich blieb Standhaft und kohlte ab auf 18.Monate Normaldienstzeit.Die letzten worte desHauptmanns wahren Gen.Brandtwir lassen uns sehr viel Zeit.Und so kahm es dann auch.Lehre beendet und ab in die soz. Produktion.Fam.gegründet Vater geworden Heim geschaffen gutes Geld verdient und nicht an die NVA gedacht.Dann mit 24 Jahren die freudige Einberfung,zu DDR-Zeitensehr spät,das Versprechen des Hauptmannes ist erfüllt wordenFür mich wahr aber überraschend zur Grenze ich und auch meine Frau hatten ja Westferwandschaft und pflegten diese.Also ab zum GAR-M. Hop Halberstadt Kraftfahrerkompanie.Das währe dann aber mein nächstes Erlebniss über das ich noch berichten werde.bis bald Brandy


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12.01.2010 18:15
#80
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Gemustert wurde ich als Mot-Schütze(wurde auch nach dem Schußwaffengebrauch gefragt-was wäre wenn meine
Eltern flüchten würden?).Auf dem Einberufungsbefehl stand Eisenach,somit war mir klar das es zu den GT
geht.Am 7. 5.1986 mußte ich mich am Sammelpunkt früh 6Uhr einfinden.Nach Feststellen der Personalien wurden die Taschen nach Alk untersucht.Anschließend wurden wir zum Bahnhof geführt und in ein Zug verfrachtet.Bevor wir in den Zug stiegen wurden wir nach GAR und Kompanien aufgeteilt.Der zug war ziehmlich leer was sich aber von Bahnhof zu Bahnhof schnell änderte.Es ging über HOT,Karl-Morx-Stadt nach Leipzig.Dort wurde der Zug geteilt,wir fuhren weiter Richtung Erfurt,die anderen nach Perleberg.
Als wir endlich Nachmittag in ESA ankamen standen schon W50 bereit.Nach kurzer Fahrt über die Autobahn
sahen wir unser zukünftiges "Zuhause".Von der Abfahrt ESA West bis zur Kaserne war es ein kurzer Moment.Dort wurden wir auf dem Appelplatz begrüßt und auf unsere Kompanie geführt.Es war die 5.
Im Zimmer war schon alles eingeteilt(Bett und Schrank).In den Schränken waren Botschaften von unseren Vorgängern geschrieben:wie "Viel Spass bei den BMW-Festspielen".Uns ahnte nichts gutes.
Das Abendbrot gab es noch in Zivil,anschließend wurde Sportbekleidung ausgegeben.Am nächsten Tag war BA-Ausgabe und die Zivilkleidung mußte in ein Paket nach Hause geschickt werden.
Das war dann der Abschied vom Zivilleben für die nächsten Wochen und die Ausbildung begang...


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30.01.2010 22:25
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#81
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Hallo Grenzer,ich wurde zu den Panzern gemustert,weil ich keine 3.Jahre machen wollte:,sagt der zu mir sie werden sich an den Panzerketten schleppen schon einen Bruch heben.Aber lach lach,ab zur Grenze mehr Geld besseres Essen und immer frische Luft.Ausbildung in Dingeldei war nicht so Grenzerhaft aber danach war alles super.Mir wurde bei einer Berufssoldatenzeit in Barneberg ein Haus für mich und meiner Familie angeboten aber meine Frau wollte nicht wegen der Einschränkung im Grenzgebiet;;; wie Recht sie hatte!!! nach der Wende kamen die Besitzer zurück und wir
hätten noch mal neu beginnen dürfen.Was Recht ist soll Recht bleiben.
Gruß Greso


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31.01.2010 09:54
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#82
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Meine Einberufung und die folgende Zeit waren im Verhältnis zu dem, was man gehört hat und auch hier liest, eigentlich ein "Glücksfall":
Treffen auf dem Bahnhof meiner Heimatstadt Wittenberge. Dann kam ein Sonderzug aus Richtung Leipzig oder so. Schon voll besetzt. Bewaffnete M-Polizei brüllte uns in die Wagen. Ich habe 25 Min. gestanden, eine geraucht und dann waren wir in Glöwen.
Dort auf dem Bahnhof sinnloses Gebrülle, weil man die Glöwener "Neulinge"(GT) von den Havelbergern(NVA) trennen musste. Einige hatten schon heftig ihren Kummer betäubt.

Wir jedenfalls zu Fuß durchs Dorf zum GAR. Dort Einteilung in Kp. Dann zur B/A-Halle. Hilfe bei der Einkleidung durch Uffz. und ZA.
Dann in die Stabskompanie.
4 Wochen Grundausbildung und dann der Hammer: Wir waren 5 U-Schüler im ganzen Objekt. Wir brauchten nicht zur U-Schule nach Perleberg! Das war gut.
Einer wurde Küchen-Uffz., einer Pio, einer Filmvorführer (wie hieß das eigentlich richtig?), einer zur Bewaffnung und ich zum Med.-Punkt.
Wir fünf "Pfefferminzgefreiten" wurden natürlich vom "Stammpersonal" und später sogar vom 1. DHJ wegen unserer "Tage" belobigt. Man freute sich einfach, wenn einer von uns zu sehen war! Aber echte Schikanen o.ä. haben wir nicht erlebt.
Später erlebte ich oft, wie Leute mit 24 Jahren eingezogen wurden. Verheiratet, Kinder und aus dem Süden. Die hatten es wirklich schwer. Ganz abzusehen von dem, was dann noch auf sie zukommen sollte.
Aber das ist ein anderes Thema.

Huf


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31.01.2010 11:15
#83
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Ich hatte die Möglichkeit, selbst anzureisen. Sonneberg ist ja nicht so weit von mir entfernt(40 Kilometer). Zwei Freunde haben mich hingefahren. Zwölf Uhr mittags durfte ich durch das große Tor vom GR 15 marschieren, begleitet von Bandmaßbelobigung.Danach sind wir zum Frisör (alles Lehrlinge),Einkleiden, Umziehen, Postmietbehälter mit Zivilklamotten nach Hause schicken, danach Fotograf. Anschließend die Fahrt auf dem W50 nach Hildburghausen. Ankunft in der Nacht 2 Uhr, Spindeinräumen und dann Nachtruhe. 10 vor 6 Uhr Früh Wecken und dann Frühsport "Sportzeug kurz" im Schnee.Da habe ich gewußt, ich bin da!!!


Viele Grüße

Theo85/2


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07.05.2010 20:33
#84
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Heute vor 24 Jahren wurde ich zu den GT gezogen.
Näheres stand weiter oben.
Lang ist her-Gruß Roland 87


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07.05.2010 23:06 (zuletzt bearbeitet: 07.05.2010 23:08)
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#85
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Wir sind auch so gegen Mittag in Perleberg mit dem Zug angekommen. Dann ging es ab in die Uffz.Sch. E.S. zur Einkleidung (Klamotten, entgegennahme der pers. Schutzausrüstung - Vollschutz Dosimeter usw.-, Teil 1 + 2 usw.). Am Abend wurden alle "Faschingsgefreiten" auf die W50 verfrachtet, und ab ging es in Richtung Potsdam "SAGO". Die Zugfahrt aus meiner Heimatstadt nach Perleberg kam mir schon wie eine halbe Weltreise vor, aber die Fahrt von Perleberg nach Potsdam auf dem W50 war schon krass. Da hat man schon den ersten Schliff wegbekommen. Gefühlt war ich glaube ich 24 Stunden oder länger an diesem Tage unterwegs.
Beste Grüße,
Hundeflüsterer


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08.05.2010 10:54
#86
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Ja die Einberufung zu den GT,kann mich nur schwach dran erinnern.Es war an einen 4.Mai 1974 man traf sich zu einen gemütlichen Zusammen sein in einer Nebenstraße am Rostocker Hauptbahnhof,um eine 18 monatige Reise anzutreten.Natürlich stellte man sich auch vor,in dem man sich mit den Wehrdienstausweis ausgewiesen hat.Den Personalausweis hatte man ja schon einige Tage vorher bei der VP-Meldestelle abgegeben.Auf jeden Fall ging es nach einer gewissen Zeit Richtung Bahnsteig zum Sonderzug ins Ungewisse,hab sogar einen Fensterplatz ergattert.Als der Zug abfuhr,wurde erst mal das Rohr aus der Reisetasche geholt und aufgekorkt und in die lustige Runde gereicht.Naja nach einer gewissen Zeit flog die Tür vom Abteil auf und ein Oberleutnant trat ein.Da waren wir die Pulle los.Ach ja-dieser Oberleutnant war später in der GK-Zarrentin mein Zugführer.Aber man hatte ja noch Nachschub in der Tasche und die lustige Runde ging weiter.So weit ich das noch in Erinnerung habe,war dann in Wittenberge umsteigen angesagt und es ging Richtung Glöwen.Dort angekommen,ging es mit den ersten Fußmarsch ins GAR.Dort angekommen durfte einer der Urlaubsreisenden gleich links raustreten und eine gewisse Ausnüchterung über sich ergehen lassen.Also ging es durchs Tor auf den großen Ex-Platz,wo man aufgerufen wurde und in Kompanien eingeteilt wurde und dann ging es ab in die Unterkünfte.Ich glaub es standen 8 oder 10 Betten drin.Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ging es dann zu BA-Kammer,wo man eine neue Kluft empfing naja von der Jugendmode war sie nicht.Naja so war mein erster Tag bei den GT:Gruß Rostocker


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08.05.2010 11:19
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#87
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Mensch Rostocker,
der Tag stimmt, das Jahr stimmt auch bloß bei mir war es Berlin. Dort ging die Reise los bis ins schöne Johanngeorgenstadt. Zugfahrt und das Drumherum stimmt Haargenau. Wir hatten Großraumwagen und die Türen gut im Blick deshalb war für viele die Fahrt sehr lustig. Die Einteilung erfolgte bei uns irgendwie vorher. Da es in Jo-stadt damals ein kleines Objekt (eine Kompanie) mitten in der "City" gab hatten wir den Blick auf erst einmal Unerreichbares: Disco und Kaufhaus (mit einer super Gaststätte). Halt, noch ein großer Bonus war das jede militärische Aktivität mit mehreren Blicken auf UrlauberInnen und das normale Leben verbunden war. Tja, lange her aber man erinnert sich noch an vieles, schon komisch.
tschüß


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08.05.2010 13:21
#88
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Hallo ABV,
die Beschreibung der Einberufung in's GAR 40 deckt sich mit meiner eigenen Erfahrung. Am 2.11.67 morgens gegen 6:00 ab HST in Richtung OR. Ankunft so gegen 18:00 Uhr. Ein ungemütlicher, regnerischer Tag. Vom Bahnhof abgeholt, ging es im Marschband, begleitet von Unfreundlichkeiten zum Schloss. Bei Regenwetter draussenstehend an der Längswand der Kino-Baracke wurden wir in Kompanien/Züge/Gruppen eingeteilt und zu den Kompanie-Baracken geführt. Beschreibung der 5.Kompanie-Baracke : 10-Mann Stuben, einfache Glasfenster (undicht absolut), geölter Dielenfußboden, Ofenheizung (ab 20:00 Uhr musste die Glut entfernt werden), Decke aus "Sauerkrautplatten" (teilweise def.), Waschraum mit einem Warmwasserhahn- ansonsten nur Kaltwasser. Desweiteren befanden sich noch, wenn sich meine Erinnerung sich nicht täuscht, die Waffenkammer, die Gruppenführerstube, natürlich die Schreibstube, Fernsehraum???
Anschließend Bekleidungsempfang wie bei dir beschrieben!!
Etwa ab 23:30 wurde die Nachtruhe ausgerufen. Am nächsten Tag ging dann das Soldatenleben mit allen Härten los. Darüber könnte man Bücher füllen. Das Mittagessen habe ich als miserabel empfunden obwohl die Ausgangsprodukte wirklich gut waren.
Ausgang gab's sehr wenig- tanzen wollten die Ortsschönen mit uns nicht, denn wir waren von der "grünen SS"- oder auch " Ulbricht-Knechte". Es endete sowieso oft mit Schlägereien, welche meistens von Angehörigen des MSR oder AR ausgingen. Paar Stichpunkte noch, die einige Erinnerungen aufblitzen lassen: Germendorf (Polygon + Lehrgrenze+Poln. Sturmbahn), Sachsenhausen (auch Ausbildungsacker),Streganz u. Gr. Glienicke (Ausbildung+Schiessen) etc.
Heute kennt man das Dienststellengelände bis auf wenige Ausnahmen nicht wieder. Es ist echt einen Ausflug wert!!

mfG der torpedoschlosser


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08.05.2010 14:49
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So, wie bei dem Torpedoschlosser ging es bei mir exakt 2 Jahre später ebenfalls vom Bahnhof Stralsund mit einem Sonderzug nach Berlin. Einschüchterndes Gebrüll schon in Stralsund, bedrückende Stimmung im Zug und dann während des Marsches vom Bahnhof zum GAR nach Wilhelmshagen. Ich kannte 2 andere, die mit mir zusammen gelernt hatten, somit war man nicht so allein mit seinen Eindrücken. Dann standen da auf dem Kasernenhof Soldaten mit einem Schild in der Hand, darauf die einzelnen Truppenteile, ich musste zum Stab der 1. Artillerieabteilung des GAr 39 und wurde Kanonier.
Da ich Landmaschinen - u. Traktorenschlosser gelernt hatte, sollte ich zum Instandsetzungstrupp, da unsee Ausbildung sich aber nur auf die Reparatur von Getrieben und Vorderachsen beschränkt hatte, wurde ich für den I - Trupp als untauglich eingestuft und so wurde ich Fahrer des Nachrichten LO's.
So wie der Torpedoschlosser es beschreibt, Baracken, zu heizen mit Öfen, die vom Flur aus zu bedienen waren, ob wir auch die Glut herausnehmen mussten, daran entsinne ich mich nicht mehr. Endloses Spind Einräumen, immer war es nicht richtig, Haare schneiden, obwohl man vorher zum Friseur war. Einer der Einberufenen verdarb es sich sofort mit dem Spieß, weil er sanG: EK,EK, EK, bald bin ich nicht mehr da, dann macht der Spieß der Kleine, sein Sch...haus selber reine... eben dieses Haus hat derjenige über mehrere Wochen geputzt, es wurde sein Standardrevier. Von da an passte man auf, dass man dem Spieß nicht auffiel.
Aber nach 2 Monaten war es dann nicht mehr so tragisch, da wusste man, wie der Hase läuft...


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08.05.2010 15:28
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#90
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Hallo Rüganer,
ich versuche meinmal einen Einberufungsbefehl hier "zu kleben"


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