Einberufung zu den GT - wie habt ihr es erlebt

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17.06.2022 18:59
#496
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Zitat von Mike59 im Beitrag #481
Nach meiner Erinnerung war ich in meinem Ausbildungshalbjahr 2x im Ausgang. 1 x Gruppenausgang um die Sehenswürdigkeiten von Perleberg kennen zu lernen und 1x HdGT .



Hä, hast Du denn den Härtetest nicht geschafft? Allein der war doch schon einen Freigang wert(haben wir zu dritt genutzt).

1. Ausgang war Gruppenausgang - also Kneipentour zur Besichtigung der Lokalitäten. Erinnere mich, daß wir da zu spät zurück kamen. Ich und zwei andere wollten schneller sein, um vor 24:00 Uhr drin zu sein - hat der Unterfeld lautstark und energisch unterbunden; Gruppe sollte geschlossen durch den KdL gehen...

Außer zur Vereidigung und dem Härtetest war ich mindestens drei mal draußen - aber ich habe auch heute noch meine 4. UABK als relativ zivilisiert in Erinnerung, erst recht, wenn ich lese, wie es das Schicksal mit Anderen getrieben hat...


Gruß


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23.07.2022 22:04
avatar  Ehli
#497
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Grenzfälle
Ein Interview mit Andreas Weiß
Ein Interview über den Dienst und die politische Indoktrination an der Grenze, über Fluchtgedanken und Fluchtversuche und über Widerstände im Alltag von Grenzsoldaten.
https://www.bpb.de/themen/deutschlandarc...10/grenzfaelle/

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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29.07.2022 22:23
#498
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Zitat von Leisterförde im Beitrag #468
Bei uns wurde der Sprit immer kontingentiert.7475 .Die LO,s sind ganz gut hin gekommen,die konnten in kalten Nächten sogar mit laufendem Motor das Fahrerhaus heizen.Mein P3 soff unendlich.Die Lo Fahrer gaben mir immer Sprit ab.Immer wurde mit Regress gedroht.Gezahlt habe ich nie und gefahren bin ich immer.



Sprit kontingentiert? Beim Militär? Für mich nicht wirklich vorstellbar. Wenn der Tank leer war fuhr man zur Tankstelle und hat getankt. Im Winter haben wir immer die Motoren der Panzer laufen lassen. Die Fläche über den Motoren war schön warm, mit Schlafsack konnte man dort im Winter ganz angenehm schlafen. Es gab sogar Fahrzeuge mit Standheizung.
Fähnrich


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29.07.2022 22:51
avatar  Hebor
#499
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Zitat von Fähnrich im Beitrag #498
...Im Winter haben wir immer die Motoren der Panzer laufen lassen. Die Fläche über den Motoren war schön warm...Es gab sogar Fahrzeuge mit Standheizung.
Fähnrich


Habe mal bei einer Übung oder war's nur bei der Ausbildung im Winter 70/71 oder 71/72 bei Schnee und Frost morgens oben in einen T54, der die ganz Nacht in Stellung stand geschaut. Die Insassen taten mir richtig leid, durchgefrorene Gestalten und Reif- oder Eisschicht an den Panzerinnenflächen.

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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29.07.2022 22:56
avatar  B Man
#500
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Zitat von Fähnrich im Beitrag #498
haben wir immer die Motoren der Panzer laufen lassen.


Dekadent

Die Sowjets hatten Schiessanlagen zum Panzerschiessen mit ohne Panzer in der DDR um Treibstoff zu sparen.
Die Soldaten hat man mit LKW da hin gefahren.
In Hallen standen nur die Türme auf Hydraulikgestellen.

Irgendwo hinter Leipzig hatte das die Fahne auch.
Weil von der Sowjetunion lernen heisst Siegen lernen.

Gruss Andreas


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30.07.2022 07:44
#501
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Zu 498# ja im Westen war ja schon immer alles besser.Panzer mit Webasto Standheizung.grins.Ironie off.


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30.07.2022 07:49
avatar  furry
#502
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Je schwächer das Gedächtnis, um so schöner die Erinnerungen.
meint Peter Ensikat ( der hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Ensikat )

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)


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30.07.2022 11:12
avatar  PF75
#503
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@ B Man
Das waren nur trainingsgeräte für Zielübungen,hatte NVA auch ,hatte ein kollege von berichtet.


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30.07.2022 11:54
avatar  R-363
#504
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Die NVA hatte Panzerwippen (z.B. auf dem Standortschießplatz in Hagenow). Da wurden T55, SPW oder BMP draufgestellt und durch die hydraulischen Wippen wurde das Fahren im Gelände beim Schießen imitiert. Ob die Stromversorgung (für die Bedienung der Waffen und Bordsprechanlagen notwendig) extern erfolgte, durch die Fahrzeugbatterien oder durch Laufenlassen der Motoren im niedrigen Drehzahlbereich weiß ich nicht mehr, aber ich denke, Letzteres war zumindest zeitweilig der Fall.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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30.07.2022 12:09
avatar  B Man
#505
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Zitat von R-363 im Beitrag #504
Ob die Stromversorgung (für die Bedienung der Waffen und Bordsprechanlagen notwendig) extern erfolgte, durch die Fahrzeugbatterien oder durch Laufenlassen der Motoren im niedrigen Drehzahlbereich weiß ich nicht mehr, aber ich denke, Letzteres war zumindest zeitweilig der Fall.


Die Russen haben das extern gelöst.
In Jüterbog steht noch ein Mobiler Trafo herum den man normal im Tagebau benutzt.

Ich kenne einige solcher Anlagen
Eine in Brandenburg, die andere in Sachsen Anhalt


Und da wurde scharf geschossen sonst bräuchte man ja keine Anschusswälle.
Auf alten Sat Bildern sieht man auch noch die Granattrichter.

https://www.sachsenschiene.net/bunker/tup/tup_149.htm?3311

Da gibt es mehr unter
Schießanlage Altes Lager West
Schießanlage Altes Lager Ost

Gruss Andreas


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