Einberufung zu den GT - wie habt ihr es erlebt

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08.05.2021 11:40
#331
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Bei mir war es der 2.Mai 1974.
keine 15 min in der US NDH, schon in Schwarzkombi und "Außenrevier" (Rosenrabatte) bearbeiten.

VG H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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08.05.2021 12:14
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#332
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MKF

... ich erinnere mich noch, wir kamen in der 1. Nacht, nachdem alle auf die Zimmer verteilt waren, Betten bezogen und Spinte eingeräumt waren erst gegen 02:00 Uhr ins Bett. Um 6 war die Nachtruhe beendet und Frühsport


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08.05.2021 16:41
avatar  PF75
#333
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ich mußte mir ja erst einen Schlafplatz erkämpfen,Schrank und Bett war schon belegt obwohl meine Name drann stand,der Kollege sollte eigendlich im anderen Zimmer wohnen,aber da waren 12 mann drinn und in meinem zimmer waren wir nur 4 mann und das auch noch aus 2 verschiedenen Gruppen.
Die Großen Räumen lagen an der vorderen treppe wo dann der UvD gleich reinkonnte uns wir waren am anderen Ende des Flures.


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08.05.2021 20:46
#334
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Im Herbst 84 war Treffpunkt 6 Uhr am Bhf in Leinefelde . Da ging es noch ruhig zu . Über Mühlhausen ,Gotha ,Erfurt dann nach Leipzig.Dort war der Ton schon rauher. Der Bahnsteig voller Rekruten. Als klar war wer wohin ging es weiter nach Halberstadt.Dort angekommen und der Umgangston wurde um einiges rauher als so schon. Raus aus dem Zug auf dem Bahnhofsplatz standen etliche LKW W 50 und dort drauf.Angekommen dann im GAR 7 HBS. Es lag abgelegen außerhalb der Stadt. Dann unter ständigen lauten Befehlen das Prozedere von Quartier beziehen, einkleiden, Frisör, Schrank und Bettenbau ging's irgendwann in der Nacht ins Bett. Jedenfalls war es alles wie in einem schlechten Film. Etwas übertrieben gesagt war es als wollte man einen den Willen brechen. Man funktionierte nur noch


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08.05.2021 21:16
#335
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Zitat von Rimbach 86 im Beitrag #334
Im Herbst 84 war Treffpunkt 6 Uhr am Bhf in Leinefelde . Da ging es noch ruhig zu . Über Mühlhausen ,Gotha ,Erfurt dann nach Leipzig.Dort war der Ton schon rauher. Der Bahnsteig voller Rekruten. Als klar war wer wohin ging es weiter nach Halberstadt.Dort angekommen und der Umgangston wurde um einiges rauher als so schon. Raus aus dem Zug auf dem Bahnhofsplatz standen etliche LKW W 50 und dort drauf.Angekommen dann im GAR 7 HBS. Es lag abgelegen außerhalb der Stadt. Dann unter ständigen lauten Befehlen das Prozedere von Quartier beziehen, einkleiden, Frisör, Schrank und Bettenbau ging's irgendwann in der Nacht ins Bett. Jedenfalls war es alles wie in einem schlechten Film. Etwas übertrieben gesagt war es als wollte man einen den Willen brechen. Man funktionierte nur noch


Ja, klar. Das ist Absicht und ist wohl in jeder Armee der Welt so. Die Rekruten sollen geschockt werden und gar nicht erst in Versuchung kommen, ihre liebgewordenen Gewohnheiten aus dem Zivilleben, möglichst noch vom Hotel Mama, wahrnehmen zu wollen oder in irgendeiner rudimentären Form weiterzuleben. Abschied vom halbwegs selbstbestimmten Leben, keine Befehle hinterfragen, zumindest nicht offen und auch auszuführen, wenn einem der Sinn und Zweck nicht einleuchtet.


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08.05.2021 23:07 (zuletzt bearbeitet: 08.05.2021 23:25)
avatar  Ehli
#336
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Zitat von linamax im Beitrag #328
Bei mir war es der 2.Mai 1967 . Es ging nachts vom Bahnhof Neustadt in Dresden nach Meiningen ,und dann mit LKW nach Römhild .

Ja, mein Freund dann haben wir eins gemeinsam, den Tag der Einberufung.
Treffpunkt war im Rathaus Dresden, dann ging es ab, über die im Bau befindliche Prager Straße, die Bauarbeiter grölten von den Gerüsten, ein schöner Abschiedsgruß.
Im Hauptbahnhof DD , wurde streng darauf geachtet, das nicht noch ein Rohr gekauft wurde.
Ein Karton hatte ich nicht dabei.
Auf zum Sonderzug nach Berlin. Im Grenzregiment 39 erfolgte die Aufteilung.
Ich kam in das Gr.33 als DHF, damit hatte ich viel Glück.
Habe ich aber schon mal alles hier geschrieben.
1968 Herbst, wenn die Kastanien platzen, werden wir die Kurve kratzen
Ehli

Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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09.05.2021 00:11
#337
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Erinnere mich noch an den Einmarsch in das Objekt Glöwen. 1 oder 2 Mann gingen gleich an der Wache raus zu Ausnüchterung, hatten zu viel auf den Kessel gehabt. Ein späterer Stubenkamerad, reiste ein Tag mit Verspätung an und ein Kamerad aus dem Nachbar Zimmer, bekam sein Gepäck erst 4 Tage später nachgeliefert. Erst nach eine Nacht, der Überschlafens, des Frühsports und des geschlossenen Marschieren zum Frühstück--war jeden klar--wo er war. Und wenn man hier im Forum schaut--man hat die Zeit überstanden.


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09.05.2021 00:32
#338
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #335
Zitat von Rimbach 86 im Beitrag #334
Im Herbst 84 war Treffpunkt 6 Uhr am Bhf in Leinefelde . Da ging es noch ruhig zu . Über Mühlhausen ,Gotha ,Erfurt dann nach Leipzig.Dort war der Ton schon rauher. Der Bahnsteig voller Rekruten. Als klar war wer wohin ging es weiter nach Halberstadt.Dort angekommen und der Umgangston wurde um einiges rauher als so schon. Raus aus dem Zug auf dem Bahnhofsplatz standen etliche LKW W 50 und dort drauf.Angekommen dann im GAR 7 HBS. Es lag abgelegen außerhalb der Stadt. Dann unter ständigen lauten Befehlen das Prozedere von Quartier beziehen, einkleiden, Frisör, Schrank und Bettenbau ging's irgendwann in der Nacht ins Bett. Jedenfalls war es alles wie in einem schlechten Film. Etwas übertrieben gesagt war es als wollte man einen den Willen brechen. Man funktionierte nur noch


Ja, klar. Das ist Absicht und ist wohl in jeder Armee der Welt so. Die Rekruten sollen geschockt werden und gar nicht erst in Versuchung kommen, ihre liebgewordenen Gewohnheiten aus dem Zivilleben, möglichst noch vom Hotel Mama, wahrnehmen zu wollen oder in irgendeiner rudimentären Form weiterzuleben. Abschied vom halbwegs selbstbestimmten Leben, keine Befehle hinterfragen, zumindest nicht offen und auch auszuführen, wenn einem der Sinn und Zweck nicht einleuchtet.


Etwas OT da NVA, im Prinzip aber durchaus vergleichbar:

Ich als damals gerade 19-jähriger hatte mir etwas anderes unter einer sozialistischen Armee vorgestellt. In der Grundschule, POS, Berufsschule nur die Vorzüge dieser Gesellschaftsordnung gelehrt bekommen, DDR-Radio und -Fernsehen ergänzten die Lobpreisungen und dann Einzug in ein motorisiertes Schützenregiment. Nun, geglaubt hat man sowieso nicht das Meiste bezüglich Überlegenheit dieser Gesellschaftsform, hatten ja auch Antennen die nicht nur auf den Inselsberg zeigten aber ein Schock war diese Art des Umganges im Sozialismus unter und gegenüber Menschen schon.

Nun kann ich mich auch durchaus täuschen, folgende Vermutung hatte ich damals allerdings sofort. Zu den Muckern, besonders was ein Teil der dreijährigen Unteroffiziere betraf müssen nur die hin delegiert worden sein, mit denen man in anderen Waffengattungen so gut wie nichts anfangen konnte(ich klammere mal unsere Kompanie und auch die in meinem Regiment stationierten selbständigen und nicht selbständigen Einheiten aus).

Teilweise ein Umgang mit einfachen Soldaten, da waren die angeblichen Schikanen in der Bundeswehr, über die der Soldatensender gelegentlich und seltsamerweise berichtete fast Peanuts. Ich vermutete damals, dass dies(Teile der dreijährigen Unteroffiziere) Typen sind, die draußen im Berufsleben aber auch nicht das Geringste zu sagen hatten aber jetzt ihr Geltungsbedürfnis und ihre Dummheit ausleben konnten.

Diese Idioten von Unteroffiziere haben das kaputtgemacht, was Polit-Lehrer jahrelang versucht hatten uns einzutrichtern.

Im Vergleich mit dem was mir mein (Grenzer-)Freund über sein Erleben in seiner Grenzkompanie erzählte, ging es bei ihm im Gegensatz zu mir schon fast familiär zu.

Meine Armeezeit war die Zeit ab der ich begann, die ganze DDR, dieses ganze System kritisch zu betrachten.

PS:
@DoreHolm, "...Rekruten sollen geschockt werden und gar nicht erst in Versuchung kommen, ihre liebgewordenen Gewohnheiten aus dem Zivilleben, möglichst noch vom Hotel Mama, wahrnehmen zu wollen oder in irgendeiner rudimentären Form weiterzuleben..." münzt Du auf Rekruten. In meiner Reservistenzeit 1983, ebenfalls in einem Muckerregiment ging solch Spiel genauso weiter...nur waren wir schon längst keine Rekruten mehr?

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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09.05.2021 00:56
#339
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Ja, das war Hermsdorfer Mühle. Dahinter befand sich der TÜP Streganz
der GT des GKM mit Häuserkampfobjekt, wo jede GK des GKM jedes Jahr 2 mal zur Ausbildung im Feldlager war.
Ich übrigens mit meiner Kompanie anläßlich einer Inspektion des MfNV ca3 Wochen.
Wir kannten jeden Grashalm und als Oltn. habe ich alle Forderungen mit meinen Unterstellten mitgemacht
(einschließlich 3000 Meter Lauf, Sturmbahn und Härtekomplex sowie Häuserkampf)


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09.05.2021 05:44 (zuletzt bearbeitet: 09.05.2021 06:23)
avatar  Hanum83
#340
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Zitat von Hansteiner im Beitrag #331
Bei mir war es der 2.Mai 1974.
keine 15 min in der US NDH, schon in Schwarzkombi und "Außenrevier" (Rosenrabatte) bearbeiten.

VG H.

Ja, die ersten Arbeitsverrichtungen, entsinne mich noch lebhaft an unsere erste in Mönchhai, da Herbst bot sich die Laubbekämpfung an, natürlich bei starkem Wind und wie in dem alten Dylan-Song natürlich gegen den Wind fegen, hab da auch leise so für mich hingesungen "Against the Wind" bis der Uffz. den wir dann später "Wolzow" nannten wie der aus "Werner Holt", mich anschnauzte ich sollte nicht dumm rumsingen.
Wenn doch mühsam ein Häufchen entstanden war, wurde das Laub in das wasserfreie Schwimmbecken auf dem Gelände geworfen wo es der Wind natürlich wieder rauswehte.
Eine sinnentleertere Aktion hab ich nie wieder machen müssen, war aber irgendwie wohl auch Teil der Ausbildung, irgendwelchen Blödsinn über Stunden ohne zu murren durchzuziehen.
Mein ebenfalls recht "lieblicher" Kommandant der tatsächlich Lämmerhirt hieß , erkannte dann auch die Sinnlosigkeit unseres Tuns und Genosse Major beendete die Aktion mit einem Brüller aus dem Fenster.
Was ich auch nie vergesse war die, ich nenne es mal Laudatio, die besagter Kommandant über den Unterleutnant hielt der eines morgens tot mit geöffneten Pulsadern im Waschraum lag, näher möchte ich darauf nicht eingehen das Wort "schwach" war aber mehrmals enthalten.
War auch ein Puzzlestein zu der Erkenntnis das der "Sozialismus" etwas ist, wo das Individium mit seinem Denken und Fühlen eigentlich einen Schei...dreck wert ist, gehört aber wohl bei allen Diktaturen zur Grundansicht, sonst wärs ja keine.

--------------------------------------------------------------------------
Wer nichts weiß muss alles glauben.

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09.05.2021 09:06
#341
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Zitat
Bei mir war es der 2.Mai 1967 . Es ging nachts vom Bahnhof Neustadt in Dresden nach Meiningen ,und dann mit LKW nach Römhild .



Von der gleichen Stelle aus, ging es bei mir am 2. 11. 1976 nach Rudolstadt. Der Sammelplatz müsste hinterm Neustädter Bahnhof gewesen sein. Wie es dann weiter ging, wissen ja die meisten von Euch aus meinem Buch.


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09.05.2021 11:13
#342
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Ist ja witzig, schaue heute nach Wochen in´s Forum ( Thema Einberufung ) und stelle fest , bei mir war es der 05.05.1981 also vor 40 Jahren.
Bei mir ging es im WKK Berlin-Friedrichshain, Palisadenstrasse los.
Mit Ikarus Bussen ging es nach Köpenick zum Güterbahnhof. Dort warteten schon etliche Leute auf Personenzüge die alle halbe Stunde ankamen.
Dann stiegen welche aus und andere ein. Nach einer Stunde konnte ich auch einsteigen und es ging über Chemnitz nach Johanngeorgenstadt.
Dort angekommen war es schon fast dunkel und W 50 warteten auf uns, die uns auf den Berg in die Kaserne fuhren. Dort wartete schon der Spieß
auf uns. Er begrüßte uns ,, herzlich `` und wir wurden auf die Kompanien aufgeteilt. Noch etwas Schmand fassen und ab in die Koje.
Am nächsten Morgen ging dann das Programm los.
Wir wurden eingekleidet, Reviere eigeteilt und los ging es gleich für die kommenden 6 Monate mit Küchendienst, Wache, Frühsport, alle 2 Wochen
einen Tag Rotlichtbestrahlung, Grenzausbildung und gefühlt zwei mal die Woche 3000 m Lauf.
Im Ausgang war ich in dem halben Jahr nicht einmal. Johannstadt war, durch den früheren Uranabbau, ein trostloser Ort. Die einzige Gaststätte war der ,, Tourist `` genannt Terrorist. Der war durch die 4 Kompanien in Johannstadt gut frequentiert.
Nach Tschechien, nur 400 m entfernt ging es leider nicht.
Die 6 Monate haben mir körperlich und geistig, jedenfalls nicht geschadet . Vom Politunterricht mal abgesehen.
Wir hatten eine gute Kameradschaft, der Ton untereinander war den Umständen entsprechend normal. Es war halt kein Mädchenpensionat.


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10.05.2021 19:08
avatar  sockel
#343
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Mai 77 nach Potsdam Heinrich-Mann-Allee. Dort 1-6 nach Glöwen. Dachte ist ein Vorort von Potsdam. In Glöwen fast jeden wirklich jeden Tag Arbeitsverrichtung aus der Reihe. Musste dort auch meine Hosentaschen zunähen (wurde täglich kontrolliert). Dann ab bis Herbst 78 nach Pötenitz 1.GK. Dort wie Arbeit. Keine millit. Ausbildung, wirklich null.


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10.05.2021 19:15
#344
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...Hosentaschen zunähen?

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Grün ja grün war'n alle meine Streifen
-- Harbker EK-Zappel 79-2 --


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10.05.2021 19:30
#345
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Zitat von Hohenstücken7072 im Beitrag #338
Zitat von DoreHolm im Beitrag #335
Zitat von Rimbach 86 im Beitrag #334
Im Herbst 84 war Treffpunkt 6 Uhr am Bhf in Leinefelde . Da ging es noch ruhig zu . Über Mühlhausen ,Gotha ,Erfurt dann nach Leipzig.Dort war der Ton schon rauher. Der Bahnsteig voller Rekruten. Als klar war wer wohin ging es weiter nach Halberstadt.Dort angekommen und der Umgangston wurde um einiges rauher als so schon. Raus aus dem Zug auf dem Bahnhofsplatz standen etliche LKW W 50 und dort drauf.Angekommen dann im GAR 7 HBS. Es lag abgelegen außerhalb der Stadt. Dann unter ständigen lauten Befehlen das Prozedere von Quartier beziehen, einkleiden, Frisör, Schrank und Bettenbau ging's irgendwann in der Nacht ins Bett. Jedenfalls war es alles wie in einem schlechten Film. Etwas übertrieben gesagt war es als wollte man einen den Willen brechen. Man funktionierte nur noch



Ja, klar. Das ist Absicht und ist wohl in jeder Armee der Welt so. Die Rekruten sollen geschockt werden und gar nicht erst in Versuchung kommen, ihre liebgewordenen Gewohnheiten aus dem Zivilleben, möglichst noch vom Hotel Mama, wahrnehmen zu wollen oder in irgendeiner rudimentären Form weiterzuleben. Abschied vom halbwegs selbstbestimmten Leben, keine Befehle hinterfragen, zumindest nicht offen und auch auszuführen, wenn einem der Sinn und Zweck nicht einleuchtet.


Etwas OT da NVA, im Prinzip aber durchaus vergleichbar:

Ich als damals gerade 19-jähriger hatte mir etwas anderes unter einer sozialistischen Armee vorgestellt. In der Grundschule, POS, Berufsschule nur die Vorzüge dieser Gesellschaftsordnung gelehrt bekommen, DDR-Radio und -Fernsehen ergänzten die Lobpreisungen und dann Einzug in ein motorisiertes Schützenregiment. Nun, geglaubt hat man sowieso nicht das Meiste bezüglich Überlegenheit dieser Gesellschaftsform, hatten ja auch Antennen die nicht nur auf den Inselsberg zeigten aber ein Schock war diese Art des Umganges im Sozialismus unter und gegenüber Menschen schon.

Nun kann ich mich auch durchaus täuschen, folgende Vermutung hatte ich damals allerdings sofort. Zu den Muckern, besonders was ein Teil der dreijährigen Unteroffiziere betraf müssen nur die hin delegiert worden sein, mit denen man in anderen Waffengattungen so gut wie nichts anfangen konnte(ich klammere mal unsere Kompanie und auch die in meinem Regiment stationierten selbständigen und nicht selbständigen Einheiten aus).

Teilweise ein Umgang mit einfachen Soldaten, da waren die angeblichen Schikanen in der Bundeswehr, über die der Soldatensender gelegentlich und seltsamerweise berichtete fast Peanuts. Ich vermutete damals, dass dies(Teile der dreijährigen Unteroffiziere) Typen sind, die draußen im Berufsleben aber auch nicht das Geringste zu sagen hatten aber jetzt ihr Geltungsbedürfnis und ihre Dummheit ausleben konnten.

Diese Idioten von Unteroffiziere haben das kaputtgemacht, was Polit-Lehrer jahrelang versucht hatten uns einzutrichtern.

Im Vergleich mit dem was mir mein (Grenzer-)Freund über sein Erleben in seiner Grenzkompanie erzählte, ging es bei ihm im Gegensatz zu mir schon fast familiär zu.

Meine Armeezeit war die Zeit ab der ich begann, die ganze DDR, dieses ganze System kritisch zu betrachten.

PS:
@DoreHolm, "...Rekruten sollen geschockt werden und gar nicht erst in Versuchung kommen, ihre liebgewordenen Gewohnheiten aus dem Zivilleben, möglichst noch vom Hotel Mama, wahrnehmen zu wollen oder in irgendeiner rudimentären Form weiterzuleben..." münzt Du auf Rekruten. In meiner Reservistenzeit 1983, ebenfalls in einem Muckerregiment ging solch Spiel genauso weiter...nur waren wir schon längst keine Rekruten mehr?


... ich erwähnte es schon, es erinnert an 08/15 oder auch Werner Holt und wenn ich mich daran erinnere was mein Opa über die Sitten bei seiner Ausbildung 1918 erzählte

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Grün ja grün war'n alle meine Streifen
-- Harbker EK-Zappel 79-2 --


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