Perfekte Grenzen weltweit

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29.10.2009 12:15
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#1
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Die Berliner Mauer und die Grenzsicherungsanlagen im Westen sind Geschichte.

Nichts desto trotz aber werden weltweit einige Grenzen ebenso scharf und rigide gesichert http://www.arendt-art.de/deutsch/palesti.../mauer_wall.htm , wie seinerzeit die Trennlinie zwischen DDR und BRD. Weitgehend persönliche Bilder und Berichte von Grenzen und Übergängen aus allen Erdteilen sollen hier in loser Form eingestellt werden und eine weitere Frage möchte ich klären, gibt es ehemalige Angehörige der GT, die ihre beruflichen Erfahrungen nach 1990 an andere Dienste weiter gegeben haben?

Der Grenzübergang BAN HAT LEK zwischen Thailand und Kambodscha zählt zu den sicher friedlichen Übergängen, auch wenn es sonst zwischen den beiden südostasiatischen Staaten nur gelegentlich zu Scharmützeln kommen mag, die überwiegend aus Gebietsstreitigkeiten um Tempelanlagen resultieren, welche im heutigen Grenzgebiet zwischen beiden Staaten liegen und schon vor Jahrhunderten in der Zeit eines Angkor Wat errichtet worden. (Aufnahmen April 2009)

29.10.2009 13:19
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#2
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@Patriot:
Eine Seite für Dich. Und alle Interessierten... (beachte: die Nachtaufnahme Nord-/Südkorea..)

siehe hier:
http://wipo.mieo.de/thema/internationale-grenzen/


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29.10.2009 13:27
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#3
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Meiner Meinung nach gehört dieser Thread nicht in dieses Forum. Was haben die anderen Grenzen, die es zweifellos gibt, ich denke da an die zwischen Nord- und Südkorea mit mit der deutsch-deutschen Grenze zu tun. Es kann auch keine nachträgliche Legitimation zu dem Unrecht der DDR geben, nur weil andere Staaten dies genauso gemacht haben. Da kommt noch jemand auf die Idee und bringt Beispiele von den Taten der Roten Khmer und sagt dann, na so schlimm waren wir ja nicht. Jeder kann natürlich hier schreiben und reinstellen was er will, ich gebe auch nur meine persönliche Ansicht wieder. Wie denken die anderen denn darüber?


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29.10.2009 13:57
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#4
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Zitat von karl143
Meiner Meinung nach gehört dieser Thread nicht in dieses Forum. Was haben die anderen Grenzen, die es zweifellos gibt, ich denke da an die zwischen Nord- und Südkorea mit mit der deutsch-deutschen Grenze zu tun. Es kann auch keine nachträgliche Legitimation zu dem Unrecht der DDR geben, nur weil andere Staaten dies genauso gemacht haben. Da kommt noch jemand auf die Idee und bringt Beispiele von den Taten der Roten Khmer und sagt dann, na so schlimm waren wir ja nicht. Jeder kann natürlich hier schreiben und reinstellen was er will, ich gebe auch nur meine persönliche Ansicht wieder. Wie denken die anderen denn darüber?



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Hallo karl143!
Ich sehe das ähnlich! Der Hinweis auf "Mißstände" an anderen internationalen Grenzen macht das ehemalige DDR -
Grenzregime um keinen Deut besser. Ob dafür ein eigener Thread erforderlich ist, will ich nicht beurteilen, aber es sind schon ganz andere aufgemacht worden.
Schönen Gruß aus Kassel


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29.10.2009 15:03
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#5
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Einerseits kann ich die Einwände nachvollziehen. Andererseits kann man doch ruhig mal beim Thema "DDR-Grenze" gucken, wie es heute anderswo ist. Ich finde, eine gewisse ideologiefreie Offenheit auch gegenüber Vergleichen kann man sich doch leisten?

Zumal der Unterschied ja ganz offensichtlich ist. Und ist vor allem durch die Motivation erklärt werden kann.
Die Grenzen von Ländern, die die eigene Bevölkerung in éiner Art Geiselhaft halten und die sie daher abschotten wollen (von Meinungsvergleich und möglichst vom freien Zugang von Informationen (Nordkorea, DDR usw.), bauen ihre Befestigungsanlagen gegen die eigene Bevölkerung.

Andere Staaten (siehe USA, Israel usw.) wollen Ihre Staaten vor ausländischen Flüchtlingen oder vor Bombenattentaten von außen (Israel) schützen. Mir ist jedenfalls nicht bekannt, daß dem normalen Israeli oder US-Amerikaner untersagt ist, nach Paris, Tokio oder München zu reisen.

Das ist der Unterschied. Arm dran sind meißt die bemitleidenswerten Teufel, deren Staat sich anmaßt, sie (und ihre Mitbürger) im miefigen, übelriechenden Käfig der selbstgestrickten Lügen (und des strikten Vorbots des Zweifels an der "Großen Sache") gefangen zu halten....


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29.10.2009 15:04
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#6
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Zitat Karl 143
Es kann auch keine nachträgliche Legitimation zu dem Unrecht der DDR geben, nur weil andere Staaten dies genauso gemacht haben.



Wo fangen wir an Mauern und Grenzen als Vergleich zu wählen? In China? Immerhin ist da die älteste Mauer!
Haben die aufgezählten Grenzen und Mauern auch Selbtschussanlagen? Minen? etc.? Wie ist es da mit dem Schießbefehl? Ich brauche keine anderen Grenzen und Mauern zum Vergleich!Bauen wir lieber die Mauer in manchen Köpfen mit ab!! Gruß Peter(turtle)


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29.10.2009 15:20
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#7
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Da gab und gibt es sicher besser und schlechter gesicherte Grenzen in der ganzen Welt. Danke für den tollen Verweis von FSK-Veteran und da gehen wir sicher zusammen, daß nur dann Frieden beim Thema Deutschen Grenze einziehen wird, wenn man von beiden Seiten bereit ist sich vorurteilsfrei und ohne reflexartige Frontkämpfermentalitäten zu nähern. So soll es doch eine Freude für alle Deutschen sein, daß auch die Grenzkontrollen an der Oder Geschichte geworden ist und man heute nach 130km kontrollfreier Fahrt von Berlin über den ehemaligen Übergang Pomellen mal so zum Einkaufen Szczecin erreichen kann. Rechts der Sitz der Zentralen Erfassungsstelle für regierungsbedingte Vereinigungkriminalität (ZERV) im Flughafengebäude Berlin-Tempelhof und gleichzeitig einem zuletzt in Berlin geschlossenen Grenzübergang. (Aufnahmen 2005 und 2008)


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29.10.2009 16:03
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#8
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Zitat von Patriot
Da gab und gibt es sicher besser und schlechter gesicherte Grenzen in der ganzen Welt. Danke für den tollen Verweis von FSK-Veteran und da gehen wir sicher zusammen, daß nur dann Frieden beim Thema Deutschen Grenze einziehen wird, wenn man von beiden Seiten bereit ist sich vorurteilsfrei und ohne reflexartige Frontkämpfermentalitäten zu nähern. So soll es doch eine Freude für alle Deutschen sein, daß auch die Grenzkontrollen an der Oder Geschichte geworden ist und man heute nach 130km kontrollfreier Fahrt von Berlin über den ehemaligen Übergang Pomellen mal so zum Einkaufen Szczecin erreichen kann. Rechts der Sitz der Zentralen Erfaßungsstelle für regierungsbedingte Vereinigungkriminalität (ZERV) im Flughafengebäude Berlin-Tempelhof und gleichzeitig einem zuletzt in Berlin geschlossenen Grenzübergang. (Aufnahmen 2005 und 2008)


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Weil ich jetzt nach Polen zum Einkaufen kann, soll ich dem DDR-Grenzregime eine Absolutation erteilen, oder wie soll ich das verstehen? "Vorurteilsfrei"? in Verbindung mit Deienm Hinweis auf "Frontkämpfermentalität" na, ich weiß nicht!!Oder meinst Du, man möge doch die DDR-Grenze als ein notwendiges Übel zur Sicherung des Weltfriedens nachträglich akzeptieren und sich nicht an den Opfern dieser Mauer "hochziehen"?. Sollte man nicht lieber die damals durch die Mauer Eingesperrten urteilen lassen, anstatt umgekehrt? Dein Hinweis auf die Zentrale Erfassungsstelle für regierungsbedingte Vereinigungskriminalität zeigt mir übrigens auch wie Du "vorurteilsfrei" an das Thema "Deutsche Grenze" rangehst.
Was hat das mit der Grenze überhaupt zu tun und was wolltest Du damit überhaupt zum Ausdruck bringen?
Schönen Gruß aus Kassel


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29.10.2009 16:21
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#9
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Eigentlich wollte ich hier nur Bilder einstellen, aber da Du nachfragst, über die ZERV und die dann zuständigen Staatsanwaltschaften wurden insgesamt 105.000 Verfahren gegen politisch Verantwortliche aus der DDR und knapp 3000 gegen Altbundesbürger bzw. Westberliner eingeleitet. Per Stand Juli 2009 kam es jedoch zu insgesamt 821 rechtskräftigen Verurteilungen.

Quelle: Solidaritätskomitee für die Opfer der politischen Verfolgung in Deutschland
der Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e.V.(GRH) Franz-Mehring-Platz 1 in 10243 Berlin


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29.10.2009 17:24
#10
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Zitat von Patriot
Eigentlich wollte ich hier nur Bilder einstellen, aber da Du nachfragst, über die ZERV und die dann zuständigen Staatsanwaltschaften wurden insgesamt 105.000 Verfahren gegen politisch Verantwortliche aus der DDR und knapp 3000 gegen Altbundesbürger bzw. Westberliner eingeleitet. Per Stand Juli 2009 kam es jedoch zu insgesamt 821 rechtskräftigen Verurteilungen.
Quelle: Solidaritätskomitee für die Opfer der politischen Verfolgung in Deutschland
der Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e.V.(GRH) Franz-Mehring-Platz 1 in 10243 Berlin



Wenn schon, denn schon.

Strafverfolgung von DDR Unrecht
http://www.stiftung-aufarbeitung.de/down...fverfolgung.pdf


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29.10.2009 17:50
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#11
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Danke für den Verweis, soviel wollte ich gar nicht einstellen, auch wenn damit die GRH-Zahlen nur bestätigt werden. Kräftige Bauchschmerzen habe ich allerdings schon, wenn der unwidersprochene CIA-Agent Herr Rainer Eppelmann https://www.cia.gov/library/center-for-t...operations.html das Vorwort schreibt - da hat man dann leider den Bock zum Gärtner gemacht und verschreckt sicherlich nicht nur alte wachsame Grenzeraugen ..


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29.10.2009 18:15
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#12
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Die Grenze von der wir hier reden ist und bleibt einmalig,auch nicht vergleichbar mit anderen Grenzen.
Es sind ja nicht 2 schon immer unterschiedliche Staaten getrennt worden,ein ehemals gemeinsames Land wurde
in 2 Teile getrennt.


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29.10.2009 18:44
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#13
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Hallo, Zermatt,

eigentlich wollte ich mich hier in die Diskussion gar nicht einhängen, weil man merkt, dass die Emotionen sich wieder hochschaukeln und am Ende nun wieder eine fast hasserfüllte Atmosphäre übrigbleibt. Das bezieht sich jetzt ausdrücklich nicht auf Deinen Beitrag, sondern auf die davor. Das ich Dich anspreche, liegt nur daran, dass Du die Einmaligkeit der innerdeutschen Grenze hervorhebst. Das ist meines Erachtens nicht richtig, da zumindest Korea mal ein Land war und nunmehr seit über 50 Jahren ähnlich martialisch geteilt ist, wie es Deutschland mal war.

Ich hoffe aber, dass sich die übergrosse Mehrheit der Forumsteilnehmer darin einig ist (und davon bin ich eigentlich überzeugt), dass es gut ist, dass die Grenze vor nunmehr fast 20 Jahren gefallen ist.

Nun kann man natürlich sagen, wie es karl143 gesagt hat, dass wir hier ein Forum sind, das sich mit der DDR-Grenze befasst und alles andere hiermit nichts zu tun hat. Ist jetzt vielleicht grob vereinfacht, aber so etwa kommt es hin.

Meine persönliche Meinung ist nun, dass der Fall der innerdeutschen Grenze gleichzeitig der Beginn von etwas neuem gewesen ist. Immerhin ist seinerzeit auch die von den Siegermächten des 2. Weltkriegs festgelegte europäische Nachkriegsordnung zusammengebrochen - und da musste etwas Neues her. Und das ist (für mich) eine Welt ohne Grenzen - wir haben nämlich nur die eine. Und daher finde ich es zum Beispiel gut, das man sich einfach ins Auto oder den Zug setzen kann und ohne Kontrollen nach Polen und in andere Länder fahren kann. Von daher kann ich die giftigen Reaktionen auf die Erwähnung von Polen nicht begreifen.

Und wenn - an welcher Grenze auch immer - ein Mensch erschossen wird, ist es eine grosse Tragödie, und es macht für das Opfer dieser Kugel keinen Unterschied, ob der Schütze von einer demokratisch legitimierten Regierung dort hingestellt wurde oder nicht. In der Hinsicht wird hier manchmal mit zweierlei Maß gemessen; dass hat nichts mit einem Beschönigen der Innerdeutschen Grenze zu tun.

Gruss

icke


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29.10.2009 19:02
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#14
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Zitat von Patriot
Danke für den Verweis, soviel wollte ich gar nicht einstellen, auch wenn damit die GRH-Zahlen nur bestätigt werden. Kräftige Bauchschmerzen habe ich allerdings schon, wenn der unwidersprochene CIA-Agent Herr Rainer Eppelmann https://www.cia.gov/library/center-for-t...operations.html das Vorwort schreibt - da hat man dann leider den Bock zum Gärtner gemacht und verschreckt sicherlich nicht nur alte wachsame Grenzeraugen ..



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Daß Dir als wahrer "Patriot" und "GRH-Liebhaber" beim Rainer Eppelmann der Magen anfängt zu zwicken,
ist durchaus verständlich, der war ja auch nicht bereit, so wie Du, der DDR im Kampf gegen den
"Klassenfeind" mit der Waffe in der Hand beizustehen und so seine Dankbarkeit gegenüber der Arbeiter-
und Bauernmacht zu demonstrieren. Selbst eine 8-monatige Haftstrafe im Jahre 1966 wegen Verweigerung
des Gelöbnisses, der Deutschen Demokratischen Republik mit der Waffe und unter Einsatz seines Lebens,
treu zu dienen, konnte ihn nicht zur "Vernunft" bringen. Das schlimmste für Dich als "Patriot" muß
dann gewesen sein, daß man Dir diese "Person" dann auch noch als Verteidigungs- und Abrüstungs-
minister vor die Nase gesetzt hatte. Zu dem "unwidersprochenen CIA-Agenten", Na ja, das steht im DDR- Blog und wohl auch bei den "GRH-Leuten", das sagt eigentlich schon Alles! Der Verweis hingegen, auf
den Du Dich so nett bedankt hast, den lese Dir mal in Ruhe durch, denn der dient der Wahrheitsfindung
mehr, als was Du hingegen hier eingestellt hast.
Schönen Gruß aus Kassel


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29.10.2009 19:34
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#15
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Die Vergangenheit von Rainer Eppelmanns geheimdienstlichen Kontakten zum CIA wurde bereits im letzten Jahr ausführlich von den seinerzeit damit befaßten Mitarbeitern des MfS hier http://www.amazon.de/Headquarters-German...56840012&sr=1-1 beschrieben. Der Veröffentlichung in einem deutschen Verlag wurde wie beschrieben bis heute nicht widersprochen . Das ist ja an sich auch kein Wunder, da die Unterlagen der BStu die Tätigeiten der beiden Mitarbeiter des MfS und ihre Aufklärungsergebnisse insgesamt bestätigen. Der CIA stellts sogar ins Internet, im Text bei Punkt 39 klein ergänzt findet sich der Hinweis https://www.cia.gov/library/center-for-t...network-news-in . Mehr Werbung wollte ich für CIA und dieses Buch aber nun nicht machen, sondern zum Thema zurück kommen mit einem Blick auf die heimische Grenze in 2001 am Brandenburegr Tor, den fast überall in Berlin-Mitte sichtbaren alten Grenzverlauf und die "Touristenmauer" in Friedrichshain.

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