Dienst-KfZ der höheren Chargen

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04.12.2022 19:48
#1
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Moin,
ich überlege die ganze Zeit, welche KfZ den Offizieren so zur Verfügung standen.
Der KC fuhr in der Regel im Trabant-Kübel
Der Batailloner im Abschnitt mit UAZ, hatte er sonst noch einen Wartburg 353 zur Verfügung? Meine mich zu erinnern.
Der Regimenter kam glaube ich im Lada.
Was hatte die Generalität wenn sie an der Grenze auftauchte?
Sicherlich weiß jemand mehr

Grüße
Schnorchel

mors corporis poena peccati est


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04.12.2022 20:02
avatar  andyman
#2
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Für das GKM waren es Wartburg ,Lada und für den Kommandeur Wolga.Das war zu meiner Zeit 78/79 so,zu anderen Zeiten kann @MKF etwas dazu sagen.
Hier noch ein Link aus dem Forum Kommando der GT in Pätz - wie war es da so?
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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04.12.2022 20:17
avatar  anjo
#3
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Hallo Ullrich, das könnte ein interessantes Thema sein, Du bist ja auch im GR1 gewesen so wie ich. Deine Zeit wird aber mindestens 10 bis 15 Jahre später wie meine (siehe Profil) gewesen sein.
Zu der Zeit 68 bis 71. In den GKs gab es Motorräder, Trabis, P3s und den unverwüstlichen LO. Die KCs sind da manchmal sogar noch mit dem Motorrad mitgefahren, bei Streifen und Kontrollen. Dienstlich wurde in der Regel der P3 genutzt. Zu Fahrten ins Bataillon oder GR. Da es in dieser Zeit teilweise Kilometerkontingente gab, musste auch mal der LO ran. Nach meinen Erinnerungen, ist der P3 auch an der Grenze von den höheren Offizieren genutzt worden. Bei Kontrollen der Waffentechnik konnte es schon mal passieren das der Offizier auch mal mit einem W50 kam. Auch wenn nur eine Kiste Munition mitgenommen werden musste. Ob es zu meiner Zeit schon UAZ gab kann ich nicht sagen. Aber eine Bitte, immer die Zeit angeben für die es gelten soll.. Im Regiment gab es Warburgs, ob es dort auch einen Wolga gab kann ich nicht sagen, den Lada gab es damals glaube ich noch nicht. Es könnte also sein das einem GR Kommandeur ein Wolga zugestanden hat. Sind ja noch die alten gewesen.
Also mal ein wenig in den Erinnerungen graben. Vielleicht gibt es ja einen Kraftfahrer der in einem GR Stab gewesen ist.

Gruß Joachim


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04.12.2022 22:08 (zuletzt bearbeitet: 04.12.2022 22:12)
avatar  MKF
#4
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MKF

Zitat von andyman im Beitrag #2
Für das GKM waren es Wartburg ,Lada und für den Kommandeur Wolga.Das war zu meiner Zeit 78/79 so,zu anderen Zeiten kann @MKF etwas dazu sagen.


Ich kann hier Informationen zum GKM und den unterstellten Regimentern für den Zeitraum 1986 bis 1989 geben: Dem Kommandeur des GKM (Generalmajor) standen ein Lada und als Reserve ein Wartburg zur Verfügung. Die Stellvertreter (SC, Polit, TB, Ausbidung, GSi) - alles Obristen - wurden mit personengebundenen Wartburg gefahren, die meist recht neu waren - max. 3 Jahre. Die anderen Stabsoffiziere (Major, OSL) wurden auf Anforderung mit Wartburg oder UAZ aus dem Fuhrpark gefahren.
Regimentskommandeuren stand ein (älterer) Wartburg zur Verfügung. Für andere Offiziere der Regimenter wurden mit Trabant (handelsüblich oder Kübel) eingesetzt.

Über die Zeit danach hatte @neffets71 bereits geschrieben.


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04.12.2022 22:14
avatar  Gert
#5
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die hatten aber eine ärmliche Ausstattung an Autos.

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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04.12.2022 23:11
avatar  anjo
#6
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Ja , hallo @Gert ein Offizier ist doch nicht dazu dagewesen im zivilen PKW auf Urlaub zu fahren. Ein SBW oder ein Panzer hat es getan! Wie es bei mir, in meiner Zeit bei VEB Gleichschritt gewesen ist habe ich im Beitrag #3 geschrieben. Was die Mitglieder von VEB Gleichschritt gefahren sind die im Politbüro gewesen sind kann ich Dir natürlich nicht sagen???


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04.12.2022 23:26 (zuletzt bearbeitet: 04.12.2022 23:27)
avatar  B Man
#7
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Zitat von Gert im Beitrag #5
die hatten aber eine ärmliche Ausstattung an Autos.


Wenn du mit einem tollen bequemen Auto gefahren werden möchtest, musstest du was anderes werden wie Soldat.

Vielleicht als General

Alles darunter hatte doch egal ob Ost oder West nix dolles.

Gruss Andreas


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05.12.2022 00:24 (zuletzt bearbeitet: 05.12.2022 00:25)
avatar  andyman
#8
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Zitat von Gert im Beitrag #5
die hatten aber eine ärmliche Ausstattung an Autos.

Für DDR Verhältnisse war es Luxus wenn man die Wartezeiten von deutlich mehr als 10 Jahren auf einen Wartburg oder Lada im privaten Sektor bedenkt.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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05.12.2022 09:52
#9
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Was , bitteschön, war zur damaligen Zeit beim Lada oder gar Wolga eine ärmliche Ausstattung?


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05.12.2022 09:56 (zuletzt bearbeitet: 05.12.2022 09:58)
avatar  Gert
#10
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Zitat von B Man im Beitrag #7
Zitat von Gert im Beitrag #5
die hatten aber eine ärmliche Ausstattung an Autos.


Wenn du mit einem tollen bequemen Auto gefahren werden möchtest, musstest du was anderes werden wie Soldat.

Vielleicht als General

Alles darunter hatte doch egal ob Ost oder West nix dolles.


also @B Man ich war nicht bei der BW, aber ich meine Generale schon in einer Mercedes Limo gesehen zu haben.
P.S vielleicht weiß @Marder mehr dazu ??

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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05.12.2022 10:16
avatar  PF75
#11
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Also unser KC hatte P 3 mir Fahrer und den Battalioner hab ich auch nur im P 3 gesehen,wenn er in den Abschnitt oder in die GK zu Besuch kam,ansonsten fürs gemeine Volk gabs ja LO und W 50 und nicht Bus wie bei BW.


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05.12.2022 10:34 (zuletzt bearbeitet: 05.12.2022 10:36)
avatar  Gert
#12
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Zitat von Theo85/2 im Beitrag #9
Was , bitteschön, war zur damaligen Zeit beim Lada oder gar Wolga eine ärmliche Ausstattung?



der Lada war doch ein sehr einfaches, mager ausgestattetes Auto. Der wurde auch hier in der Bundesrepublik zu einem sehr niedrigen Preis verkauft. Technik war meiner Meinung nach veraltet, als er auf den westdeutschen Markt kam. Lada war doch eine Kopie des Fiat 124 aus der Mitte der 60er Jahre. Der fuhr zu der Zeit viel hier umher, als ich Bundesbürger wurde. Der Fiat war als Rostlaube verschrieen. Ich weiß nicht ob man daraus gelernt hat und den Lada besser gegen Rost geschützt hat. Vielleicht kann mal jemand aus der Ehemaligen sagen, wie der sich in Sache Rost verhielt
Zum Wolga kann ich nichts beitragen, ob gut oder schlecht, den kenne ich nur aus dem Straßenbild der DDR.

Stil ist nicht das Ende des Besens.
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05.12.2022 10:39
avatar  B Man
#13
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Zitat von Gert im Beitrag #10
also @B Man ich war nicht bei der BW, aber ich meine Generale schon in einer Mercedes Limo gesehen zu haben.


General halt

In der Schule besser aufgepasst, darf Mercedes fahren.
Aber der Geschäftsführer von einem 20 tsd Leute Betrieb fuhr ja auch nicht mit dem Golf an die Arbeit oder zum Neujahrsempfang vom Bürgermeister.

Der Batallionskommandeur von meiner Kaserne hatte einen Passat und sein Vertreter einen älteren Opel Rekord. Beides mit so einer einfachen Behördenausstattung.
Meistens haben die sich aber mit dem Iltis herum fahren lassen.

Gruss Andreas


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05.12.2022 11:30
avatar  Jörg65
#14
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Kann ich so bestätigen, den KC habe ich meist mit dem VW Bus kutschiert. Das Offiziersheim war des öfteren das Ziel.


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05.12.2022 11:47 (zuletzt bearbeitet: 05.12.2022 11:48)
#15
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Wie es im Regiment aussah, weiß ich nicht im Einzelnen, aber der Regiment-Oberste (Dienstgradweiß ich nicht mehr) kam, wenn er unseren Abschnitt besuchte, im P3. In der GK hatten wir den Trabant Kübel und einen P3. Der Kübel war oft im Grenzdienst mit draußen. Ansonsten alles per Fuß oder mit dem Krad. Das war 67/68. GR 38 Hennigsdorf, 1. GK Niederneuendorf. Allein mitten im Wald gelegen.


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