Deutschland aus Sicht der russischen Propaganda | Fake News | ARTE

24.11.2022 12:53
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#1
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Deutschland aus Sicht der russischen Propaganda | Fake News | ARTE
Arte ist Teil des französischen/deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks.


1.826.926 Aufrufe 30.06.2022
Die russische Doschd-Redaktion – derzeit im Exil in Riga – betreibt seit 2018 den erfolgreichen YouTube-Channel "FAKE NEWS". Jede Woche wühlt sich das Team hier durch Stunden an russischen Staats-News und Propaganda-Shows, und zerrupft sorgfältig jede einzelne Lüge, bis auch der letzte Putin-Propagandist nackt dasteht. Aber wie haarsträubend sind die Lügen wirklich, worauf fußen sie, wie werden sie konstruiert? Um dem europäischen Publikum das näherzubringen, produziert die Doschd-Redaktion wöchentlich eine internationale Ausgabe ihres „Fake News“-Formats, exklusiv für den Arte TRACKS YouTube-Channel - kompakt und für Einsteiger und Einsteigerinnen geeignet.




Mein Gott bin ich froh in Deutschland zu leben.
Ab Minute 7.00 wird es besonders makaber. Schützt unsere Schildkröten.


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24.11.2022 13:25
#2
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Zitat von Napoleon im Beitrag #1
Deutschland aus Sicht der russischen Propaganda | Fake News | ARTE
Arte ist Teil des französischen/deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Der Blick über den Tellerrand bringt manchmal skurriles zu Tage.
Der Virus "von Schnitzler" ist scheinbar noch immer vorhanden. Für mich ist der letzte Satz in diesem Fernsehbeitrag entscheidend.

Klauwida


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24.11.2022 13:46
#3
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Masha Borzunova dechiffriert die Putin-Sprachpropaganda.


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24.11.2022 13:48 (zuletzt bearbeitet: 24.11.2022 14:01)
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#4
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Дождь, deutsch der Regen (nicht die im Regen stehen..) bringt die westliche (!) Sicht auf Beiträge im russischen TV. Ja, ab und an sehe ich bei https://www.1tv.ru/live rein wenn es wichtige Nachrichtenlagen gibt und in den Nachmittagstalksendungen sind mir auch schon Schnitzer wie Scholz sein Opa.. entdeckt, aber damit wird ja das russische Publikum bestrahlt, sprich geht mit hier am Allerwertesten vorbei. Spielfilme kann man sich gut ansehen, zumal man dann auch sprachlich einigermaßen flüssig folgen kann, einfacher aber bei YT um mal zurückzuspielen oder mit helfendem Untertext..



PS: gleich mal eine Filmempfehlung, eine Liebesbeziehung zwischen einer Ukrainerin und einem Russen auf der Krim, die Handlung beginnt im friedlichen Jahr vor dem Majdanputsch und eskaliert, mit englischen Untertiteln direkt bei YT

24.11.2022 13:59
#5
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Zitat von OaZ77-80 im Beitrag #4
Дождь, deutsch der Regen (nicht die im Regen stehen..) bringt die westliche (!) Sicht auf Beiträge im russischen TV.


Ganz schön gerissen die Dinge so zu simplifizieren um Ihre putineske Propaganda in mundgerechte Häppchen zu verwandeln.


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24.11.2022 14:11 (zuletzt bearbeitet: 24.11.2022 14:19)
#6
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Masha Borzunova, in Moskau geboren, ist ohne Rotlichtbestrahlung aufgewachsen. Eine Russin, freiheitlich denkend wie die Ukrainerin Chrystyna Soloviy.

Zitat von Napoleon im Beitrag "Regime um Putin zunehmend faschistisch" -
Chrystyna Solowij

„Diese Situation hat alle Beziehungen zwischen uns zerstört, selbst für diejenigen, die dachten, wir seien Brüder. […] Wir können nicht verstehen, wie ein Land mit 140 Millionen Einwohnern nicht auf die Straße gehen und einen kleinen Mann, ein kleines Monster vernichten kann.“






An einem Morgen bei Tagesanbruch
Die Erde zitterte und schäumte dann unser Blut
Von den Raketen und Panzerkolonnen
Der alte Dnipro heulte auf

Das hätte niemand vorhersehen können
Was eine echte ukrainische Wut sein kann
Verdammte Schlächter im Blut wir baden,
die in unseres Landes dringen ein

Die Landschutztruppen hab'n beste Leute
Der Ukrainisches Militär heißt ein Held
Mit Javelinen und Bayraktaren
Die Russen* töten sie

Und unser Volk hier, die Ukrainer
Die ganze Welt gegen Russnia* vereint hat schon
Und bald wird's keinen Russnia* mehr geben
Doch wird es Frieden auf der Welt
____________
* "Russnia" ist ukrainischer Slang für aggressive, fremdenfeindliche Russen, die von der Kreml-Propaganda des russischen imperialen Nazismus beeinflusst sind


_____________________________________________________________________________________________________________________

Chrystyna Soloviy absolvierte die Musikschule Drohobytsch, an der ihre Mutter in den Oberstufenklassen Chorgesang unterrichtete,[2] im Fach Klavier. Ihr Vater war Beamter in der Kulturabteilung der Stadtverwaltung von Drohobych sowie Solist in der Lwiwer Kapelle „Trembita“.[3] Ihre Großmutter, die lange als Leiterin eines Bandura-Ensembles tätig war, sang ihren Enkelkindern alte galizische Lieder vor und erzählte ihnen ukrainische Märchen und Legenden. Sie schrieb auch Gedichte und Lieder, die sie am Klavier begleitete. Im Alter von elf Jahren erfuhr Khrystyna, dass sie zu einem Viertel lemkischer Abstammung ist.



Die grau gewordenen Genossen vom Menschentyp Homo Sovieticus werden jeden Tag weniger und junge Menschen kommen nach. Das ist gut für unser Europa und macht auch für Russland Hoffnung.


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24.11.2022 14:18
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#7
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Die alten Veteranen, welche noch im Großen Vaterländischen ihr Blech erworben und ihre Gesundheit gelassen haben sterben langsam aus.
Seit Jahren gibt es aber immer neue Gelegenheiten Orden zu erlangen und dafür die Gesundheit oder das Leben einzubüßen. Irgendwann müssen die doch mal begreifen, dass es auch anders geht. Langsam kommen die Mütter in Gang, welche ihre Kinder nicht für solche Großmachtphantastereien aufgezogen haben.


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24.11.2022 15:01
#8
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Zitat von KaliBM im Beitrag #7
Die alten Veteranen, welche noch im Großen Vaterländischen ihr Blech erworben und ihre Gesundheit gelassen haben sterben langsam aus.
Seit Jahren gibt es aber immer neue Gelegenheiten Orden zu erlangen und dafür die Gesundheit oder das Leben einzubüßen. Irgendwann müssen die doch mal begreifen, dass es auch anders geht. Langsam kommen die Mütter in Gang, welche ihre Kinder nicht für solche Großmachtphantastereien aufgezogen haben.


Ich denke, daß wir die lange Friedensphase in Europa denjenigen Regierungsvertretern zu verdanken haben, die eigene unmittelbare Weltkriegs- und Faschismuserfahrungen erleben mußten.
Dabei ist es nebensächlich ob derjenige „nur“ die Hofierung eines zukünftigen Kriegsverbrechers verweigert hat oder als Antifaschist im KZ gesessen hat, entscheidend sind die eigenen biografischen Verletzungen dieser Gewaltherrschaft an der Abbruchkante zum Tierreich.
Ich gehe übrigens nicht ganz mit, daß Tiere allgemein vernünftiger als Menschen sind, wenn sie mit Waffen umgehen könnten würden sie das auch tun.
Wir haben nichts aus unserer Höherentwicklung gemacht, während bei einem gesunden Menschen die Zeit fast alle Wunden heilt und die nicht ohne Not solche Wunden aufreißen gelingt es unterentwickelten Spinnern und Hasardeuren aus primitiven und zufällig entstandenen Führungsbanden scheinbar immer leichter aus solchen historischen, fast schon mineralisiertem Kompost Kapital zu schlagen und Gewaltenergie zu gewinnen !
Ich finde es auch unverantwortlich daß man momentan überhaupt nicht gegen die Wiederholungsgefahr solcher Kriege vorgeht.
Die militärische Stärkung der UNO, Friedenspfandmodelle 1*) Abschaffung von Vetorechten und allgemein gültige rote Linien wären ein Gebot der Stunde, da ist nichts von Mut, Kreativität, Verantwortungsbewusstßtsein und Wachsamkeit zu spüren, eine fette, faule, träge Bande von Gehaltsempfängern die mit ihrem fetten Arsch die Plätze in Flugzeugen und Hotelzimmern blockiert und weiter nichts kann als Fressen, Scheißen und Labern ist meine aktuelle Wahrnehmung der Weltorganisation, die einst geschaffen wurde um genau so etwas zu vermeiden was gerade im Getreideschlachtfeld passiert.

1*) diese Idee ist dem Versicherungswesen angelehnt, wonach man Selbstbeteiligungen formuliert um Betrug zu vermeiden und Eigenverantwortung zu stärken…sie geht aber noch weiter.
Jede Nation müßte einen Teil ihres Volksvermögens verpfänden um damit zu dokumentieren, daß vereinbarte rote Linien eingehalten werden- Beispiel:
Die Ukraine sichert der Weltgemeinschaft zu, daß sie nicht der NATO beitreten wird, tut es aber trotzdem.
Danach müßte nun (rein fiktiv) Selenskyj einen großen Teil des hinterlegten Vermögens unwiederbringlich dem Fonds überlassen und dem Volk den Verlust eines hohen zweistelligen Milliardenbetrages erklären bzw. müßte das vorab eine Regierung beschließen.
Anders herum müßte Putin 10 t Gold und die Hälfte der Gazpromaktien heraus rücken, wenn er nach seiner erfolglosen Nazisuche in der Ukraine nicht freiwillig wieder abhauen würde, bzw. überhaupt ein Nachbarland überfällt (wir müssen nur den aktuellen Status beachten…) alle Länder hätten quasi ein solches Pfand analog ihrer Wirtschaftskraft in einem Sonderfonds hinterlegt, deren Werte zwar manövrierfähig (austauschbar….Gasprom soll verkauft werden, dafür rückt Irkutskenergo oder 15 t Gold nach) wären aber immer eine bestimmte, schmerzhafte Mindesteinlage enthalten.

Und selbst wenn solche Ideen am Trägheitsgesetz dieser überbezahlten Verwaltungsherde scheitern muß irgendwas anderes Tragfähiges überdacht und umgesetzt werden, wir bezahlen schließlich Milliarden an Versicherungsbeiträgen.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein und kein Sofa.

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24.11.2022 15:34
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25.11.2022 05:25
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Wir brauchen dieses Format in einer höheren Frequenz.


Von Beruf Putin-Fan


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