Wie lief der Umbau vom GSZ70 auf GSZ80 ab?

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22.10.2022 09:25
#1
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Hallo,
wer erinnert sich noch an den Umbau der Signalzäune in den 80er Jahren auf die neuere Generation? Wurde Material von den GSZ70 beim Aufbau der GSZ80 wiederverwendet? Wieviel wurde eigentlich verschrottet - und vor allem was?
Gruß
Markus


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22.10.2022 09:40
avatar  Ratze
#2
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Danke @Markus Stüber für die interessante Frage
Mit dem Wissen der Insider kann wieder eine Wissenslücke geschlossen werden!


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22.10.2022 10:01
avatar  Mike59
#3
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≠1 wimre wurde vielerorts auf verzinkten Streckmetall und CrN Draht umgerüstet. Von der Elektronik mal ganz abgesehen.
Weiterhin wurden viele „Ecken“ entfernt und somit die Länge des Zaunes etwas gekürzt. Es wäre durchaus möglich, das man sich vorher noch an Gemarkungsgrenzen gehalten hatte welche dann keine Rolle mehr spielten. Ist aber Spekulatius meinerseits.


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22.10.2022 10:05
#4
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Ich habe den Umbau im 2. Bat. GR15 teilweise mitgemacht. Es wurden alle Teile verschrottet. Z.B., da es unter VS fiel, mussten sogar Kilometerweise Kupferkabel in Meterstücke zerhackt werden. Es wurden alle Bestandteile des GSZ und die Tore abgebaut und durch neue Teile ersetzt. Nur als Anschlusskabel wurde das vorhandene Erdkabel des GMN benutzt.

Theo 85/2


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22.10.2022 12:00
#5
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Genau das ist ja der Punkt, denn Verschrottung heißt ja, dass die Elemente "sichtbar" ins Hinterland gebracht wurden. Gut, Stacheldraht ist vielleicht nicht so verräterisch, aber Isolatoren-Halterungen und anderes Material war ja sonst nicht so massenhaft anzutreffen in Wirtschaft und Co. Deshalb dachte ich schon, dass vieles evtl. recycelt wurde und nur umgebaut wurde vielleicht. Fotos von diesen Abschnitten im Hinterland sind ja leider selten - zumindest, was die alte Technik angeht....


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22.10.2022 12:45
avatar  Mike59
#6
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Zitat von Markus Stüber im Beitrag #5
Genau das ist ja der Punkt, denn Verschrottung heißt ja, dass die Elemente "sichtbar" ins Hinterland gebracht wurden. Gut, Stacheldraht ist vielleicht nicht so verräterisch, aber Isolatoren-Halterungen und anderes Material war ja sonst nicht so massenhaft anzutreffen in Wirtschaft und Co. Deshalb dachte ich schon, dass vieles evtl. recycelt wurde und nur umgebaut wurde vielleicht. Fotos von diesen Abschnitten im Hinterland sind ja leider selten - zumindest, was die alte Technik angeht....

Was wollte man denn da recyceln? Die neuen Halterungen waren doch nach meiner Erinnerung alle aus „Fieberglas“ oder wie auch immer man es nennen möchte. Und die Mär das keiner wusste was da vorne gebastelt wurde, passt doch nicht. Dazu war der personelle Einsatz viel zu hoch.


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22.10.2022 13:53
avatar  mibau83
#7
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Zitat von Markus Stüber im Beitrag #5
Fotos von diesen Abschnitten im Hinterland sind ja leider selten - zumindest, was die alte Technik angeht....


hier im link siehst du fotos vom alten gsz. https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/i...edliche-grenze/


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22.10.2022 16:26
#8
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#4
Hallo,
der Pionierdienst hat seine eigenen Erdkabel verlegt.
Gruß Frank


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22.10.2022 19:18
#9
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Wurden beim Umbau auch Gassen offen gelassen über Nacht? So wie bei Hochwasser, wenn die Zäune gefallen waren....

Lauchröden & Ufw # Grenztruppen

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22.10.2022 20:14
avatar  Mike59
#10
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Zitat von lutz1961 im Beitrag #9
Wurden beim Umbau auch Gassen offen gelassen über Nacht? So wie bei Hochwasser, wenn die Zäune gefallen waren....

Sicher - ein paar SG, eine HuLA u.u.u. ein Posten. Kam wohl immer auch auf die Weg/Zeit Berechnung an.


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22.10.2022 20:30
avatar  mibau83
#11
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da waren ganze zaunbereiche über nacht offen beim umbau!
am abend wurden dort hundelaufanlagen und zusätzliche sicherungsposten aufgebaut bzw. eingesetzt.
am 17.7.1984 hatten wir in so einen bauabschnitt einen grenzdurchbruch.


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23.10.2022 10:35
#12
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Es wurden 3 Felder bearbeitet. 1 wurde Pioniertechnisch neu errichtet. Pfeiler , Unterkriechschutz ,Streckmetall . Ein 2. wurde mit Haltern und Abweisern und letztendlich mit Stacheldraht versehen und angeschlossen, bzw. verbrückt. Ein Feld wurde abgebaut am Anfang und war tatsächlich offen. Das wurde durch Hundelaufanlagen und Sicherungsposten gesichert. Also waren von den 3 Feldern in der Regel 2 zeitweise ungesichert während des Neubaus.
Nochmals zu den Kabeln. Wir nutzten tatsächlich GMN Erdkabel mit zum Betrieb des GSZ.


Theo 85/2


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23.10.2022 10:38
#13
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Hallo,
ok, ist klar, ich schreibe ja vom GR 4, wie es in den anderen GR war, weiß ich natürlich nicht.
Gruß Frank


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26.10.2022 10:12
#14
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Trotzdem bleibt ja die Sache, dass es ein großer Aufwand gewesen sein muss - Nachschub an Material muss ja laufend bewegt (und gelagert), das abgebaute Zeug abtransportiert worden sein. Aber auch "normale" Grenzer waren zum Bau eingesetzt, nicht nur die PiKs?


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26.10.2022 11:44
#15
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...und Reservisten!!


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