Wie lief der Umbau vom GSZ70 auf GSZ80 ab?

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30.10.2022 08:42
#31
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Zitat
Woran mag das abdriften vom Thema nur liegen?



Also hier - ganz aktuell - lag es an den Rindviechern, also an denen, den sich über die Grenze verlaufen hatten.


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30.10.2022 10:20
#32
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Waren doch wertvolle lila Milka-Kühe 🤠...


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30.10.2022 10:27
#33
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Zitat von OaZ77-80 im Beitrag #30
aber ab Minute 1:38 lacht das Grenzerherz wenn man sieht wie Grenze geht!!!

Manche haben ja ein "einfaches Gemüt". Zwischen den Zeilen gelesen bekomme ich hier manchmal Angst was noch heute für Ansichten so unterwegs sind.

Klauwida


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30.10.2022 11:07 (zuletzt bearbeitet: 30.10.2022 11:10)
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#34
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Warum? Grenzer in allen Ländern und Zeiten der Welt wollen ihre Grenzen sauber halten und wenn es grün nicht geht muss eben technisch oder mit Vierbeinern und sonstigen Mitteln nachgeholfen werden. Das war schon am römischen Limes so und läuft heute auch in Israel nicht anders. Der ungarische Zaun ist ein Wucht mit beidseitigem Abweiser, dreifachem Natodraht und zwei weiteren Sicherungssystemen. Also wenn ich von Airbus Defence das https://www.graphicnews.com/de/pages/325...nzzaun-igraphic sehe, fällt mir glatt ein Ei aus der Hose..


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30.10.2022 11:37
#35
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Zitat von OaZ77-80 im Beitrag #34
Also wenn ich von Airbus Defence das https://www.graphicnews.com/de/pages/325...nzzaun-igraphic sehe, fällt mir glatt ein Ei aus der Hose..

Also ich erfreue mich an anderen Dingen. Über den Sinn des antifachistischen Schutzwalls ist ja hier nun bald alles geschrieben worden. So hat halt jeder ein anderes "Steckenpferd" und Ansichten dazu.
Das Thema war ja "Wie lief der Umbau vom GSZ70 auf GSZ80 ab?". Ich habe meinen "Ehrendienst" nicht bei den GT geleistet, kann dazu nichts sagen. Im Jahr 1990 haben ich und andere mit den Streckmetallmatten (genaue Bezeichnung ist mir als Unwissender nicht bekannt) das Fort Hahneberg an der ehemaligen GÜST Staaken eingezäunt. So haben die Überbleibsel der Mauer für mich einen sinnvollen Zweck erfüllt. E.H. hatte wohl doch Recht, der antifachistische Schutzwall steht noch 100 Jahre, wenn auch in anderer Form. Den Zaun am Fort gibt es immer noch, und da fällt mir "glatt ein Ei aus der Hose".

Klauwida


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31.10.2022 17:01 (zuletzt bearbeitet: 31.10.2022 17:02)
#36
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In erster Linie waren Kräfte der Pik und der NaK eingesetzt, Kräfte der GK oder des Alarmzuges im GKM
nur als Sicherungsposten


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24.11.2022 21:17
#37
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Zum Thema Umbau vom GSZ70 auf GSZ80, kann ich bestätigen, dass auch wir von der Pik-4, oft auch mehr als drei Felder geöffnet haben. Aber sicher auch nur da wo das Gelände es zu ließ, ja bei uns wurde komplett abgerissen und alles neu gebaut. Zur Sicherung wurden besagte Hundetrassen aufgestellt und Signalgeräte mit Stolperschnur, von den extra Posten haben wir nur indirekt etwas mitbekommen, Fahrzeuge wie Raupen Bagger wurden so abgestellt und gesichert, das ein Benutzen nicht möglich war. Ich kann mich noch erinnern, wie beschissen der Abriss ging, wir haben Metall und Beton getrennt und abtransportiert, Zwischenlager bzw. Materiallager war in Teistungen. Von dort wurde auch neues Baumaterial geholt. Nachtentladung war oft, da kam dann alles gemischt an, z.B. Zementsäcke super geile Handentladung. Wir stapelten die Säcke auf einen Tieflader P-50 offen ohne Plane. Oder Streckmetallmatten auch richtig geil, dazwischen rumkriechen und die Stahlseile unter die Matten schieben und anschlagen auf den flachen Wagons der DR. Schotter kam in hohen Wagons und wir öffneten die Türen damit ein Teil rauslief um den wie Beton festen Schotter erstmal lose zu bekommen, dann konnte ich mit dem Greifer abladen auf die KRAZ 256B Kipper. Alles Nachts im Dunkeln , war oft nicht so toll, wir konnten aber dafür dann etwas länger schlafen ;-)
Wenn es die Bodenbeschaffenheit zuließ, wurde mit Erdbohrer und Belarus Grabenfräse gearbeitet, oder mit dem T174/2 und schmalen Schachtkorb der Graben gezogen für die Betongitterplatten (Untergriechschutz). Sind wir auf felsigen Boden gestoßen war das Sackgang, für die Jungs die mit Brechstange und Handbagger die Löcher für die Säulen graben mussten. Wir schlugen auch Säulen ab, was vom KC nicht gern gesehen wurde. der Untergriechschutz viel dann natürlich weg. Felsen war immer Mist, auch für den Kabelkanal, der lag dann glaub ich feindwärts oberirdisch, berichtigt mich wenn ich mich täusche. Gern wurden auch tiefe Trichter geschoben und Betonteile verklappt und einfach zugeschoben, war aber nicht die Regel.
Der Abschnitt musste immer top aufgeräumt und ordentlich verlassen werden, sonst gab es Anschiss ;-)

Perfektion treibt uns zu immer neuen Zielen wenn sie Dich erfüllt ist sie das Modding des Lebens

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27.11.2022 13:49
#38
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Das klingt ja nach richtig unschöner Arbeit - Danke für die Schilderungen! Interessant, dass dann ja anscheinend nur wenig wiederverwendet wurde.


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